Rolf Hoppe gehört zu den Schauspielern aus der DDR, die auch international großen Erfolg feiern können. Mit seiner Darstellung des General Göring in MEPHISTO (1981) von István Szabó wird er Anfang der 80er Jahre international bekannt. Die Leichtigkeit, mit der er das Brutale und Schreckliche der nationalsozialistischen Machthaber, versteckt hinter der Maske der Harmlosigkeit, darstellt, wird besonders gelobt.
Rolf Hoppe wird am 6. Dezember 1930 in Ellrich, Harz geboren. Sein Vater ist Bäckermeister. Aufgrund des Zweiten Weltkrieges reicht seine Schulbildung nur bis zur achten Klasse der Volksschule, an ein Abitur ist nicht zu denken. Er arbeitet als Kutscher auf einem landwirtschaftlichen Gut, beginnt auf Wunsch seines Vaters eine Bäckerlehre.
Daneben ist er bei den "Südharzer Jungspatzen" als Laienschauspieler tätig. Die Leidenschaft läßt ihn nicht los. Er bewirbt sich an der Schauspielschule in Weimar, wird aber abgelehnt. Er nimmt Schauspielunterricht und studiert später am Staatlichen Konservatorium in Erfurt Schauspielkunst. Nach seinem Studium wird er an den Städtischen Bühnen Erfurt engagiert. Er ist unter anderem in "Egmont" zu sehen. Doch seine junge, hoffnungsvolle Karriere als Schauspieler wird 1950 unterbrochen, als eine Stimmlippenlähmung bei ihm diagnostiziert wird. Rolf Hoppe nimmt eine Stelle als Tierpfleger im Zirkus Aeros an, lernt hier unter anderem reiten.
Als Schauspieler kann Rolf Hoppe wieder arbeiten, nachdem er sich einer Therapie am Institut für Stimmbildung unterzogen hat. Danach startet er neu, wird am Theater der Jungen Garde in Halle engagiert. Kurze Zeit später wechselt er an das Theater in Greifswald, steht von 1953 bis 1955 auf der Bühne des Theaters der Jungen Generation in Leipzig und von 1955 bis 1961 arbeitet er in Gera. Seine langjährige Heimstätte findet er 1961, er wird Mitglied des Staatstheaters Dresden. Von 1970 bis 1975 geht er ans Deutschen Theater in Berlin, kehrt dann aber nach Dresden zurück. Der Schauspieler erarbeitet sich ein umfassendes Repertoire. Im Laufe seiner langen Karriere hat der Schauspieler die wichtigsten Rollen der Theaterliteratur ausgefüllt. Er macht sich einen Namen in Stücken von Bertolt Brecht, Friedrich Dürrenmatt und Henrik Ibsen. Auch in klassischen Bühnenstücken beweist er sein schauspielerisches Talent, er gibt den König Lear und ist Dorfrichter Adam. In den 80er Jahren spielt er Theater bei den Salzburger Festspielen.
Seit Mitte der 60er Jahre arbeitet Rolf Hoppe für die DEFA. Zunächst ist er in kleineren, aber wichtigen Rollen zu sehen, arbeitet mit den Regisseuren Günther Rücker, Konrad Wolf und Herrmann Zschoche zusammen. Er ist der Lehrer Klein in DIE BESTEN JAHRE (1965), agiert als Etappenmajor in ICH WAR NEUNZEHN (1968). Einem größerem Publikum wird er durch die populärem DEFA-Indianerfilmen bekannt. Hier gibt er den Schurken. Erstmals ist er der Gegenspieler von Gojko Mitic in SPUR DES FALKEN (1968). Später agiert Rolf Hoppe als skrupelloser Mörder in WEIßE WÖLFE (1969) und ULZANA (1974). Der Schauspieler wird bevorzugt als Bösewicht besetzt.
