Domröse, Angelica

Die junge Angelica Domröse fällt dem Regisseur Slatan Dudow unter 1500 Bewerberinnen auf. Er gibt ihr ihre erste Hauptrolle. Danach ist die Schauspielerin in über 70 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. In der DDR zählen dazu einige der besten DEFA-Filme, in der Bundesrepublik arbeitet sie viel beim Fernsehen. Die Rolle der Paula in DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA (1973) wird die Rolle ihres Lebens, mit der Millionen von Zuschauern sie heute noch in Verbindung bringen.

Angelica Domröse wird am 04. April 1941 in Berlin-Weißensee geboren. Ihr Vater fällt im Zweiten Weltkrieg. Ihre Mutter heiratet wieder, mit dem Stiefvater Rudolf Otto Domröse, Schlosser, kommt sie nicht gut aus. Schon während ihrer Schulzeit arbeitet sie in einem dramatischen Zirkel mit, spielt am "Haus der jungen Talente" in Berlin-Mitte Theater. Nach ihrer Schulausbildung erlernt sie den Beruf einer Stenotypistin, arbeitet zeitweise in dem staatlichen Außenhandelsunternehmen DIA Invest-Export.

Aber ihr Traum ist die Schauspielerei. Mit 16 Jahren bewirbt sie sich an der Filmhochschule und wird abgelehnt. Trotzdem schafft sie es 1959 mit einer Hauptrolle auf die Leinwand. Als 17jährige liest sie eine Zeitungsannonce, in der der Regisseur Slatan Dudow Schauspieler für seine Gegenwartskomödie VERWIRRUNG DER LIEBE (1959) sucht. Mit 1500 anderen Mädchen bewirbt sie sich und wird mit einer der Hauptrollen bedacht. Erzählt wird die Geschichte zweier verliebter Paare. Angelica Domröse gibt den Backfisch namens Siegi, die sich zwischen einem Maurer und einem Medizinstudenten entscheiden muß. Sie wirkt frisch und wunderbar naiv, überaus natürlich. Noch während der Dreharbeiten steigt sie im laufenden Studienjahr in die Schauspielklasse der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam-Babelsberg ein.

1961 schließt sie das Studium ab und erhält ein Engagement am Berliner Ensemble. Bald gehört die junge Darstellerin zu den Stars des Ensembles. Sie spielt die Hure Betty in der "Dreigroschenoper" in der Inszenierung von Erich Engel. In dem Bertolt Brecht-Stück "Die Tage der Commune" agiert sie als Näherin Babette. 1966 wird sie mit 25 Jahren zur "Besten Schauspielerin des Jahres" gewählt. Im selben Jahr wechselt sie zur Berliner Volksbühne. Hier feiert sie ebenfalls Erfolge, unter anderem in "Cäsar und Cleopatra" von Bernhard Shaw, "Die schöne Helena" von Peter Hacks und "Die Wildente" von Henrik Ibsen. Sie gastiert mit Bertolt Brecht-Programmen im In- und Ausland. Zeit ihres Lebens wird sie der Theaterbühne verpflichtet bleiben.

Noch während ihres Schauspielstudiums wird Angelica Domröse auch in weiteren DEFA-Filmen besetzt. In WENN DU ZU MIR HÄLTST (1961) unter der Regie von Hans-Erich Korbschmitt spielt sie die Liane, ein junges Mädchen, das sich mit einer Überdosis Tabletten das Leben nehmen wollte. Ihr Freund ist ein Agent, der sich Forschungsergebnisse erschlichen hat. Als Krankenschwester Li überzeugt sie in JULIA LEBT (1963) von Frank Vogel. In der Leonhard Frank-Adaption CHRONIK EINES MORDES (1965), unter der Regie Joachim Hasler, steht sie gemeinsam mit Jiri Vrstála, ihrem damaligen Ehepartner, vor der Kamera. Angelica Domröse gibt die junge Jüdin Ruth Bodenheim, die in ein Wehrmachtsbordell verschleppt wird und nach ihrer Rückkehr miterlebt, wie der Mörder ihrer Eltern zum neuen Bürgermeister der westdeutschen Kleinstadt aufsteigt. Sie ermordet den Bürgermeister. Angelica Domröse spielt die junge Frau zart, verletzlich, hochsensibel.

