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Die Schauspielerin Corinna Harfouch gehört zu den wichtigsten Bühnen- und Filmdarstellerin Deutschlands. Sie vereint Attribute auf sich, die widersprüchlich und überaus anziehend wirken: klug und hart, zart und kühl, sanft und scharf. So ist es kein Wunder, daß sie in ihren Rollen eine große Wandelbarkeit an den Tag legt: Sie gibt die unbarmherzige Ehefrau Goebbels im gleichen Jahr wie eine tanzende und tobende Märchenhexe, spielt im Fernsehen die attraktive Lebedame Vera Brühne und auf der Bühne den zackigen General des Teufels.
Corinna Harfouch wird am 16. Oktober 1954 als Corinna Meffert in Suhl geboren. Ihr Vater ist Lehrer, die Mutter arbeitet als Horterzieherin. Zur Familie gehören noch drei Geschwister. Die Familie siedelt von Thüringen nach Sachsen über, in die Kleinstadt Großenhain. Von 1961 bis 1973 besucht Corinna Harfouch hier die Schule und absolviert ihr Abitur. Während ihrer Schulzeit spielt sie im Pioniertheater. Danach erlernt sie den Beruf der Krankenschwester. Zwischenzeitlich bewirbt sie sich an der Schauspielschule und wird mit dem Rat, sich doch für einen anderen Beruf zu entscheiden, abgelehnt.
1975 beginnt sie ein Studium an der Technischen Universität Dresden. Sie will Textil-Ingenieurin werden. Nach drei Jahren entscheidet sie sich anders. Nochmals bewirbt sie sich für die Schauspielerei und wird, im Alter von 24 Jahren, angenommen. Von 1978 bis 1981 studiert sie an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin-Schöneweide. Nach dem Studium wird sie von Ruth Berghaus an das Berliner Theater im Palast (TiP) geholt. Sie debütiert in der Rolle der Lucie in "Stella" nach Johann Wolfgang Goethe. Dort gibt sie auch die Julia in "Romeo und Julia" in der Regie von Christoph Schroth. 1982 wird sie an das Städtische Theater in Karl-Marx-Stadt engagiert, bereits ein Jahr später findet sie im Berliner Ensemble am Schiffbauerdamm eine neue Wirkungsstätte. Sie spielt die Helena in "Faust II", die Margarethe im "Urfaust". Sie arbeitet mit Heiner Müller zusammen, tritt in dessen Stücken "Schlacht" und als Lady M. in "Macbeth" in einem Gastspiel an der Volksbühne Berlin auf. Corinna Harfouch gestaltet zahlreiche Frauenrollen, gibt die Polly in "Die Dreigroschenoper" nach Bertolt Brecht, die Cressida in "Troilus und Cressida" nach William Shakespeare und Frau Hickethier in "Bürger Schippel" von Carl Sternheim. Mit dem Berliner Ensemble geht sie auf Tournee, wird im europäischen Ausland mit Ovationen gefeiert. Sie wird eine jener Schauspielerinnen, deretwegen Leute ins Theater gehen.
Seit 1991 arbeitet Corinna Harfouch als freie Schauspielerin, ist auf den wichtigen Berliner Bühnen zu sehen. Für ihre Theaterarbeit wird sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Am Berliner Ensemble feiert sie mit "Eva, Hitlers Geliebte" (1996) unter der Regie von Stephan Suschke Erfolge bei Kritik und Publikum. In der Frank Castorf-Inszenierung von "Des Teufels General" (1997) nach Carl Zuckmayer wird sie für ihre Darstellung des General Harras - sie gibt ihn glatzköpfig, großmäulig, zackig und doch mit einem Hauch von Zerbrechlichkeit - mit dem renommierten Gudrun Eysold-Ring ausgezeichnet und im selben Jahr von der Fachzeitschrift "Theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Sie gastiert am Burgtheater Wien mit dem Stück "Tochter der Luft" (1999) von Caldéron/Enzensberger, inszeniert von Frank Castorf. Zuletzt ist Corinna Harfouch am Deutschen Theater gemeinsam mit Ulrich Matthes in dem Stück "Wer hat Angst vor Virginia Woolf" in der Regie von Jürgen Gosch zu sehen.
