Egon Günther

Regisseur, Schriftsteller

* 30. März 1927 in Schneeberg; † 31. August 2017 in Potsdam

EGON GÜNTHER

in der DEFA-Filmküche (© DEFA-Stiftung, 2007)

Egon Günther ist Schlosser, Lehrer, Lektor, Lyriker, Romancier, Drehbuchautor, Regisseur und Professor. Er gilt in den 60er und 70er Jahren als Avantgardist der DEFA, inszeniert formal überaus interessante Filme, die sich am internationalen Maßstab messen. Von den künstlerischen und politischen Verantwortlichen wird die unkonventionelle Form seiner Filme nicht akzeptiert. Einige seiner Produktionen werden verboten, aus den Kinos entfernt oder dürfen nur in der DDR gespielt werden. 1978 verläßt der Künstler die DDR und dreht im westlichen Ausland.

Egon Günther wird am 30. März 1927 in Schneeberg/Erzgebirge geboren. Er wächst in Arbeiterverhältnissen auf, sein Vater ist Motorenschlosser. Nach seiner Schulausbildung absolviert er eine Schlosserlehre. Seine Gesellenprüfung macht er als technischer Zeichner im Maschinenbau. Mit 17 Jahren wird er 1944 zum Wehrdienst eingezogen, ist kurzzeitig Fallschirmspringer. In den Niederlanden kommt er in Gefangenschaft, kann aber fliehen.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges will er Neulehrer werden, beginnt 1948 ein Studium der Pädagogik, Germanistik und Philosophie an der Universität Leipzig bei Ernst Bloch und Hans Mayer. Danach arbeitet er auch kurzzeitig als Lehrer, wechselt dann aber als Lektor in die Verlagsbranche. Mitte der 50er Jahre veröffentlich Egon Günther einen Gedichtband, es folgen Romane, Bühnenstücke und Erzählungen. Häufig tragen seine literarischen Stoffe autobiographische Züge.

Ab 1958 ist Egon Günther als Dramaturg und Drehbuchautor beim DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam-Babelsberg angestellt. In dieser Funktion ist er an verschiedenen Filmen beteiligt, schreibt Drehbücher für Lutz Köhler,  Johannes Arpe und  Werner W. Wallroth. Unter anderem verfaßt er das Drehbuch zu dem Film
DAS KLEID (1961) von  Konrad Petzold. Dafür hat er das Christian Andersen-Märchen "Des Kaisers neue Kleider" aufbereitet. Der Film macht sich über die Selbstherrlichkeit und Leere des Kaisers lustig und wird aus diesem Grund von den Verantwortlichen verboten, wird erst 1991 uraufgeführt.

Mitte der 60er Jahre legt er als Regisseur seinen ersten Film vor: LOTS WEIB (1965). Erzählt wird die Geschichte von Katrin und Richard Lot. Die Lehrerin will sich scheiden lassen, der Kapitän erlaubt es nicht. Erst als sie in einem Kaufhaus stiehlt, und ihr Mann um sein Ansehen fürchtet, ist sie frei. Der ernsthafte Film setzt sich problembewußt mit überkommenen Werten in der DDR auseinander, ist mit Günther Simon und Marita Böhme brillant besetzt. Der nächste Film des Regisseurs wird in Folge des 11. Plenums des Zentralkomitees der SED verboten. WENN DU GROSS BIST, LIEBER ADAM (1965) berichtet spielerisch-philosophisch vom 10jährigen Adam, der in den Besitz einer Lampe gerät, die jeden, der lügt, in die Luft schweben läßt. Egon Günther inszeniert die Geschichte mit vielen komischen Einfällen, geht überaus leicht und ironisch mit dem Thema um. Aber eine Diskussion um Wahrheit und Ehrlichkeit will die Hauptverwaltung Film nicht. Erst 1990 ist der Film zu sehen.