Neben ihrer Film- und Theaterkarriere beginnt auch eine intensive Arbeit für das Fernsehen der DDR. Mit der Titelrolle der Irene Sauer in "Papas neue Freunde" (1960) wird sie schlagartig einem großen Publikum bekannt. Später ist sie in einigen der erfolgreichsten TV-Produktionen zu sehen, so als Gräfin in "Wege übers Land" (1968) und als Proletarierin in "Krupp und Krause" (1969). Einer ihrer erfolgreichsten Filme wird "Effi Briest" (1969) von Wolfgang Luderer. Nach dem Roman von Theodor Fontane wird vom Schicksal einer jungen Frau, Gattin eines preußischen Ministerialbeamten, erzählt, deren Ehe und Leben an den Ehr- und Moralbegriffen ihrer Zeit zerbrechen. Angelica Domröse zeigt die ganze Bandbreite charakterlicher Zustände – mal naiv und kindlich, mal enttäuscht und resigniert.

Anfang der 70er Jahre wird Angelica Domröse vom Regisseur Heiner Carow für den Film DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA (1973) mit der Hauptrolle der Paula bedacht. Es wird die Rolle ihres Lebens, mit der Millionen von Zuschauern sie heute noch in Verbindung bringen. Paula ist eine ledige Verkäuferin, Mutter von zwei Kindern, die um ihre Liebe zum verheirateten Staatsangestellten Paul (gespielt von Winfried Glatzeder) kämpft. Ihr Begehren nach Individualität macht sie geltend. Die Heldin Paula ist prall voll Leben, träumerisch, unbeirrt in ihren Ansprüchen - entgegen allen Warnungen. Die komisch-tragische Geschichte entspricht dem Lebensgefühl der Zuschauer und trifft mit ihrer poetisch-verfremdeten Inszenierung den Nerv der Zeit. Der Film wird zum größten Publikumserfolg der DEFA. In Heiner Carows Film BIS DASS DER TOD EUCH SCHEIDET (1979) knüpft die Schauspielerin an die Rolle der Paula an und gestaltet in einer Nebenrolle eine problematische Beziehung in der Gegenwart der DDR.

Immer wieder sind es auch Fernsehrollen, mit der die Schauspielerin auf sich aufmerksam macht. In "Daniel Druskat" (1976) spielt sie an der Seite ihres Ehemanns Hilmar Thate. Als "Fleur Lafontaine" (1978) überzeugt sie. Nach dem Roman von Dinah Nelken wird über mehrere Jahrzehnte der Lebensweg einer Frau geschildert, die immer wieder tiefe seelische Konflikte ausstehen muß.

Angelica Domröse gehört zu den Unterzeichnern der Protestresolution gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann im November 1976. Zunehmend wird sie in ihrer Arbeit behindert. 1979 gastiert sie am Thalia-Theater in Hamburg als Helena in der Inszenierung von "Faust II". Seit den 80er Jahren lebt und arbeitet die Schauspielerin in West-Berlin. Sie wird Ensemblemitglied des Schillertheaters. Bis zu deren Schließung ist sie dort als Schauspielerin aktiv, arbeitet auch an anderen Theatern. Sie erobert in Peter Zadeks Fallada-Bearbeitung "Jeder stirbt für sich allein" sowie in der Titelpartie von Wedekinds "Lulu" ein neues Publikum. Zudem spielt sie in Stuttgart und Wien. Nach der Schließung des Schiller-Theaters 1993 arbeitet sie verstärkt an anderen Bühnen. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Hilmar Thate steht sie 2001 an der Berliner Komödie am Kurfürstendamm in dem Theaterstück "Josef und Maria" auf der Bühne. Beiden wird ungebremste Kraft und Spiellaune bescheinigt. Mittlerweile ist die Schauspielerin auch als Regisseurin tätig. 1992 debütiert sie mit Matthias Zschockes "Brut" am Berliner bat-Theater, seither inszeniert sie unter anderem in Meiningen und beim Kurt Weill-Fest in Dessau.

