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DEFA - Stiftung - Grosse, Herwart

Grosse, Herwart


Der Schauspieler Herwart Grosse ist durch seine wandelbare Stimme und sein markantes Profil unverkennbar. Meist spielt er unverwechselbare Charaktere: Schurken und Intriganten, Machtmenschen. Der Festlegung auf diesen Typ entgeht er mit der Darstellung facettenreicher Figuren. Seit 1947 ist Herwart Grosse in zahlreichen Filme der DEFA in Charakter-Nebenrollen präsent. Er zählt zu den Edel-Chargen, deren Darstellung trotz kleinster Rollen wegen ihrer Präsenz und Intensität im Gedächtnis haften bleibt.

Herwart Grosse wird am 17. April 1908 in Berlin als Herwart Willy Grosse geboren. Sein Vater ist ein Angstellter, der den Lebensunterhalt für die sechsköpfige Familie in einem Büro verdient. Nach seiner Schulausbildung beginnt er 1923 eine kaufmännische Lehre in einer Maschinenhandlung. Nach drei Jahren schließt er sie mit Erfolg ab. Während dieser Zeit wird er Mitglied einer sozialistischen Jugendgruppe und des Arbeiter-Turn- und Sportbundes (ATSB) "Fichte". Hier kommt er auch erstmals mit der Darstellenden Kunst in Kontakt: er ist Mitglied des Sprechchor für proletarische Feierstunden, der von dem Schauspieler Albert Florath geleitet wird. Nach seiner Lehrausbildung arbeitet er als Vertreter, Knopffärber und Gelegenheitsarbeiter, gehört bald zum Millionenheer der Arbeitslosen. 1932 tritt Herwart Grosse der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) bei, arbeitet in der kommunistischen Buchgemeinschaft "Universum" mit.


Herwart Grosse in "Professor Mamlock" (1961)
Foto: DEFA-Stiftung/Walter Ruge

Mehr und mehr entdeckt Herwart Grosse für sich die Schauspielerei. Er tritt als Darsteller in der "Roten Revue" von Hans Rodenberg auf, ist in dem Agitprop-Stück "Es geht nicht um die Wurst" von Kurt Brok zu sehen. Beim renommierten DarstellerPaul Bildt, der ihn bis zur Prüfung führt, nimmt er Schauspielunterricht. Danach wird er auf Vermittlung seines Lehrers am Preußischen Staatstheater engagiert. Von 1934 bis 1938 erweitert Herwart Grosse am Theater der Jugend sein Repertoire. Danach holt ihn der Intendant und Schauspieler Heinrich George ans Schillertheater. Durch ihn erhält der junge Schauspieler auch erste Rollen beim Film. Er spielt in ANDREAS SCHLÜTER (1943) von Herbert Maisch in einer kleinen Rollen den Sekretär des Ministers Wartenberg. In dem Durchhaltefilm DIE DEGENHARDTS (1944) von Werner Klinger agiert er an der Seite von Heinrich George als Herr Jürgensen, einen jungen Beamten in Gartenbauamt. Nachdem das Schillertheater 1944 endgültig geschlossen wird, ist Herwart Grosse vor dem Wehrdienst nicht mehr geschützt. Er wird Panzergrenadier und übersteht das Ende des Krieges in sowjetischer Gefangenschaft.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kehrt er nach Berlin zurück und spielt in der Inszenierung der "Dreigroschenoper" am Hebbeltheater. Sein Lehrer Paul Bildt holt ihn für die Rolle des Pomaret in dem Stück "Beaumarchais" von Friedrich Wolf ans Deutsche Theater. Hier wird der Schauspieler seine Heimstätte finden und dem Ensemble bis zu seinem Tode angehören. Herwart Grosse gehört bald zu den Stützen des Ensembles, wird einer der wichtigsten Protagonisten des Hauses. Er ist Klassikern zu sehen, gibt unter anderem den Wurm in "Kabale und Liebe" nach Friedrich Schiller, mimt den Derwisch in "Nathan der Weise" nach Gotthold Ephraim Lessing, spielt die Titelrolle in "Somow und andere" von Maxim Gorki und gibt einen genialen George Bernhard Shaw in "Geliebter Lügner" von Jerome Kilty ab. Mitte der 50er Jahre inszeniert der Schauspieler auch einige Stücke, unter anderem "Bunbury" von Oscar Wilde sowie die Satire "Shakespeare dringend gesucht" von Heinar Kipphardt. Je älter Herwart Grosse wird, desto reifer werden seine Figurengestaltungen. Er spielt den Narr in "König Lear" nach William Shakespeare und ist in "Wallensteins Tod" beide unter der Regie von Friedo Solter zu sehen. Mehrere Jahre gehört der Schauspieler dem Künstlerischen Rat des Hauses an.