Auch in komischen Rollen überzeugt Rolf Hoppe. In DIE HOSEN DES RITTERS VON BREDOW (1973) unter der Regie von Konrad Petzold agiert der Künstler als vorzüglicher Komiker. Als Göttervater Jupiter in der farbenfrohen und turbulenten Offenbach-Verfilmung ORPHEUS IN DER UNTERWELT (1974) und als Meister Hans Röckle in HANS RÖCKLE UND DER TEUFEL (1974) zeigt er seine Wandlungsfähigkeit. Als Bürgermeister Dr. Hane wird er in DIE GÄNSE VON BÜTZOW (1985) von der wohlhabende Witwe Hornbostel und besten Gänsezüchterin der Gegend (gespielt von Ursula Karusseit) umgarnt. Die Kinder lieben den Schauspieler als väterlichen Freund. Er gibt den Schleusenwärter in SUSANNE UND DER ZAUBERRING (1973), ist der sympathische König in dem Kultmärchenfilm DREI HASSELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL (1973) oder in LORENZ IM LAND DER LÜGNER (1996).
Rolf Hoppe kann der Festlegung auf die Rolle des Bösewichts und des Komikers entgegen. In zahlreichen Filmen zeigt er differenzierte Persönlichkeitsdarstellungen, fällt durch seine artistische Behendigkeit und mimische Vielseitigkeit auf. In dem Abenteuerfilm KIT & CO (1974) von Konrad Petzold agiert er neben Dean Reed als Shorty, der als Goldsucher und Abenteurer über das Leben in Alaska bestens Bescheid weiß. In UNTERWEGS NACH ATLANTIS (1977) unter der Regie von Siegfried Kühn gibt er den englischen Wissenschaftler Alexander Grey, der angeblich das sagenumwobene Atlantis entdeckt haben soll und nun in verschiedenen Gestalten und Masken seinem Widersacher diverse Fallen stellt. In der Nebenrolle des Gauklers, der seine Verkündigungen mit dem Leben bezahlen muß, überzeugt Rolf Hoppe in JÖRG RATGEB, MALER (1978) von Bernhard Stephan.
International wird der Schauspieler als General Göring in dem Film MEPHISTO (1981) von István Szabó bekannt. Rolf Hoppe gibt den Gegenspieler Klaus Maria Brandauers in seiner ganzen Doppeldeutigkeit. Er ist großtuerisch und leutselig, geschmeidig und aalglatt, hinterhältig und heuchlerisch. In seiner Harmlosigkeit offenbart er eine verschleierte Brutalität, die unberechenbar ausbrechen kann, und vereint Blendung und Grauen des Faschismus in einer Person. Der Mimen gelingt die Darstellung eines faschistischen Machthabers aufs Genaueste, national wie international werden Film wie Darstellerensemble gefeiert. Nochmals arbeitet Rolf Hoppe mit dem Regisseur in OBERST REDL (1984) zusammen. 1986 kündigt er am Staatsschauspiel Dresden. Grund ist der internationale Erfolg mit seinen Filmen. Zahlreiche Aufträge führen ihn nach Polen, in die Schweiz, sogar nach China.
Seit dem Erfolg von MEPHISTO (1981) arbeitet der Schauspieler vielfach im Ausland; er gehört zu den wenigen DDR-Schauspieler, die regelmäßig in internationalen Produktionen eingesetzt werden. Als Vater Friedrich Wieck, der seine Tochter Klara Schumann in die vorgegebene Rolle zwängt und ihre Karriere betreibt, um sich selbst als Künstler zu verwirklichen., agiert er in FRÜHLINGSSINFONIE (1983) von Peter Schamoni. In Bernhard Wickis Film DIE GRÜNSTEIN-VARIANTE (1984) spielt er den Gefängnisdirektor. Er arbeitet in Shanghai, spielt dort in dem TV-Film "Chinese sucht seinen Mörder" (1987) die Doppelrolle eines Versicherungsdirektor und seines Sohnes, der den Spuren seines Vaters folgt. In PESTALOZZIS BERG (1988), einer Co-Produktion der Schweiz mit der DEFA, agiert er als Wirt Zehender, der dem Aufklärer und Humanisten Johann Heinrich Pestalozzi überaus freundlich gesinnt ist.
