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DEFA - Stiftung - "Spur der Filme"

"Spur der Filme - Zeitzeugen über die DEFA“


Ingrid Poss, Peter Warnecke
Verlag: Christoph Links Verlag
568 Seiten
24,90 Euro zzgl. Versandkosten
im Buchhandel oder beim Christoph Links Verlag erhältlich
ISBN: 978-3-86153-401-3 (3-86153-401-0)

Das Buch
Die Filme der DEFA haben Spuren hinterlassen: Bei den Zuschauern, die amüsiert oder betroffen, bestätigt oder enttäuscht, überrascht oder gelangweilt waren. Und bei den Filmemachern, die sich stets im Spannungsverhältnis von politischen Erwartungen und eigenem künstlerischen Anspruch befanden. Im vorliegenden, reich illustrierten Band zum 60. Jahrestag der DEFA-Gründung erzählen jene, die dabei waren, von den Hoffnungen und Enttäuschungen, den Widrigkeiten und Annehmlichkeiten einer untergegangenen Filmproduktion.
Mehr als 40 Regisseure, Szenaristen, Dramaturgen, Schauspieler, Produktionsleiter und Kostümbildner kommen zu Wort und geben Einblick in die Entstehungsbedingungen von rund 100 Filmen. Aus über 400 Stunden Interviews der DEFA-Stiftung, des Filmmuseums Potsdam und von Zeitzeugen-TV ist so eine authentische Innensicht entstanden, die bei den bisherigen Darstellungen stets vermisst wurde.

Die Autoren
Ingrid Poss (Jahrgang 1939), Studium der Journalistik in Leipzig, Arbeit an verschiedenen Zeitungen in Potsdam und Berlin, seit 1969 im DEFA-Studio für Dokumentarfilme, ab 1985 Regisseurin der Kinosendung Treffpunkt Kino , 1990 erschienen ihre Filme „Tabula rasa“ (8 Verbotsfilme der DEFA und ihre Regisseure) sowie „Spielräume. DEFA zwischen Traum und Trauma“ , seit 1991 freie Regisseurin, mehrere Filme zur Filmgeschichte, darunter „Magische Küche“ (Ufa) und „Volkseigenes Kino“ (DEFA), seit 1996 Arbeiten für das Filmmuseum Potsdam.

Dr. Peter Warnecke (Jahrgang 1951), Studium der Philosophie in Berlin, 1974-82 Mitarbeiter in der Abteilung Soziologische Forschung des Rundfunks der DDR, 1982-89 Aspirant an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften, Promotion zur Mediennutzung in der DDR, 1990-93 in der Medien- und Marktforschung tätig, seit 1997 Arbeit an verschiedenen Projekten des Filmmuseums Potsdam als Kurator und Katalogautor, Mitarbeit an der Dauerausstellung „Babelsberg – Gesichter einer Filmstadt“ 2004.

Leseproben und Tonaufnahmen auf der Seite des Filmmuseums Potsdam

Rezensionen
- Viola Behrendt im Blog des DDR-Museums:

"Auf fast 570 Seiten lässt dieses umfangreiche Werk den Leser auf eine einzigartige Weise teilhaben an der Entstehung, Entwicklung und schließlich dem Ende der Deutschen Film Aktiengesellschaft, kurz DEFA. Einzigartig, weil es kein trockenes Nachschlagewerk oder langweiliges Lexikon ist. Die gesamte Geschichte der DEFA wird hier von Zeitzeugen erzählt, von über 70 Regisseuren, Schauspielern, Kameraleuten, Dramaturgen, Autoren, Szenen- und Kostümbildnern, Komponisten, Produktionsleitern uvm., also die, die 'live' dabei waren."

- Josef Schnelle im Deutschlandfunk (10.07.2006): "Auf der Spur der Filme"

- Claudia Palma, Tim Ackermann in der Märkischen Allgemeinen Zeitung (17.5.2006)
"Da 'Spur der Filme' eine Innenansicht der DEFA ist, muss der Leser die Aussagen der Zeitzeugen selbst einordnen. Aus diesem Grund - und obwohl die einzelnen Film-Jahrzehnte erläuternde Einleitungskapitel von den Herausgebern erhalten haben - eignet sich das Buch nicht als Grundlagenwerk. Wer aber mit Vorwissen die 568 Seiten durchschmökert, stößt auf interessante Details."

- Jörg Taszman im Deutschlandradio (17.5.2006)
"Es sind gerade die kleinen Anekdoten, Details und Geschichten, die wirklich lesenswert sind. Selbst wenn man die einzelnen Filme nicht kennt, kommt nie die berühmte Langeweile auf, die man ja kennt, wenn sich Menschen ausführlich über einen Film unterhalten, den man selbst nie gesehen hat. (...) 'Spur der Filme' ist mehr als nur ein Buch für Filmliebhaber, sondern vermittelt auch DDR-(Kultur)-Geschichte. Im Mittelpunkt stehen die Macher, die meist rückblickend reflektieren."

Heinz Kersten im Freitag (12.5.2006 )
"Was hier Regisseure, Kameramänner, Schauspieler, Produktionsleiter und Dramaturgen zu Protokoll gaben, vermittelt eine spannend zu lesende, in der Beurteilung von verantwortlichen Leitern auch manchmal widersprüchliche, Innenansicht der DEFA."

- Heidi Jäger in den Potsdamer Neuesten Nachrichten (11.5.2006)
"Das von Ingrid Poss und Peter Warnecke zum 60. DEFA-Jubiläum im Ch. Links Verlag Berlin herausgegebene Buch lässt Zeitzeugen sprechen. Ging es in dem großen Nachschlagewerk 'Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg' (Henschel-Verlag) um die Sicht von außen, geht es nun um die Innenansichten mehr als 70 Betroffenen. Drei Jahre arbeiten die Herausgeber an diesem rund 560 Seiten dicken Lese Lese-Foto-Buch. 400 Stunden Bandaufnahmen mit Gesprächen, die die DEFA-Stiftung, Zeitzeugen TV und das Filmmuseum Potsdam zur Sicherung der Erinnerungen mit Filmemachern seit 1992 führten, lagen ihnen vor. "Entstanden ist daraus nun ein Buch über den DDR-Alltag. Die DEFA war zwar ein besonderer Betrieb, aber er war auch wie jeder andere. Man musste findig sein, um das machen zu können, was man wollte. Die DDR war ja die reine Schwejkiade", so der Filmmuseums-Mitarbeiter und Soziologe Peter Warnecke." 

Spur der Filme