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NOTSCH NAD TSCHILI

Nacht über Chile

Regie: Sebastian Alarcon, Farbe, Spielfilm
Sowjetunion
Mosfilm, 1977
DEFA-Studio für Synchronisation

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
2621
Anlaufdatum (für Kino)

Kurzinhalt (Deutsch)

Kurz nach dem faschistischen Putsch in Chile am 11. September 1973 wird auch der Architekt Manuel verhaftet. Ein junger Mann, der sich bisher bewusst von jeglicher Politik fernhielt und die jetzt auf ihn einbrechenden Ereignisse kaum begreift. Entsetzt und befremdet sieht er während des Transportes zum berüchtigten Stadion von Santiago erschossene Passanten, brennende Straßen, Hausdurchsuchungen, Bücherverbrennungen und immer wieder Verhaftungen. Mit ihm werden auch andere Chilenen transportiert: ein alter Bauer, ein Priester und ein Junge, fast noch ein Kind, den die Soldaten später grundlos hinterhältig ermorden. — Im Stadion versucht Manuel vergeblich das "Missverständnis“ seiner Verhaftung aufzuklären. Alle Inhaftierten werden wie Schwerverbrecher behandelt und sind dem Terror und der Willkür der Handlanger der Junta ausgesetzt. Manuel wird Zeuge von Mord, grausamser Folterung, aber auch von Standhaftigkeit und Mut, wie sie zum Beispiel der Kommunist Juan beweist, den die Faschisten totprügeln. Viele Situationen verdeutlichen, dass der Widerstand des Volkes lebt. Auch der Kampf in der Illegalität geht weiter.

Filmstab

Regie
  • Sebastian Alarcon

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Verstanden
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