Verstärkt arbeitet Angelica Domröse in der Bundesrepublik beim Fernsehen. Mehrfach arbeitet sie mit den Regisseuren Egon Günter und Frank Beyer zusammen. Die Zuschauer sehen sie unter anderem in der TV-Serie "Kir Royal" von Helmut Dietl als erfolgreiche Plattenproduzentin Peggy Kaufmann. In den 90er Jahre übernimmt sie die Rolle der Kommissarin Vera Bilewski in der Kriminalserie "Polizeiruf 110". In "Hurenglück" (1990) von Detlef Rönfeldt spielt sie eine ehemaligen Prostituierte, die 20 Jahre später von ihrem damaligen Zuhälter drangsaliert wird. Sie steht in "Die Letzte Entscheidung" (1994) neben Michael Degen vor der Kamera, agiert in dem Thriller "Kalte Küsse" (1997).

Anfang der 90er Jahre spielt Angelica Domröse in DIE VERFEHLUNG (1991) nochmals in einem Heiner Carow-Film. Sie gibt Elisabeth, eine alleinstehende Mutter und Putzfrau in einem Dorf in der DDR, die sich in einen Hafenarbeiter aus Hamburg verliebt. Dadurch kommt die Frau, die sich nie politisch engagiert hat, mit dem Staat in Konflikt. Die Rolle der Paula wird in dieser Tragödie fortgesetzt. Wieder spielt Angelica Domröse eine Persönlichkeit, die an ihrem Glück festhalten will. In eindringlicher Form schildert der Regisseur die Eingriffe des Staates in die Beziehungen der Menschen.

2003 veröffentlicht die Schauspielerin ihre Autobiographie unter dem Titel "Ich fang mich selbst ein - Mein Leben". Zeitweise arbeitet Angelica Domröse auch als Dozentin, unter anderem an der Universität der Künste und der Ernst Busch-Schule in Berlin. Zudem ist sie als Jurorin für den Alfred Kerr-Darstellerpreis beschäftigt.

Angelica Domröse ist in erster Ehe mit dem tschechischen Schauspieler Jiri Vrstála verheiratet. Die Ehe scheitert. 1976 heiratet sie den Schauspieler Hilmar Thate, mit dem sie bis heute zusammenlebt. Mehrfach sind beide in Filmen und Fernsehproduktionen zu sehen, stehen häufig gemeinsam auf der Theaterbühne. Die Familie lebt in Berlin, Wien und in einem Haus am Siethener See in Brandenburg.

zusammengestellt von Ines Walk (www.film-zeit.de)

