Volker Koepp

In vierzig Jahren hat der Dokumentarfilmregisseur Volker Koepp über fünfzig Filme produziert. Zweiundzwanzig Lebensjahre umfasst seine Bekanntschaft mit Frauen aus Wittstock, die er immer wieder porträtiert. Über mehrere Jahre reist er durch den Ostteil Deutschland, beobachtet Menschen aus dem Havelland, dem Oderbruch, von der Ostsee, aus dem Erzgebirge. Dabei sind Volker Koepps Beobachtungen frei von ideologischen Prämissen; er fragt sensibel nach Situationen, Geschichte, nach Heimat. Egal in welchen Regionen und Gebieten der Regisseur Geschichte und Geschichten erkundet, immer lässt er den Menschen genügend Platz für ihre Erzählungen, setzt sie poetisch in eins mit der sie umgebenden Landschaft.

Volker Koepp wird am 22. Juni 1944 in Stettin (heute Szczecin, Polen) geboren. Sein Vater ist Akademiker. Er absolviert seine Schulausbildung in Berlin, schließt sie 1962 in Dresden mit dem Abitur ab. Danach beginnt er einer Facharbeiterlehre als Maschinenschlosser in der Turbinenfabrik Dresden. Von 1963 bis 1965 studiert er an der Technischen Universität Dresden.

Aber er entscheidet sich um und absolviert von 1966 bis 1969 ein Sonderstudium an der Deutschen Hochschule für Filmkunst Potsdam-Babelsberg. Zu seinen Klassenkollegen gehören unter anderem Claus Küchenmeister und Ralf Kirsten. Schon während seiner Studienzeit dreht er gemeinsam mit Alexander Ziebell den Dokumentarfilm SOMMERGÄSTE BEI MAJAKOWSKI, eine biografische Spurensuche über den Dichter Wladimir Majakowski in dessen Heimatland Georgien. Während des Studiums kommt es zwischenzeitlich zu Schwierigkeiten mit der Hochschulleitung wegen seiner Freundschaft mit dem Schriftsteller Thomas Brasch. Er soll exmatrikuliert werden, schließt dann aber doch das Studium als Regisseur und Szenarist mit seinem Diplomfilm WIR HABEN SCHON EINE GANZE STADT GEBAUT (1968) ab. Hier wird die Bauarbeiterbrigade "Hanns Eisler" bei der Errichtung einer modernen Plattenbausiedlung in Ludwigsfelde bei Berlin porträtiert.

Seit 1970 ist Volker Koepp fest als Regisseur im DEFA-Studio für Dokumentarfilme angestellt. Er ist Mitglied der Gruppe "dokument". Seine erste Arbeit wird eine Episode für den Film DER OKTOBER KAM... (1970), der unter der Leitung von Karl Gass und in Zusammenarbeit mit den Regisseuren Jürgen Böttcher, Gitta Nickel, Peter Ulbrich, Alexander Ziebell und Peter Rocha zum 20. Jahrestag der DDR entsteht. Volker Koepp dreht seine Episode in einer Dresdener Gießerei. Danach entstehen in alleiniger Regie die Dokumentarfilme JUNGE LEUTE (1970) und DIE ROLLE DES MEISTERS IM SYSTEM DER SOZIALISTISCHEN BETRIEBSWIRTSCHAFT (1970). Letztere ist eine Auftragsarbeit des VEB Schiffbau Rostock. Im Jahr darauf dreht der junge Regisseur wieder eine Auftragsarbeit, diesmal für den VEB Kommunale Wohnungsverwaltung Berlin - Prenzlauer Berg. Es entsteht der Dokumentarfilm Film SCHULDNER (1971) sowie zwei Folgen des im DDR-Fernsehen ausgestrahlten Magazins "Treffpunkt Kino - Kinofilmvorschau". Insgesamt acht weitere Folgen dreht er für dieses Magazin.

