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Zu Gast bei B. K.

Regie: Uwe Belz, 26 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1975

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
725
Sonstiger Titel
Zu Gast bei Bisser Kirow
Anlaufdatum

Kurzinhalt (Deutsch)

Dieser Farb-Dokumentarfilm ist ein musikalisches Porträt des bulgarischen Sängers Bisser Kirow. Zu den vom ihm vorgetragenen sechs deutschen und bulgarischen Liedern werden Familienmitglieder, Spezialitäten des Landes und historische Gebäude unterlegt. Die Rundreise durch das landschaftlich schöne Bulgarien führt ans Schwarze Meer, zur Pantokratorkirche in Nessbar, in das berühmte Rila-Kloster in den Bergen und zum Geburtshaus von Bisser Kirow, in dem er zur Gitarre greift und volkstümliche bulgarische Weisen singt. Zum Abschluss begleiten wir den Künstler zur Alexander Nevsky-Kathedrale in der Hauptstadt Sofia. Der in vielen Ländern beliebte Sänger erzählt in den Interviews von seiner Ausbildung, seiner Familie und seinen Tourneeplänen.

Filmstab

Regie
  • Uwe Belz
Drehbuch
  • Uwe Belz
Kamera
  • Michael Zausch
Schnitt
  • Barbara Masanetz-Mechelk
  • Eleonore Burke
Dramaturg
  • Joachim Hellwig
Komponist
  • Original
  • Bisser Kirow
Ton
  • Thaddäus Frantz
  • Hans-Jürgen Mittag
Kostüm
  • Sylvia Belz
Produktionsleitung
  • Frank Giesen
Interviewer
  • Regina Beyer
Text
  • Uwe Belz
DEFA-Fotograf
  • Hans Jochen Knobloch
Person, primär
  • Bisser Kirow
Person, sekundär
  • Angel Kirow
  • Alexander Nevsky

Langinhalt

0:00:00

Schwarzfilm. Im Off: "Kamera ab…läuft…Playback ab…läuft". Umschnitt auf den Sänger Bisser Kirow zwischen den Dünen (halbtotal) (O-Ton) "Macht alle Fenster und Türen auf…". Zwischenschnitte mit Strand- und Hafenfotos aus der bulgarischen Heimat von Bisser Kirow im Farbnegativformat (nah). Zoom auf den Sänger von hinten zwischen den Dünen (halbtotal). Umschnitt auf den sich drehenden Sänger von vorne (halbnah). Umschnitt. Bisser Kirow verläßt einen Fahrstuhl (halbnah). Umschnitt. Kirow öffnet die Holztür eines Schuppens und lächelt in die Kamera (halbnah). Umschnitt. Kirow verläßt durch eine Glastür einen Souvenirladen (halbnah). Umschnitt auf den singenden Kirow (halbnah). Schnelle Zwischenschnitte von Kirow auf der Brücke eines umgebauten Restaurantschiffes an Land (halbtotal). Langsamer Zoom von unten auf Kirow auf der Schiffsbrücke (halbtotal). Umschnitt. Blick von unten auf das Öffnen eines Hausfensters durch die Bewohnerin (halbtotal). Umschnitt auf das Öffnen eines Hausfensters durch einen Mann (halbtotal). Umschnitt. Ein Ehepaar steckt ihre Köpfe durch das geöffnete kleine Fenster (halbtotal). Überblendung auf den Sänger Kirow (halbnah). Umschnitt auf Kirow zwischen den Dünen mit ausgebreiteten Armen (halbnah). Umschnitt

