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Das Gaswerk

Regie: Alfons Machalz, 19 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1982

Film-/Videoformat
16 mm, 35 mm
Länge in m
560
Sonstiger Titel
Gaswerk Dimitroffstraße
Englischer Titel
The Gasworks
Veröffentlichungen
DVD: absolut MEDIEN GmbH / www.absolutmedien.de

Kurzinhalt (Deutsch)

Wie löst man in einem sozialistischen Land Probleme? Im Mittelpunkt des Filmes steht ein altes Gaswerk. Mitten in einem Arbeiterbezirk der Hauptstadt Berlin gelegen, war es 100 Jahre lang ein Faktor der Umweltbelästigung. Nun wird es geschlossen. Was geschieht mit den Arbeitern des Werkes? Werden sie wegrationalisiert? Wird an der Stelle des alten ein neues Werk entstehen oder ein Park zur Erholung für die Bewohner? Auf diese Fragen antwortet der Film.

Filmstab

Regie
  • Alfons Machalz
Drehbuch
  • Alfons Machalz
Kamera
  • Manfred Gronau
Schnitt
  • Rita Blach
Ton
  • Peter Pflughaupt
Produzent
  • Helmut Krause
Person, sekundär
  • Erich Honecker

Kurzinhalt (Englisch)

How are problems solved in a socialist country? The film centres on an old gasworks in the middle of a workers' district in Berlin, capital of the GDR. For 100 years it was polluting the environment - now it is closed. What has happened to the former workers? Have they been made redundant? Will the site of the old works be taken over by a new one, or will a park be laid out there for the local inhabitants? The film supplies answers to these questions.

Langinhalt

0:00:00

Einblendung in 7 Sprachen "camera DDR" - "Das Gaswerk". Kamera Manfred Gronau. Schnitt Rita Blach. Ton Peter Pflughaupt. Produktion Helmut Krause. Buch und Regie Alfons Machalz. Überblendung auf Hochhaus-Plattenbauten in Berlin (halbtotal). Rückwärtszoom von den Hochhäusern auf den Fernsehturm der Hauptstadt (halbtotal). Schwenk über eine neuerbaute Siedlung mit Hochhäusern, Grünanlagen und Spielplätzen (halbtotal). Schwenk über Kinder auf den hölzernen Klettergerüsten des Spielplatzes (halbtotal). Rückwärtszoom von Hochhaus des "Hotel Berlin" auf eine Straße mit Häusern aus der Gründerzeit (halbtotal). Schwenk über ältere und marode Wohnhäuser zwischen Baulücken (halbtotal). Kommentar: "Was fällt einem auf wenn man in die Hauptstadt der DDR kommt? Zunächst, das hier sehr viel Neues entstanden ist, vor allem Wohnung, Kaufhallen, Schulen und Kindergärten, Bauten die den Bedürfnissen und Lebensgefühl der Einwohner entsprechen, damit werden Probleme beseitigt die keine andere Gesellschaftsordnung vorher zu lösen imstande war...und Probleme mit denen die Menschen hier noch leben müssen, und die nur Schrittweise gelöst werden können gibt es auch hier noch viel. Da sind die Lücken zwischen den Häusern als Folge des faschistischen Krieges, und da ist die alte Wohnsubstanz, sie stammt aus einer Zeit als wenige Profit aus der Not und dem Elend der Massen zogen". Blick in einen Straßenzug mit maroden Wohnhäusern (halbtotal).

0:01:30

Blick (von oben) auf den Bereich "Prenzlauer Berg" (halbtotal). Zoom auf das alte Gaswerk und seine Nebenanlagen an der Dimitroffstraße im Stadtteil Prenzlauer Berg (halbtotal). Blick auf den Ausstoß von Koks durch die Ofenbatterien im Gaswerk (halbtotal). Glühender Koks fällt in die Waggons eines Güterzuges (halbtotal). Männer arbeiten an den heißen und qualmenden Außenwänden der Ausstoßklappen (halbtotal).

