Förderpreisträger 2017

Rebecca Blöcher für ZU ZAHM!

Auf dem 29. Filmfest Dresden wurde am 9. April der mit 3.000 € dotierte Förderpreis der DEFA-Stiftung an Rebecca Blöcher für ihren Film „zu zahm!" vergeben.

Die Begründung der Jury lautet: „Eingesperrt in ihre Rollen. Erwartungshaltungen und Stereotype werden neu gemischt und entlarvt. Der Film lässt Raum zu entdecken.“

"zu zahm!" erzählt von sieben in Schubladen gesteckte Protagonisten, die in ihren Klischees und dem Alltag gefangen sind. Ihre Individualität ist nur eine scheinbare, allzu leicht lassen sie sich ihre Selbstbestimmheit rauben - selbst wenn das Leben auf dem Spiel steht.

Mia Spengler für BACK FOR GOOD

Auf dem 27. Filmkunstfest Mecklenburg Vorpommern wurde am 6. Mai der Förderpreis der DEFA-Stiftung, dotiert mit 4.000 Euro, an die Regisseurin Mia Spengler für ihren Film „Back for Good“ (2017) vergeben.

Die Begründung der Spielfilmjury der Spielfilmjury lautet:
„Back for Good“ erzählt vom Privatleben eines scheiternden Realitystars. Mit Angie erleben wir eine erschütternde Reise in eine Welt, die uns fremd und abstoßend erscheint – trotzdem gelingt es Mia Spengler uns für ihre Hauptfigur einzunehmen und ihre Geschichte nicht aus der Distanz, sondern mit großer emotionaler Anteilnahme zu erzählen. Wir haben geweint und gelacht und mit Angie gehofft, dass sie ihren Platz im Leben findet. Mia Spengler ist ein eigenwilliger und mitreißender Film gelungen!

Helene Hegemann für AXOLOTL OVERKILL

Am 30. September wurden die Preise des 22. Internationalen Filmfestivals SCHLINGEL verliehen, darunter auch der Förderpreis der DEFA-Stiftung in der Reihe Blickpunkt Deutschland für einen Kinder- und Jugendfilm. Den mit 4.000 Euro dotierten Förderpreis erhielt Helene Hegemann für ihren Spielfilm AXOLOTL OVERKILL.

In der Begründung heißt es: "Ein Drama, das verstört, polarisiert und dadurch nicht nur Wohlwollen beim Zuschauer auslöst. Dasselbe gilt für die Hauptdarstellerin, die rebellisch, kompromisslos, enthemmt und zügellos daherkommt. Andererseits ist sie sensibel, unsicher und verletzlich. Ein Mädchen, gefangen im Strudel von Partys, Drogen und Sex, der obsessiven Affäre zu einer älteren Frau sowie komplizierter familiärer Konstellationen. Dargestellt wird dieses Mädchen auf der Schwelle zum Erwachsenwerden von der alle Facetten eines unangepassten Spiels beherrschenden Jasna Fritzi Bauer. Unbedingt hervorzuheben bei diesem Film ist auch der begeisternde und stimmige Soundtrack."

Charly Hübner und Sebastian Schultz für WILDES HERZ

Am 4. November erhielten Charly Hübner und Sebastian Schultz für ihren Film WILDES HERZ auf dem 60. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar-und Animationsfilm neben drei weiteren Preisen auch den mit 4.000 Euro dotierten Förderpreis der DEFA-Stiftung. Der Film portraitiert den Frontmann der Punkband "Feine Sahne Fischfilet", Jan „Monchi“ Gorkow.

In der Jurybegründung heißt es "Unwild ist nur sein Titel. Der Rest von „Wildes Herz“ ist Bauch, Kopf, Wut, Verstand, eigene Geschichte und die Geschichte eines Bundeslandes - alles im Übermaß und alles richtig dosiert. Charly Hübner und Sebastian Schultz feiern das Kämpfen und eine Truppe von Kämpfern, und sie tun das mit einer Faust, die sich zum Himmel reckt."

Mitglieder der Jury waren Molto Menz, Manfred Neuwirth und Hannah Pilarczyk.

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