0:03:10

Titeleinblendung "Zu Gast bei B. K." - DEFA Studio für Kurzfilme - DDR 1975. Umschnitt auf Kirow (halbnah). Stabangaben mit Fotoeinblendung der jeweilig genannten Person (nah). Dramaturgie Joachim Hellweg. Produktionsleitung Frank Giesen. Ton Thaddäus Franz und Hans-Jürgen Mittag. Schnitt Barbara Masanetz und Eleonore Burke. Kostüme Sylvia Belz. Fotos Hans Jochen Knobloch. Kamera Michael Zausch. Buch und Regie Uwe Belz. Umschnitt auf den Sänger Bisser Kirow bei einem Interview in einem Hotel in Sofia (halbnah) (O-Ton) "Oh, das ist eine komplizierte Frage, aber ich denke das die Bulgaren für die Liebe denken im Song wie alle Menschen in der Welt. Liebe hat eine große Gewichtung in unserem Leben und ich denke ohne die Liebe man kann nicht leben, weil die Liebe das ist Leben. Es ist fantastisch zu lieben, Familie, Freundin, die Söhne oder die Freundschaft oder die Freunde. Zu lieben der Volk und der Land wo man ist geboren. Liebe zu den Menschen und Solidarität ist auch eine Liebe. Ich den das die Bulgaren denken für die Liebe Song wie alles normale Leute in dieser Welt". Umschnitt

0:05:05

Kameraschwenk über Kirow bei seinem Spaziergang am bulgarischen Schwarzmeerstrand bei Sonnenuntergang (halbtotal). Im Off hören wir dazu sein Lied "Ich weiß ein Land wo ihr gekommen seid...". Zwischenschnitte vom Gesicht des Sängers (halbnah). Kirow vor der historischen „Christus Pantokrator“-Kirche von Nessbar an der Schwarzmeerküste (halbtotal). Kirow winkt aus einer Fensternische der Kirche von Nessbar (halbtotal). Blick auf die „Christus Pantokrator“-Kirche (halbtotal). Zwischenschnitte von Seevögeln, Fischerbooten und verschneiten Bergen (halbtotal). Kirow mit Kindern beim Schlittenfahren (halbtotal). Kirow bei einem Espresso in einer Bar (halbnah). Kirow unterhält sich mit einem Bauern neben einem Esel (halbnah). Kameraschwenk über eine bergige Landschaft (halbtotal). Blick auf den Innenhof des historischen "Rila-Klosters" (halbtotal). Umschnitt auf den "Chreljo-Turm" in der Klosteranlage (halbtotal). Kameraschwenk über die mehrstöckigen Rundbögen im Innenhof des Rila-Klosters (halbtotal). Blick auf die reich verzierte Klosterkirche "Sweta Bogorodiza" (halbtotal). Umschnitt. Kameraschwenk über die Fresken in der Kirche (halbtotal). Umschnitt auf einen Klosterbruder (halbnah). Umschnitt. Kameraschwenk über die bulgarischen Berge (halbtotal). Schnelle Zwischenschnitte von Bisser Kirow, modernen und alten Häusern, Kirchen und Moscheen (halbtotal). Umschnitt

0:07:55

Blick auf den erzählenden Bisser (halbnah) (O-Ton) "Bulgarien kann man sagen, Bulgarien ist das Beste Land in die Welt für mich. Ich liebe dieses Land, wir haben eine wunderschöne Natur, ein fantastisches Schwarzes Meer, die DDR-Touristen kennen diese Meer ganz gut. Wir haben das einzige und das Beste in der Welt, bulgarischer Joghurt, bulgarischer Schafkäse, das beste Kibabschikta der Welt". Umschnitt. Kameraschwenk über einen bulgarischen Hafen im Touristengebiet am Schwarzen Meer (halbtotal), dazu singt Bisser Kirow sein Lied "Fliege bunter Vogel, sing ein Lied und trag es fort...". Blick auf den singenden Bisser am felsigen Strand (halbtotal). Umschnitt auf das Gesicht von Bisser (nah). Umschnitt auf Bisser auf einem Felsen (halbtotal). Zwischenschnitte des singenden Bisser am Strand in (halbnah) und (halbtotal). Umschnitt auf die Ferienhäuser am Strand (halbtotal). Umschnitt