Vor der Filmkamera debütiert die Schauspielerin als Michaela in der Komödie VERZEIHUNG, SEHEN SIE FUßBALL? (1983) von Gunther Scholz. Mit ihrer zweiten Rolle wird sie einem großen Publikum bekannt. In DAS HAUS AM FLUSS (1986) von Roland Gräf spielt sie eine jener vier Frauen, die sich 1942 mit der Kriegssituation arrangieren müssen. Sie gibt die junge, lebensfrohe Emmi, Schwiegertochter der Hausherrin, die sich das Leben nimmt, weil sie den Tod ihres Mannes an der Front nicht verkraften kann. Mit dem Regisseur wird sie noch mehrfach zusammenarbeiten. In FALLADA - LETZTES KAPITEL (1988) spielt sie Else-Marie Bukonje, eine Nazispionin, die den Dichter Fallada verführerisch umgarnt, ihn aber eiskalt für ihre Zwecke benutzen will. An der Seite von Michael Gwisdek gibt sie in DER TANGOSPIELER (1990) die einfache Buchhändlerin Elke, die dem Stasi-Opfer und Historiker Dallow helfen will. In dem Kriminalfall DIE SPUR DES BERNSTEINZIMMERS (1992) ist sie Lisa, eine junge Frau, die den Mörder ihres Vaters sucht.
Dazwischen ist die Schauspielerin in zahlreichen Episodenrollen zu sehen. Sie gibt die Sekretärin Jenny Weinhold in der Filmbiographie WENGLER & SÖHNE - EINE LEGENDE (1987) von Rainer Simon. Außerdem gastiert sie im Westteil Deutschlands und spielt die Kriminalbeamtin Meffert in DER KLEINE STAATSANWALT (1987) von Hark Bohm. Eine ihrer wichtigsten Rollen erhält sie vom Regisseur Siegfried Kühn. Als Maria Rheine in DIE SCHAUSPIELRIN (1988) lernt sie den jüdischen Schauspieler Mark Löwenthal (gespielt von André Hennicke) kennen und lieben. Auch nach den Nürnberger Gesetzen hält sie an der Liebe fest, bricht ihre Karriere ab, täuscht Selbstmord vor, um eine jüdische Identität als Manja Löwenthal anzunehmen. Ein Verrat wird dem Liebespaar zum Verhängnis. Corinna Harfouch zeigt eine Frau auf ihrem Weg von kindlicher Unbeschwertheit zur starken Empfindung. Ihre Darstellung wird hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet.
Danach ist sie in TREFFEN IN TRAVERS (1989) im Regie-Debüt von Michael Gwisdek an der Seite von Hermann Beyer und Uwe Kockisch zu sehen. Als Therese Forster trifft sie sich mit ihrem Mann, dem deutschen Revolutionär Georg Forster, in der Schweiz, um die Scheidung zu besprechen. Sie bringt ihren neuen Lebensgefährten mit. Drei Personen treffen aufeinander, die sich nichts schenken, sich verletzten, ihre Beziehung zerstören, obwohl sie sich eigentlich lieben. In dem nachhaltigen Kammerspiel wird seitens des brillanten Darstellerteams ein ganzes Arsenal menschlicher Empfindungen vorgeführt, die dem Film eine tragische Dimension verleihen. Corinna Harfouch und Hermann Beyer werden als Beste Schauspieler auf dem letzten Nationalen Spielfilmfestival ausgezeichnet. Der Film selbst wird als Bester des Jahres eingeschätzt.
Nach dem Zusammenbruch der DDR erhält sie Schauspielerin für die große Leinwand zunächst keine Rollen. Als Star im Ostteil des Landes ist sie im Westen so gut wie unbekannt. Paradoxerweise ist es die ARD-Vorabend-Serie "Unser Lehrer Doktor Specht" (1992), die sie einem gesamtdeutschen Publikum bekanntmacht und ihr den zweiten Leinwanddurchbruch eröffnet. In der Folge ist die Darstellerin in Kino und Fernsehen präsent, zählt bald zu den wichtigsten Filmdarstellerin Deutschlands. Als Mutter der Zwillinge CHARLIE & LOUISE - DAS DOPPELTE LOTTCHEN (1994) vermittelt sie sehr leise viel von der stillen Trauer, die sie während der Trennung ihrer Kinder empfunden haben muß. In DAS VERSPRECHEN (1995) von Margarethe von Trotta spielt sie die ältere Sophie, die aus der DDR geflüchtet ist und nichts mehr von ihrem jugendlichen Glauben behalten, die ihre Hoffnung fast aufgegeben hat.
