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DDR-Magazin 1971/11

Regie: Heinz Sobiczewski, 10 Min., Schwarz-Weiß, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1971

Film-/Videoformat
16 mm; 35 mm
Länge in m
300
Sonstiger Titel
25 Jahre Staatliches Filmarchiv der DDR

Kurzinhalt (Deutsch)

Das staatliche Filmarchiv der DDR befindet sich am Stadtrand von Berlin. Von außen wird ein Überblick über das Gelände gegeben. Die DDR hat Millionen Mark investiert um Filmmaterial zu erhalten. Unzählige Filmdosen lagern im Archiv. Eine Klimaanlage garantiert eine konstante Temperatur. Die Filmrollen werden in einer modernen Vorrichtung kopiert. Mitarbeiter prüfen das Material.

Eine wertvolle Erwerbung des Archivs ist der Nachlass von Max Skladanowsky. Zum Nachlass gehören erste Bewegtbilder, wie ein Daumenkino und weitere Artefakte aus den Anfängen des Kinos. Auch ein Bioskop, mit dem Skladanowsky 1895 die ersten Vorführungen in Berlin gestaltete. Das Gerät und eine historische Aufnahme werden präsentiert.

Weiterhin verfügt das Filmarchiv über Drehbücher und Dokumentationsunterlagen von 15 000 Filmen. Das Archiv ist das zweitgrößte der Welt. Filmplakate sind zu sehen. In Berlin finden viele Fachkongresse statt.

1946 übergab Oberst Tulpanow als Vertreter der Sowjetunion die erste Filmlizenz an deutsche Filmschaffende, an die DEFA. Vertreter der DEFA nehmen auf der Bühne die Lizenz bei einer feierlichen Übergabe entgegen. Dreharbeiten des ersten DEFA-Films "Die Mörder sind unter uns" werden präsentiert, als Beispiel für antiimperialistische Filmproduktion. Szenen aus dem Film sind zu sehen. Die Handlung des Films wird erzählt. Und es werden Parallelen zu entkommenen Kriegsverbrechern, die noch in der BRD leben, gezogen. Einer der ersten Dokumentarfilme der DEFA ist "Todeslager Sachsenhausen". Auch aus diesem Film werden Szenen gezeigt. Ein neuerer Dokumentarfilm, "Ein Ehrenmann geht", entlarvt Kriegsverbrecher, die in der BRD in leitenden Positionen tätig sind. Am Fall des Majors Molinari wird dies verdeutlicht. Seine Verbrechen werden erläutert. Er wurde verurteilt. Seine politische Karriere nach 1945 wird aufgezeigt. Er hat Verbindungen zu Franz Josef Strauß. Unter der Last der Beweise legt Molinari seine Ämter nieder. Studenten protestierten dafür, dass Molinari vor Gericht gebracht werden muss.

Filmstab

Regie
  • Heinz Sobiczewski
Kamera
  • Horst Orgel
  • Rudolf Schemmel
  • Hans Kracht
Schnitt
  • Sigrid Hohmann
Person, primär
  • Sergej Iwanowitsch Tulpanow
  • Franz Josef Strauß
  • Ernst Wilhelm Borchert
  • Max Skladanowsky
  • Wolfgang Staudte

Kurzinhalt (Englisch)

Anniversary of the nationally-owned cinematographic institutions of the GDR.

1. in 1946 Captain Tulpanov as the representative of the then Soviet Military Administration in Germany (SMAD) granted a licence to make films to the DEFA, the first anti-fascist cinematographic institution.

2. DEFA documentaries accuse German imperialism.

3. The world's second biggest film archive was put together in the GDR.

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