Auch die DEFA nutzt immer wieder seine darstellerischen Fähigkeiten. Als Doktor Böblinger spielt er unter der Regie von Horst Seemann in ÄRZTINNEN (1984) einen geschäftstüchtigen Arzt, der seine Untergebenen gekonnt zu führen weiß. In Roland Gräfs Film HAUS AM FLUSS (1986) spielt Rolf Hoppe den alten Werftdirektor Hüsgen. Angesicht der Gewalttaten der nationalsozialistischen Herrschaft zieht dieser sich in seine bürgerliche Welt zurück. Am Ende begeht er Selbstmord. Neben Götz George und Otto Sander agiert er in der Berliner Nachkriegskomödie DER BRUCH (1989) von Frank Beyer als Bruno Marquard, Profi-Safeknacker. Nach dem Zusammenbruch der DDR hat Rolf Hoppe keine Schwierigkeiten, sich als Schauspieler weiter zu behaupten. Wieder sind es Rollen, in denen er dämonisch und gefährlich sein kann. Mit einem fulminanten, bedrückenden Kurzauftritt als Gauleiter Streicher überzeugt er in COMEDIAN HARMONISTS (1997) von Joseph Vilsmaier. Derzeit ist der Schauspieler als Rabbi in der Komödie ALLES AUF ZUCKER (2005) von Dani Levy im Kino zu sehen.
Bereits seit Mitte der 60er Jahre gehört Rolf Hoppe zu den beliebten Darstellern im Fernsehen der DDR, seit den 80er Jahren auch in der Bundesrepublik und nach dem Zusammenbruch der DDR ebenfalls im gesamtdeutschen Fernsehen. Wie viele seiner anderen Kollegen ist er in TV-Serien wie "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" zu sehen. Als Höhepunkte seiner TV-Leistungen gilt unter anderem sein barocker Kurfürst Friedrich August von Sachsen in "Sachsens Glanz und Preußens Gloria" (1985). Mit seiner Darstellung des Heinz Baranowski in dem TV-Mehrteiler "Sardsch" erringt er 1998 den Adolf Grimme-Preis.
Neben seiner Film-, Fernsehen- und Theaterarbeit ist Rolf Hoppe als Sprecher beschäftigt. Er gibt den Erzähler in DEFA-Filmen oder spricht Hörspiele ein.
Rolf Hoppe ist mit einer Krankenschwester verheiratet. Die Familie lebt mit ihren zwei Töchtern, Josephine und Christine, in Dresden. Christine Hoppe ist ebenfalls als Schauspielerin tätig und ist derzeit am Staatsschauspiel Dresden engagiert.
zusammengestellt von Ines Walk (www.film-zeit.de)
Stand: Februar 2005
Filmographie
- 1963 Jetzt und in der Stunde meines Todes
Darsteller
- 1965 Solange Leben in mir ist
Darsteller
- 1965 Die besten Jahre
Darsteller
- 1965 Der Frühling braucht Zeit
Darsteller
- 1965 Karla
Darsteller nicht aufgeführt
- 1965 Fräulein Schmetterling
Darsteller nicht aufgeführt
- 1966 Lebende Ware
Darsteller
- 1967 Frau Venus und ihr Teufel
Darsteller
- 1967 Ich war neunzehn
Darsteller
- 1968 Die Nacht im Grenzwald
Darsteller
- 1968 Spur des Falken
Darsteller
- 1968 Hauptmann Florian von der Mühle
Darsteller
- 1968 Jungfer, sie gefällt mir
Darsteller
- 1968 Mohr und die Raben von London
Darsteller
- 1968 Nebelnacht
Darsteller
- 1968 Weiße Wölfe
Darsteller
- 1969 Tödlicher Irrtum
Darsteller
- 1971 Goya
Darsteller
- 1971 Männer ohne Bart
Darsteller
- 1971 Die gestohlene Schlacht
Darsteller
- 1972 Leichensache Zernik
Darsteller
- 1972 Eolomea
Darsteller
- 1973 Susanne und der Zauberring
Darsteller
- 1973 Die Hosen des Ritters von Bredow
Darsteller
- 1973 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
Darsteller
- 1973 Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow
Darsteller
- 1973 Apachen
Darsteller
- 1973 Orpheus in der Unterwelt
Darsteller
- 1973 Leben mit Uwe
Darsteller
- 1973 Der nackte Mann auf dem Sportplatz
Darsteller
- 1973 Für die Liebe noch zu mager?
