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Der Augenzeuge 1968/09

Farbe, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme, 1968

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
278
Anlaufdatum

Kurzinhalt (Deutsch)

1. KWO

Das Berliner Kabelwerk Oberspree meldete sich in der Verfassungsdiskussion mit einem Wettbewerbsaufruf zu Wort (55 m)

2. Dresden!

Am 13. Februar 1945 sollte Dresden für immer vernichtet werden. (75 m)

3. Dialog

Kinderzeichnungen zu Stücken Brechts zieren das Foyer des Berliner Ensembles. (35 m)

Theaterleute aus aller Welt bei der Eröffnung des Brechtdialogs (20 m)

4. Grenoble

Bericht vom Abfahrtslauf der Herren, dem Springen auf der kleinen Schanze und vom Eiskunstlaufwettbewerb der Damen (100 m)

Filmstab

Kamera
  • Michael Biegholdt
  • Günter Bressler
  • Siegfried Kaletka
Person, primär
  • Alexander Abusch
  • Reinhold Bachler
  • Jean-Daniel Daetwyler
  • Gerhart Eisler
  • Walter Felsenstein
  • Peggy Fleming
  • Kurt Hager
  • Jean-Claude Killy
  • Hana Masková
  • Kurt Masur
  • Gisela May
  • Dieter Neuendorf
  • Guy Perillat
  • Baldur Preiml
  • Manfred Queck
  • Gabriele Seyfert
  • Hilmar Thate
  • Helene Weigel
  • Manfred Wekwerth
  • Björn Wirkola
Person, sekundär
  • Bertolt Brecht

Langinhalt

1. "KWO" - Das Berliner Kabelwerk Oberspree (KWO) meldet sich bei der Diskussion um die neue, sozialistische Verfassung mit einem Wettbewerbsaufruf zu Wort: Versammlungsteilnehmer in einem Saal des KWO, Sprecher am Rednerpult, eingeblendet "KWO"; einzelne Zuhörer; weitere Sprecher; eine der Sprecherinnen am Arbeitsplatz; Maschine mit mehreren Aufrollspulen für Kabel; Kollegen im Gespräch in der Werkhalle; eine Kabelflechtmaschine bei der Arbeit; Isolierprozess an einem dicken Kabel; Aufrollen auf eine Trommel; die Teilnehmer im Tagungssaal; Abstimmen durch Handzeichen

2. "Dresden!" - Durch die Bombardierung vom 13. zum 14.2.1945 wurde Dresden in Schutt und Asche gelegt - zwischen die Bilder von Zerstörung und Wiederaufbau sind Aufnahmen von der Probe der Dresdner Philharmoniker unter Kurt Masur zur Aufführung der Meistersinger-Ouvertüre von Richard Wagner geschnitten: Ruinen in Dresden nach der Bombardierung am 13.2.1945, eingeblendet "Dresden!"; Kurt Masur dirigiert; Zerstörungen in Dresden; flüchtende Mütter mit Kindern; schwankende Straßenlaterne im Dunst der Trümmer; erneut Kurt Masur beim Dirigieren; Foto vom verwüsteten Dresden; Einwohner verlassen einen Luftschutzkeller; verstörte Frauen; Dresdner an einer Straßen-Wasserpumpe; eine alte Frau entnimmt einer Fassöffnung sich angesammeltes Wasser mit dem Finger; ein sowjetischer Soldat verteilt Lebensmittel von einem LKW aus; die Dresdner Philharmoniker proben auf der Bühne mit Kurt Masur; Schlossruinen; Trümmer der Frauenkirche; Aufräumungsarbeiten; ein Sockelstein wird zur Seite geschleppt; mehrere geordnete Steinquader; teils in Arbeit; Kurt Masur dirigiert; das probende Orchester mit dem Dirigenten; eine Rokoko-Ballettaufführung im Zwinger; Schwenk über den Zwingerhof; Blick in die Gemäldeausstellung Alte Meister; Raffaels Gemälde "Sixtinische Madonna"; das Orchester bei der Probe; ein erleuchteter Turm des Dresdner Zwingers; neue Wohnblöcke in der Stadt; Statue August des Starken zu Pferde; ein Brunnen, dahinter neue Wohnblöcke im Bau; Schwenk über den Fries des Fürstenzuges des Geschlechts der Wettiner an einer Wand des Dresdner Schlosses; weitere neue Wohnblöcke; Probearbeit der Meistersinger-Ouvertüre von Richard Wagner; Teil des Zwingers im Dunkeln; neue Umgehungshochstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs; Silhouette vom teils wiederaufgebauten alten Dresden über der Elbe; letzte Takte des Orchesters unter Kurt Masur; Blick durch einen Brückenbogen auf die Schiffsanlegestelle der Ausflugsdampfer vor der Brühlschen Terrasse