Mit den folgenden Dokumentarfilmen GRÜSSE AUS SARMATIEN FÜR DEN DICHTER JOHANNES BOBROWSKI (1973) und GUSTAV J. (1973) findet Volker Koepp ein Sujet, das er in der Folge mehrfach aufgreifen wird. Gemeinsam mit den Autoren Wera Küchenmeister und Claus Küchenmeister entstehen Filmessays, die sich sensibel mit Lebenswegen beschäftigen. Volker Koepp zeichnet in TEDDY (1973) einem für Kinder gedachten Dokumentarfilm das Leben des jungen Ernst Thälmann nach. Drei Jahre später erscheint das gemeinsam mit dem Autorenpaar verfaßte Kinderbuch "Als Thälmann noch ein Junge war". Zu dem unter der Regie von Bernhard Stephan entstandenen Spielfilm AUS MEINER KINDHEIT (1974) hatte Volker Koepp gemeinsam mit ihnen das Szenarium verfasst. Außerdem verfilmt er die Biografien des Regisseurs Slatan Dudow und des Dichters Erich Weinert, porträtiert den Antifaschisten Walter Hähnel in ICH ERINNERE MICH NOCH - DER KURZE LEBENSBERICHT EINES ILLEGALEN (1977).

1974 macht sich Volker Koepp auf den Weg nach Wittstock, um dort junge Frauen im neu errichteten Obertrikotagenbetrieb "Ernst Lück" zu beobachten. Es entsteht der Kurzfilm MÄDCHEN IN WITTSTOCK (1975). Alle zwei, drei Jahre kehrt er in die Stadt an der Dosse zurück und dreht weitere halbstündige Dokumentarfilme, 1984 den ersten abendfüllenden Dokumentarfilm. LEBEN IN WITTSTOCK (1984) ist als Ende der Reihe gedacht, aber es entstehen 1992 und 1997 weitere Filme. Der Zuschauer kann über 22 Jahre am Leben der drei Frauen Edith, Renate und Stupsy teilhaben. Der Regisseur findet mit den Wittstock-Filmen sein eigenes künstlerisches Profil, welches ihn als Dokumentaristen einzigartig werden lässt. Ihm gelingen nachdrückliche Zeitdokumente, die vom Leben, den Wünschen und Träumen der einfachen Menschen berichten. Zwar erzählen seine Filme vom alltäglichen Leben der Frauen, inszenieren sie aber auch in überaus poetischen Bildern.

Szene aus LEBEN IN WITTSTOCK (1984)
Foto: DEFA-Stiftung/Fotograf unbekannt

1976 beginnt Volker Koepp zusammen mit seinem langjährigen Kameramann Christian Lehmann mit einer Reihe von Landschaftsfilmen, die Menschen in ihrer Umgebung zeigen sollen. Das Filmteam nähert sich in DAS WEITE FELD (1976) behutsam dem märkische Dorf Häsen und seinen Bewohnern, dreht Hütes (1977) in der Rhön, eine Märkische Trilogie in und um Zedernick, fährt die F 96 (1986) entlang, wandelt auf den Spuren der WISMUT (1993) im sächsisch-thüringischen Erzgebirge. Weitere Stationen sind unter anderem Afghanistan, das Dorf Kienitz im Oderbruch, Rheinsberg, Karlshorst, die Uckermark, Arkona sowie Schwaan in Mecklenburg. Der Regisseur entwickelt eine filmische Topografie. In diesen Essays beschäftigt er sich mit Menschen und Landschaften, lässt sie zu Wort kommen, gibt ihnen und ihren Geschichten Raum und Zeit, fragt nach, wertschätzt sie und vertraut ihnen, nimmt an ihrer Geschichte teil. In der Wechselwirkung von Individuum, deren erlebter Geschichte und der Landschaft entsteht ein Begriff von Heimat, der bei Volker Koepp nicht ideologisch besetzt wird.

Eine andere Gegend, die Volker Koepp seine Lieblingslandschaft nennt, wird ebenfalls häufig vom Regisseur und seinem Filmteam bereist: Ostpreußen, das Baltische Meer. Sein erster Film über die Region wird KALTE HEIMAT - LEBEN IM NÖRDLICHEN OSTPREUßEN (1995). Die sinnliche und leise Dokumentation fragt nach dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Nationalitäten. In DIE GILGE (1998) reist er entlang und auf dem gleichnamigen Fluss. Er zeigt den Wandel in der Region, die zu Zeiten der Sowjetunion kultiviert wurde und nun unter russischer Hoheit vergessen ist. In KURISCHE NEHRUNG (2001) geben Menschen der kleinen Halbinsel Auskunft über die wechselhaften politischen und privaten Situationen. In poetischen Bildern zeigt der Regisseur die Schönheit der Landschaft und übersetzt spannungsvoll die unbeständige Geschichte dieser deutsch-litauisch-russischen Gegend in Bilder. 

