Filmdatenbank

 

In der Datenbank sind alle Filme verzeichnet, an denen die DEFA-Stiftung Rechte- bzw. Teilrechte wahrnimmt.

Mit Hilfe des folgenden Suchformulars soll Ihnen das Aufspüren von bestimmten Titeln in unseren Filmbeständen erleichtert werden.

Bitte geben Sie in dem Eingabefeld Begriffe oder Teilbegriffe an und betätigen Sie anschließend die Schaltfläche "Suchen".

Weitere Hinweise zur Recherche finden Sie unter Hilfe.

    Originaltitel/ArchivtitelDas freie Orchester
    Englischer TitelThe Free Orchestra
    ProduktionslandDeutsche Demokratische Republik (DDR)
    ProduktionDEFA-Studio für Dokumentarfilme
    FilmartDokumentarfilm
    HerstJ/Freigabe von1988
    Anlaufdatum10.03.1989
    Regie
    Drehbuch
    Kamera
    Schnitt
    Ton
    Dramaturg
    Personen, primär
    Personen, sekundär
    Komponist
    Schlagworte
    Deutsche Demokratische Republik (DDR); Musik; Ostberlin; Jugendklub; Avantgarde; Musikszene; Diskothek; "Das freie Orchester"; Schultheiss-Brauerei; Prenzlauer Berg; Pankow; Trabant; Unterhaltung; Kulturbrauerei; Wendefilm; Jugendband; Handwerker; Eisenwaren; Verkäuferin; Hausmeister; Kraftfahrzeugmechaniker; Schweißer; Warenmangel; Kunst; Gesellschaft;
    Kurzinhalt
    Petra Tschörtner porträtiert 1988 das in der Ostberliner Musikszene bekannte freie Orchester, das für seine avantgardistische Musik und ihre Interpretationen bekannt ist und häufig im Jugendklub "Erich Franz" auftritt. Die Orchestermitglieder, im wahren Leben einfache Fabrikarbeiter, Verkäuferinnen, Hausmeister, Autowascher und KfZ-Mechaniker, verarbeiten in der Musik das Unerfüllte, Unausgesprochene ihres Lebens und kreieren mit ihrer Phantasie neue Welten, die in einem Widerspruch zu der nicht selten tristen Wirklichkeit stehen. Die Bandmitglieder verausgaben sich am Ende des Dokumentarfilms mit ihrem Song "Ham wa nich" und thematisieren die Mangelzustände in der DDR so kurz vor der "Wende".
    Kurzinhalt (Englisch)
    "The Free Orchestra" is a group of young people who have various careers, and get together in their free time to make music. Improvisation and original hand made instruments mark the group's style. The individual members of the band are filmed at their daily work life and at one of their concerts. A collage of sounds arises, which conveys their life feelings and experiences, in a satirical and grotesque language.

