Die Toten schweigen nicht
Director: Gerhard Scheumann, Walter Heynowski, 76 Min., Color/Black-White, Documentary
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
Studio H & S, Berlin, 1978
- Film/Video Format
- 35 mm
- Length in m
- 2145
- English Title
- The Dead Are Not Silent
- Premiere Date
- Premiere Air Date (for TV)
(Dir.: Gerhard Scheumann, Walter Heynowski, 1978) Graphic Design: Otto Kummert
Short Summary (English)
Moy de Tohá and Isabel Letelier tell their story. They are the widows of two Defence Ministers of the Unidad Popular, who knew too much.
(Dir.: Gerhard Scheumann, Walter Heynowski, 1978) Photography: Peter Hellmich
(Dir.: Gerhard Scheumann, Walter Heynowski, 1978) Photography: Peter Hellmich
Film Crew
- Director
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- Gerhard Scheumann
- Walter Heynowski
- Script
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- Walter Heynowski
- Gerhard Scheumann
- Camera
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- Peter Hellmich (Chefkamera und Dokumentation)
- Horst Donth (Spezialaufnahmen)
- Winfried Goldner (Spezialaufnahmen)
- Film Editing
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- Traute Wischnewski (Montage)
- Ilse Radtke
- Music
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- Johann Sebastian Bach (Sonate in C-Dur, BWV 1005)
- Sound
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- Manfred Berger
- Musical Performance
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- Yehudi Menuhin (Violine)
- Production Management
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- Mathias Remmert
- Content Editing
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- Robert Michel
- Wolfgang von Polentz
- Text
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- Walter Heynowski
- Gerhard Scheumann
- Design
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- Walter Martsch (Grafik)
- Narrator
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- Gerhard Scheumann (Kommentar)
- Dubbing (Director)
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- Wolfgang Krüger
- Dubbing (Dubbing Actor)
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- Annekathrin Bürger
- Gerda-Luise Thiele
Awards
- Festival International du Film Lille (1978): Besondere Anerkennung
- XX. Internationales Dokumentar- und Kurzfilmfestival Bilbao (1978): Großer Preis
Short Summary (German)
Die Memoiren von Moy de Tohá und Isabel Letelier, die durch Pinochet zu Witwen wurden.
Zwei Frauen erzählen ihre Geschichte - in Würde, ohne Hast -, und ihr persönliches Schicksal verflicht sich immer mehr mit dem nationalen Geschick Chiles. Moy de Tohá und Isabel Letelier sind die Gatinnen zweier Verteidigungsminister der Unidad Popular. Sie sind Witwen geworden in später Folge des faschisitischen Putsches, weil das Wissen ihrer Männer zu mächtig war.
Das Haupt der mörderischen Verschwörung, Augusto Pinochet, war über Jahre - rangbedingt - in ihren Häusern aus und ein gegangen, und so ersteht aus den Erinnerungen der Frau das Charakterbild eines Charakterlosen: Pinochet, der Schmeiler und Intrigant, der Prototyp des falschen Freundes.
Leben und Tod von Tohá und Letelier - viel unschätzbare persönliche Dokumente konnten geborgen werden - geben tieferen EInblick in Militär und Militätpolitik zwischen Revolution und Reaktion. Sie werden die Sinne schärfen über Chile hinaus.
(Quelle: "Die Filme Heynowski & Scheumann, Peter Hellmich. 1965-1978")