Darsteller
- 1973 UIzana
Darsteller
- 1973 Wie füttert man einen Esel
Darsteller
- 1974 Hans Röckle und der Teufel
Darsteller
- 1974 Johannes Kepler
Darsteller
- 1975 Zwischen Nacht und Tag
Darsteller
- 1975 ... die Bösewichter müssen dran
Darsteller
- 1976 Das Licht auf dem Galgen
Darsteller
- 1976 Beethoven - Tage aus einem Leben
Darsteller
- 1976 Unterwegs nach Atlantis
Darsteller
- 1976 Unser stiller Mann
Darsteller
- 1977 Die Flucht
Darsteller
- 1977 Jörg Ratgeb, Maler
Darsteller
- 1978 Ein Sonntagskind, das manchmal spinnt
Darsteller
- 1978 Sabine Wulff
Darsteller
- 1979 Ikarus
Darsteller
- 1979 Schatzsucher
Darsteller
- 1979 Heute abend und morgen früh
Darsteller
- 1980 Komödianten-Emil
Darsteller
- 1980 Levins Mühle
Darsteller
- 1980 Pugowitza
Darsteller
- 1981 Die Gerechten von Kummerow
Darsteller
- 1981 Mephisto
Darsteller
- 1981 Der lange Ritt zur Schule
Darsteller
- 1981 Peters Jugend, 2 Teile
Darsteller
- 1982 Sonjas Rapport
Darsteller
- 1982 Mein Vater ist ein Dieb
Darsteller
- 1983 Frühlingssinfonie
Darsteller
- 1983 Ärztinnen
Darsteller
- 1984 Oberst Redl
Darsteller
- 1984 Hälfte des Lebens
Darsteller
- 1985 Besuch bei van Gogh
Darsteller
- 1985 Die Gänse von Bützow
Darsteller
- 1986 Johann Strauß - Der König ohne Krone
Darsteller
- 1987 Liane
Darsteller
- 1988 Pestalozzis Berg
Darsteller
- 1988 Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein
Darsteller
- 1988 Siamesische Hunde
Darsteller
- 1988 Die Tänzerin
Darsteller
- 1988 Killing Drugs
Darsteller
- 1988 Der Bruch
Darsteller
- 1988 Ein brauchbarer Mann
Darsteller
- 1989 Das Haus am Fluß
Darsteller
- 1990 Das Licht der Liebe
Darsteller
- 1990 Bronsteins Kinder
Darsteller
- 1991 Schtonk!