Filmographie

  • 1959 Verwirrung der Liebe
    Darstellerin
  • 1960 Papas neue Freundin TV-Film,
    Darstellerin
  • 1961 Die Liebe und der Co-Pilot Darstellerin
    Darstellerin
  • 1961 Vielgeliebtes Sternchen TV-Film,
    Darstellerin
  • 1962 Wenn Du zu mir hältst
    Darstellerin
  • 1962 Die aus der 12b
    Darstellerin
  • 1962 Oh, diese Jugend TV-Film,
    Darstellerin
  • 1963 Drei Kriege, 1. Teil: Tauroggen TV-Film,
    Darstellerin
  • 963 An französischen Kaminen
    Darstellerin
  • 1963 Sonntagsfahrer
    Darstellerin
  • 1963 Julia lebt
    Darstellerin
  • 1963 Engel, Sünden und Verkehr. Stacheltier-Kurzfilm,
    2. Der Wettlauf des Hasen mit dem Igel
    Darstellerin
  • 1964 Drei Kriege, 2. Teil: Hinter den Fronten TV-Film,
    Darstellerin
  • 1964 Tolles Geld TV-Film,
    Darstellerin
  • 1964 Das Schauspielerporträt: Angelica Domröse
    TV-Dokumentation
  • 1965 Die Abenteuer des Werner Holt
    Darstellerin
  • 1965 Chronik eines Mordes
    Darstellerin
  • 1965 Entlassen auf Bewährung
    Darstellerin
  • 1965 Bäume sterben aufrecht
    TV-Film, Darstellerin
  • 1965 Jeder hat seine Geschichte
    TV-Film, Darstellerin
  • 1966 Schatten über Notre Dame
    TV-Film, Darstellerin
  • 1966 Archipel Lenoir
    TV-Film, Darstellerin
  • 1966 Emilia Galotti
    TV-Spiel, Darstellerin
  • 1967 Ein Lord am Alexanderplatz
    Darstellerin
  • 1967 Die Hose TV-Film,
    Darstellerin
  • 1968 Als Hitler den Krieg überlebte
    Darstellerin
  • 1968 Wege übers Land, 5. Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1968 Alchimisten, 2. Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1969 Krupp und Krause, 5. Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1969 Effi Briest TV-Film,
    Darstellerin
  • 1969 Die Zeichen der ersten, 3 Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1969 Der große Klaus TV-Film, Darstellerin
  • 1970 Erlesenes, Episode "Chicago-Computer" TV-Film,
    Darstellerin
  • 1971 Artur Becker, 3. Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1971 Salut Germaine, 13. Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1971 Arzt wider Willen TV-Film,
    Darstellerin
  • 1971 Die Chansonreise TV-Film,
    Darstellerin
  • 1972 Eva und Adam oder Privat nach Vereinbarung TV-Film,
    Darstellerin
  • 1972 Eva und Adam oder Gefechte mit Napoleon TV-Film,
    Darstellerin
  • 1972 Liebeszauber TV-Film,
    Darstellerin
  • 1973 Unterm Birnbaum
    Darstellerin
  • 1973 Die Legende von Paul und Paula
    Darstellerin
  • 1973 Die Brüder Lautensack, 3 Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1973 Eva und Adam oder drum prüfe! TV-Film,
    Darstellerin
  • 1973 Eva und Adam oder Wieviel Sterne hat der Himmel TV-Film,
    Darstellerin
  • 1974 Mein lieber Mann und ich TV-Film,
    Darstellerin
  • 1975 Die Wildente TV-Spiel,
    Darstellerin
  • 1975 Der goldene Elefant TV-Film,
    Darstellerin
  • 1975 Die Ausgezeichneten TV-Film,
    Darstellerin
  • 1976 Daniel Druskat, 5 Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1977 Abschied vom Frieden, 3 Teile TV-Film,
    Darstellerin
  • 1978 Fleur Lafontaine TV-Film,
    Darstellerin
  • 1978 Der Galgensteiger TV-Film,
    Darstellerin
  • 1979 Bis daß der Tod euch scheidet
    Darstellerin
  • 1980 Don Quichotte's Kinder TV-Film,
    Darstellerin
  • 1980 Am grauen Strand, am grauen Meer TV-Film,
    Darstellerin
  • 1981 Die zweite Haut TV-Film,
    Darstellerin
  • 1982 Flüchtige Bekanntschaften TV-Film,
    Darstellerin
  • 1982 Randale TV-Film,
    Darstellerin
  • 1983 Hannah von acht bis acht TV-Film,
    Darstellerin
  • 1984 Mamas Geburtstag TV-Film,
    Darstellerin
  • 1985 Blanche oder Das Atelier im Garten TV-Film,
    Darstellerin
  • 1985 Fräulein TV-Film,
    Darstellerin
  • 1985 Die Hose TV-Film,
    Darstellerin
  • 1986 Kir Royal, 6 Folgen TV-Serie,
    Darstellerin
  • 1988 Der Alte, Episode "Blackout" TV-Serie,
    Darstellerin
  • 1989 Die Skorpionfrau
    Darstellerin
  • 1990 Der Alte, Episode "Die Wahrheit" TV-Serie,
    Darstellerin
  • 1991 Hurenglück TV-Film,
    Darstellerin
  • 1992 Verfehlung
    Darstellerin
  • 1993 Angelica Domröse und Hilmar Thate: TV-Dokumentation Erinnerungen an Daniel Druskat
    Mitwirkende
  • 1994 Die letzte Entscheidung TV-Film,
    Darstellerin
  • 1994 Polizeiruf 110, Episode "Samstags, wenn Krieg ist" TV-Film, Darstellerin
  • 1994 Der Nackte Osten – Erotik zwischen oben und unten TV-Dokumentation,
    Mitwirkende
  • 1996 Polizeiruf 110, Episode "Kleine Dealer, große Träume" TV-Film,
    Darstellerin
  • 1996 Faust, Episode "Der Goldjunge" TV-Serie,
    Darstellerin
  • 1997 Kalte Küsse TV-Film,
    Darstellerin
  • 1997 Rückkehr aus großer Entfernung: TV-Dokumentation,
    Die Filme des Egon Günther
    Mitwirkende
  • 1998 Polizeiruf 110, Episode "Hetzjagd" TV-Reihe,
    Darstellerin
  • 2003 Tal der Ahnungslosen TV-Film,
    Darstellerin

