Der Augenzeuge 1974/44 - Filme aus der Sowjetunion
9 Min., Schwarz-Weiß, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1974
- Film-/Videoformat
- 35 mm
- Länge in m
- 270
- Anlaufdatum
Kurzinhalt (Deutsch)
FILME AUS DER SOWJETUNION
- Der 1000. sowjetische Film, "Wölfe", wird im DEFA-Studio für die Synchronisation bearbeitet
- Hilfe von sowjetischer Seite bei der Gründung der DEFA 1946, Dreharbeiten des ersten Films "Die Mörder sind unter uns"
- "Die steinerne Blume" beseitigte viele Vorurteile gegen den sowjetischen Film
- Filmaustausch, Gedankenaustausch, u.a. mit Sergej Bondartschuk und Sergej Gerassimow
- Aufnahmen für den Film "Kommunisten" des Regisseurs Oserow
- "Panzerkreuzer Potemkin" - seine Vorführung wurde in der Weimarer Republik durch Arbeiter und Künstler erzwungen; heute zählt er zu den klassischen Werken der Filmgeschichte
Filmstab
- Kamera
-
- Werner Kohlert
- Walfried Labuszewski (auch: Labuczewski)
- Michael Biegholdt
- Siegfried Kaletka
- Günter Breßler
- Person, primär
-
- Sergej Appolinarijewitsch Gerassimow
- Sergeij Fjodorowitsch Bondartschuk
- Tatjana Jewgenjewna Samoilowa
- Alexej Wladimirowitsch Batalow
- Wladislaw Ignatjewitsch Strscheltschik
- Isolda Wassiljewna Iswizkaja
- Oleg Alexandrowitsch Strischenow
- Ljudmila Michailowna Saweljewa
- Wjatscheslaw Wassiljewitsch Tichonow
- Borja Barchatow
- Iwan Marin
- Wera Andrejewna Kusnezowa
- Margarita Wladimirowna Wolodina
- Sergei Iwanowitsch Tjulpanow
- Hans Klering
- Alfred Lindemann
- Willy Schiller
- Karl Hans Bergmann
- Kurt Maetzig
- Eugen Klagemann
- Wladimir Semjonowitsch Semjonow
- Johannes R. Becher
- Jekaterina Alexandrowna Derewschtschikowa
- Wladimir Wassiljewitsch Druschnikow
- Tamara Fjodorowna Makarowa
- Pawel Boriskin
- Juri Nikolajewitsch Oserow
- Igor Michailowitsch Slabnewitsch
- Person, sekundär
-
- Wladimir Iljitsch Lenin
- Sergej Michailowitsch Eisenstein
Langinhalt
0:00:12
FILME AUS DER SOWJETUNION
- Der 1000. sowjetische Film, "Wölfe", wird im DEFA-Studio für die Synchronisation bearbeitet
- Hilfe von sowjetischer Seite bei der Gründung der DEFA 1946, Dreharbeiten des ersten Films "Die Mörder sind unter uns"
- "Die steinerne Blume" beseitigte viele Vorurteile gegen den sowjetischen Film
- Filmaustausch, Gedankenaustausch, u.a. mit Sergej Bondartschuk und Sergej Gerassimow
- Aufnahmen für den Film "Kommunisten" des Regisseurs Oserow
- "Panzerkreuzer Potemkin" - seine Vorführung wurde in der Weimarer Republik durch Arbeiter und Künstler erzwungen; heute zählt er zu den klassischen Werken der Filmgeschichte
Sowjetunion (SU):
Ansichten verschiedener Filmstills: Porträt von Tatjana Jewgenjewna Samoilowa als Weronika in “Letjat schurawli” (“Die Kraniche ziehen”, Regie: Michail Kalatozov, 1957, Groß); Normalsicht auf Alexei Wladimirowitsch Batalow als Boris Borosdin in “Letjat schurawli” vor einem eingerissenen Stacheldrahtzaun (Nahe); Normalsicht auf Wladislaw Ignatjewitsch Strscheltschik als Napoleon Bonaparte vor einer Reihe stramm stehender Soldaten in “Woina i mir” (“Krieg und Frieden”, Regie: Sergei Bondartschuk, 1966, Amerikanische); Normalsicht auf Isolda Wassiljewna Iswizkaja als Marjutka Filatowa und Oleg Alexandrowitsch Strischenow als Wadim Nikolajewitsch Goworucha-Otrok in “Sorok perwy” (“Der letzte Schuß”, Regie: Grigori Naumowitsch Tschuchrai, 1956), die im Sand auf dem Boden sitzen, Wadim