An der Seite von Jürgen Vogel ist Corinna Harfouch in der schwarzen Komödie SEXY SADIE (1996) von Matthias Glasner zu sehen. Sie läßt sich als eigensinnige und überaus attraktive Gefängnisärztin von einem inhaftierten Tumorpatienten entführen. Lakonisch und schwarz inszeniert, bleibt sich Corinna Harfouch auch hier als starke Persönlichkeit treu. In dem Beziehungsdrama DAS MAMBOSPIEL (1996) spielt sie die Ex-Ehefrau eines älteren Regisseurs (gespielt und inszeniert von Michael Gwisdek), der sich ihr wieder nähern will. Es handelt sich um einen eigenwilligen Film, der im Wettbewerb der 48. Berlinale zu sehen ist. In dem Kinoerfolg KNOCKIN' ON HEAVEN'S DOOR (1997) von Thomas Jahn hat sie einen Kurzauftritt als Krankenschwester. An der Seite von Götz George spielt sie in SOLO FÜR KLARINETTE (1998) die Mordverdächtige Anna Weller, in die sich der Kommissar verliebt. In DER GROßE BAGAROZY (1999) von Bernd Eichinger agiert sie als Psychiaterin Cora, die in ein mysteriöses Spiel aus Obsession, Lust und Lüge hineingezogen wird.
Mehrfach wird die Schauspielerin ausgezeichnet. Der Deutsche Filmpreis, der Bayerische Film- und auch Fernsehpreis werden ihr verliehen. In der Komödie IRREN IST MÄNNLICH (1996) von Sherry Hormann agiert sie als zweifache Mutter, die ihrem Mann verheimlicht, daß die Kinder nicht von ihm sind, weil er zeugungsunfähig ist. Für diese schauspielerische Leistung erhält sie den Bayerischen Filmpreis als Beste Hauptdarstellerin. In FANDANGO (2000) von Matthias Glasner spielt sie die skurrile Rolle des Drogen-Bosses Duke. In dem phantasievollen Kinderfilm BIBI BLOCKSBERG (2002) mimt Corinna Harfouch die Hexe Rabia. Deren böse Taten bleiben bei Zuschauern und Kritikern lange haften. Sie wird als Beste Nebendarstellerin mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Auch in der Fortsetzung BIBI BLOCKSBERG UND DAS GEHEIMNIS DER BLAUEN EULEN (2004) gehört sie mit ihren schimpfenden Triaden, dem Trickreichtum und ihren Gesangs- und Tanzkünsten zu den lebendigsten Figuren des Märchenfilms.
Ebenfalls im gesamtdeutschen Fernsehen ist das herbe Gesicht der wandlungsfähigen Schauspielerin präsent. In "Gefährliche Freundin" (1996) von Hermine Huntgeburth spielt sie an der Seite von Katharina Thalbach deren lebenslustige und attraktive Freundin Bibi, die für die Mordtat ihrer Gefährtin ins Gefängnis geht. Der dreiteilige TV-Film "Vera Brühne" (2001) von Hark Bohm ist bis in die kleinste Rolle hinein gut besetzt und hat mit Corinna Harfouch eine Hauptdarstellerin, die Erinnerungen an die großen kühlen Frauen des klassischen Hollywoodkinos weckt. 2002 übernimmt die Schauspielerin erstmals die Hauptrolle der Kriminalkommissarin in der SAT 1-Serie "Blond: Eva Blond!". Sie spielt eine moderne, selbstbewußte Frau, die auf ihre Warmherzigkeit, Sensibilität und Intelligenz setzt, um die Mordfälle aufzuklären.