Darsteller
- 1991 Die Lok
Darsteller
- 1992 Die Brandnacht
Darsteller
- 1993 Mario und der Zauberer
Darsteller
- 1996 Lorenz im Land der Lügner
Darsteller
- 1997 Comedian Harmonists
Darsteller
- 1998 Hans im Glück
Darsteller
- 2004 Alles auf Zucker
Darsteller
TV-Filme und Serien
- 1965 Dr. Schlüter, 5 Teile
TV-Spiel, Darsteller
- 1967 Die Ohrfeige
TV-Spiel, Darsteller
- 1967 Kleiner Mann - was nun?, 2 Teile
TV-Spiel, Darsteller
- 1969 Berlin-W Adieu!, Reihe "Rendezvous mit Unbekannt"
TV-Film, Darsteller
- 1969 Sankt Urban, 4 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1970 Ich - Axel Caesar Springer, 5 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1970 Jeder stirbt für sich allein, 3 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1971 Das letzte Wort, 3 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1971 Die Verschworenen, 4 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1971 Tod eines Millionärs, 3 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1972 Die Brüder Lautensack, 3 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1973 Die Zwillinge
TV-Film, Darsteller
- 1974 Das Geheimnis des Ödipus
TV-Film, Darsteller
- 1974 Kit & Co.
TV-Film, Darsteller
- 1974 Mein lieber Mann und ich
TV-Film, Darsteller
- 1975 Das Mädchen Krümel, 7 Folgen
TV-Film, Darsteller
- 1975 Die Rechnung geht nicht auf, Reihe "Polizeiruf 110"
TV-Film, Darsteller
- 1975 Die Entführung
TV-Film, Darsteller
- 1975 Goldene Zeiten - feine Leute, 2 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1975 Jede Woche Hochzeitstag
TV-Film, Darsteller
- 1976 Auftrag für M & S
TV-Film, Darsteller
- 1976 Daniel Druskat, 5 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1976 Die Überlebende
TV-Film, Darsteller
- 1976 Sein letzter Fall, 2 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1976 Zur See, 9 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1977 Der gepuderte Mann im bunten Rock oder Musjöh lebt gefährlich
TV-Film, Darsteller
- 1977 Ernst Schneller, 2 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1977 Happy end
TV-Film, Darsteller
- 1978 Das doppelte Spiel, Reihe "Polizeiruf 110"
TV-Serie, Darsteller
- 1978 Die lange Straße, 5 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1978 Fleur Lafontaine, 2 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1978 Fragen an einen alten Mann
TV-Spiel, Darsteller
- 1978 Gefährliche Fahndung, 7 Folgen
TV-Film, Darsteller
- 1978 King-Kong-Grippe, Reihe "Das unsichtbare Visier"
TV-Serie, Darsteller
- 1978 Volpone
TV-Spiel, Darsteller
- 1979 Die lange Straße, 5 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1979 Hochzeitsreise
TV-Film, Darsteller
- 1979 Nathan der Weise
TV-Spiel, Darsteller
- 1980 Elektra
TV-Spiel, Darsteller
- 1980 Emilia Galotti
TV-Spiel, Darsteller
- 1980 Meines Vaters Straßenbahn, 2 Teile
TV-Spiel, Darsteller
- 1981 Feuerdrachen, 2 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1982 Bahnwärter Thiel
TV-Film, Darsteller
- 1982 Das Graupenschloß
TV-Film, Darsteller
- 1982 Hurra, hurra, hurra, die Feuerwehr ist da!
TV-Dokumentarfilm
- 1982 Nur ein Schluck, Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort"
TV-Film, Darsteller
- 1983 Die ewigen Gefühle
TV-Film, Darsteller
- 1983 Martin Luther, 5 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1984 Die Grünstein-Variante
TV-Film, Darsteller
- 1984 Irrläufer
TV-Film, Darsteller
- 1984 Jedermann
TV-Spiel, Darsteller
- 1985 Hubertusjagd, Reihe "Der Staatsanwalt hat das Wort"
TV-Film, Darsteller
- 1985 Kaiser und eine Nacht
TV-Film, Darsteller
- 1985 Sachsens Glanz und Preußens Gloria, 4 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1986 Der Nachbar
TV-Film, Darsteller
- 1986 Chronik einer Fürstenfamilie
TV-Film, Darsteller
- 1986 Die letzten Tage des Georg W.