0:02:30

Werkleiter im blauem Kittel äußert sich bei einer Sitzung im Gaswerkbüro (halbnah) (O-Ton) "So, Produktionsrapport am 4.5.1981, bitteschön". Rückwärtszoom vom Vortragenden auf die Sitzungsgruppe am Tisch (halbtotal) (O-Ton). Buchhalterin liest die Produktionszahlen vor (halbtotal). Umschnitt auf Reagenzgläser im Labor des Gaswerkes (halbnah). Laborantinnen hinter Reagenzgläsern und Geräten (halbnah). Blick in die Schlosserei des Gaswerkes (halbtotal). Schwenk von einem schweren Bohrer auf das Gesicht des Arbeiters (halbnah). Arbeiter schließt einen heißen und dampfenden Behälter (halbtotal). Kommentar: "Schon seit Jahren bestand die Absicht das Werk still zu legen, denn Alter, Zustand und Verschleißgrad ließen eine Rekonstruktion nicht mehr zu, aber die Energie wurde gebraucht, und so mußten die Arbeiter unter schweren körperlichen Belastungen die Gasversorgung der Bevölkerung weiter sichern". Blick auf die Anzeige eines Manometers (nah). Arbeiter, umgeben von Rauch und Qualm, fegt den Boden (halbnah).

0:03:50

Arbeiter vor Koksöfen aus denen Flammen schlagen (halbtotal). Steinkohle wird in das Gaswerk eingebracht (halbtotal). Qualmende Klappen der Ofendecke auf dem Boden des Gaswerkes mit Arbeitern (halbtotal). Schwenk über die qualmenden Koksöfen (halbtotal). Kommentar: "..einiges wurde auch getan um die Umweltbelastungen in erträglichen Grenzen zu halten, ausreichend war das nicht, und so blieben schwierige Arbeitsbedingungen, zugleich aber auch erschwerte Lebensbedingungen für die Bewohner in diesem Stadtteil, denn ein Gaswerk inmitten einem Wohngebiet hat unangenehme Begleiterscheinungen...". Blick (von oben) auf die beiden Schornsteine und Qualwolken über dem Gaswerk (halbtotal).

0:05:05

Straßenumfrage im Stadtteil Prenzlauer Berg zum Thema "Wie macht sich das Gaswerk für Sie bemerkbar"? Rentner an einer Kreuzung (halbnah) (O-Ton) "Wenn der Wind von dort kommt dann sind die Fensterbretter und so weiter alles mit Ruß, und im Winter wenn die Koks fahren stinkt es nach verfaulten Eiern, dann müssen wir die Fenster zu machen". Ältere Frau auf einer Parkbank (halbnah) (O-Ton) "Dieser Gasgeruch der legt sich derart auf die Organe, also ich bin in ärztlicher Behandlung, wenn ich das gewußt hätte das ich hierher versetzt werde wäre ich nie hierher gezogen". Passant (halbnah) (O-Ton) "Vor allen Dingen der Dreck, ja, der stört uns am meisten hier, ich muß am Tag hier ein paar Mal fegen...". Frau an einer Blumenhandlung (halbnah) (O-Ton) "Furchtbar, das kann ich Ihnen nur sagen, ich wohne in der Straße hier gleich am Bahnhof, und wir haben innen auf den Fensterbrettern nur schwarzen Ruß und das die ganzen Jahre". Junge Mutter (halbnah) (O-Ton) "Na ich wohn 2 Jahre hier und muß sagen es ist wirklich sehr belastend, allein schon wegen dem Geruch und dann der Dreck, vor allem wenn man Kinder hat ist es unangenehm, das ist ein großes Problem, Wäsche draußen aufhängen geht gar nicht".

00:06:00

Fahraufnahme an den runden Gasbehältern in der Dimitroffstraße vorbei (halbtotal). Fahraufnahme an gefüllten Steinkohlewaggons am Gaswerk vorbei (halbtotal). Fahraufnahme an der gesamten Anlage des Gas- und Kokswerkes vorbei (halbtotal). Schwenk über die Kran- und Baggeranlagen des Gaswerkes zwischen den Kohlebergen an den Bahngeleisen (halbtotal). Kommentar: "Probleme die Menschen bewegen müssen gelöst werden, doch das ist manchmal leichter gesagt als getan und oft geht es nicht von heute auf morgen, so auch hier. Es dauerte einige Jahre bis neue Kraftwerke errichtet wurden, die heute gemeinsam mit den Erdgaslieferungen aus der Sowjetunion den gesamten Energiebedarf decken können...aber nun ist es soweit, das alte Kraftwerk kann endlich still gelegt werden, in wenigen Tagen werden hier Umweltverschmutzung und schwere Arbeit der Vergangenheit angehören...".