Derzeit ist Corinna Harfouch mit einer ganz anderen Rolle im Kino präsent. Sie gibt in dem Historiendrama DER UNTERGANG (2004) die Magda Goebbels, die unbeeindruckt, hart und barbarisch sich und ihre Kinder umbringt. Die Darstellung bringt ihr eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis ein. Aktuell ist die Schauspielerin auch in der Gaunerkomödie BASTA - ROTWEIN ODER TOTSEIN (2005) von Pete Danquart zu sehen. Als Gefängnispsychologin Maria überredet sie ihren Liebhaber Oskar (gespielt von Henry Hübchen) seine Mafia-Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Corinna Harfouch ist in erster Ehe mit dem syrischen Informatiker Nabil Harfouch verheiratet. Gemeinsam haben sie eine Tochter, die später bei ihrem Vater aufwächst und heute in Toronto lebt. Aus ihrer zweiten Ehe, die sie seit 1985 mit dem Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek führt, gehen zwei Söhne hervor: Robert und Johannes. Robert Gwisdek arbeitet ebenfalls als Schauspieler. Nach dem Ende der Partnerschaft lebt die Schauspielerin mit dem Produzenten Bernd Eichinger zusammen. Corinna Harfouch wohnt in Berlin.
zusammengestellt von Ines Walk ( www.film-zeit.de ), Stand: August 2005
Filmographie
- 1981 Auf dem Weg zur Bühne
Dokumentarfilm, Mitwirkende
- 1983 Verzeihung, sehen Sie Fußball?
Darstellerin
- 1985 Das Haus am Fluß
Darstellerin
- 1987 Der kleine Staatsanwalt
Darstellerin
- 1987 Wengler & Söhne. Eine Legende
Darstellerin
- 1988 Die Schauspielerin
Darstellerin
- 1988 Fallada - Letzes Kapitel
Darstellerin
- 1988 Treffen in Travers
Darstellerin
- 1988 Yasemin
Darstellerin
- 1989 Pestalozzis Berg
Darstellerin
- 1990 Der Tangospieler
Darstellerin
- 1990 Die Spur des Bernsteinzimmers
Darstellerin
- 1991 Zwischen Pankow und Zehlendorf
Darstellerin 1993 Inge, April und Mai Darstellerin
- 1994 Abschied von Agnes
Darstellerin
- 1994 Charlie & Louise - Das doppelte Lottchen
Darstellerin
- 1994 Das Versprechen
Darstellerin
- 1995 Die Wand
Darstellerin
- 1996 Irren ist männlich
Darstellerin
- 1996 Sexy Sadie
Darstellerin
- 1997 Knockin' On Heaven's Door
Darstellerin
- 1998 Bis zum Horizont und weiter
Darstellerin
- 1998 Das Mambospiel
Darstellerin
- 1998 Solo für Klarinette
Darstellerin
- 1999 Der große Bagarozy
Darstellerin
- 1999 Grüne Wüste
Darstellerin
- 2000 Bernd Eichinger. Wenn das Leben zum Kino wird
Dokumentarfilm, Darstellerin
- 2000 Fandango
Darstellerin
- 2000 Jetzt oder nie: Zeit ist Geld
Darstellerin
- 2001 Das Monstrum
Darstellerin
- 2002 Bibi Blocksberg
Darstellerin
- 2002 Erkan & Stefan gegen die Mächte der Finsternis
Darstellerin
- 2002 Gebürtig
Darstellerin
- 2002 Verrückt nach Paris
Darstellerin
- 2003 Hamlet X
Darstellerin
- 2004 Basta - Rotwein oder Totsein
Darstellerin
- 2004 Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen
Darstellerin
- 2004 Der Untergang
Darstellerin
- 2005 Ich lebe - Durch diese Nacht sehe ich keinen einzigen Stern
Darstellerin
- 2005 Rose
Darstellerin
TV-Filme und Serien
- 1980 Polizeiruf 110, Episode "Vergeltung?