1999 legt Volker Koepp eine Dokumentation vor, mit der er neben dem nationalen auch internationalen Erfolg feiert. HERR ZWILLING UND FRAU ZUCKERMANN (1999) wird für den Europäischen Filmpreis nominiert. Im Mittelpunkt des Films stehen Mathias Zwilling und Rosa Roth-Zuckermann, die zu den letzten noch im alten Czernowitz geborenen Juden gehören. Beide verbindet neben ihrer Freundschaft nicht zuletzt die deutsche Sprache. Täglich besucht Herr Zwilling in den Abendstunden die 90jährige Frau Zuckermann. Volker Koepp gelingt in dieser einfühlsamen Charakterstudie bewegte und bewegende Geschichte einzufangen. Fünf Jahre später führt der Regisseur das Projekt weiter mit der Dokumentation DIESES JAHR IN CZERNOWITZ (2004). Mit Emigranten und deren Nachkommen kehrt er zurück nach Czernowitz. Der Cellist Eduard Weissmann macht sich von Berlin aus auf den Weg, aus Wien kommen die Schwestern Evelyne Mayer und Katja Rainer, aus New York der Schauspieler Harvey Keitel und der Schriftsteller Norman Manea. Alle befragt Volker Koepp nach dem, was Heimat für sie bedeutet.

Landschaftlich ist POMMERLAND (2005) gekennzeichnet von weiten Kornfeldern und Kartoffeläckern, von Alleen und Seelandschaften, ein ruhiges Land, aber in weiten Teilen herrscht Arbeits- und Perspektivlosigkeit. Wieder ist es die Stille, die den Film auszeichnet. Die ruhigen, melancholischen Bilder können aber nicht über die Probleme der Region hinwegtäuschen. Für seinen Film HOLUNDERBLÜTE (2007) reist der Filmemacher zu den Kindern im Gebiet um Kaliningrad. Wer kann, der verlässt die Gegend und sucht woanders Arbeit, aber zurück bleiben die Kinder. Dem Filmteam gelingen poetische Bilder von einer entvölkerten Region, einer Kulturlandschaft, die die Natur zurückerobert und in der die Menschen sich selbst überlassen sind. Als bestürzend schön und bitter bezeichnen Kritiker den Film. MEMELLAND (2009) porträtiert Menschen am litauischen Ufer des großen östlichen Stroms.

2009 beteiligt er sich an dem einzigartigen Projekt 24H BERLIN - EIN TAG IM LEBEN, an dem namhafte Regisseure wie Rosa von Praunheim, Romuald Karmarkar und Andres Veiel ebenfalls teilnehmen. Sie sind 24 Stunden lang in Berlin unterwegs, filmen Menschen, Kulturen, Stadtansichten, Milieus. Auf seine eigene Geschichte schaut Volker Koepp in BERLIN - STETTIN (2010). Seine eigene Biografie überlagert sich mit der Biografie seiner Protagonisten, die er wieder aufsucht, sowie mit der Geschichte dieses Landstrichs. Unsentimental und berührend, unprätentiös und entwaffnend ist der Film laut Kritikern. IN SARMATIEN (2014) wird ebenfalls ein Rückblick. Anfang der 1970er Jahre besucht der Filmemacher die Region bereits; neben den Erinnerungen schaffen im neuen Film junge Menschen die Verbindung zur unmittelbaren Gegenwart.