    (Source: Four Decades Of Film Art. DEFA Features Films, Children's Films, Documentary Films)
    Langinhalt
    0:00:00
    Titeleinblendung "Das freie Orchester". Umschnitt auf Zeitrafferaufnahmen (von oben) aus einer mit Menschen gefüllte Verkaufshalle (halbtotal). Schraubenverkäuferin hört sich die Wünsche eines Mannes an (halbnah). Aus dem Off "Schrauben 55 Millimeter lang, sie sollen nicht rosten, wie stark spielt keine Rolle". Verkäuferin Bärbel Rossow (O-Ton) "Ja aber nur mit einem Halbkopf, die sind nur Oberflächenvergütet, aus Messing ist nischt". 20 Schrauben werden auf die Waage gelegt und in eine Papiertüte verpackt (nah). Männlicher Interessent (halbnah) (O-Ton) "Haben Sie Schrauben aus Plast? 6er hätte ich gerne und passende Muttern". Verkäuferin Bärbel Rossow im Off "Muttern sind keine da". Schrauben mit Sechskantkopf werden gewogen (nah). Verschiedene Einstellungen von Käufern, Verkäuferin Bärbel und Schrauben (halbnah) (O-Ton). Blick auf den Schrauben-Verkaufsstand (halbtotal). Bärbel erklärt an einer Schrauben-Musterwand welche Artikel vorhanden sind (halbnah) (O-Ton) "Haben wir nicht, haben wir nicht, haben wir nicht....". Frage aus dem Off an die Verkäuferin Bärbel "Wurden Sie schon mal ausgezeichnet"? Bärbel Rossow (halbnah) (O-Ton) "Ja, einmal bin ich schon "Beste des Monats" geworden und habe als Präsent einen Deo-Roller erhalten". Umschnitt
    0:02:58
    Grell gekleidete Schaufensterpuppen (halbnah) werden unterlegt mit elektronisch verfremdeten Gesang "Ham wa nich". Schrauben-Verkäuferin Bärbel im Gedränge vor Schaufenstern des Bekleidungshauses "Treffpunkt" (halbtotal). Blick auf die Waggons einer vorbei fahrenden S-Bahn (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt auf einen Hausmeister im Keller (halbnah). Hausmeister schaufelt Kohle in den Kellerofen (halbnah) (O-Ton). Glut fällt durch das Sieb (nah). Hausmeister bearbeitet mit einer elektrischen Schleifscheibe eine Metallplatte (halbnah) (O-Ton). Frage aus dem Off: "Was ist denn das für ein Betrieb für den Du arbeitest"? Hausmeister (halbnah) (O-Ton) "Tja, wat ik hier mache, ich bin hier Hausmeister im Zentrum für Kunstausstellungen. Die machen diverse Ausstellungen, alles Mögliche, also wat ins Ausland geht, Inland, Museum, und allet Mögliche, Plakatausstellungen...". Hausmeister neben der Metallplatte (halbnah) (O-Ton) "Und auf diese Platte da werden Plakate aufkaschiert, das wird ne Ausstellung, und weil das so ein fettiger Untergrund ist und zu glatt ist, dann wird dat aufgeraut und damit die Sachen gut aufkaschiert werden können". Blick auf die rotierende Schleifscheibe an der Metallplatte (nah) (O-Ton). Hausmeister Jörg nimmt in seinem Büro bei Feierabend noch ein Telefonat entgegen (halbnah) (O-Ton) "Thomasius...". Hörer wird aufgelegt (nah). Umschnitt
    0:06:10
    Blick durch eine Hebebühne in eine Autowerkstatt (halbtotal) (O-Ton). KfZ-Mechaniker schraubt unter dem Motorblock (halbnah). Blick über eine geöffnete "Trabant"-Motorhaube auf ein Badenixen-Poster an der Wand (halbtotal). Frage aus dem Off an den Mechaniker "Wie lange muß man auf einen Werkstatt-Termin warten"? Mechaniker (halbnah) (O-Ton) "Hier bei uns in der Regel 5-6 Wochen eigentlich, kommt ganz drauf an, auch auf die Materiallage. Du kriegst ja auch nicht alles was du willst...". Frage aus dem Off "Und wie lange dauert die Reparatur"? Arbeitender Mechaniker (halbnah) (O-Ton) "Meistens kann man das in einem Tag abholen, also früh bringen und abends abholen...". Blick auf den unruhig laufenden Motor des Trabant (nah) (O-Ton). Probefahrt des Automechanikers im Trabant mit dem Kennzeichen "IOW-O-35" (halbtotal). Mechaniker dreht am Knopf des Autoradios "Marco Polo" (nah) (O-Ton). Fahraufnahme auf der Straße mit Blick auf den Mechaniker im Trabant (halbtotal). Fahraufnahme durch eine Auto-Waschanlage (halbnah) (O-Ton). Blick durch die Scheiben der Waschanlage auf den durchfahrenden Trabant (halbtotal). Umschnitt
    0:09:06
    Arbeiter zündet sein Autogenschweißgerät an und durchtrennt ein U-Eisen (halbnah) (O-Ton). Arbeiter kürzt ein Eisenrohr am Schraubstock (halbnah) (O-Ton). Schweißflamme schneidet ein Stück aus einem U-Eisen (nah). Rückwärtszoom von den glühenden U-Eisen auf den Arbeiter beim Verlassen des Raumes (halbtotal) (O-Ton). Blick auf sich schließende Stahltüren (halbnah) (O-Ton). Drehender Blick (aus der Froschperspektive) aus dem Innenhof eines Wohnkomplexes in den Himmel (halbtotal). Umschnitt auf den radelnden Arbeiter auf der "Friedrichsstraße" in Berlin (halbtotal). Blick auf die Füße auf den Pedalen (nah). Fahraufnahme mit Blick auf das Gesicht des radelnden Arbeiters (halbnah). Arbeiter fährt bis zum "Jugendklub Erich Franz" im Bezirk Pankow und steigt vom Fahrrad (halbtotal). Umschnitt
    0:11:33
    Blick in den vollen Jugendklub und der Live band "Das freie Orchester" auf der Bühne (halbtotal) (O-Ton). Schwenk über "Das freie Orchester", bestehend aus der Verkäuferin, dem Hausmeister, dem Automechaniker und dem Schweißer (halbtotal) (O-Ton). Singende Verkäuferin am Mikrofon (halbnah) (O-Ton). Rückwärtszoom auf den Schlagzeuger (Hausmeister) und den Gitarristen (Automechaniker) (O-Ton). Schwenk über die musizierenden Bandmitglieder (halbtotal) (O-Ton). Die Bandmitglieder Bärbel Rossow, Dieter Zobel, Gui Gust, Carsten Spindler und Jörg Thomasis experimentieren mit Instrumenten an neuen Klängen (halbnah) (O-Ton). Verkäuferin Bärbel Rossow spielt auf einem Holzblasinstrument, schaut in die Kamera und winkt (halbnah) (O-Ton). Blick von der Bühne auf die zuhörenden Jugendlichen im Jugendklub (halbtotal) (O-Ton). Bärbel Rossow jodelt in ein Horn (halbnah) (O-Ton). Schwenk über "Das freie Orchester" bei ihrem dynamischen Auftritt im Jugendklub (halbtotal) (O-Ton). Zoom auf die tanzende Bärbel (halbnah). Detailaufnahme eines experimentellen Instrumentes (nah) (O-Ton). Bärbel nimmt das Mundstück einer Blockflöte, bläst hinein und ruft ins Mikrofon (halbnah) (O-Ton) "Alle mal herhören: "Ham wa nich". Schwenk über die einzelnen Bandmitglieder (halbnah) (O-Ton). Blick aus den Zuschauerreihen auf die spielende Band (halbtotal) (O-Ton). Rückwärts-Fahraufnahme durch die Zuschauer mit Blick auf die spielende Band (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt
    0:15:53
    Texteinblendungen: Ein Film von Heiko Koinzer; Wolfgang Hirschke; Johanna Jürschik; Angelika Arnold; Ulrich Fengler; Henner Golz; Peter Mansee; Hans-Christian Johannsen; Michael Lösche; Jürgen Hoffmann; Jochen Wisotzki; Petra Tschörtner. Abblendung
    0:16:20 ENDE
    Film - /Videoformat35 mm
    Länge460 m
    Laufzeit17 min
    Farbefa