Seit 1947 ist Herwart Grosse in zahlreichen Filmen der DEFA in Charakter-Nebenrollen präsent. Er zählt zu den Edel-Chargen, deren Darstellung trotz kleinster Rollen wegen ihrer Präsenz und Intensität im Gedächtnis haften bleibt. Zu seinen wichtigsten Rollen zählt unter anderem der Kriegsverbrecher und IG-Farben-Direktor von Decken in dem Film RAT DER GÖTTER (1950) von Kurt Maetzig. Gelobt wird an seiner Darstellung, der Wirklichkeit der geldgierigen Machtmenschen in Gestalt und Sprache sehr nahe gekommen zu sein. Zehn Jahre später spielt er in DER FALL GLEIWITZ (1961) unter der Regie von Gerhard Klein den Gestapochef Müller. Auch hier überzeugt der Darsteller. Mitglieder der SS werden nicht als dumme Schurken dargestellt, sondern als mitleidslose, befehlende und gehorsame Mitglieder einer funktionierenden Organisation - schneidig, scharf, energisch. Im selben Jahr ist er als Oberarzt Dr. Carlsen in PROFESSOR MAMLOCK (1961) von Konrad Wolf zu sehen. Ungläubig schaut er auf die Veränderung der politischen Verhältnisse 1933 und schankt zwischen seinem alten Chefarzt und den Argumenten der Nationalsozialisten hin und her.

Herwart Grosse liebt die Satire, die Ironie. In einigen Stacheltier-Produktionen der 50er Jahre kann er seinen Hang ausspielen. Er fungiert als Darstellerund führt Anfang der 60er Jahre auch Regie bei mehreren Produktionen, zu denen er auch in einigen Fällen das Drehbuch schreibt. In DAS KLEINE UND DAS GROSSE ABC (1961) dreht er eine Satire zum Thema Pfuscherei am Arbeitsplatz. In DIE MUTPROBE (1961) heiratet die Prinzession nicht den mutigen Fallschirmspringer oder den kräftigen Löwenbändiger, sondern jenen, der es wagt, den Abteilungsleiter öffentlich zu kritisieren.

Der Regisseur Günther Rücker engagiert den Schauspieler für die Rolle des alten Lehrers in DIE BESTEN JAHRE (1965). Hier ist er der väterliche Beistand des Junglehrers Ernst Machner (gespielt von Horst Drinda), der zeitlebens unterrichten wollte, dies aber nicht durfte und nun anderen das Lehren lehrt. In der Egon Erwin Kisch-Verfilmung der Komödie DIE GESTOHLENE SCHLACHT (1972) unter der Regie von Erwin Stranka spielt er einen kauzigen Friedrich II., König von Preußen, und gestaltet diesen brillant konträr zu Otto Gebühr, der dem alten Fritz in den 30er und 40er Jahren Image und Gesicht geliehen hat. In einem seiner letzten DEFA-Filme LACHTAUBEN WEINEN NICHT (1979) von Ralf Kirsten agiert er als alter Arbeiter Alfred Pöpel.