In ABSCHIED (1968) nach der gleichnamigen Erzählung von Johannes R. Becher beschäftigt sich der Regisseur mit dem 17jährigen Münchner Bürgersohn Hans Gastl, der sich entscheidet, nicht am Ersten Weltkrieg teilzunehmen und sich dadurch von seinem gesellschaftlichen Stand verabschieden muß. Der Film wendet sich gegen Autorität und Bürgerlichkeit. Bestechend ist eine Form, mit verschiedenen Erzählebenen, raffinierten Effekten und Traumbildern orientiert er sich an internationalen Filmstandards. Nach einer glanzvollen Abnahme wird das Werk kurze Zeit später aus dem Kinoprogramm genommen. Ihm wird Skeptizismus und Subjektivismus vorgeworfen. Das Thema des Ersten Weltkrieges läßt Egon Günther allerdings nicht los. Für das Fernsehen der DDR dreht er den Zweiteiler JUNGE FRAU VON 1914 (1969) nach dem gleichnamigen Roman von Arnold Zweig. Nochmals beschäftigt er sich 1973 mit dem Stoff. Wieder verfilmt er für das Fernsehen mit ERZIEHUNG VOR VERDUN (1973) eine Vorlage von Arnold Zweig. In beiden Fällen wird die Souveränität gelobt, mit der Egon Günther formal interessant und psychologisch differenziert Literatur verfilmt.

Mit DER DRITTE (1972) wendet sich der Regisseur wieder einem Gegenwartsstoff und der Frauenproblematik zu. Die Mathematikerin Margit ist eine emanzipierte Frau, aber einsam. Hinter sich hat sie eine Diakonissen-Schule, zwei Männer, zwei Kinder. Selbstbewußt wählt sie sich ihren Kollegen Hrlitschka als ihren dritten Man aus.
 Jutta Hoffmann spielt die Margit Fließer in einer wunderbaren Mischung aus Naivität und Unabhängigkeit. Der Film wird wegen seines für wahrhaftig befundenen Frauenbildes nicht nur ein Publikumserfolg, sondern erringt auch Aufsehen im Ausland und gewinnt Preise. Mit DER SCHLÜSSEL (1974) setzt Egon Günther seine Arbeit mit Gegenwartsthemen fort. Ric und Klaus reisen nach Krakow. Während ihres Urlaubs erkennen sie die Unterschiedlichkeiten ihrer Lebensauffassung. Erst als Ric bei einem Unfall umkommt, nimmt Klaus seine Unfähigkeit wahr, sich in andere Menschen hineinzufühlen. Mit Jutta Hoffmann und  Jaecki Schwarz ist der Film hervorragend besetzt, wieder gelingt dem Regisseur ein locker, impressionistisch inszenierter Film, der wichtige Themen aufrichtig verhandelt. Dem Publikum gefällt der Film nicht. Außerdem darf er, da polnische Institutionen gegen ihn protestiert haben, außerhalb der DDR nicht gezeigt werden. Erst nach zahlreichen Zensurschnitten wird er für Aufführung im eigenen Land freigegeben.

Danach verfilmt Egon Günther bei der DEFA nur noch literarische Stoffe, konzentriert sich dabei auf Thomas Mann und Johann Wolfgang Goethe. Diese können aber ihren Bezug zur Gegenwart nie ganz verleugnen.
LOTTE IN WEIMAR (1974), mit Lilli Palmer,  Martin Hellberg und  Rolf Ludwig großartig besetzt, erzählt vom Besuch der einstigen Jugendliebe beim nunmehr gealterten Goethe. Der Film besticht durch seine Leichtigkeit, ist mit Selbstironie in Szene gesetzt. Nach dem Indianerfilm BLUTSBRÜDER (1974) ist er der erfolgreichste Film des Jahres. Danach wendet sich der Regisseur dem jungen Goethe zu, dreht DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHERS (1976) mit Hans-Jürgen Wolf und Katharina Thalbach in den Hauptrollen. Die Geschichte eines jungen Mannes, der sich wegen einer hoffnungslosen Liebe zu einer mit einem anderen verlobten Frau in den Freitod treiben läßt, wird wegen ihrer sorgfältigen Inszenierung gelobt. Dabei gelingt es dem Regisseur, die private Dimension des Liebesdramas in einen gesellschaftlichen Zusammenhang voller Widersprüche zu stellen.

1977 verläßt Egon Günther den Verband der Film- und Fernsehschaffenden der DDR. Ab 1978 dreht er im westlichen Ausland. Dort entsteht unter anderem die Co-Produktion des DDR-Fernsehens mit der Schweiz: URSULA (1978). Nachdem der Film nach einmaliger Ausstrahlung im Fernsehen der DDR verboten wird, arbeitet der Regisseur nur noch in der Bundesrepublik. Mehrfach inszeniert er für das Fernsehen, unter anderem den siebenteiligen TV-Film EXIL (1983) nach einem Roman von Lion Feuchtwanger. Für das ZDF realisiert er HANNA VON ACHT BIS ACHT (1983). Seine Produktionen heben sich aus dem bundesdeutschen Fernsehalltag ab, können aber die Qualität seiner früheren Arbeiten nicht erreichen.