    WEITERFÜHRENDE HINWEISE

    Sie suchen einen Film auf DVD oder Blu-ray?
    Schauen Sie einfach auf der Homepage von Icestorm vorbei oder folgen Sie dem Hinweis im Feld "Veröffentlichungen" in Ihrem Rechercheergebnis

    Sie möchten einen Film kaufen, der noch nicht auf DVD / Blu-ray veröffentlicht ist?
    Fragen Sie bitte beim Progress-Footage Service nach der Möglichkeit eines privaten Überspiels (Martina Richter)

    Sie möchten einen DEFA-Film sichten, der noch nicht auf DVD veröffentlicht wurde?
    Bitte wenden Sie sich an das Bundesarchiv-Filmarchiv. Sie können auf der Webseite Benutzungsmedien recherchieren, ob dort entsprechendes Material einsehbar ist.

    Sie möchten einen Film für eine öffentliche (Kino-)Vorführung ausleihen?
    Recherchieren Sie auf der Verleihwebsite der Deutschen Kinemathek Berlin oder kontaktieren Sie Diana Kluge bzw. Mirko Wiermann

    Sie möchten Filmauschnitte für eine Kino- oder Fernsehproduktion verwenden?
    Bitte wenden Sie sich an den Progress Footage Service (Kerstin Lommatzsch)

    Sie sind interessiert an Lizenzen für die Fernseh-/Onlineverwertung von DEFA-Filmen?
    Bitte wenden Sie sich an den Progress-Filmverleih (Christel Jansen)

    Sie haben allgemeine Anfragen zu einem Film?
    Schicken Sie bitte eine Mail an
    info@defa-stiftung.de

    Sie haben Fragen zur Filmdatenbank?
    Schauen Sie einfach in die Benutzerhinweise oder wenden Sie sich an Rita Damm.


    Architekten