 

Auszeichnungen

1966 Schauspielerin des Jahres

1969 DANIEL DRUSKAT
Kunstpreis der DDR im Kollektiv

1971 DDR-Fernsehkünstler des Jahres

1973 DDR-Fernsehkünstler des Jahres

1975 DDR-Fernsehkünstler des Jahres

1976 Nationalpreis II. Klasse

1982 ZWEITE HAUT
TV-Festival Monte Carlo: Goldene Nymphe als Beste Darstellerin

1986 Schauspielerin des Jahres

1988 Josef Kainz-Medaille

Ausgewählte Literatur

Eigene Texte:
Angelica Domröse: Ich fang mich selbst ein – Mein Leben, aufgeschrieben von Kerstin Decker, Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 2003.

Fremde Texte:

Michael Hanisch: „Die Kamera liebt mich...“. Die Schauspielerin Angelica Domröse, in Film-Dienst, Nr. 7, 2006.

Martina Helmig: Vom Fluch der späten Geburt. Die Schauspielerin Angelica Domröse über ihre Regiearbeit für die Kammeroper Schloss Rheinsberg, in: Berliner Morgenpost, 30.07.2002.

Ralf Schenk: Gewalt und Zärtlichkeit - Zwei deutsche Stars: Angelica Domröse und Hilmar Thate, in: film-dienst 08/2001.

Christoph Funke: Die Legende von Paula. Künstlerin der Unschuld - zum 60. Geburtstag der Schauspielerin Angelica Domröse, in: Der Tagesspiegel, 04.04.2001.

G. St.: Minna Courage - Herzschnauzenspielerin: Angelica Domröse wird sechzig, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.04.2001.

Martin Mund: Eine Maximalistin – Angelica Domröse zum 60. Geburtstag, in: Neues Deutschland, 04.04.2001.

KL: Spur der Emotion – Angelica Domröse wird 60 Jahre alt, in: Berliner Morgenpost, 04.04.2001.

Gisela Sonnenburg: Politprinz und Domröschen – Gregor Gysi trifft Angelica Domröse, in: Neues Deutschland, 10.11.2000.

Regina Köhler: Alles absolut – Zickig kann sie auch sein: Angelica Domröse als Callas, in: Berliner Morgenpost, 05.03.1999.

