Filmdatenbank

 

In der Datenbank sind alle Filme verzeichnet, an denen die DEFA-Stiftung Rechte- bzw. Teilrechte wahrnimmt.

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    Originaltitel/ArchivtitelDer verlorene Engel
    Englischer TitelThe Lost Angel
    Sonstiger TitelEin Tag im Leben des Bildhauers Ernst Barlach; Künstler
    ProduktionslandDeutsche Demokratische Republik (DDR)
    ProduktionDEFA-Studio für Spielfilme
    FilmartSpielfilm
    HerstJ/Freigabe von1966
    HerstJ/Freigabe bis1971
    Premieredatum22.04.1971
    Anlaufdatum23.04.1971
    Literarische VorlageFühmann, Franz: "Das schlimme Jahr", Novelle
    Veröffentlichungen
    DVD: ICESTORM Entertainment GmbH / www.spondo.de/defa; DVD: University of Massachusetts (UMASS) - DEFA Film Library / www.umass.edu/defa
    Regie
    Drehbuch
    Kamera
    Schnitt
    Ton
    Dramaturg
    Szenenbild
    Kostüm
    Maske
    Regieassistenz/ Co-Regie
    Darsteller
    DEFA-Fotograf
    Komponist
    Kurzinhalt
    Ernst Barlach, einer der bedeutendsten Bildhauer dieses Jahrhunderts, lebt gesellschaftlich fast völlig isoliert in seinem Haus bei Güstrow. Der Film gestaltet einen Tag in seinem Leben, den 24. August 1937. Ein Tag der Selbstverständigung und kritischen Selbstanalyse. Anlaß ist der Diebstahl seines "Schwebenden Engels" aus dem Dom zu Güstrow in der Nacht zuvor. Barlachs Reflexionen umfassen das zurückliegende Jahr. Sein Werk wurde als "entartete Kunst" deklariert, größtenteils beschlagnahmt und vernichtet, auch seine Ehrenmale für die Opfer des Weltkrieges. Ihn selbst zwang man, "freiwillig" aus der Akademie der Künste auszutreten. "Wissen meine Figuren mehr als ich" fragt sich Barlach. Er erkennt, daß es nicht ausreichte, sich nicht mit den Nazis zu arrangieren, daß er etwas gegen sie hätte tun müssen. Für ihn ist es zu spät. Die Schmähungen haben seine Gesundheit untergraben, seine Kraft erschöpft.
    Der Film wurde bereits 1966 gedreht und in der Folge des 11. Plenums verboten.
    (Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)
    Kurzinhalt (Englisch)
    August 24, 1937: a day in the life of expressionist sculptor and author Ernst Barlach. Barlach lives in the small
    town of Güstrow, keeping to himself and wanting to steer clear of politics. One day he learns that the Nazis
    have dragged his famous 1927 sculpture The Hovering Angel - which bears the features of German artist Käthe Kollwitz - out of the Güstrow Cathedral. Barlach begins to reflect on his life of “inner emigration” and on his work, which has been either confiscated or denounced as “degenerate art” by the Nazis. Although he realizes active opposition is needed, he no longer has the strength.
    In 1966, this film was banned by East German officials, who considered it “mystical,” with “existentialist interpretations of art and power.” It was released in a shortened version only in 1971.
    (Quelle: DEFA Film Library)
    Kurzinhalt (Weitere Sprachen)
    Il film sulla vita di Ernst Barlach, uno dei più importanti scultori del XX secolo, ripercorre la giornata del 24 agosto 1937, un giorno dopo che è stato rubato il suo "angelo sospeso" dal Duomo di Güstrow. L'artista conduce un'autoanalisi critica soffermandosi sul 1936, anno in cui le sue opere, considerate "arte degenerata", sono in gran parte state sequestrate e distrutte, proprio come i suoi monumenti alle vittime della I. Guerra Mondiale. Lui stesso, costretto a dimettersi "volontariamente" dall'Accademia delle Arti, riconosce che non basta adeguarsi al nazismo, ma bisogna combatterlo. Per lui ormai è troppo tardi. Le ingiurie subite lo hanno sfinito, minando la sua salute.
    Girato nel 1966, il film fu vietato in seguito all'11esima plenaria. (Italienisch)

    1937, l'Ange suspendu du sculpteur Ernst Barlach a été volé. L'artiste, qui vit reclus dans la résignation depuis que son oeuvre et lui-même ont été qualifiés de dégénérés par les nazis, revient sur ces dernières années, la résistance passive et l'opposition active... Au coeur du film, le rôle de l'artiste dans la lutte contre le totalitarisme. Apres la chape de plomb qui s'est abattue sur la culture suite au 11e plenum du SED (Parti socialiste unifié d'Allemagne), le parallèle entre nazis et communistes est inévitable. La sortie fut reportée jusqu'en 1971. (Französisch: 6e Festival Zoom Arrière (Films interdits), Cinémathèque de Toulouse, 2012)
    Film - /Videoformat35 mm
    Länge1624 m
    Laufzeit60 min
    Farbesw

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