TV-Film, Darsteller
- 1987 Ein Chinese sucht seinen Mörder
TV-Film, Darsteller
- 1988 Melanios letzte Liebe
TV-Film, Darsteller
- 1989 Wer war Edgar Allan?
TV-Film, Darsteller
- 1991 Rächer, Retter und Rapiere, 7 Folgen
TV-Serie, Darsteller
- 1991 Ende der Unschuld, 2 Teile
TV-Film, Darsteller
- 1992 Der absurde Mord
TV-Film, Darsteller
- 1993 Rosamunde Pilcher: Stürmische Begegnung
TV-Film, Darsteller
- 1993 Die Elefantenbraut
TV-Film, Darsteller
- 1994 Wachtmeister Zumbühl
TV-Film, Darsteller
- 1995 Zu treuen Händen
TV-Film, Darsteller
- 1995 Matulla & Busch
TV-Film, Darsteller
- 1996 Im Rausch der Liebe
TV-Film, Darsteller
- 1997 Sterben ist gesünder
TV-Film, Darsteller
- 1997 Geisterstunde - Fahrstuhl ins Jenseits
TV-Film, Darsteller
- 1997 Zucker für die Bestie
TV-Film, Darsteller
- 1998 Rot wie das Blut
TV-Film, Darsteller
- 1998 Feuerläufer – Der Fluch des Vulkans
TV-Film, Darsteller
- 1998 Konsalik Collection – Sünde zuviel
TV-Film, Darsteller
- 1998 Mörderisches Erbe – Tausch mit einem Toten
TV-Film, Darsteller
- 1998 Der Handymörder
TV-Film, Darsteller
- 1999 Rosamunde Pilcher: Klippen der Liebe
TV-Film, Darsteller
- 1999 Am Ende siegt die Liebe
TV-Film, Darsteller
- 2000 Models
TV-Film, Darsteller
- 2003 Wilsberg – Tod einer Hostess
TV-Film, Darsteller
- 2004 Donna Leon – Acqua Alta
TV-Film, Darsteller
- 2004 Am Kap der Liebe
TV-Film, Darsteller
Ausgewählte Auszeichnungen
1971 GOYA
Kunstpreis der DDR für gemeinsam mit Donatas Banionis und Fred Düren
1982 MEPHISTO
Preis der Film- und Fernsehkritik des ungarischen Journalisten-Verbandes: Beste männliche Darstellung im ungarischen Film des Jahres 1981
1982 MEPHISTO
"Jüngling von Agrigento", vergeben von Drehbuchautoren für die außergewöhnliche Darstellung einer Rolle
1995 Lessing-Preis des Landes Sachsen für darstellerische Leistungen auf deutschen Bühnen und im internationalen Film
1998 "Sardsch", TV-Mehrteiler
Adolf Grimme Preis
Ausgewählte Literatur
Eigene Texte
Rolf Hoppe: Der Schauspieler Rolf Hoppe. Von Dresden in die Welt, Henschel Verlag Berlin, 1996.
Fremde Texte
Heinz Hoffmann: Rolf Hoppe, in: Renate Seydel (Hrsg.): Schauspieler, Henschel Verlag Berlin, 1974.
Der Mann mit den vielen Gesichtern, in: Leipziger Volkszeitung, 22./23.06.1978.
Margit Voß: Rolf Hoppe, in: Renate Seydel (Hrsg.): Schauspieler, Henschel Verlag Berlin, 1980.
István Szabó: Stark, gefährlich und freundlich in einem. Der Schauspieler Rolf Hoppe in MEPHISTO, in: Film und Fernsehen, Nr. 11/1981.
Henryk Goldberg: Kunst wächst aus der Einheit von Haltung und Gestaltung, in: Neues Deutschland, 30.01.1982. (Interview).
Ingeborg Pietzsch: Mehr als nur ein Bösewicht, in: Film und Fernsehen, Nr. 12/1982.