Nach dem Zusammenbruch der DDR inszeniert der Regisseur auch wieder Kinofilme. Er arbeitet wieder in seiner alten Heimstätte bei der DEFA in Potsdam-Babelsberg. Mit Rolf Ludwig in der Hauptrolle dreht er STEIN (1990). Erzählt wird die Geschichte des einst berühmten Schauspielers Ernst Stein, der seit 20 Jahren verlassen am Rand von Berlin lebt. Sein Haus wird zeitweise zu einem Heim für Außenseiter und Ausgestoßene. Im wiedervereinigten Deutschland geht der Film allerdings völlig unter. Danach entsteht der TV-Film LENZ (1992), in dem der Poet auf Goethe trifft. Jörg Schüttauf bietet hier eine großartige darstellerische Leistung als junger Lenz. Zu einem seiner letzten Kinofilme zählt DIE BRAUT (1999), in dem sich Egon Günther wieder mit der deutschen Klassik auseinandersetzt und die Liebesgeschichte der 23jährigen, armen Christiane Vulpius mit dem Dichter und Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe schildert.

Seit 1992 ist Egon Günther Professor an der Filmhochschule Babelsberg. Er veröffentlicht Artikel in verschiedenen Zeitschriften.

Egon Günther ist am 31.08.2017 in Potsdam verstorben.

Zusammengestellt von Ines Walk.

Trailer zu "Der Dritte" (R: Egon Günther, 1971)

Auszeichnungen

  • 1972: Nationalpreis II. Klasse
  • 1972: DER DRITTE - Hauptpreis auf dem Internationalen Filmfest in Karlovy Vary
  • 1972: DER DRITTE - Preis für die beste weibliche Darstellung an Jutta Hoffmann auf der XXIII. Filmkunstschau in Venedig
  • 1983: EXIL - Adolf Grimme Preis: Ehrende Anerkennung
  • 1999: Bundesfilmpreis in Gold für sein Lebenswerk
  • 2002: Preis der DEFA-Stiftung für Verdienste um den deutschen Film

Literatur

Eigene Texte:

  • Egon Günther, Werner Persicke: Die Maurerklasse 3c, Leipzig: Hofmeister 1954.
  • Egon Günther, Reiner Kunze: Die Zukunft sitzt am Tische. 26 Gedichte, Halle/Saale: Mitteldeutscher Verlag, 1955.
  • Egon Günther: Flandrisches Finale, Halle/Saale, Mitteldeutscher Verlag, 1955.
  • Egon Günther: Der kretische Krieg, Halle/Saale, Mitteldeutscher Verlag, 1957.
  • Egon Günther: Dem Erdboden gleich, Halle/Saale, Mitteldeutscher Verlag, 1957.
  • Egon Günther: Till, Schauspiel in 4 Aufzügen. Halle/Saale, Mitteldeutscher Verlag, 1963.
  • Egon Günther: Die schwarze Limousine, Berlin, Verlag Das Neue Berlin, 1963.
  • Egon Günther: Die Fahne. Ein Schauspiel in 2 Aufzügen um die amerikanische Unabhängigkeitserklärung. Hinweise zur Regie von Rosemarie Zimmermann und Egon Günther, Leipzig Hofmeister 1964.
  • Egon Günther: Rückkehr aus großer Entfernung. Roman. Berlin, Verlag Das Neue Berlin 1970.
  • Egon Günther, Günther Rücker: Werkstattbemerkungen zu DER DRITTE, in: Filmwissenschaftliche Beiträge, 1972, S. 262-276.
  • Egon Günther: Einmal Karthago und zurück. Roman. Berlin/Weimar, Aufbau-Verlag, 1974.
  • Egon Günther: Reitschule. Eine Erzählung. Berlin/Weimar, Aufbau-Verlag, 1981.
  • Egon Günther: Der Pirat, Roman. Berlin/Weimar, Aufbau-Verlag, 1988.
  • Egon Günther: Der Verdrängung geduldig entgegenarbeiten - Wie war die DDR? - Anmerkungen zum zweifachen Verlust der Illusionen in Ostdeutschland, in: Süddeutsche Zeitung, 10.02.1993.
  • Egon Günther: Ja, sind sie noch zu retten? 100 Jahre Kino und ganze 40 Jahre lang DEFA-Filme, in: Neues Deutschland, 07.11.1995.
  • Egon Günther: Jutta Hoffmann, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera, Berlin Henschel Verlag 1995.
  • Egon Günther: Rolf Ludwig, in: Ralf Schenk (Hrsg.): Vor der Kamera, Berlin Henschel Verlag 1995.
  • Egon Günther: Unwiderruflich letzte Durchsage, in: Neues Deutschland, 16.11.1996.
  • Egon Günther: Böses mit Gleichem, in: Neues Deutschland, 08.12.2001.
  • Egon Günther: Nietzsche für Eilige, Aufbau Taschenverlag 2003.
  • Egon Günther, Ingrid Poss, Dorett Molitor: Ich war immer ein Spieler. Berlin: Verlag Neues Leben 2009.