Sybille Fritsch: Alle Register des Frau-Seins – Die Mimin Angelica Domröse lässt sich nicht festlegen, in: Die Welt, 18.05.1996.

Christine Wahl: … als Stalin die Angelica – Das Schauspieler-Duo Dömröse & Thate, ein Ehepaar, in: Der Tagesspiegel, 23.04.1996.

Heiner Carow: Angelica Domröse, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera, Berlin Henschel Verlag 1995.

Lothar Sträter: Eine scheinbar überwundene Zeit der bürgerlichen Enge – Angelica Domröses Debüt als Regisseurin in Wien, in: Berliner Morgenpost, 21.08.1994.

Werner Schulze-Reimpell: Die Tote im Sandkasten. Angelica Domröse inszeniert eine inzestuöse Familientragödie, in: Frankfurter Rundschau, 23.11.1992.

Birgit Warnhold: Über die große Freude an kleinen Unterschied, in: Berliner Morgenpost, 23.02.1992.

Klaus Baschleben: Die Zeit ist aus den Fugen. Angelica Domröse inszenierte "Brut", in: Berliner Zeitung, 09.05.1992.

Gisela Karau: Ich habe einfach was andres mit mir vor. Mit Angelica Domröse im Gespräch, in: Berliner Zeitung, 15.02.1992.

Bernd Lubowski: Paulas Schicksal traf den Nerv der Siebziger. Angelica Domröse steht in West-Berlin vor neuen Aufgaben, in: Berliner Morgenpost, 08.04.1981.

Volker Baer: Voll Neugier und Optimismus. Angelica Domröse mit neuem Aufgabenbereich, in: Der Tagesspiegel, 21.09.1980.

Jost Nolte: Star von drüben, in: Zeitmagazin, 01.02.1980.

Barbara Braunda: Im Westen was Neues, in: Stern, 09.10.1980.

Matthias Matussek: "... da verstand ich die Notwendigkeit der Mauer!", in: Tip, Nr. 15/1980.

Christoph Funke, Dieter Kranz. Angelica Domröse, Henschel Verlag Berlin 1976.

Peter Pragal: Ein Star, der nicht die Diva spielt, in: Süddeutsche Zeitung, 16.04.1974.

Horst Vettan: Alle lieben Paula, in: Zeitmagazin, 29.03.1974.

Rosemarie Rehan: Die Domröse, in: Horst Knietzsch (Hrsg.): Prisma 5, Henschel Verlag Berlin 1974.

Jochen Kummer: Die Helena von Ostberlin, in: Stern, 23.08.1973.

Christoph Funke: Mühen und Erfolge einer Unruhigen, in: Film und Fernsehen, Nr. 04/1973.

Irene Böhme: Baut nicht auf Stimmung und Intuition: Angelica Domröse, in: Sonntag, 27.08.1972.

Rosemarie Rehahn: Zu Gast bei Angelica Domröse, in: Filmspiegel, Nr. 05/1969.

Dieter Kranz: Angelica Domröse, in: Renate Seydel (Hrsg.): Schauspieler von Theater, Film und Fernsehen, Henschel Verlag Berlin 1966.

Thies Engelmann: Interview mit Angelica Domröse, in: Filmwissenschaftliche Mitteilungen, Sonderheft anläßlich des 10jährigen Bestehens der Deutschen Hochschule für Filmkunst, 1964.

Helmut Lindemann: Wie ich wurde was ich bin, in: Filmspiegel, Nr. 17/1961.

Hans-Michael Bock: Angelica Domröse, in: cinegraph, Loseblattsammlung.

Foto: DEFA-Stiftung/Michael Reinhard



Angelica Domröse in
"Die Legende von Paul und Paula" (1972)
Foto: DEFA-Stiftung/Herbert Kroiss, Manfred Damm

 



Angelica Domröse in
"Verwirrungen der Liebe" (1959)
Foto: DEFA-Stiftung/Eduard Neufeld