Seine Erfahrungen gibt Volker Koepp an die jüngere Generation weiter. 1993 ist er Gast-Professor an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg und lehrt an der Filmakademie Baden-Württemberg. 1997 wird er zum Direktor der Abteilung Film- und Medienkunst der Berlin-brandenburgischen Akademie der Künste gewählt. 2010 ernennt das Land Brandenburg Koepp zum Professor ehrenhalber. 2014 erhält er vom Bundespräsident Joachim Gauck zum Tag der Deutschen Einheit das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. In der Begründung heißt es: "Volker Koepp wurde mit seinen Dokumentarfilmen zu einem Chronisten der ostdeutschen Zeitgeschichte. Einzigartig ist dabei sein Stil, einfühlsam Menschen im Alltagsleben ihrer Heimat zu zeigen, die geprägt ist durch die wechselvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts. […] Volker Koepp hat mit seinen Filmen nachdrückliche Zeitdokumente geschaffen."

Der Regisseur lebt in Berlin.

verfasst von Ines Walk
Stand: Januar 2015


Ausgewählte Literatur

Eigene Texte

  • Volker Koepp: Zu Strukturen im Spielfilm - Fragen im Zusammenhang mit dem "Poetischen Film". Ein Essay (= Theoretische Diplomarbeit an der Deutschen Hochschule für Filmkunst, Potsdam-Babelsberg) 1969.
  • Volker Koepp: Man muß wissen, daß es gebraucht wird..., in: Film und Fernsehen, Nr. 02/1976.
  • Volker Koepp: Erlebnisse in unserer Wirklichkeit, in: Film und Fernsehen, Nr. 11/1978.
  • Volker Koepp: Nichts täuscht über Erlebnismangel hinweg, in: Film und Fernsehen, Nr. 04/1979.
  • Volker Koepp: Unterwegs zur Wirklichkeit, in: Neubrandenburg '80. Podium und Werkstatt, Nr. 05/1981.
  • Volker Koepp: "Meine Arbeit bei der DEFA", in: Zimmermann, Peter (Hrsg.), 1994.
  • Volker Koepp: "Die Dinge des Lebens", in: Gabriele Voss, (Hrsg.), Dokumentarisch arbeiten, Berlin 1998 (=Texte zum Dokumentarfilm 1).

