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Zeitzeugengespräch: Konrad Weiß. Kurzfassung

48 Min. Deutschland
à jour Film- und Fernsehproduktion GmbH, 2005

Film-Videoformat
Digital Betacam
Sonstiger Titel
Konrad Weiß. Regisseur

Kurzinhalt

Kindheit und Jugend; im Krieg (1942) geboren, Tod des Vaters; Bruder Flucht in den Westen; in Gentin zur Schule; Leben in Ausnahmesituationen; Katholischer Glauben; durfte Abitur anfangs nicht machen; Lehre als Elektronmonteur; Abitur an Volkshochschule nachgemacht; wollte Kameramann werden; Bewerbung an der HFF; Aufnahme Karl Gass zu verdanken; Gruppe speziell für Dokumentarfilme; Atmosphäre an der Filmhochschule war sehr frei; Gruppe aus 3 Deutschen, 3 Ausländern; Diplomfilm "Flammen" (1965) als Auftrag über Verhältnis zur Sowjetunion in Auschwitz; 6 Wochen lang in Wochenschau-Archiv; Grenzen bei eigentlichem Diplomvorhaben, daher "Flammen" anerkannt; Filme für Kinder; Vorhaben speziell Dokumentarfilme für Kinder zu machen (gab es vorher nicht); Suche nach Nische; Bildung einer Kinderfilmgruppe; Möglichkeit zu experimentieren, formal und inhaltlich; Kinderfilme aus Überzeugung aber immer auch Auftragsfilm; Biermann und die Folgen; selbstverständliche Realität; ein Film zum Thema Holocaust: "Dawids Tagebuch" (1980); Thema Antisemitismus, Autor Jürgen Remert, Walter Petri; keine Kompromisse; Tabuthema: Behinderte - Zwei Filme über Ivo Klauck (1981/1988); Querschnittsgelähmter Junge, vorher gab es keinen Film über behinderte Menschen;engagiertes Team; Nähe; Intimität zu Jungen; später Hochzeit und Alltagsprobleme von Behinderten; Ein verbotener Stoff "Die Weltbühne - Rendezvous mit einer Achtzigjährigen" (1985ff); Karl von Ossietzky; Film große Schwierigkeiten; Ende des Studios 1989; nach Weltbühnenfilm keinen Film gemacht; Recherche im Westen; daher nicht im Studio anwesend; Gründung von Demokratie jetzt; Aufsatz über Rechtradikalität in der DDR; Reise nach Israel; Arbeit als Sprecher von Demokratie jetzt; Widerstand Weißs war bekannt, ist hingenommen worden; War war die DEFA?; mit Sentimentalität verbunden; Kämpfe, Niederlagen, Kreativität, menschliche Beziehungen, keine Bitterkeit

Filmstab

Schnitt
  • Alexander Görwitz
Interviewer
  • Ralf Schenk
Redakteur
  • Manja Meister
Person, primär
  • Konrad Weiß
Person, sekundär
  • Hilde Benjamin
  • Götz Berger
  • Wolf Biermann
  • Jürgen Böttcher
  • Thomas Brasch
  • Karl Gass
  • Heinz Grothe
  • Ivo Klauck
  • Werner Kohlert
  • Lothar Kreisig
  • Walter Petri
  • Peter Roche
  • Karl von Ossietzky
  • Alexander Ziebel

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Verstanden
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