Fremde Texte:

  • H. Baumert, B. Hansen: Gespräch zwischen Egon Günther zu LOTS WEIB, in: Filmwissenschaftliche Mitteilungen, 02/1965.
  • o.A.: Gespräch mit Egon Günther zu DER DRITTE , in: Aus Theorie und Praixs des Films, Nr. 05/1972.
  • Rolf Richter: Der Filmregisseur Egon Günther, in: Horst Knietzsch (Hg.): Prisma 4, Berlin, Henschel Verlag 1973.
  • Christiane Mückenberger: Gespräch mit Egon Günther - Einen Stoff für die Gegenwart erobern, in: Film und Fernsehen, Nr. 03/1973.
  • Günther Rücker: Jupiter tritt auf, in: Film und Fernsehen, Nr. 06/1975.
  • Erika Richter: DER SCHLÜSSEL, in: Erika Richter (Hrsg.): Alltag und Geschichte in DEFA-Gegenwartsfilmen der siebziger Jahre, in: Filmwissenschaftliche Beiträge, Nr. 01/1976.
  • Horst Knietzsch: Filme machen und schreiben – Gespräch mit Egon Günther, in: Horst Knietzsch (Hrsg.): Prisma 7, Berlin, Henschel Verlag 1976.
  • Marlies Menge: Er mißtraut sich selbst. besuch bei einem Filmregisseur, der Bücher schreibt, in: Die Zeit, 16.07.1976.
  • Hans C. Blumenberg: Unbequemer Weg. Ist der DDR-Filmregisseur Egon Günther der nächste Übersiedler, in: Die Zeit, 05.08.1977.
  • Jörg Bernhard Bilke: Erziehung vor Babelsberg. Porträt Egon Günther: DDR-Filmregisseur mit Zivilcourage, in: Die Welt, 19.08.1977.
  • Hans Günther Pflaum: Egon Günther - Bekenntnis zu Gefühlen, in: Film in der DDR, München, Hanser Verlag 1977.
  • Walter H. Rueb: Tragödie im Fastnachtstrubel, in: Die Welt, 14.02.1980.
  • Rolf Richter: Egon Günther - Der Mensch ist veränderbar, in: Rolf Richter (Hrsg.): DEFA-Spielfilm-Regisseure und ihre Kritiker. Band 1. Berlin/DDR Henschel 1981.
  • Valentin Polcuch: Ein masurisches Märchen aus böhmischer Distanz, in: Die Welt, 15.01.1987.
  • Stefan Dietrich: Anzünden oder bewahren. Was junge Polen an Egon Günthers Fernsehverfilmung "Heimatmuseum" bewegt, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.03.1988.
  • Hans-Jürgen Otte: Beharrlichkeit der jungen Leute. Die Aufführung des Fernsehspiels "Heimatmuseum" in Warschau, in: Der Tagesspiegel, 12.03.1988.
  • Jutta Voigt: Anfrage Egon Günther, in: Sonntag, 04.03.1990.
  • Constanze Pollatscheck: Zensur in den Köpfen, in: Der Tagesspiegel, 18.03.1990.
  • Hans-Günther Dicks: Aus dem Stand könnte ich einen Film über Arbeitslose machen. Begegnung mit Egon Günther, der in den DEFA-Studios den Film STEIN mit Rolf Ludwig in der Hauptrolle drehte, in: Neues Deutschland, 17.07.1991.
  • Rosemarie Rehahn: Fort war er nie. Zwischen Preußen, Bayern und dem Rest der Welt: der Regisseur Egon Günther, in: Wochenpost, 15.02.1996.
  • Ralf Schenk: Nur noch Kino für Zwerge? Egon Günther, Regisseur und Autor, über Gegenwart und Zukunft des deutschen Films, in: Neues Deutschland, 06.09.1996.
  • Michael Hanisch: "Ich war immer ein Spieler". Die Wege des Filmemachers und Schriftstellers Egon Günther, in: film-dienst 07/1997.
  • Marlies Menge: Unterwegs mit Egon Günther, in: Die Zeit, 21.03.1997.