Peter W. Engelmeier: Als General Maßstäbe gesetzt – Der Film MEPHISTO brachte dem DDR-Schauspieler Rolf Hoppe internationale Anerkennung, in: Sonntag, 30.01.1983.
Manfred Meier: Bösewicht mit Sensibilität, in: Neue Zeit, 08.10.1983.
Helmut Ullrich: Manchmal Schubert, manchmal die Rolling Stones... , in: Filmspiegel, Nr. 01/1984.
Helga Hartmann: ... und jetzt bin ich gefangen: Rolf Hoppe in einem chinesischen Film nach Jules Verne, in: Filmspiegel, Nr. 26/1986.
Helga Schwarz-Stötzer: Rolf Hoppe – Mit Leib und Seele, in: Helga Schwarz-Stötzer: Mit Leib und Seele. Eine Porträtsammlung, Berliner Verlag 1990.
Horst Knietzsch: Sinnlichkeit gepaart mit Können - Schauspieler von internationalem Format: Rolf Hoppe, in: Neues Deutschland, 06.12.1990.
Andreas Conrad: Visitenkarte Rolf Hoppe, in: Der Tagesspiegel, 14.04.1991.
Sabine Schneider: Wenn ich denke, dann sächsisch – Vom Filmen erholt sich Rolf Hoppe in seinem Dresdner Garten, in: Berliner Zeitung, 13.11.1992.
o. A.: Großer Mime auf der Suche nach dem Widerspruch im Menschen – Zum 65. Geburtstag des Schauspielers Rolf Hoppe, in: Berliner Morgenpost, 05.12.1995.
Ralf Schenk: Der gute Bösewicht - Heute wird der Schauspieler Rolf Hoppe 65 Jahre alt, in: Berliner Zeitung, 06.12.1995.
Ingeborg Pietzsch: Rolf Hoppe, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera, Berlin Henschel Verlag 1995.
Martin Mund: Könige, Cowboys und Ganoven – Rolf Hoppe wird heute 65 Jahre alt, in: Neues Deutschland, 06.12.1995.
Eckard Presler: Rolf Hoppe soll als Bösewicht "007" attackieren, in: Berliner Zeitung, 21.06.1996.
Susanne Lost: Der Böse mit der zarten Seele – Von Dresden in die Welt: Der Schauspieler Rolf Hoppe hat sich vor allem als Darsteller gebrochener Charaktere einen Namen gemacht. Dabei war seine Traumrolle eigentlich die des Clowns, in: Berliner Morgenpost, 31.08.1996.
Peer Andersen: Bloß kein Pathos – Im Film ist Rolf Hoppe der Schurke, zu Hause der Opa zum Knuddeln und Musikliebhaber, in: Berliner Morgenpost, 03.09.2000.
schl: Der Gute im Bösen – Rolf Hoppe wird siebzig, in: Stuttgarter Zeitung, 06.12.2000.
Ralf Schenk: Warten auf den Nathan – Heute feiert Schauspieler Rolf Hoppe seinen 70. Geburtstag, in: Berliner Zeitung, 06.12.2000.
Christoph Funke: Der Schurke, der Held – Menschendarsteller in über 200 Rollen: zum 70. Geburtstag des Schasupielers Rolf Hoppe, in: Der Tagesspiegel, 06.12.2000.
Hans-Dieter Schütt: Der Weiche - Rolf Hoppe wird heute 70, in: Neues Deutschland, 06.12.2000.
Hans-Dieter Seidel: Tänzelnd überm Abgrund - Die Kunst des leisen Raubtiers: Der Schauspieler Rolf Hoppe zum Siebzigsten, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.12.2000.
Günter Agde: Jovial und perfide – auf hohem Niveau: Zum 70. Geburtstag des Schauspielers Rolf Hoppe, in: Die Welt, 06.12.2000.