Fremde Texte

  • Wolfgang Gersch: Gespräch mit Volker Koepp, in: Information HFF, Potsdam-Babelsberg, Nr. 01/02/1974.
  • Regine Sylvester: Nachdenken über die komplizierte Wirklichkeit. Gespräch mit Volker Koepp, Regisseur, DDR, (=Presseheft: XIX. Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen vom 20. bis 27. November 1976).
  • Wolfgang Gersch: Koepps "Landschaftsfilme", in: Film und Fernsehen, Nr. 05/1978.
  • Manfred Heidicke: "... ein Milieu des Vertrauens", in: Filmspiegel, Nr. 17/1978.
  • Rita Lebe: "... was unser Leben in Bewegung hält", in: Medium, Nr. 10/1980.
  • Gisela Harkenthal: Die Kamera zeigt das Gesicht, in: Sonntag, Nr. 42/16.10.1983.
  • Klaus Wischnewski: Zäsuren. Noch einmal zu LEBEN IN WITTSTOCK und RANGIERER, in: Film und Fernsehen, Nr. 02/1985.
  • Jana Weber: Zerstörung ist eingeplant. Die Deutsche Filmkritik vergab ihren diesjährigen Preis an Volker Koepp, in: Junge Welt, 18.11.1993.
  • Andreas Nowak: NEUES IN WITTSTOCK - Neues vom Dokumentarfilm. Ein Gespräch mit dem Regisseur Volker Koepp, in: Zimmermann, Peter (Hrsg.), Deutschlandbilder Ost. Dokumentarfilme der DEFA von der Nachkriegszeit bis zur Wiedervereinigung, Konstanz 1994 (Close up 2).
  • Reinhard Lüke: Edith, Renate, Stupsy und das OTB – Die Dokumentarfilme von Volker Koepp, in: film-dienst 23/1994.
  • Josef Lederle: DIE WISMUT, in: film-dienst 25/1994.
  • Stefan Reinecke: "Ethnograph des Inlands", in: Freitag, 24.06.1994.
  • Ralf Schenk: Kalte Heimat, in: film-dienst 23/1995.
  • Ralf Schenk: Fremde Ufer, in: film-dienst 22/1996.
  • Rainer Rother: Von Stupsi zu Elsbeth und zurück - Seit 22 Jahren macht Volker Koepp Filme über Wittstocker Arbeiterinnen. In seinem neuen Werk nimmt er Abschied von seinem Thema, in: Berliner Zeitung, 25.09.1997.
  • Rainer Rother: Wittstock, Wittstock, in: film-dienst 19/1997.
  • Erika Richter: Die DEFA - eine Auswahl: Volker Koepp, in: Babylon-Programm Januar/Februar 1998.
  • Christina Bylow: Bis an die Grenze - Volker Koepps Dokumentarfilm Herr Zwilling und Frau Zuckermann, in: Berliner Zeitung, 03.06.1999.
  • Margarete Wach: Herr Zwilling und Frau Zuckermann, in: film-dienst 11/1999.
  • Stefan Reinecke: Ohne Folklore - Volker Koepps Dokumentarfilm über Czernowitz Herr Zwilling und Frau Zuckermann, in: Freitag, 11.06.1999.
  • Björn Wirth: Kein Land wie dieses, in: Berliner Zeitung, 22.12.1999.
  • Marianne Knoop / Sandra Langenhahn: "...und das zwanzigste Jahrhundert kommt hier langsamer an als anderswo in Deutschland." Volker Koepps Leben in Wittstock, in: Gebhard Moldenhauer/ Volker Steinkopff (Hrsg.): Einblicke in die Lebenswirklichkeit der DDR durch dokumentare Filme der DEFA , Oldenburg 2001 (=Oldenburger Beiträge zur DDR-und DEFA-Forschung 1).
  • Birgit Galle: Das sieht aber gut aus - Volker Koepps neuer Dokumentarfilm über einen Streifen Land im fernen Osten: Kurische Nehrung, in: Die Zeit, 2001.
  • Anke Westphal: Das Deutsche erkunden - Der Dokumentarfilmregisseur Volker Koepp und sein neuer Film Kurische Nehrung, in: Berliner Zeitung, 01.08.2001.
  • Ralf Schenk: Kurische Nehrung, in: film-dienst 16/2001.
  • Ralf Schenk: Afghanistan, in: film-dienst 22/2001.
  • Anke Westphal: Teilmengen der deutschen Nation - Dargestellt in einem hellsichtigen Dokumentarfilm: Uckermark von Volker Koepp, in: Berliner Zeitung, 16.05.2002.
  • Margarete Wach: Uckermark, in: film-dienst 25/2002.
  • Thomas Martin: Die Geschichte wiederholt sich mit Gleichmut - Uckermark von Volker Koepp - ein Versuch zur Heimatfindung, in: Freitag, 13.12.2002.
  • Björn Wirth: Nebenan lauert das Elend - Volker Koepp porträtiert in seinem Film Uckermark eine der ärmsten deutschen Regionen, in: Berliner Zeitung, 17.12.2003.
  • Reinhard Lüke: Sinnbild für irgendetwas - Volker Koepp: Kurische Nehrung, in: Funkkorrespondenz, 34/2003.
  • Andreas Platthaus: Wundertäter durch Beweis. Erfolgsrezept à la Volker Koepp: Dieses Jahr in Czernowitz, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.02.2004.
  • Ralf Schenk: „Ich sage nicht, was es bedeutet...“ Der Dokumentarist Volker Koepp, in: Film-Dienst, 3/2004.
  • Anke Westphal: Gegenwart in der Bukowina - Dieses Jahr in Czernowitz, ein großer Film von Volker Koepp, in: Berliner Zeitung, 22.04.2004.
  • Ralf Schenk: Dieses Jahr in Czernowitz, in: film-dienst 12/2004.
  • Silvia Hallensleben: Ist Heimat ein wirklicher oder ein imaginärer Ort? - Volker Koepp schließt mit Dieses Jahr in Czernowitz an seinen Erfolgsfilm Herr Zwilling und Frau Zuckermann an und begleitet Emigranten in ihre bukowinische Heimat, in: Freitag, 18.06.2004.
  • Dieter Bartetzko: Lebensbeobachter, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.05.2005.
  • Anke Westphal: Westlich und östlich der Weichsel, in: Berliner Zeitung, 20.07.2006.
  • Michael Hanisch: Und gibt’s nicht noch was Lustiges? - Volker Koepp auf DVD, in: film-dienst 16/2006.
  • Uwe Rada: "Ich will Menschen porträtieren, die ich mag" [Interview], in: Die Tageszeitung, 17.03.2008.
  • Holger Twelve: Abenteuerspielplatz einer rauen Kindheit - Interview mit Volker Koepp zu Holunderblüte, in: film-dienst 02/2008.
  • Katharina Dockhorn: Jetzt sind sie wieder da [Interview], in: Neues Deutschland, 12.12.2009.
  • Heike Kühn: Wellen aus der Tiefe der Zeit, in: Frankfurter Rundschau, 30.10.2011.
  • Wolfgang Büscher: Die große Düne wandert nicht mit, in: Die Welt, 02.08.2011.
  • Caroline M. Buck: Chronist der "kleinen Leute", in: Neues Deutschland, 08.04.2011.
  • Michael Girke: Heimat trotz allem - Der Dokumentarfilm als Heimatfilm: Die Deutschland-Erkundungen von Volker Koepp, in: film-dienst 19/2011.
  • Volker koepp: Erkundungen in Landschaften. (Interview von Ingrid Poss mit Volker Koepp), in: Ingrid Poss, Christiane Mückenberger, Anne Richter (Hgg.): Das Prinzip Neugier. DEFA-Dokumentarfilmer erzählen. Berlin: Verlag Neues Leben 2012, S. 445-466.
  • Jan Brachmann: Stettin, Stupsi und Sarmatien - Volker Koepp, in: Berliner Zeitung, 20.06.2014.
  • Gunda Bartels: Zum 70. von Regisseur Volker Koepp - Herr der hohen Himmel, in: Der Tagesspiegel, 23.06.2014.