Herwart Grosse in "Sonntagsfahrer" (1963)
Foto: DEFA-Stiftung/Horst Blümel

Zahlreich sind auch die Rollen, die Herwart Große im Fernsehen der DDR verkörpert. Auch hier verleiht er jeder Nebenrolle - sei sie noch so klein, komisch oder unscheinbar - Tiefgang. Hauptrollen erhält er selten. Unter anderem ist er in "Ich – Axel Caesar Springer" (1968) als Kommunist Otto Finke der Gegenspieler des aufsteigenden Publizisten. In dem Zweiteiler "Kippenberg" (1981) mimt der Schauspieler den alten Professor Lankwitz, der sich penetrant an seiner Macht festhält und junge Leute nicht zum Atmen kommen läßt. Eine seiner letzten Fernsehrollen wird jene des Generalvikar Johann von Staupitz in dem Fünfteiler "Martin Luther" (1983), der Luther zum Studium der Theologie rät und ihn unterstützt.

Im Fernsehen rezitiert der Schauspieler auch Balladen. Seine selbst inszenierten Thomas Mann-Abende sind legendär. Der Darsteller wird häufig als Sprecher beim Rundfunk engagiert; er kommentiert zahlreiche Dokumentarfilme und leiht seine markante Stimme ungezählten Hörspiel-Figuren. Mit der Sendereihe "Die Leseprobe" bleibt er besonders jugendlichen Zuschauern in Erinnerung.

Herwart Grosse ist einmal verheiratet. Gemeinsam mit seiner Frau zieht er in Berlin-Pankow seine zwei Kinder groß. Sein Sohn Michael Grosse arbeitet als Regisseur und Theaterleiter. Der Schauspieler stirbt am 27. Oktober 1982 in Berlin.

zusammengestellt von Ines Walk (www.film-zeit.de)