3. "Dialog" - Kinderzeichnungen zu Stücken Bertolt Brechts zieren das Foyer des Berliner Ensembles aus Anlass des 70. Geburtstags des Dichters (10.2.1898-14.8.1956): Foyer des Berliner Ensembles, eingeblendet "Dialog"; Tafeln mit Kinderzeichnungen zu Stücken Bertolt Brechts nach einem Aufruf der Intendantin Helene Weigel an Berliner Schüler; Grafiker beim Anordnen der Zeichnungen; verschiedene Beispiele

Dialog über das Werk Bertolt Brechts am 10.2.1968 im Berliner Ensemble: Im Gespräch u.a. Prof. Walter Felsenstein (Intendant der Komischen Oper zu Berlin) und Gerhart Eisler (Vorsitzender des Staatlichen Rundfunkkomitees); Helene Weigel; Manfred Wekwerth (Regisseur am Berliner Ensemble); Dr. Alexander Abusch (Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR); Prof. Kurt Hager (Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED); weitere Teilnehmer; ausländische Gäste; im Zuschauerraum die Schauspielerin Gisela May und Schauspieler Hilmar Thate; am Rednerpult auf der Bühne Dr. Alexander Abusch, im Hintergrund der Vorhang mit der Friedenstaube

4. "Grenoble" - Bericht von den X. Olympischen Winterspielen (6.-18.2.1968) in Grenoble: Wehende Olympiaflagge, eingeblendet "Grenoble"; verschneite Gebirgslandschaft; Abfahrtslauf der Herren in Grenoble-Casserousse am 8./9.2.1968: Start und Abfahrt des Franzosen Guy Perillat mit der Nummer 1 und einem Ergebnis von 1:59,93; filmender Kameramann neben der Piste; verschiedene Stürze; Rennen des französischen Favoriten Jean-Claude Killy mit der Nr. 14 in der Zeit von 1:59,85; ein Fotograf mit Teleobjektiv; die beiden Franzosen Jean Claude Killy, Guy Perillat und der Schweizer Jean-Daniel Daetwyler mit 2:00,32 auf dem Siegerpodest; Spezialsprunglauf am 11.2.1968 auf der Mittleren Schanze von Autrans: Sprung von Manfred Queck (DDR); eines sowjetischen Springers; sowie Dieter Neuendorf, DDR; der Favorit Björn Wirkola erreicht nur den 4. Platz; Sprünge der zwei erfolgreichen Österreicher: Baldur Preiml (Bronzemedaille); und Reinhold Bachler (Silbermedaille); den 1. Platz belegt der Tschechoslowake Jiøí Raska;

Eiskunstlauf der Damen am 11.2.1968: Ausschnitte aus der Kür von Gabriele Seyfert (DDR), die Silber erringt; Kür der Goldmedaillen-Gewinnerin Peggy Fleming; Beifall der Zuschauer; auf dem Siegerpodest Peggy Fleming, Gabriele Seyfert und die Bronzemedaillen-Gewinnerin Hana Masková (CSSR)

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