TV-Serie, Darstellerin
- 1980 Der Herr von Pourceaugnac
TV-Spiel, Darstellerin
- 1992 Thea und Nat
TV-Film, Darstellerin
- 1992 Unser Lehrer Dr. Sprecht
TV-Serie, Darstellerin
- 1993 Der Tatort, Episode "Verbranntes Spiel"
TV-Film, Darstellerin
- 1993 Goldstaub
TV-Film, Darstellerin
- 1994 Kommissar Beck, Episode "Verschlossen und versiegelt"
TV-Film, Darstellerin
- 1995 Ärzte, Episode "Weiß wie Schnee - Rot wie Blut"
TV-Film, Darstellerin
- 1996 5 Stunden Angst – Geiselnahme im Kindergarten
TV-Film, Darstellerin
- 1996 Das Tor des Feuers
TV-Film, Darstellerin
- 1996 Gefährliche Freundin
TV-Film, Darstellerin
- 1996 Verdammt, er liebt mich
TV-Film, Darstellerin
- 1996 Wer anhält stirbt
TV-Film, Darstellerin
- 1997 Corinna Harfouch. Eine preußische Diva
TV-Doku, Darstellerin
- 1997 Der Ausbruch
TV-Film, Darstellerin
- 1997 Des Teufels General
TV-Film, Darstellerin
- 1997 Geisterstunde, Episode "Fahrstuhl ins Jenseits"
TV-Film, Darstellerin
- 2000 Der letzte Zeuge, Episode "Der Weg zur Hölle"
TV-Film, Darstellerin
- 2000 Stunde des Wolfes
TV-Film, Darstellerin
- 2001 Vera Brühne, 3 Teile
TV-Film, Darstellerin
- 2001 Der Tatort, Episode "Gewaltfieber"
TV-Film, Darstellerin
- 2001 Doppelter Einsatz Berlin, Episode "Wehe dem, der liebt"
TV-Serie, Darstellerin
- 2002 Eva Blond,
Episode "Das Buch der Beleidigungen" TV-Serie, Darstellerin
- 2002 Eva Blond,
Episode "Das Urteil spricht der Mörder" TV-Serie, Darstellerin
- 2003 Die fremde Frau
TV-Film, Darstellerin
- 2004 Eva Blond,
Episode "Der Zwerg im Schließfach" TV-Serie, Darstellerin
- 2004 Eva Blond,
Episode "Wie das Leben so spielt" TV-Serie, Darstellerin
- 2004 Hitlers letzte Tage - Der Film 'Der Untergang'
TV-Doku, Mitwirkung
- 2005 Eva Blond,
Episode "There Is No Business Line" TV-Serie, Darstellerin
Auszeichnungen
1988 DIE SCHAUSPIELERIN Internationales Filmfestival Karlovy Vary: Beste Hauptdarstellerin
1989 DIE SCHAUSPIELERIN Kritikerpreis "Die große Klappe" der Sektion Theorie und Kritik des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR: Beste Darstellerin; Kunstpreis des FDGB (im Kollektiv)
1989 TREFFEN IN TRAVERS Nationales Spielfilmfestival: Beste Hauptdarstellerin
1990 TREFFEN IN TRAVERS Kritikerpreis "Die große Klappe" der Sektion Theorie und Kritik des Verbandes der Film- und Fernsehschaffenden der DDR: Beste Darstellerin
1993 Berlinale Kamera
1997 IRREN IST MÄNNLICH Bayerischer Filmpreis: Beste Darstellerin
1997 Gudrun Eysold-Ring Schauspielerin des Jahres
1997 DER AUSBRUCH / GEFÄHRLICHE FREUNDIN Bayerischer Filmpreis: Beste Darstellerin
2002 BIBI BLOCKSBERG Deutscher Filmpreis: Beste Nebendarstellerin
2004 Pulsus-Preis; für ihr Engagement als Schirmherrin des Kinderhospizes Sonnenhof
Ausgewählte Literatur
Regine Kühn: Verkörperung - Erfahrungen mit Corinna Harfouch, in: Film und Fernsehen 09/1989.
Wolf Donner: Zurück in die Zukunft - Gespräch mit Corinna Harfouch, in: tip 10/1989.
Marlis Linke: Stärke und Schwächen - Corinna Harfouch, in: Filmspiegel, 23/1988.
Rolf Richter: Komisch, wild und schön - Corinna Harfouch - Beste Schauspielerin 1989, in: Sonntag, 29.04.1990.
Horst Knietzsch: So nicht, Herr Lehrer! – Corinna Harfouch, in: Neues Deutschland, 23.02.1993.
Frank Junghänel: Ich brauche dieses Flattern, diese Angst: Das schaffst Du nie – Die Schauspielerin Corinna Harfouch pendelt zwischen Film, Fernsehen und Theater hin und her, in: Berliner Zeitung, 26.02.1993.