0:10:20

Blick auf Bisser Kirow in einem Hotelfoyer in der Hauptstadt Sofia bei seinem Interview (halbtotal). Frage aus dem Off: "Warum ist der Chemiker Kirow Sänger geworden"? Zoom auf den antwortenden Kirow (halbnah) (O-Ton) "Ja das war eine große Überraschung, nicht nur für meine Freunde, das war eine große Überraschung für mich. Am 6. Dezember 1966 in der großen Halle von Bulgarien, das ist der Tag für die Gründung der bulgarischen Universität, auch Nationaler Studententag, da war ein großes Programm mit verschiedenen Orchestern, und am Ende war eine Möglichkeit für jeden zu singen, und ich habe gesungen mit großem Erfolg, und von diesem Tag bis jetzt ich singe Nonstop. Umschnitt auf die Fortsetzung des Liedes "Fliege bunter Vogel, sing ein Lied und trag es fort...". Blick auf den singenden Bisser am felsigen Strand (halbnah). Zwischenschnitte von Bisser in (nah) und (halbnah). Umschnitt

0:11:55

Blick auf Bisser der eine alte Holztür neben einem Wohnhaus öffnet (halbtotal) (O-Ton) "Ich begrüße euch hier im Dorf…in meinem Geburtshaus. Das ist zur Zeit unser Urlaubshaus wo wir kommen sehr gern jeden Sommer. Umschnitt auf Bisser in seinem Geburtshaus (halbnah) (O-Ton) "Ich habe gespielt 11 Jahre lang Bratsche in verschiedenen Pionier- und Jugendorchester, ich habe auch gespielt in einem klassischen Quartett. Ich spiele ein wenig Klavier und ich kann sagen dass ich meistens Gitarre spiele". Blick auf das lachende Gesicht von Bisser (nah). Umschnitt auf den Gitarre spielenden und in bulgarisch singenden Bisser in seinem Geburtshaus (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt auf eine Schafherde auf einer Wiese (halbtotal). Umschnitt auf einzelne Häuser und blühende Bäume (halbtotal). Umschnitt auf typisch bulgarische Häuser im Geburtsort von Bisser (halbtotal). Umschnitt auf Bisser vor seinem Vaterhaus neben einer Gedenktafel (halbnah) (O-Ton) "Das ist eine Gedenktafel für den Bruder meines Vaters, Angel Kirow, der war von 1932 bis 1934...(Blick auf die Gedenktafel)...Sekretär vom kommunistischen Jugendverband. An diesem Platz war er auch einer der ersten Kommunisten in diesem Bezirk. Er wurde verhaftet und misshandelt, an den Folgen ist er 1937 gestorben, und diese Tafel ist speziell für ihn. Darunter ist geschrieben: Ewige Ehre für den Helden". Umschnitt auf den Gitarre spielenden und bulgarisch singenden Bisser im Haus (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt. Kameraschwenk über die Häuser und Gärten des winterlichen Geburtsortes von Bisser (halbtotal). Zwischenschnitte von alten Häusern (halbtotal). Umschnitt auf zwei Schulmädchen vor einer Holztür (halbnah). Blick auf Bisser Kirow im Wohnzimmer mit alten Erinnerungsstücken (halbtotal). Umschnitt auf den Schlussakkord des Liedes (halbtotal) (O-Ton). Überblendung

0:16:20

Blick auf den erzählenden Bisser (halbnah) (O-Ton) "Ich denke die bulgarische Folklore hatte einen sehr großen Einfluss zu jedem Bulgaren. Das ganze Volk schaut gern und singt gern Folkloremusik, meine Kompositionen, auch die bulgarische Musik hat einen sehr tiefen Einfluss, weil die bulgarische Musik eine sehr gute Kombination zwischen Rhythmus und gute Melodie ist. Ich kann probieren mit meiner Gitarre ein Stück zu spielen". Bisser nimmt seine Gitarre zur Hand, spielt und singt dazu ein bulgarisches Lied (halbnah) (O-Ton). Umschnitt auf den erzählenden Bisser (halbnah) (O-Ton) "Das ist ein Lied von Roy Dopen und es ist aber schwer mit Gitarre zu spielen, bei uns spielt man das meistens mit einem Dudel oder mit einer speziellen Flöte, die Volksflöte". Umschnitt. Blick auf eine Bissers Familie bei Kaffee und Kuchen (halbtotal). Bisser dreht sich zur Kamera (halbnah) (O-Ton) "Ich möchte meine Familie vorstellen. Das ist meine Mutti, das ist mein Vati, das ist mein Bruder Pauli, mein Bruder Sweti, das ist meine Frau, das ist der Kleinste von meiner Familie, bisher zwei, und hier ist meine Tochter, das ist Vancy. Kameraschwenk zu jedem einzelnen Familienmitglied (halbnah). Vancy spricht ins Mikrofon "Guten Abend" (halbnah). Umschnitt