0:06:50

Arbeiter auf einem Gabelstapler in der Schlosserei (halbnah) antwortet auf die Frage ob er weg rationalisiert und Arbeitslos wird (O-Ton) "Die meisten Kollegen haben bereits einen festen Arbeitsplatz bekommen, es gab mehrere Möglichkeiten, sie konnten sie sich aussuchen nach ihren Wünschen, ich selbst hab mich für Gaswerk Lichtenberg entschlossen, das ist ein Schwesterbetrieb von dem Betrieb hier, dort arbeite ich dann als Schichtelektriker weiter...". Schlosser an einer Drehmaschine (halbtotal) (O-Ton) "Ja, ich habe meine Arbeitsstelle praktisch im Kombinat, hab mich darum bemüht..und fange praktisch an in Prenzlauer Alle im Netzbetrieb ungefähr unter denselben Bedingungen wie hier, bin da alleine in der Werkstatt als Dreher, also nicht mehr in so einem großen Rahmen...Geld bleibt dat selbe in etwa, Urlaub behalte ich och, also ik habe ja meinen Treueurlaub die 2 Tage, die bleiben da mit drinne weil ich ja im Kombinat bleibe...für mich ergeben sich im Grunde genommen keine Nachteile". Arbeiter vor dem Koksofen (halbnah) (O-Ton) "Die Kollegen sind ungefähr Anfang des Jahres auf die neuen Arbeiten hingewiesen worden die sie machen könnten und da wurden hier einige Leute ausgesucht die nach dem Tiefbau gehen, im Energiekombinat bleiben und ihre Arbeit dort ausführen, das ist ein Artfremde Arbeit die wir übernehmen wo wir uns auch dran gewöhnen müssen, weil ja hier Leute sind die Jahre lang hier daran schon gearbeitet haben, auch mit dem Fahrtweg wird es für einige schwer werden weil es ja weiter weg ist immer, ansonsten sind sie alle damit einverstanden das sie da mit hingehen...das Geld was gezahlt wird bleibt zum Beispiel das Gleiche für 1 Jahr wie wir es hier hatten...". Arbeiter (halbnah) (O-Ton) "Ich gehe zum Tiefbau, da müssen wir bestimmt Buddelarbeiten durchführen das ist zwar ne Umstellung für uns selber, aber dann haben wir eben nur Frühschicht, hab die letzten 2 Jahre nur Schicht gemacht, hast dann aber nie m Sonntag frei...".

0:08:55

Besprechung mit Mitarbeitern der Betriebsleitung und Gewerkschaft des Gaswerkes im Büro unter einem Porträt von Erich Honecker an der Wand (halbtotal). Schwenk über die anwesenden Gesprächsteilnehmer (halbnah). Kommentar: "Die Stilllegung des Gaswerkes wurde langfristig vorbereitet, Stilllegung heißt hierzulande nicht Rauswurf und Verlust des Arbeitsplatzes, jede Arbeitskraft wird dringend für andere wichtige Aufgaben gebraucht...". Schichtleiter Kölz wird in der Runde eine Stelle als Dispatcher in der Gasverteilung angeboten (halbnah) (O-Ton). Gewerkschaftsvorsitzende äußert zu dem Vorschlag (halbnah) (O-Ton) "Mit dem Geld das ist deine Entscheidung selbst, da du ja gehört hast das du ein bißchen weniger hast, und man muß davon ausgehen das du in einer neuen Anlage arbeitest die natürlich modern ist, die schwierigen Arbeitsbedingungen die wir hier im Betrieb hatten sind nicht mehr vorhanden...". Gesicht der Vertreterin der Betriebsleitung (nah). Kölz antwortet (halbnah) (O-Ton) "...ne, das sowieso, und vor allen Dingen hab ich es nun übernommen, ich brauche keine Stunde Fahrweg...wenn ich nach...gehen würde müßte ich Schicht machen und hätte mehr Zeitverlust". Gesichter vom Gewerkschaftsvorsitzenden und von Kölz (nah).

