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Das Stacheltier

Regie: Richard Groschopp, Schwarz-Weiß, Spielfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme / Fernsehzentrum Berlin, 1953

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
324
Trickart
Handpuppenfilm
Sonstiger Titel
Das Stacheltier, 1953 Folge 001; Herr Schwender; Erster Klasse; Das Letzte von gestern; Direktor Schwender; Sparsamkeit
Premierendatum
Literarische Vorlage
Brehm, Erich: "Frischer Wind", Kurzgeschichte

Kurzinhalt (Deutsch)

1: Herr Schwender verschwendet Geld im Betrieb für die unmöglichsten Dinge und wirft - sinnbildlich - die entsprechenden Summen aus dem Fenster: Mahagoni-Täfelung für den eigenen Fahrstuhl; Marmorbecken für die Toiletten; frische Blumen täglich für die Zimmer der Direktoren; Autos, ect. Um 18 Uhr stellt er fest, er habe genug investiert. Auch muss er zu einer Versammmlung, wo er über das Thema "Sparsamkeit" referieren soll.

 

2: Kasper möchte in der Hölle einen Platz für einen unbeliebten Zeitgenossen reservieren lassen. Der Teufel an der Höllenpforte verweist ihn an den Oberteufel. Dem trägt er sein Anliegen vor: es solle das Fegefeuer I. Klasse sein, um die Rückkehr nach 100 Jahren, wie in der II. möglich, zu verhindern. Als der Oberteufel den Namen Adenauer hört, winkt er ab: "Der Bursche ist sogar für uns zu schlecht!"

 

3: Herr Niedermeier ist eifriger Hörer der RIAS-Nachrichten (Rundfunk im amerikanischen Sektor) von Westberlin, um sich "objektiv zu informieren". Als die "Osthörer" vor einer Währungskrise gewarnt werden, befolgt er den Rat, alles Bargeld in Sachwerten anzulegen. Inmitten seiner Hamsterartikel hört er dann, dass unter Führung eines gewissen Herrn Niedermeier Razzien in verschiedenen Geschäften durchgeführt und alle Sachen beschlagnahmt wurden. Indessen tanzen die RIAS-Angestellten vor einem Bild des ehemaligen Reichspropagandaministers Joseph Goebbels und bitten um Rat. Die Hörer riechen schon den "RIAS-Entenbraten" und beginnen mit den Schultern zu zucken.

Filmstab

Regie
  • Richard Groschopp
Drehbuch
  • Richard Groschopp
Kamera
  • Erwin Anders
Schnitt
  • Charlotte Modniewski
Darsteller
  • Paul R. Henker (Herr Schwender)
  • Fredy Barten (Herr Niedermeier)
  • Sabine Thalbach (Angestellte beim RIAS)
  • Waltraud Backmann (Angestellte beim RIAS)
  • Heinz-Walter Mörke (Angestellter beim RIAS)
Regieassistenz
  • Ursula Rudzki
Musik
  • Kurt Grottke

Kurzinhalt (Weitere Sprachen)

1.: Il signor Schwender sperpera i soldi della sua azienda per acquistare le cose più assurde: rivestimenti in mogano per l'ascensore, lavabi in marmo per il bagno, fiori freschi tutti i giorni per le stanze dei dirigenti. Finito il lavoro, lascia il suo ufficio per andare a tenere una relazione sulla "parsimonia".

 

2: Kasper vuole prenotare per un suo nemico un posto all'inferno. Il diavolo che attende alle porte dell'inferno lo rimanda al capodiavolo, il quale, sentendo pronunciare il nome Adenauer, esclama: "Quel tipo è troppo cattivo anche per noi!"

 

3: Il signor Niedermeier è un appassionato ascoltatore della radio occidentale. Messo in guardia da una crisi monetaria, segue il consiglio di investire tutti i contanti in oggetti di valore. Dopo comprato tutto, sente alla radio che certo signor Niedermeier ha svuotato i negozi portandosi via tutto. Nel frattempo i dipendenti della radio del settore americano ballano davanti a un ritratto di Joseph Goebbels e chiedono consiglio. Gli ascoltatori odorano già "l'arrosto occidentale" e fanno spallucce.

 

(Italienisch)

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