Nikolajewitsch Goworucha-Otrok zeigt nach rechts, beide blicken in diese Richtung (Amerikanische); Still eines Films mit Normalsicht auf Vertreter der indigenen Bevölkerung Sibiriens sowie ein russischer Offizier (Halbnahe); Ljudmila Michailowna Saweljewa als Natascha Rostowa und Wjatscheslaw Wassiljewitsch Tichonow als Fürst Andrei Bolkonski stehen eng beieinander an einem Fenster und blicken sich in die Augen im Film “Woina i mir” (Nahe); Still eines Films mit Normalsicht auf einen Mann in einem Innenraum, der nach unten blickt, rechts hinter ihm ein weiterer Mann mit Schürze und Mütze neben einem offenen Fenster (Halbnahe); Still eines Films mit Normalsicht, im Vordergrund ein Mann mit Pelzmütze, links hinter ihm eine Frau, die ein Tuch um die Schultern trägt (Nahe); Still eines Films, ein Lenin-Darsteller sitzt auf einer Bank, trägt eine Schiebermütze und hat seinen Mantel um die Schultern gelegt, er blickt eine Frau mit Kopftuch vor ihm an (Halbnahe); Still eines Films, Normalsicht auf einen Soldaten, der im Wald zwischen Farnpflanzen sitzt (Halbnahe); Normalsicht auf Borja Barchatow als lachender Serjoscha in “Serjóscha” (“Serjosha”, Regie: Georgi Danelija, Igor Talankin, 1960); Normalsicht auf Iwan Marin als alter Mann und Vera Kusnezowa als alte Frau in “Schyli byli starik so staruchoi” (“Es lebte einmal ein alter Mann mit seiner Alten”, Regie: Grigori Tschuchrai, 1964, Nahe); Ansicht dreier Männer um einen Schreibtisch im Gespräch im Film “Podnjataja zelina“ (“Neuland unterm Pflug”, Regie: Aleksandr Ivanov, 1959/61), einer von ihnen trägt eine Uschanka und einen Fellmantel, im Hintergrund ist angeschnitten ein Porträt von Lenin zu sehen; Normalsicht auf Margarita Wolodina als Kommissarin und Wjatscheslaw Tichonow als Alexej im Film “Optimistitscheskaja tragedija” (“Optimistische Tragödie”, Regie: Samson Samsonow, 1963), die Kommissarin liegt in den Armen des oberkörperfreien Alexej, der ein Akkordeon in der linken Hand hält, im Hintergrund ist ein Strand und Berge zu sehen (Nahe); Still eines Films mit Normalsicht auf einen Adeligen und eine blonde Frau, die neben ihm kniet und ihm die Hand küsst (Amerikanische); Still eines Films mit Normalsicht auf Soldaten im Krieg, die eine Kanone schieben und ziehen (Amerikanische)
0:00:32
Deutsche Demokratische Republik (DDR):
Aufsicht auf den Regietisch im Regieraum eines Tonstudios der DEFA, vorne sitzt die Aufnahmeleiterin der Synchronisation mit Textbuch, rechts neben ihr sitzt ein Assistent, der die Filmszenen über ein Bedienfeld auf dem Regiepult steuert (verschiedene Einstellungen); Wechsel dieser Szenerie mit Aufnahmen zweier Synchronsprecher im Tonstudio, ein kleiner Junge und ein Mann vor den Mikrofonen, die der Aufnahmeleiterin zuhören, eine Filmszene aus “Ljutyj” (“Wölfe”, Regie: Tolomusch Okejew, 1973) ansehen und dabei den Sprechtext für die Synchronisation einsprechen (verschiedene Einstellungen); Ansicht einer weiteren Mitarbeiterin des Synchronisationsteams bei der Nachbearbeitung an einem Tisch, die die synchronisierte Filmszene ansieht (verschiedene Einstellungen); Aufsicht auf die sich drehenden Spulen eines Tonbandgeräts (Nahe); Aufsicht auf ein Schaltpult, das mit einer Hand bedient wird (Nahe); wieder Ansichten der Mitarbeiterin des Synchronisationsteams, die die synchronisierte Filmszene ansieht (verschiedene Einstellungen); Aufsicht auf