Filmografie

  • 1967 Sommergäste bei Majakowski
  • 1968 Wir haben schon eine ganze Stadt gebaut
  • 1970 Der Oktober kam...
  • 1970 Die Rolle des Meisters im System der sozialistischen Betriebswirtschaft
  • 1970 Junge Leute
  • 1971 Schuldner
  • 1971 Treffpunkt Kino - Folgen 10-12
  • 1972 Treffpunkt Kino - Folgen 01-06; 08; 10
  • 1972 Musik in Scheiben
  • 1973 Grüße aus Sarmatien für den Dichter Johannes Bobrowski
  • 1973 Gustav J.
  • 1973 Teddy
  • 1974 Aus meiner Kindheit
  • 1974 Slatan Dudow - Ein Filmessay über einen marxistischen Künstler
  • 1975 Er könnte ja heute nicht schweigen
  • 1975 Mädchen in Wittstock
  • 1976 Wieder in Wittstock
  • 1976 Das weite Feld
  • 1977 Hütes-Film
  • 1977 Ich erinnere mich noch - Der kurze Lebensbericht eines Illegalen
  • 1978 Am Fluß
  • 1978 Wittstock III
  • 1980 Haus und Hof
  • 1980 Tag für Tag
  • 1981 Leben und Weben
  • 1982 In Rheinsberg
  • 1982 Kinobox
  • 1983 Alle Tiere sind schön da
  • 1984 Leben in Wittstock
  • 1985 Afghanistan 1362 - Erinnerungen an eine Reise
  • 1985 An der Unstrut
  • 1986 Die F 96
  • 1987 Feuerland
  • 1989 Märkische Ziegel
  • 1990 Arkona-Rethra-Vineta - Reise zu versunkenen Orten
  • 1990 Märkische Heide, märkischer Sand
  • 1991 In Grüneberg
  • 1991 In Karlshorst
  • 1991 Märkische Gesellschaft mbH
  • 1992 Sammelsurium - Ein ostelbsicher Kulturfilm
  • 1992 Neues in Wittstock
  • 1993 Die Wismut
  • 1993 Das Rad
  • 1993 Ein Landfilm
  • 1995 Kalte Heimat - Leben im nördlichen Ostpreußen
  • 1996 Fremde Ufer
  • 1997 Das 7. Jahr - Ansichten zur Lage der Nation
    Segment: "Märkisches Wasser, märkischer Schnaps"
  • 1997 Wittstock, Wittstock
  • 1998 Frankfurt oder Frankfurt
  • 1998 Die Gilge
  • 1999 Herr Zwilling und Frau Zuckermann
  • 2001 Kurische Nehrung
  • 2001 Uckermark
  • 2003 Frankfurter Tor
  • 2004 Dieses Jahr in Czernowitz
  • 2005 Pommerland
  • 2005 Schattenland - Reise nach Masuren
  • 2006 Söhne
  • 2007 Holunderblüte
  • 2008 Memelland
  • 2008 Gitti
  • 2009 Berlin-Stettin
  • 2009 24h Berlin - Ein Tag im Leben
  • 2010 20x Brandenburg, Segment "Im Wind"
  • 2012 Livland
  • 2013 In Sarmatien