Filmographie

  • 1942 Andreas Schlüter
    Darsteller
  • 1944 Der Verteidiger hat das Wort
    Darsteller
  • 1944 Die Degenhardts
    Darsteller
  • 1948 ...und wieder 48!
    Darsteller
  • 1948 Berliner Ballade
    Darsteller
  • 1948 Straßenbekanntschaft
    Darsteller
  • 1950 Rat der Götter
    Darsteller
  • 1952 Karriere in Paris
    Darsteller
  • 1953 Das Stacheltier: Eine Liebesgeschichte
    Darsteller
  • 1954 Das geheimnisvolle Wrack
    Darsteller
  • 1954 Das Stacheltier: EINE BärenGeschichte
    Darsteller
  • 1955 Robert Mayer - Der Arzt aus Heilbronn
    Darsteller
  • 1956 Das Stacheltier: Persil bleibt Persil
    Darsteller
  • 1956 Damals in Paris
    Darsteller
  • 1957 Das Stacheltier: Ein Lebenslauf
    Darsteller
  • 1957 Ein Lebenslauf
    Darsteller
  • 1957 Synthese
    Darsteller
  • 1958 Archive sagen aus: Unternehmen Teutonenschwert
    Sprecher
  • 1958 Der junge Engländer
    Sprecher
  • 1958 Parlamentarier
    Sprecher
  • 1959 Bevor der Blitz einschlägt
    Darsteller
  • 1959 Das Stacheltier: Jupp wird gemustert
    Darsteller
  • 1959 Ware für Katalonien
    Darsteller
  • 1960 Agitationsstreifen 1960/04: Satirische Kurzszene
    aus dem 'Bonner Kriegsministerium'
    Regie
  • 1960 Agitationsstreifen 1960/07: Alles schon gelesen
    Regie
  • 1960 Begegnung im Zwielicht
    Darsteller
  • 1960 Das Film-Magazin Nr. 1.
    Episode 6: Ein Ehepaar erzählt einen Witz
    Regie, Drehbuch
  • 1960 Das Stacheltier: Das kleine und das große ABC
    Regie, Drehbuch, Sprecher
  • 1960 Das Stacheltier: Die Mutprobe
    Regie, Drehbuch
  • 1960 Das Stacheltier: Scherbengericht
    Regie, Drehbuch
  • 1960 Das Stacheltier: Die Trickbetrügerin
    Regie
  • 1960 Ein Künstler des Volkes – John Heartfield
    Sprecher
  • 1961 Der Arzt von Bothenow
    Darsteller
  • 1961 Der Fall Gleiwitz
    Darsteller
  • 1961 Professor Mamlock
    Darsteller
  • 1961 Reportage unter dem Strang geschrieben
    Darsteller
  • 1962 Ach, du fröhliche...
    Darsteller
  • 1962 Freispruch mangels Beweises
    Darsteller
  • 1962 Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück
    Darsteller
  • 1963 Brüder und Schwestern
    Sprecher
  • 1963 Sonntagsfahrer
    Darsteller
  • 1964 Pension Boulanka
    Darsteller
  • 1965 Die besten Jahre
    Darsteller
  • 1965 Nichts als Sünde
    Darsteller
  • 1966 Fräulein Schmetterling
    Darsteller
  • 1966 Karla
    Darsteller
  • 1966 Lebende Ware
    Darsteller
  • 1967 Turlis Abenteuer
    Darsteller
  • 1968 Piloten im Pyjama. 1. Yes, Sir
    Sprecher
  • 1968 Piloten im Pyjama. 2. Hilton-Hanoi
    Sprecher
  • 1968 Piloten im Pyjama. 3. Der Job
    Sprecher
  • 1968 Schüsse unterm Galgen
    Darsteller
  • 1969 Netzwerk
    Darsteller
  • 1969 Seine Hoheit - Genosse Prinz
    Darsteller
  • 1970 Der Apfel
    Sprecher
  • 1970 Husaren in Berlin
    Darsteller
  • 1971 Bye-bye Wheelus
    Sprecher
  • 1971 Die gestohlene Schlacht
    Darsteller
  • 1971 Liebeserklärung an G. T.
    Darsteller
  • 1973 Wolz - Leben und Verklärung eines deutschen Anarchisten
    Darsteller
  • 1974 Am Ende der Welt
    Darsteller
  • 1976 Beethoven. Tage aus einem Leben
    Darsteller
  • 1976 Die Leiden des jungen Werthers
    Darsteller
  • 1979 Lachtauben weinen nicht
    Darsteller
  • 1980 Levins Mühle
    Darsteller