  • H. G. Pflaum: Der große Entschleierer. Zum 70. Geburtstag von Egon Günther, in: Süddeutsche Zeitung, 29.03.1997.
  • Hans-Jörg Rother: Babelsberger Adel. Egon Günther wird siebzig, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.1997.
  • Günter Agde: Sucher nach dem Mensch-Sein. Egon Günther 70, in: Die Welt, 29.03.1997.
  • Erika Richter: Provokant und liebenswürdig. Zum 70. Geburtstag des Filmemachers und Autors Egon Günther, in: Neues Deutschland, 29.03.1997.
  • Ralf Schenk: Anspruchsvoll, radikal und aufmüpfig. Zum 70. Geburtstag von Egon Günther, in: Berliner Zeitung, 29.03.1997.
  • Birgit Galle: Sehnsucht geht immer vor. Bloß keine Schlußpunkte: Morgen wird der Autor und Regisseur Egon Günther 70, in: Märkische Allgemeine, 29.03.1997.
  • Klaus Rümmler: 70 Jahre und voller Film-Ideen. Regisseur Egon Günther feiert Geburtstag - Mehr als zwei Dutzend Streifen gedreht, in: Berliner Morgenpost, 30.03.1997.
  • Heinz Kersten: Gegen Lüge und Heuchelei. Zum 70. Geburtstag des Regisseurs Egon Günther, in: Der Tagesspiegel, 30.03.1997.
  • Michael Hanisch: DIE BRAUT, film-dienst 10/1999.
  • Christine Meffert: Edle Einfalt, stille Größe. Egon Günther über seinen neuen Goethe-Film DIE BRAUT, Veronica Ferres und das Kriegsjahr 1999, in: Märkische Allgemeine, 22.05.1999.
  • Peter Zander: "Ohne Wagnis kann ich's nicht". Regisseur Egon Günther über DIE BRAUT und die Unmöglichkeit, Goethe zu verfilmen, in: Berliner Morgenpost, 27.05.1999.
  • Kerstin Decker: Kompliziert bin ich selbst. Egon Günther im Gespräch überGoethe, Hegel, Winckelmann - und das Telefonbuch, in: Der Tagesspiegel, 27.05.1999.
  • Regine Sylvester: Die Fehler der Piraten. Egon Günther hat in Ost und West Filme gemacht - eine Suche nach der Balance, in: Berliner Zeitung, 29.05.1999.
  • Martin Mund: Notizen aus der Provinz. Egon Günther darf nicht Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Schneeberg werden, in: Neues Deutschland, 01.12.2000.
  • Sven Lorenzson: Lotte, Adam und Lots Weib. Werkschau zum 75. Geburtstag von Egon Günther, in: Der Tagesspiegel, 04.04.2002.
  • Anke Westphal: Das Ende der Demut. Der Regisseur Egon Günther arbeitet an einem Film über den Philosophen Friedrich Nietzsche, in: Berliner Zeitung, 30.03.2002.
  • Fred Gehler: "Film, du großer Entschleierer". Zum 75.: Ein Geburtstagsblatt für Egon Günther, in: Neues Deutschland, 30.03.2002.
  • Günter Gaus: Ein Kinderweinen um die Hoffnung. Im Gespräch mit dem Schriftsteller und Filmregisseur Egon Günther über ein Ende der DDR, das vor ihrem Anfang lag - über ein Leben zwischen Welten und Stühlen, über nicht gelesene Stasi-Akten, in: Freitag, 15.02.2002.

DEFA-Filmografie

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung stimmen Sie der Verwendung zu. Datenschutzhinweise

Verstanden
menu arrow-external arrow-internal camera tv print arrow-down arrow-left arrow-right arrow-top arrow-link sound display date facebook facebook-full range framing download filmrole cleaning Person retouching scan search audio twitter cancel