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DEFA - Stiftung - 2. Newsletter 2004

2. DEFA-Newsletter Februar 2004


Fatih Akin

 

Preisträger der DEFA-Stiftung gewinnt Goldenen Bären

Vor 15 Monaten vergab die DEFA-Stiftung ihren hochdotierten Preis zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses an Fatih Akin. In der Begründung hieß es dazu:
„Der jüngere deutsche Kinofilm erhält durch Fatih Akins Talent eine Farbe, die sonst nur gelegentlich und eher zufällig auftaucht: direktes, unverstelltes Erzählen, phantasiereich, spontan und kraftvoll. Besonders besticht er durch die Sinnlichkeit und Unverbrauchtheit seiner filmischen Sprache, selbst da, wo er gängigen Mustern folgt.“
Inzwischen ist Fatih Akin Gewinner des Goldenen Bären auf der Berlinale 2004. In seinem Film „Gegen die Wand“ erzählt er die stürmische Liebes- und Eifersuchtsgeschichte um eine junge Hamburger Türkin aus der zweiten Migrantengeneration, die ihrem konservativen Elternhaus entflieht. „Gegen die Wand“ ist nach 18 Jahren der erste deutsche Streifen, der auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet wird.
Auch der Internationale Verband der Filmkritiker (FIPRESCI) vergab seinen Hauptpreis an Fatih Akin.

 

 

 

Volker Koepp

Weitere Filme mit Preisträgern der DEFA-Stiftung auf der Berlinale
Im Internationalen Forum des jungen Films zeigte Volker Koepp seinen neuen Film „Dieses Jahr in Czernowitz“. Der Film beschäftigt sich mit den Menschen, die den Ort Czernowitz als ehemaliges Zentrum jüdischen Lebens in alle Welt getragen haben. An der Kamera standen Thomas Plenert und Susanne Schüle, eine Preisträgerin der DEFA-Stiftung.
In der Panoramareihe „Dokumente“ lief Stanislaw Muchas Film „Die Mitte“. Mucha stellt in diesem Film die vielschichtige Frage nach der Mitte Europas. Er folgt den Spuren von Irrtümern, Anmaßungen und skurriler Selbstbehauptung. Letztlich stellt er fest, dass keine Mitte wirklich im Zentrum liegt, aber jeder Nabel der Welt sein will. Auch hier steht wieder Susanne Schüle an der Kamera.
Ebenfalls im Panorama in der Reihe „Kurzfilm“ zeigte Sebastian Winkels seinen 15-minütigen Kurzfilm „Falling Grace“. Winkels, jüngster Preisträger der DEFA-Stiftung und bekannt geworden mit seinem langen Dokumentarfilm „Sieben Brüder“, erzählt in diesem Kurzfilm die Geschichte eines Engels, der vor 17 Jahren schon einmal auf der Erde war und dabei unbeabsichtigt George W. Bush aufweckte und damit zum Einzug ins Weiße Haus beitrug. Jetzt soll er zurückkehren, um den tragischen Fehler von damals wieder gut zu machen.
Neben diesem pointierten Kurzfilm stand Sebastian Winkels in dem Film „Freedom2Speak V2.0“ an der Kamera.


Stanislaw Mucha
 
 
 

„Die Blindgänger“ von Bernd Sahling
Ehe Bernd Sahling sein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg aufnahm, arbeitete er einige Jahre im DEFA-Studio für Spielfilme. Auf der Berlinale zeigte er im Wettbewerbsprogramm des 27. Kinderfilmfestes als deutschen Beitrag sein Spielfilm-Debüt „Die Blindgänger“. Bereits in seinem bisherigen dokumentarischen Werk hatte er sich der Welt von Blinden- und Sehbehinderten zugewandt. In diesem Film schildert er eine wichtige Phase im Leben der blinden Marie. Helmut Dziuba schrieb gemeinsam mit Sahling das Buch, an der Kamera stand Peter Ziesche. Die internationale Jury des Kinderfilmfestes zeichnete den Film mit einer lobenden Erwähnung aus. Auch eine Berliner Kinderjury, die den Gläsernen Bären vergibt, belohnte diesen Wettbewerbsbeitrag mit einer lobenden Erwähnung.

