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Wolfgang Harich steht Rede und Antwort. Forum im Klub Berlin.

142:32 Min.
Deutschland
Zeitzeugen TV Film-& Fernsehproduktion GmbH, 1991

Film/Video Format
Betacam SP

Film Crew

Camera
  • Klaus Hartmann
Person, Primary
  • Wolfgang Harich
  • Kraushaar
Person, Secondary
  • Konrad Adenauer
  • Johannes R. Becher
  • Carola Bloch
  • Ernst Bloch
  • Bertolt Brecht
  • Nikita S. Chruschtschow
  • Gregor Gysi
  • Georg Friedrich Wilhelm Hegel
  • Johann Gottfried Herder
  • Stefan Heym
  • Walter Janka
  • Uwe Johnson
  • Gustav Just
  • Wolfgang Leonhard
  • Erich Loest
  • Georg Lukács
  • Heinrich Mann
  • Walter Markov
  • Paul Merker
  • Georgi M. Puschkin
  • Anna Seghers
  • Josef W. Stalin
  • Walter Ulbricht
  • Herbert Wehner
  • Helene Weigel
  • Christa Wolf
  • Friedrich Wolff
  • Heinz Zöger

Short Summary (German)

Wolfgang Harich steht Rede und Antwort. Forum im Klub Berlin (ehemaliger Klub der Kulturschaffenden); leeres Podium, Eintreffen und Platznahme der Besucher, Harich; Eröffnung, einleitende Worte des Gastgebers; einleitende Ausführung von Dr. Kraushaar vom Hamburger Institut: Motiv der Institution für die Initiative dieses Forums; Harich über Verleumdungen - Ausmaß, Ursachen, Motive, Kern - Strafanzeige gegen Janka; Genese seiner politischen Geschichte und deren späteren Folgen, Deutsche Frage, Herder - Rundreise durch die BRD Anfang der 50-er Jahre, Stalin - Angebot 1952 und die Folgen dessen Zurückweisung; "Spiegel", Titelstory vom Dezermber 1956; Ausführung der konzeptuellen Vorstellungen der Gruppe zur deutschen Frage; Ursprung seiner besonderen russischen Beziehungen; Treffen im Haus von Walter Janka in Kleinmachno 1956; über Paul Merker als möglichen Nachfolger Walter Ulbrichts, die politische Biographie Merkers; Oktober 1950 Geburtsmakel der DDR: Einheitsliste und offene Wahl; Beziehungen zwischen Walter Ulbricht und Paul Merker seit 1930; Paris 1936: Ziel: Bildung eines Antifaschistischen Volksausschusses, Ulbricht soll Heinrich Mann gewinnen und wird durch Paul Merker ersetzt; über Walter Markov; über Jochen Wenzel, der am 01.04.1958 im Haftkrankenhaus Moisdorf an Krebs verstarb; über Walter Janka, seine Haft und den Prozess; Änderung im Verhalten Walter Jankas seit 10. Januar: Leugnung von Tatsachen; Verweigerung von Wahrheit; Verhalten von Heinz Zöger, Chefredakteur der Wochenzeitung "Sonntag"; Walter Janka verleumdet alle Freunde von Georg Lukács; Oktober 1989 Christa Wolf: Vergangenheitsbewältigung durch hochgespielte Rolle Walter Jankas und über Gründe; über das eigene Schicksal: Haft; Berufsverbot; keine Rehabilitation; Verhalten in der Untersuchungshaft; gesamtdeutsche Konzeption Harichs zur Lösung der nationalen Frage, Einheit Deutschlands; Puschkin-Gespräch; Rolle von Brecht als geistiger Inspirator der Angeklagten, neben Lukács und Bloch; über seine schriftliche Zeugenaussage zur Anklage; die persönlichen Spinnereien von Herrn Harich; ohne ordentlichen Anwalt im Prozess; Anwälte von Janka, Gustav Just und Heinz Zöger waren Friedrich Wolff und Carlotta Schrödter; über seine SPD-Beziehungen und darüber, ob Janka davon wusste; Herzinfarkt während der Haft im Juli 1960 in Bautzen; antideutsche Troika Adenauer-Ulbricht-Wehner; Hoffnung auf vorzeitige Entlassung, SPD-Kurswechsel in der Deutschland-Politik; Vorhaben von Walter Janka, nach Budapest zu fahren, um Lukács zu holen; über Walter Janka als Anschwärzer, vor allen Dingen von Anna Seghers und Johannes R. Becher; Stefan Heyms Roman "Collin" als Janka-Verherrlichungs-Buch; über Diffamierungen von Helene Weigel und Anna Seghers; Chancen des Unternehmens "Harich", hergeleitet aus Prämissen des XX. Parteitages der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU); deshalb Gespräch mit dem sowjetischen Botschafter Puschkin; Hegel-Diskussion beeinflusste aufrichtigen Größenwahnsinn; Rolle Walter Jankas, der Harich bestärkte; Bestätigung des damaligen Illusionismus; Begründung der geistigen Abhängigkeit von Walter Janka: Mythos des proletarischen Revolutionärs; wobei sich Misstrauen und Vertrauen nicht ausschließen, begründet durch Gegensätze zwischen Kommunisten und Sozialdemokraten; Einschätzung der DDR-Justiz und des Systems der DDR; über den Nimbus eines Systems; Vergleich mit Dekabristen, die sich selbst bezichtigten; zitiert abgewandeltes Gedicht von Brecht; über seine Haftzeit, meist Einzelhaft, in der Magdalenenstraße und in Bautzen und Nutzung der Anstaltsbibliotheken: Goethe, Schiller, Kant, Hegel; über seine Arbeit; Möglichkeit der Nutzung einer Sonderliste

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