TV-Filme und Serien

  • 1959 Die Fremde auf der Insel
    Darsteller
  • 1959 Dr. med Hiob Praetorius
    Darsteller
  • 1961 Mord an Rathenau
    Darsteller
  • 1964 Wolf unter Wölfen,
    4 Teile Darsteller
  • 1965 Der Nachfolger
    Darsteller
  • 1965 Dr. Schlüter,
    5 Teile Darsteller
  • 1968 Tod im Preis einbegriffen,
    2 Teile Darsteller
  • 1968 Ich – Axel Caesar Springer,
    5 Teile Darsteller
  • 1968 Krupp und Krause,
    5 Teile Darsteller
  • 1968 Alchimisten,
    2 Teile Darsteller
  • 1968 Iphigenie auf Tauris
    Darsteller
  • 1969 Krause und Krupp,
    5 Teile Darsteller
  • 1969 Der Engel im Visier
    Darsteller
  • 1970 Es gibt eine solche Partei,
    2 Teile Darsteller
  • 1970 Kein Mann für Camp Detrick
    Darsteller
  • 1970 Der Mörder sitzt im Wembley-Stadion,
    2 Teile Darsteller
  • 1971 Über ganz Spanien wolkenloser Himmel,
    3 Teile Darsteller
  • 1971 König Lear
    Darsteller
  • 1972 Prof. Dr. med. Maria Fabian
    Darsteller
  • 1972 Aller Liebe Anfang,
    3 Teile Darsteller
  • 1972 Bach in Arnstadt
    Darsteller
  • 1973 Erlesenes, Episode "Die Waffe"
    Darsteller
  • 1974 Spätsaison,
    4 Teile Darsteller
  • 1974 Ein nützlicher Mensch
    Darsteller
  • 1975 Lügen haben lange Beine
    Darsteller
  • 1976 Sein letzter Fall,
    2 Teile Darsteller
  • 1976 Lasset die Kindlein ...
    Darsteller
  • 1976 Die Liebe und die Königin
    Darsteller
  • 1977 Verfolgung
    Darsteller
  • 1977 Der afrikaanse Broederbond,
    3 Teile Darsteller
  • 1977 Trampen nach Norden
    Darsteller
  • 1977 Zwei Krawatten
    Darsteller
  • 1978 Fleur Lafontaine,
    2 Teile Darsteller
  • 1978 Ehe der Hand kräht
    Darsteller
  • 1978 Hilfe, ich bin ein Kind!
    Darsteller
  • 1978 Stine
    Darsteller
  • 1979 Die Heimkehr des Joachim Ott
    Darsteller
  • 1979 Momentaufnahmen eines Komödianten –
    Herwart Grosse Mitwirkender
  • 1980 Albertine oder Das schlimme Ding, sich in eine Braut zu verlieben
    Darsteller
  • 1981 Kippenberg,
    2 Teile Darsteller
  • 1982 Ein Tag in Goethes Kindheit
    Darsteller
  • 1983 Martin Luther,
    5 Teile Darsteller

 

Auszeichnungen

1960 Kunstpreis der DDR

1966 Nationalpreis der DDR

1979 Goethe-Preis der Stadt Berlin

 

Ausgewählte Literatur

Lothar Kusche: Herwart Grosse, in: Deutsches Theater. Bericht über 10 Jahre, Henschel Verlag, Berlin 1957.

Dieter Kranz: Herwart Grosse. In: Renate Seydel (Hrsg.): Schauspieler, Henschel Verlag, Berlin 1966.

R. K.: Ein Schauspieler ganz eigenen Stils. Zum heutigen 65. Geburtstag von Herwart Grosse, in: Neues Deutschland, 17.04.1973.

Ilse Galfert: Herwart Grosse, in: Renate Seydel (Hrsg.): Schauspieler, Henschel Verlag, Berlin 1974.

Dieter Kranz: Präzision und Humor. Zum 79. Geburtstag von Herwart Grosse, in: Neues Deutschland, 17.04.1978.

Martin Linzer: Herwart Grosse, in: Ingeborg Pietzsch (Hrsg.): Garderobengespräche, Henschel Verlag, Berlin 1982.

Rainer Kerndl: Großer Charakter – auf der Bühne und im Leben. Zum Tode des Schauspielers Herwart Grosse, in: Neues Deutschland, 28.10.1982.

Friedo Solter: Herwart Grosse, in: Sonntag, 07.11.1982.

Heinz Klunker: Schauspieler-Tod im deutschen Halbschatten. Dieter Frank und Herwart Grosse, in: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 14.11.1982.

Christoph Funke: Herwart Grosse, in: 100 Jahre Deutsches Theater Berlin 1883- 1983, Henschel Verlag, Berlin 1983.

Günther Rücker: Herwart Grosse, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera – Fünfzig Schauspieler aus Babelsberg, Berlin, Henschel Verlag 1995.

Hans-Michael Bock: Herwart Grosse, in: cinegraph, Loseblattsammlung.

Helga Schwarz-Stötzer: Herwart Grosse: Der kleine Bruder, in: Helga Schwarz-Stötzer: Mit Leib und Seele. Eine Porträtsammlung, Berliner Verlag 1990.