Filmstill zu "Ein Lord vom Alexanderplatz"

Filmfest Cottbus


Das 36. FilmFestival Cottbus richtet den Blick auf gesellschaftliche Umbrüche der 1990er-Jahre sowie sorbisches DEFA-Filmschaffen.

Vom 3. bis 8. November richtet das 36. FilmFestival Cottbus den Blick auf das Kino Mittel- und Osteuropas und zeigt rund 140 Filme aus 43 Produktionsländern.

In diesem Jahr schlägt das Festivalprogramm zudem mehrere Brücken zur ostdeutschen Filmgeschichte. Die Sonderreihe „Wende und kein Ende? – Filmische Blicke auf Mauerfall und Transformation“ widmet sich den gesellschaftlichen Umbrüchen der 1990er-Jahre und ihren Folgen. In diesem Rahmen ist unter anderem Helke Misselwitz’ Spielfilm HERZSPRUNG (1992) zu sehen, den die Regisseurin persönlich in Cottbus präsentieren wird.

Zudem blickt die Sektion HEIMAT | DOMOWNJA | DOMIZNA anlässlich des Jubiläums „80 Jahre DEFA“ auf das sorbische Filmschaffen in der DDR zurück. Gezeigt werden drei Produktionen aus den Jahren 1967 bis 1984: Armin Georgis Dokumentarfilm WNUČKI ŁUŽIČANOW – DIE ENKEL DER LUSITZER (1967) sowie zwei Arbeiten von Toni Bruk aus der ehemaligen Produktionsgruppe Sorbischer Film – das Porträt GAŽ WĚTŠYK DUJO … / UND AUF STEHT DIE WAHRHEIT und der Kurzspielfilm WOPYT / UNRUHE (beide 1984).

Filmstill zu "Herzsprung"

HERZSPRUNG (R: Helke Misselwitz, 1992) Fotografin: Helga Paris

Filmstill zu "Unruhe; Wopyt"

WOPYT / UNRUHE (R: Toni Bruk, 1984) Fotograf: Michael Börner

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