Zeitzeugengespräch: Karl Heinz Lotz
Director: Ferdinand Teubner, Katrin Teubner, 105 Min., Color, Documentary
Deutschland
FTV Fischer-Teubner Film- & Fernsehproduktion, 2025
- Film/Video Format
- DVD; Festplatte
(Dir.: Ferdinand Teubner, Katrin Teubner, 2025) Photography: Teubner
(Dir.: Ferdinand Teubner, Katrin Teubner, 2025) Photography: Teubner
Film Crew
- Director
-
- Ferdinand Teubner
- Katrin Teubner
- Person, Primary
-
- Karl Heinz Lotz
- Person, Secondary
-
- Günter Karl
- Heinz Brinkmann
- Heiner Sylvester
- Wito Eichel
- Peter Ulbrich
- Lutz Köhlert
- Jürgen Böttcher (Pseudonym: Strawalde)
- Eberhard Schäfer
- Bertolt Brecht
- Günter Schröder
- Albert Wilkening
- Roland Oehme
- Roland Gräf
- Gabriele Kotte
- Jens Bahre
- Claus Neumann
- Carmen-Maja Antoni
- Wolfgang Winkler
- Petr Skarke
- Jutta Wachowiak
- Georg Kranz
- Marcelo Fortin
- Neumis Rock Circus (Musikgruppe)
- Konrad Wolf
- Bärbel Bohley
- Tamara Trampe
- Werner Beck
- Helene Weigel
- Wolfgang Rennebarth
- Günter Haubold
- Andreas Aigmüller
- Rudolf Messner
- Horst Sänger
- Paul Lehmann
- Michael Göthe
- Manfred Wolter
- Rudolf Jürschik
- Hans Dieter Mäde
- Karl Marx
- Peggy Langner
- Vera Irrgang
- Regina Ziegler
- Wolfgang Amadeus Mozart
- Maria Ferrens
- Peter Dommisch
- Wilfried Loll
- Friedrich Nietzsche
- Jacob Burckhardt
- Birgit Breuel
- Rainer Simon
- Roland Dressel
Short Summary (German)
In diesem Zeitzeugengespräch spricht Regisseur und Produzent Karl Heinz Lotz über seinen beruflichen Weg von einer Ausbildung zum Elektromonteur bis zu seinem Regiestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) sowie der anschließenden Regieassistenz am DEFA-Studio für Spielfilme, u.a. bei Roland Oehme und Roland Gräf. Er berichtet von den Erfahrungen während seiner ersten eigenständigen Regiearbeit - dem Kinderfilm "Der Dicke und ich" (1981) und bei weiteren DEFA-Produktionen wie Rudolf Braunes Romanverfilmung "Junge Leute in der Stadt" (1985), dem Märchenfilm "Der Eisenhans" (1987) und dem Jugendfilm "Rückwärtslaufen kann ich auch" (1989), der sich mit der Integration von jungen Menschen mit Behinderungen auseinandersetzt. Karl Heinz Lotz erinnert an das Ende der DEFA, die Schwierigkeiten der Wendezeit und die Gründung einer eigenen Produktionsfirma zusammen mit Rainer Ackermann, in der 1992 der Dokumentarfilm "Unsere bösen Kinder" über Straßenkinder in Berlin entstand.
Summary
1. Ein kleiner Scherz ...
2. Die erste Begegnung mit Film
3. "Erzähle von Dir" - Zum biografischen Hintergrund - Das komplizierte Verhältnis zum eigenen Vater
