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WYSOTA

Die Höhe

Regie: Alexander Sarchi, fa, Spielfilm
Sowjetunion
Mosfilm, 1957
DEFA-Studio für Synchronisation

Film-Videoformat
35 mm
Länge in m
2514
Anlaufdatum
Literarische Vorlage
Worobjow, Jewgeni: "Die entscheidende Höhe"

Kurzinhalt

Da steppt Katja auf der schwankenden Bohle des Baugerüstes am neuen Hochofen, wo jedem anderen Erdenbürger ein Blick in die Tiefe genügen würde, sein Gleichgewicht zu verlieren. Sie tanzt und singt voller Übermut, weil sie eben Boris, den großen Jungen vom Bau, nach Hause schickte, der sie durchaus für den Komsomol gewinnen wollte. Übrigens war er durchaus nicht der einzige, der einen Anknüpfungspunkt suchte. Kolja Passetschnik zum Beispiel, erst ein paar Tage hier, lief ihr sicher nicht ohne Absicht über den Weg, hatte er doch gleich ein kleines Sortiment von Namen für sie bereit: Prinzessin, Höhenfee und örtliche Königin. Aber Katja war eine Prinzessin ohne Stolz, die barfuß über die Balken turnte, die tanzen ging und zur Not auch einmal eine Zeche zahlte, mit der die Bengels sich aufspielen wollte.

Zwei Männer sind Katjas Vorgesetzte, wenn man von Dymow, dem Leiter der Baustelle absieht: Derjabin, der Leiter der Montageabteilung und Tokmakow, der wortkarge, aber stets hilfsbereite Bauführer. Ganz anders ist er, als der immer eilige Ingenieur Derjabin, dessen Anordnungen stets unbestimmt und vieldeutig sind, und der einem auch nie in die Augen schaut, so, als habe er ein schlechtes Gewissen.

Der Regen wirft die ganze Projektierung über den Haufen. Am Hochofen haben sie Terminverzug. Ein fertigmontiertes, tonnenschweres Rohrstück muss in schwindelnder Höhe eingeschwenkt werden. Derjabin hatte die Möglichkeit bezweifelt; Tokmakow war bereit , die Arbeit bei günstigen Wetterbedingungen zu übernehmen. Jetzt aber geht es Derjabin nur um sein Prestige, der gradlinige Tokmakow ist ihm schon lange unbequem. Wie kam der auch kürzlich dazu, Masche, seiner Frau, die Baustelle zu zeigen? Höhnt er, als Tokmakow mit dem Aufzug zögert und auf Wind und Regen verweist. Noch einmal überprüft der Bauführer alle Einzelheiten, hört den Wetterbericht. Dann entschließt er sich, er weiß, auf seine Leute ist Verlass, selbst auf den tollkühnen Kolja, mit dem er schon in Warschau den Kulturpalast montierte. Das Werk gelingt. Doch jetzt, nach überstandener Gefahr, gleitet Kolja auf glitschigem Balken aus, stürzt vor den Augen der Genossen, landet lebensgefährdet im Krankenhaus. Katja weicht nicht von seinem Bett. Verwundert bemerkt es Kolja, den sie vor Tagen noch von sich wies. Er will ihr Mitleid nicht, bis er spürt, dass es mehr ist, viel mehr.

Derjabin kommt der Unfall Koljas gerade recht. Der eitle Streber legt ihn Tokmakow zur Last. Als er jedoch Unterschriften gegen Tokmakow zu sammeln beginnt, kommt er bei Kolja schlecht damit an. Der weist ihm die Tür. Und auch Mascha Derjabin versteht ihren Mann nicht mehr. Dann kommt der Tag des ersten Stahlabstichs. Die Höhenkletterer vom Bau sind mit dabei. Selbst Kolja bahnt sich mit der Krücke den Weg. Nur einem ist seine Berufung wichtiger, dem Karrieristen Derjabin. Was weiß er schon von jenen kühnen Erbauern, die keine Höhe scheuten, wenn es galt, das Banner des Sozialismus aufzupflanzen.

(Quelle: Königs Wusterhausener Filmvorschau)

Filmstab

Regie
  • Alexander Sarchi
Darsteller
  • Inna Makarowa (Katja)
  • Nikolai Rybnikow (Kolja)
Synchronisation (Regie)
  • Bodo Francke
Synchronisation (Autor)
  • Eberhard Storeck
Synchronisation (Schnitt)
  • Brigitte Kirsche

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