0:18:20

Kameraschwenk von einer alten Hausmauer auf einen Platz mit einer Kathedrale (halbtotal). Umschnitt auf Bisser vor der "Alexander Nevsky"-Kathedrale in Sofia (halbtotal). Umschnitt. Kameragang mit dem singenden Bisser auf dem Platz vor der Alexander Nevsky-Kathedrale (halbtotal) (O-Ton) er singt das Lied "Geh nicht allein, bitte geh doch nicht allein...". Zwischenschnitte von alten und modernen Häusern (halbtotal). Umschnitt auf den singenden Bisser in einer Gasse mit alten Häusern (halbnah) (O-Ton). Zwischenschnitte von reich verzierten und bemalten alten Hausfassaden (halbtotal). Blick auf den langsam gehenden und singenden Bisser vor der Kathedrale (halbnah) (O-Ton) Zwischenschnitte von der Kathedrale (halbtotal). Kameragag mit dem singenden Bisser in einer alten Gasse oberhalb der Kathedrale (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt auf Bisser mit seiner Tochter Vancy und dem jüngsten Nachwuchs im Arm (halbnah). Zwischenschnitte von Bisser in Sofia (halbnah). Blick auf das Ende des vorgetragenen Liedes in der engen Gasse (halbnah) (O-Ton). Umschnitt

0:21:45

Blick auf den erzählenden Bisser im Hotelfoyer (halbnah) (O-Ton) "Popmusik ist von dem großen Strauß von verschiedenen Musikstilen, eine sehr wichtige und sehr interessante Blume. Wie vielleicht im Jazz steht, dies Boogiezeit oder Dixilandzeit, aber für mich persönlich sind nicht die Interpreten, Popmusik, so denke ich, ist nicht mein Repertoire. Ich höre gern Popmusik, ich denke Popmusik hat gute Möglichkeiten Experimente zu machen, das ist auch eine Möglichkeit für Experimentmusik, aber für mich, die richtige Musik, meine Musik, das ist mit einer guten Melodie und mit einem philosophischen oder mit einem hochpoetischem Text". Umschnitt auf den singenden Bisser vor den Gemäuern der "Alten Metropoliskirche" (halbtotal) (O-Ton). Er singt das Lied "Sag auf Wiederseh`n...". Zwischenschnitte von verschneiten Bergen, landestypischen Wurstwaren und Speisen (halbtotal und halbnah). Umschnitt auf Bisser mit seiner Frau vor einem Kaminfeuer (halbnah). Umschnitt auf den singenden Bisser vor einem Hochhaus (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt auf den singenden Bisser vor einem Passagierflugzeug auf dem Flughafen von Sofia (halbtotal). Kameragang mit dem singenden Bisser auf dem Flughafen (halbnah). Bisser geht die Gangway der bulgarischen "TU-134" hoch (halbnah). Blick von unten auf den winkenden Bisser bevor er in die Passagiermaschine geht (halbtotal). Umschnitt

0:25:05

Blick auf Bisser Kirow neben seiner Interviewerin (halbnah) (O-Ton) "Wenn wir sprechen für die nahe Zukunft, das ist das Jahr 1975/1976, ich meine der Terminkalender steht fest, Sommertournee zwei Monate, Tournee in der DDR, in Rumänien, Ungarn, natürlich in Bulgarien auch. Ein Festival in Cuba und auch einige Fernsehprogramme in den skandinavischen Ländern. Dieses Jahr ist ja auch ein schweres Jahr für die Schallplattenproduktion, ich habe einen Vertrag für eine LP bei Amiga in der DDR und eine LP in Bulgarien Belcanton. Aber wenn wir sprechen für die ferne Zukunft dann ich kann sagen dass ich im Moment ein Student für Journalistik in der Staatlichen Universität bin. Ich hoffe das ich einen Tag diese Profession auch arbeiten, aber ich sage Ihnen ganz ehrlich, ich werde immer komponieren und singen". Abblendung

0:26:35 ENDE

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