4. Der Werdegang - Von der Berufsausbildung zur Hochschule für Film & Fernsehen
5. Erinnerungen an die Filmhochschule I - Arbeit im Archiv
6. Erinnerungen an die Filmhochschule II - Wito Eichel
7. Else, Ella und Emma - 1975/1976 - Regie: Karl Heinz Lotz - Der Diplomfilm
8. Anstellung als Regieassistent bei der DEFA
9. Das erste Mal auf dem DEFA-Gelände
10. Erinnerungen an die Zeit als Regieassistent
11. Der Dicke und ich - 1981 - Regie: Karl Heinz Lotz - Problem: Uniformträger im Drehbuch
12. Der Dicke und ich - Was hat Sie an der Vorlage von Jens Bahre interessiert?
13. Der Dicke und ich - Die Figur der Flori
14. Der Dicke und ich - Über den Hauptdarsteller Gregor Lotz - Der eigene Sohn
15. Der Dicke und ich - Carmen-Maja Antoni spielt die Mutter
16. Der Dicke und ich - Wolfgang Winkler spielt den Dicken
17. Der Dicke und ich - Petr Skarke spielt den Vater
18. Der Dicke und ich - Die Arbeit mit der Dramaturgin Gabriele Kotte
19. Der Dicke und ich - Über Kameramann Claus Neumann
20. Der Dicke und ich - Über Szenenbildner Georg Kranz
21. Der Dicke und ich - Die Filmmusik von Marcelo Fortin
22. Der Dicke und ich - Die Lieblingsszene
23. Der Dicke und ich - Ein Fazit
24. Junge Leute in der Stadt - 1985 - Regie: Karl Heinz Lotz
25. Junge Leute in der Stadt - Über die Romanvorlage Rudolf Braune
26. Junge Leute in der Stadt - Diverse Herzinfarkte - Herausforderungen mit Besetzung, Filmmaterial und Musik
27. Junge Leute in der Stadt - Über Kameramann Günter Haubold
28. Junge Leute in der Stadt - Die Filmmusik von Andreas Aigmüller
29. Junge Leute in der Stadt - Dem Klischee der goldenen 20er Jahre wird eine Tristesse entgegengesetzt
30. Junge Leute in der Stadt - Ein Fazit
31. Jungs, wir leben noch - 1986 - Regie: Karl Heinz Lotz - Ein Dokumentarfilm mit der Filmhochschule
32. Der Eisenhans - 1987 - Regie: Karl Heinz Lotz
33. Der Eisenhans - Über das Szenenbild von Paul Lehmann
34. Der Eisenhans - Über Kameramann Michael Göthe
35. Der Eisenhans - Wie besetzt man einen Märchenfilm?
36. Rückwärtslaufen kann ich auch - 1989 - Regie: Karl Heinz Lotz
37. Rückwärtslaufen kann ich auch - Über die Besetzung der Hauptrolle - Peggy Langner spielt Kati
38. Rückwärtslaufen kann ich auch - Die Situation behinderter Kinder in der DDR
39. Rückwärtslaufen kann ich auch - Die Wichtigkeit des Drehbuchs von Manfred Wolter
40. Rückwärtslaufen kann ich auch - Ein Fazit
41. Trillertrine - 1991 - Regie: Karl Heinz Lotz - DEFA in Koproduktion mit Regina Ziegler
42. Trillertrine - Hauptrolle Maria Ferrens als Trine - War Musikaffinität eine Voraussetzung?
43. Trillertrine - Über Peter Dommisch
44. Trillertrine - Über wiederkehrende Besetzungen - u. a. Wilfried Loll
45. Trillertrine - Auch hier wird wieder sehr viel Wert auf Alltagssituationen gelegt
46. Trillertrine - Die Filmmusik kommt wieder von Andreas Aigmüller
47. Trillertrine - Obwohl es ein Kinderfilm ist, geben Sie der Erotik einen gewissen Raum
48. Unsere bösen Kinder - 1992 - Regie: Karl Heinz Lotz
49. Unsere bösen Kinder - Wie lange wurde gedreht und wieso die Entscheidung für schwarz-weiß?
50. Unsere bösen Kinder - Wie offen sind Sie an das Projekt gegangen?
51. Unsere bösen Kinder - Was ist später aus dem Jungen, Ihrem Sohn, geworden?
52. Unsere bösen Kinder - Eindrucksvoll sind auch die ruhigen Passagen, scheinbar ohne konkrete Handlung
53. Unsere bösen Kinder - Gab es Absprachen oder Verabredungen mit den Kindern?
54. Unsere bösen Kinder - Haben die Kinder durch die Brüche der Wendezeit die Nähe zu den Eltern verloren?
55. Unsere bösen Kinder - Sind die Kinder der unvermeindliche Kollateralschaden der widerspruchsvollen Gesellschaft?
56. Unsere bösen Kinder - Am Ende des Films hängt in den Zweigen ein kaputtes Telefon - Ein Symbol für die unterbrochene Verbindung der Generationen?
57. Gelegentlich haben Sie auch in Filmen gespielt
58. Sie haben bevorzugt mit und für junge Leute gearbeitet
59. Das Verhältnis der DEFA-Regisseure untereinander
60. DEFA: "Wie sind Sie überhaupt hier reingekommen?"
61. Ein Wende-Resümee
62. Stichwort: DEFA
63. Was ist Film?