0:10:15

Kommentar: "Im Laboratorium gib es noch Probleme, vor allen Dingen mit den Ingenieuren, auch ihnen wurden neue Arbeitsverträge angeboten, aber sie sind nicht einverstanden, sie wollen zusammen bleiben, sie fordern neue Gespräche mit der Werkleitung und der Gewerkschaft". Laborantin (halbnah) (O-Ton) "...um uns bemüht und gekümmert und uns Gespräche angeboten, allerdings stehen nun diese Gespräche noch aus und wir wissen noch nicht ob die Arbeitsstelle uns überhaupt zusagt, oder ob wir die auch eventuell annehmen...". Blick auf die Apparaturen im Labor (halbnah). Kollegin im Labor (halbnah) (O-Ton) "Na ja, ich würde sagen auf der Straße liegen werden wir sicher nicht, irgendetwas wird man uns anbieten, aber ansonsten bin ich in der gleichen Situation wie meine Kollegin, auch mir wurde bisher nichts direktes angeboten, erst nachdem wir uns beschwert haben, jetzt stehen ja auch noch Gespräche aus, mit dem Direktor eh, dort wird ein Öllabor übernommen von einem anderen Bereich und sie suchen wohl eine Laborleiterin, aber das kann ich noch nicht genau sagen, ich muß mir das erst auch einmal ansehen und eine Entscheidung treffen was ich mache und wie es weiter geht".

0:11:22

Laborantin Kianowska besichtigt einen angebotenen Arbeitsplatz (halbtotal). Blick auf Elektromotoren und Filtergeräte (halbnah). Gesicht von Kianowska (halbnah). Kommentar: "Arbeitskräfte werden überall gebraucht, aber hat nun jeder einen Arbeitsplatz an dem er sich wohl fühlt, Fragen an den Werkleiter und den Vorsitzenden der Gewerkschaft". Zoom auf den Gewerkschaftler (halbnah) (O-Ton) "Bis jetzt haben wir zu tun gehabt unsere Leute unter zu bringen, und ich glaube das war ein Umfang an Arbeit die wir hier geleistet haben, wir können heute sagen das der größte Teil fast aller Kollegen untergebracht sind...". Werkleiter (halbnah) (O-Ton) "...aber ich möchte auch sagen, die Gewerkschaft hat uns hier im Betriebsteil Dimitroffstraße große Dienste geleistet bei der Umsetzung unserer Arbeitskollegen, bei der Auswahl der Arbeitsplätze, unsere Kollegen sind ja selbstbewußte Menschen die durchaus nicht diesen oder jenen Arbeitsplatz, sodaß wir bei der Auswahl von neuen Arbeitsplätzen, ohne das die Kollegen dabei einen sozialen Rückschritt erleiden...es war aber auch so dass Kollegen aus ganz persönlichen oder familiären Gründen die ihnen angebotenen Stellen, gut dotierte Stellen nicht nehmen wollte, aber wir haben wie gesagt, bis auf wenige Ausnahmen eigentlich unsere Kollegen sehr wohl versorgt, für andere Bereiche gewinnen können". Baggerschaufel transportiert Steinkohle im Gelände (halbtotal). Gesicht des Gewerkschaftlers (nah) (O-Ton) "Es geht vielleicht noch um einige, auch die werden untergebracht, und wir haben uns eigentlich vorgenommen als letzte den Betrieb zu verlassen".

0:13:10

Letzte Bestückung der Kammern mit Koks (halbtotal). Werkleitung und Mitarbeiter beobachten und fotografieren den Vorgang (halbtotal). Arbeiter und Werkleitung stoßen mit einem Korn an (halbnah). Deckel werden auf der Ofendecke geöffnet und geschlossen (halbtotal). Flammen schlagen aus den Öfen (halbtotal). Blick in die Glut des Ofens (halbnah). Koks bricht aus den Ofenbatterien und fällt in die Güterwaggons (halbtotal). Staub und Rauch umgeben die Flammen (halbtotal). Arbeiter schaut durch ein Schutzfenster in die Glut (halbnah).