Regine Kühn: Corinna Harfouch, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera, Henschel Verlag Berlin 1995.
Hans-Michael Bock: Corinna Harfouch, in: cinegraph, Loseblattsammlung. Thomas Thieringer: Leben mit einer neuen Zeit - Corinna Harfouch - eine deutch-deutsche Schauspielerkarriere, in: Süddeutsche Zeitung, 10.01.1996.
Antje Schmitz: Angekommen in Ostberlin - Porträt der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Der Tagesspiegel, 14.07.1996.
Kolja Mensing: "Schönheit? Und was noch?" - Porträt der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Die Tageszeitung, 17.10.1996.
Kurt Ludwig: Corinna Harfouch, die zarte Powerfrau, in: Berliner Morgenpost, 25.10.1996.
Heiko R. Blum: "Den Moment werde ich nie vergessen" – Gespräch mit der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Die Welt, 23.11.1996.
Hans-Dieter Schütt: Mutproben - Corinna Harfouch, in: Neues Deutschland, 30.11.1996.
Ike: Grenzgänge wagen – Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Die Welt, 21.01.1997.
Heinz Klunker: Der Antistar - Corinna Harfouch: eine DDR-Errungenschaft, in: Das Sonntagsblatt, 21.03.1997.
Benjamin Henrichs: Die Frau vom Meer - Ein Portrait der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Die Zeit, 02.05.1997.
Ike: Immer wieder neue Abenteuer - Die wandelbare Corinna Harfouch ist Schauspielerin des Jahres, in: Die Welt, 09.09.1997.
Maxim Biller: General Harfouch, in: Zeitmagazin, 08.01.1998.
Marion Löhndorf: Corinna Harfouch: Kühler als der Killer, in: epd-Film 03/1998.
Regine Sylvester: Ein Ehepaar macht einen Film. Was macht ein Film mit einem Ehepaar? – Corinna Harfouch und Michael Gwisdek im Gespräch, in: Berliner Zeitung, 14.02.1998.
Dieter Strunz: Im Kraftfeld - Corinna Harfouch spielt wieder in "Eyolf", in: Berliner Morgenpost, 28.08.1998.
Brigitte Biermann: Lust auf Powerfrauen - Gesamtdeutscher Star: die Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Stuttgarter Zeitung, 12.09.1998.
Jörg Burger: Helden der Popkultur - Corinna Harfouch, in: Zeitmagazin, 28.01.1999.
Manuel Brug: Frau Harfouchs Gespür für Brecht, in: Die Welt, 19.02.1999.
Klaus D. Grote: Pferde müssen galoppieren - Corinna Harfouch zu Gast beim Filmfest Potsdam, in: Märkische Allgemeine Zeitung, 12.07.1999.
Ingrid Felix: Aus alles wird nichts – Corinna Harfouch und Catherine Stoyan bar jeder Vernunft in der Bar jeder Vernunft, in: Neues Deutschland, 27.11.2000.
Klaudia Brunst: Wiederkunft der "lebhaften Dame", in: Berliner Zeitung, 23.05.2001.
Wolf Eckmann: Das Rätsel Vera Brühne, in: Berliner Morgenpost, 23.05.2001.
Frank Rothe, Jana Simon: "Ich hatte für alles eine Lösung" – Interview mit Corinna Harfouch, in: Der Tagesspiegel, 19.08.2001.
Maren Linnartz, Ulla Schickling: "Ich war eine Versagerin" -– Interview mit Corinna Harfouch, in: Frankfurter Rundschau, 28.09.2002.
Caroline M. Buck: Tatsache Hexen - Interview mit der Schauspielerin Corinna Harfouch, in: Neues Deutschland, 02.10.2002.
Peter Laudenbach: "Schwäche kann die größte Kraft sein" - Corinna Harfouch spielt an der Schaubühne "Phädras Liebe", in Stück über die absolute Hingabe - Gespräch, in: Der Tagesspiegel, 07.03.2003.
Klaudia Brunst: Frau mit Bart. Stilbruch als Konzept: Corinna Harfouch als Kommissarin "Eva Blond", in: Berliner Zeitung, 12.05.2004. Hans-Dieter Schütt: Die Harfouch, in: mein schönes zu hause3, 2-3/2005
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