Auszeichnungen

  • 1973 Johannes R. Becher Medaille in Bronze
  • 1976 GUSTAV J.
    Silberner Drachen auf dem Internationalen Filmfest in Krakau
  • 1976 DAS WEITE FELD
    Silberne Taube auf dem Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
  • 1976 WIEDER IN WITTSTOCK
    Diplom für Einzelleistung an den Kameramann Christian Lehmann auf dem Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
  • 1978 HÜTES
    Hauptpreis der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen
  • 1979 Heinrich Greif Preis II. Klasse gemeinsam mit Wolfgang Geier und Christian Lehmann
  • 1983 IN RHEINSBERG
    Preis für den besten Dokumentarfilm auf dem Internationalen Kurzfilmfestival Tampere
  • 1984 LEBEN IN WITTSTOCK
    Silberne Taube auf dem Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
  • 1989 MÄRKISCHE ZIEGEL
    Filmdukaten und Preis der Volkshochschulen auf der 38. Internationalen Filmwoche Mannheim
  • 1990 MÄRKISCHE HEIDE, MÄRKISCHER SAND
    Lobende Erwähnung auf der Internationalen Filmwoche Mannheim
  • 1992 NEUES IN WITTSTOCK
    Goldene Taube auf dem Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
    Preis der FIPRESCI
  • 1993 DIE WISMUT
    Ehrendiplom der Internationalen Jury des Leipziger Dokfilmpreises der deutschen Filmkritik
  • Sonderpreis des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
  • Deutscher Dokumentarfilmpreis der Duisburger Filmwoche
  • 1993 DIE WISMUT
    Hessischer Filmpreis
  • 1994 WITTSTOCK-ZYKLUS
    Bundesfilmpreis
  • 1995 KALTE HEIMAT - LEBEN IM NÖRDLICHEN OSTPREUßEN
    Preis der Zuschauerjury auf Dokumentarfilmfestival Visions du réel in Nyon
    Bundesfilmpreis für die Beste Kamera an Kameramann Thomas Plenert
  • 1999 HERR ZWILLING UND FRAU ZUCKERMANN
    Grand Prix des Dokumentarfilmfestivals Visions du réel in Nyon
  • 2000 HERR ZWILLING UND FRAU ZUCKERMANN
    Artur-Brauner-Stiftungspreis
  • 2003 Preis der DEFA-Stiftung zur Förderung der deutschen Filmkunst
  • 2005 Georg Dehio - Kulturpreis für die Filme im östlichen Europa
  • 2007 SÖHNE
    Dokumentarfilmfestival Visions du réel in Nyon: Grand Prix
  • 2008 HOLUNDERBLÜTE
    Deutscher Filmpreis: Bester Dokumentarfilm
    Dokumentarfilmfestival Visions du réel in Nyon: Grand Prix
    Dokumentarfilmfestival Cinéma du réel, Paris: Grand Prix
    Festival dei Popoli, Florenz: Grand Prix
    Dokumentarfilmfestival Mailand: Hauptpreis
    Deutscher Dokumentarfilm-preis/Preis der Stadt Ludwigs- burg
    Preis der deutschen Filmkritik
  • 2011 BERLIN - STETTIN
    Deutscher Filmpreis: Bester Dokumentarfilm
  • 2014 Heimatfilmpreis: Würdigungspreis der Stadt Freistadt
  • 2014: Bundesverdienstkreuz,
    1. Klasse