0:14:12

Blick in den gefüllten Festsaal mit den Mitarbeitern und Familienmitglieder des Gaswerkes (halbtotal) (O-Ton). Der Werkleiter des Gaswerkes am Mikrofon (halbnah) (O-Ton) "Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich begrüße sie auf das recht herzlichste bei unserem letzten, gemeinsamen Beisammensein...". Schwenk über die Mitarbeiter und Familienangehörigen an den Einzeltischen (halbtotal). Gesichter von Mitarbeitern (nah), unterlegt mit O-Ton des Werkleiters: " ...bedanken für den Fleiß, für die aufopferungsvolle Arbeit und alles was sie in den letzten Jahren zum Fortbestehen des Werkes, bis zur Erfüllung unserer Pflicht getan haben". Beifall im Saal (halbtotal) (O-Ton). Frage aus dem Off an die Anwesenden "Was empfindet man an solch einem Tag"? Mitarbeiter am Tisch (halbnah) (O-Ton) "Das ist ein bißchen eigenartig, man hat so ein paar Jahre zusammen gearbeitet und auf einmal heißt es dann auseinander gehen, man hat ja auch vieles mit durch gemacht, vor allen Dingen weil es solch eine Knochenarbeit ist in der Bude da bei uns, und weg und Schluß und alles, wa, und das ist ein bißchen komisch". Junge Frau (nah) (O-Ton) "Also im Augenblick gehts mir blendend, der Augenblick damals als wir alle auf dem Ofen gestanden haben, wie wir dort drüben an den Bildern sehen konnten, der war schon ein bißchen anders obwohl wir sind ja noch junge Küken im Grunde genommen, viele Kollegen die sind schon 35 Jahre dabei, und mit so einem kleinen Tränchen im Auge gehen wir doch jetzt in andere Bereiche im Kombinat". Gesichter von Gästen und Mitarbeitern (nah). Älterer Mitarbeiter (halbnah) (O-Ton) "Na ja, so gleichgültig ist man nicht, aber soll ich nun weinen, kann man nicht, das Leben geht weiter und heute ist es soweit, da stehen sie mit einem halbweinenden Auge und sagen du hast doch recht gehabt, es war doch schön bei uns, wir haben gut zusammen gearbeitet". Tanzende Paare im Saal (halbtotal) (O-Ton). Der tanzende Werkleiter mit Ehefrau (halbnah).

0:16:17

Blick (von unten) auf moderne Schornsteine und einem Baukran (halbtotal). Schwenk von den Schornsteinen auf ein entstehendes Kraftwerk (halbtotal). Familie schaufelt ihre Kohlen in den Keller (halbtotal). Straßenbauarbeiter verlegen Bordsteine (halbnah). Kommentar: "Der neue Arbeitstag sieht keinen der nicht gebraucht wird, keinen der eine Aufgabe übernommen hätte die nicht seinen Wünschen und Fähigkeiten entspricht, keinen der soziale Nachteile erlitten hat". Bekannte Gesichter aus dem alten Gaswerk (nah). Zoom auf den Dreher an seinem neuen Arbeitsplatz (halbtotal). Meister Kölz in seinem neuen Büro (halbnah). Laborantin in ihrer neuen Arbeitsstelle (halbtotal).

0:17:16

Schwenk über das Betriebsgelände des alten Gaswerkes (halbtotal). Teile der demontierten Koksöfen auf dem Boden (halbtotal). Schwenk von den Ofenteilen über die vorbei fahrende Dampflokomotive auf den runden Gasbehälter im Hintergrund (halbtotal). Blick (von oben) auf das Werk (halbtotal). Überblendung auf einen Erholungspark (halbtotal). Kommentar: "Und was wird nun aus dem alten Gaswerk? Zunächst wird es demontiert, an seiner Stelle wird in diesem traditionsreichen Arbeiterbezirk, indem es von je her an Grünanlagen mangelte, ein Park angelegt, ein Park zur Erholung und Freizeitgestaltung, kurz gesagt, zum Wohlbefinden aller die hier leben". Überblendungen zwischen alter Gasanlage und zukünftigen Parkanlagen mit Spielplätzen (halbtotal). Abblendung.

0:18:20 ENDE

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