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Glanz und Elend des Irrationalismus in Deutschland

157 Min.
Deutschland
Zeitzeugen TV Film-& Fernsehproduktion GmbH, 1990

Film/Video Format
Digital Betacam, HighBand

Film Crew

Camera
  • Martin Hübner
  • Gerrit Olsberg
Person, Primary
  • Werner Mittenzwei
  • Heiner Müller
  • Bernhard Sobel
  • Susan Sontag
  • Werner Stötzer
  • Hans-Jürgen Syberberg
  • Klaus Theweleit
Person, Secondary
  • Theodor W. Adorno
  • Hannah Arendt
  • Walter Benjamin
  • Thomas Bernhard
  • Ernst Bloch
  • Luc Bondy
  • Jorge Luis Borges
  • Bertolt Brecht
  • Nicolae Ceausescu
  • Clausewitz
  • Edith Clever
  • Baruch de Spinoza
  • Carl Dreher
  • Albrecht Dürer
  • Ekel-Alfred
  • Rainer Werner Fassbinder
  • Fest
  • Finckelkraut
  • Sigmund Freud
  • Saul Friedländer
  • Jean-Luc Godard
  • Joseph Goebbels
  • Peter Handke
  • Martin Heidegger
  • Adolf Hitler
  • Friedrich Hölderlin
  • Horkheimer
  • Ernst Jandl
  • James Joyce
  • Ernst Jünger
  • Helmut Kohl
  • Karl Korsch
  • Fritz Kortner
  • Siegfried Kracauer
  • Fritz Lang
  • Gotthold Ephraim Lessing
  • Herbert Marcuse
  • Karl Marx
  • Hans Mayer
  • Friedrich Nietzsche
  • Petain
  • Józef Klemens Pilsudski
  • Eric Romer
  • Friedrich Schiller
  • Arnold Schönberg
  • José Charlos Somoza
  • Albert Speer
  • George Steiner
  • Werner Stötzer
  • Jean Marie Straub
  • Michel Tournier
  • Heinrich von Kleist
  • Robert Walser
  • Wim Wenders

Short Summary (German)

Podiumsgespräch in der Akademie der Künste; Eröffnung durch Werner Mittenzwei; Syberberg über methodische Aspekte, die er zu dem Hitler-Film hin entwickelt hat; Traditionen, Bezüge, Brüche; filmisches Denken auf der Bühne; Müller verweist auf Brechts "Arbeitsjournal" - Brief von Korsch: der Blitzkrieg als gebündelte linke Energie; Problematik der Links-Rechts Figur und der gescheiterten Revolutionen in Europa; Sontag zum Terminus Irrationalismus; Verweis auf die weltweite Bewegung der Romantik; der Hitler-Film als Meisterwerk; Theweleit zu Irrationalismus synchron mit Sontag - Differenz von philosophischem Denken und künstlerischem, die aber doch nicht autochthon nebeneinander existieren; zum Faschismus, "Männerphantasien"; Sobel zu Syberberg und Wertschätzung seiner Arbeit für ein Verständnis des Phänomens Faschismus; Syberberg zum Begriff des Irrationalismus versus der aufklärerischen Rationalität; Intentionen und Selbstverständnis seiner Arbeit; Sicht seiner Situation in Deutschland; zu Romantik; Sobol zu den Mißverständnissen betreffs Syberberg; Luc Bondy opponiert aus dem Publikum gegen die altmodische Begriffsverwendung; Müller: Problematisierung der Sujet-Kompetenzen des kreativen Subjekts unter Verweis auf ein Brecht-Bonmot betreffs seines "Cäsar"-Romans; Stötzer über die "Marquise von O.", eine Geste gegen die Verwilderung; Clever zu ernsthafter Kunst als geistige Durchdringung der Materie; Syberberg zum politischen, philosophischen, ästhetischen Selbstverständnis; problematische Lage der Demokratie; Theweleit Rekurs auf den Film: seine spezifisch künstlerische Leistung und seine ästhetischen Nichteinlösungen; heftige Reaktionen aus dem Publikum gegen die verschwommene Begrifflichkeit von Syberberg und Clever; Sobel diagnostisiert das kranke Denken aktueller Intellektueller als Krankheit der aktuellen Gesellschaft; Syberberg zu Aufgabe der Kunst als welt- und realitätsschaffend; Kritik am Hitler-Film aus dem Publikum; Syberberg zu der Kritik aus Publikum; Theweleit zu gravierenden Veränderungen der weltpolitischen Lage, Vorwurf der Kriegshetze an Syberberg; Sontag zu künstlerisches Werk Syberbergs von großer europäischer Relevanz; Verweis auf ihr Essay über den Film und Auslassungen zur "Marquise von O." als ein Werk großer Melancholie und großer Trauer; Müller zu Hauptkrankheit der Intellektuellen, ihre Selbstüberschätzung; Müller zu Problematik eines zukünftigen Deutschland; Sobel über - für das große Publikum - unerträgliche Filme; Syberberg besteht auf die stringente Zusammengehörigkeit seines theoretisch-reflexiven und explizit künstlerischen Werkes; Müller greift den Gedanken Syberberg's auf, daß die Kunst keiner Feindbilder bedarf, um ihn dahingehend zu ergänzen, die Künstler aber wohl; Umgang mit dem Feindbild; Nation ohne Feindbild;

Schnittbilder: Saal; Publikum

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