 

 
 

Dokumentarfilm „Grenze“
In der Reihe „Perspektive deutsches Kino“ war ein Film von Holger Jancke zu sehen, in dem die Geschichte von fünf jungen Männern erzählt wird, die Mitte der achtziger Jahre die Westgrenze der DDR beschützen mussten. Ihre Erinnerungen an diesen Dienst sind gleichermaßen erschreckend wie skurril. Kamera führte Peter Badel.

 

 

Winnetou und sein roter Bruder
Im Schlossbergmuseum Chemnitz ist bis April die Ausstellung „Winnetou und sein roter Bruder“ zu sehen. Die vom Filmmuseum Frankfurt vorbereitete Ausstellung thematisiert Indianerfilme aus den 1960er- Jahren aus Ost- und Westdeutschland. Untersucht werden unterschiedliche Produktionsweisen sowie ideologische Linien in den Filmen. Im Anschluss wird die Ausstellung in Duisburg gezeigt.

 

 
 
 

80. Geburtstag Günther Rücker im Babylon
Anlässlich des 80. Geburtstags von Günther Rücker widmete das Filmkunsthaus Babylon in Berlin dem Regisseur und Autor eine Retrospektive. Gezeigt wurden u.a. die Filme „Der Dritte“ (1972), „ Die Verlobte“ (1980) und „Bis dass der Tod euch scheidet“ (1979). Die Filmreihe konnte durch Unterstützung der DEFA-Stiftung gezeigt werden.

   

"Heinrich der Verhinderte"

Projekt Puppenrestaurierung
Im Archiv des Deutschen Instituts für Animationsfilm (DIAF) lagern zahlreiche Pup-pen und Requisiten aus dem DEFA-Trickfilmstudio, an denen altersbedingt erste Schäden sichtbar wurden.
Die Zukunftswerkstatt Animationsfilm e.V. in Dresden hat in einem von der DEFA-Stiftung geförderten Projekt einige dieser Puppen restauriert. So konnten die Puppen zu den Filmen „Anna, genannt Humpelbein“, „Heinrich der Verhinderte“ und „Vom faulen Töpfer und dem fleißigen Wäscher“ von Kurt Weiler und Achim Freyer vor weiterem Verfall gerettet werden. Sie können nun wieder auf Ausstellungen dem Publikum zugängig gemacht werden.

 

 
 

„Das Stacheltier“ – Satirische Kurzspielfilme
Retrospektiven haben in den letzten Jahren in Winterthur (Schweiz), Clermont – Ferrand (Frankreich), Dresden und Hamburg stattgefunden. Jetzt liegt auch die von Helmut Morsbach initiierte und von Nicole Reinhardt (zugleich Kuratorin der Filmreihen) an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich geschriebene Lizentiatsarbeit zum Thema „Die Stacheltiere – Satirische Kurzspielfilme aus der ehemaligen DDR (1953 – 1955)“ vor. Eine beachtenswerte, schlüssig argumentierende Diplomarbeit, die sich auf 133 Seiten auch mit allgemeinen Fragen der Satire in der DDR auseinandersetzt. Die Arbeit ist in der DEFA-Stiftung einzusehen.

 

   
 

Forschungen zur Leipziger Kinogeschichte
Mit einem Stipendium der DEFA-Stiftung hat Ralph Nünthel im Rahmen der Forschungen zur Leipziger Kinogeschichte die Geschichte der UT-Lichtspiele und des Theaters des Südens in Leipzig – Connewitz dokumentiert. Beide Manuskripte sind bei der DEFA-Stiftung und beim Autor einzusehen.

 

 
 
 

„Der Ruf des Fayu Ujmu“

Grüsse von Rainer Simon aus Ecuador
Aus Ecuador erreichten die DEFA-Stiftung diese Grüsse von Rainer Simon. Bereits für seinen letzten Film „Der Ruf des Fayu Ujmu“ besuchte er die Ureinwohner Südamerikas. Jetzt arbeitet er erneut an einem von der DEFA-Stiftung geförderten Projekt:
Ich bin gerade aus dem entferntesten, noch unberuehrten Winkel des ecuadorianischen Urwalds von der Recherchenreise zu den Secoya-Indianern zurueckgekommen. […]Die Secoyas haben grosses Interesse, dass ihr laenderuebergreifendes Projekt, zurueckzukehren auf ihr altes Territorium, durch einen Film bekannt wird. Wir werden nun in Ecuador beginnen, das Filmprojekt auszuarbeiten…
Ich moechte mich nochmals ganz herzlich bei der DEFA-Stiftung fuer die Foerderung dieses Projektes bedanken.