Filmstill zu "Ein Lord vom Alexanderplatz"

DEFA beim 69. DOK Leipzig


Vom chilenischen Widerstand über die „DDR-Kinder von Namibia“ bis hin zum Dokumentarfilm-Wettbewerb begleitet die DEFA-Stiftung das Festival mit Vorführungen, einer Matinee und Jury-Präsenz.

Das Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm geht vom 26. Oktober bis 1. November in seine 69. Ausgabe. In der diesjährigen Retrospektive „Kino und Kampf. Lateinamerika zwischen Ost und West“ werden unter anderem drei DEFA-Produktionen präsentiert: CHILE LEBT (Juan Forch, 1976), EINE CHILENISCHE HOCHZEIT (Rainer Ackermann, Valentin Milanow, 1977) sowie die Premiere der mit Mitteln aus dem Förderprogramm Filmerbe digital restaurierten Fassung von EINE MINUTE DUNKEL MACHT UNS NICHT BLIND (Walter Heynowski, Gerhard Scheumann, Peter Hellmich, 1976). Auch die traditionsreiche DEFA-Matinee steht erneut auf dem Programmplan: Sie widmet sich diesmal dem Schicksal der „DDR-Kinder von Namibia“. Gezeigt werden die Dokumentarfilme INSIDE – OUTSIDE (1990) und STASSFURT – WINDHOEK (1990). Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Lilly Grote statt, das von Philip Zengel (DEFA-Stiftung) moderiert wird.

Darüber hinaus ist Stiftungsvorstand Stefanie Eckert Jurymitglied für den Deutschen Dokumentarfilm-Wettbewerb. Die DEFA-Stiftung begrüßt die Einrichtung der neuen, von Grit Lemke kuratierten Festivalsektion „Fokus Ost“, die dokumentarischen Positionen aus und über Ostdeutschland künftig eine noch stärkere Präsenz im Festivalgeschehen verschafft. Das Team der Stiftung wünscht der neuen Festivalleiterin Ola Staszel eine gelungene und erfolgreiche erste Ausgabe von DOK Leipzig!

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