die Spulen eines Tonbandgeräts (Nahe); Aufsicht auf eine Tastatur, die bedient wird (Nahe); Rückenansicht der Nachbearbeiterin, die die Filmszene ansieht (Nahe); Normalsicht auf den Regietisch mit Rückenansicht des Regieteams, im Hintergrund läuft eine weitere Szene des Films “Wölfe” ab; Aufsicht auf das Regiepult mit Schwenk, die Hände der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind auf diesem zu sehen sowie deren konzentrierte Gesichter (Nahe); daraufhin wieder Normalsicht auf den Regietisch mit Rückenansicht des Regieteams, im Hintergrund läuft eine weitere Szene des Films “Wölfe” ab
0:03:06
Deutsche Demokratische Republik (DDR); Potsdam; Babelsberg; Althoff-Studios:
Aufsicht auf die Große Halle der Althoff-Studios in Babelsberg, in der die Eröffnungsfeier der Deutschen Film Aktiengesellschaft (DEFA) stattfindet, im Vordergrund sind Tische in Reihen zu sehen, die mit den 300 geladenen Gästen belegt sind, im Hintergrund ist eine Bühne zu sehen, in großen dreidimensionalen Buchstaben über der Bühne ist “DEFA 1946” zu lesen, ein Rednerpult, hinter dem Oberst Sergei Iwanowitsch Tjulpanow von der Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) steht sowie ein heller Flügel, die Leiter des neu gegründeten Unternehmens betreten über ein Treppchen die Bühne, Pressevertreter mit Kamera folgen ihnen (Totale); Oberst Tjulpanow übergibt Hans Klering die Lizenz zur Herstellung von Filmen aller Art und schüttelt außerdem Alfred Lindemann, Willy Schiller, Karl Hans Bergmann und Kurt Maetzig der Reihe nach die Hände (verschiedene Einstellungen);
Aufsicht auf einen großen Scheinwerfer, der vom Beleuchter eingerichtet wird (Amerikanische); Normalsicht auf die Dreharbeiten des Films “Die Mörder sind unter uns” (Regie: Wolfgang Staudte, 1946), der Kameraassistent hält die Filmklappe vor das Filmset, auf dieser steht: “Stumm / DEFA-FILM Nr. 1 Die Mörder sind unter uns / Regie: Wolfgang Staudte / Kamera: Behn Grund – Klagemann TAG / 1 / 1”, die Szene findet im Stadtraum statt, im Hintergrund ist eine Gebäudefassade zu sehen sowie ein Scheinwerfer und andere Mitarbeiter des Filmdrehs (Halbnahe);
Aufsicht auf die Dreharbeiten einer Szene am Bahnhof mit Schwenk, mehrere Menschen mit Gepäck steigen aus einer dampfenden Lokomotive aus, rechts in der Mitte ist ein Beleuchter mit Scheinwerfer und der Kameraassistent hinter dem Kameramann Eugen Klagemann an der Filmkamera zu sehen, sie fahren rückwärts auf einem Dolly (Kamerawagen), links begleiten Tonassistenten mit Mikrofonen das Geschehen (Amerikanische);
Aufsicht auf einen Tisch, an dem Wladimir Semjonowitsch Semjonow links und Johannes R. Becher rechts nebeneinander festlich Unterschriften in Dokumenten vor ihnen tätigen, im Hintergrund ist Publikum zu sehen (Halbnahe); Ansicht des unteren Teils des Dokuments, das von Wladimir Semjonowitsch Semjonow unterschrieben wurde, zu lesen ist außerdem “И. Семенов” sowie ein runder Dienststempel mit kyrillischer Schrift, ebenfalls wird das andere Dokument gezeigt, bei dem die Unterschrift von Johannes R. Becher, zu sehen ist sowie darunter “И. Бехер” und der Stempel des Ministeriums der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), über der Unterschrift und dem Stempel ist zu lesen: [...] РЕСПУБЛИКИ МИНИСТР КУЛЬТУРЫ ГДР” (“MINISTER FÜR KULTUR DER DDR”); Normalsicht auf Wladimir Semjonowitsch Semjonow und Johannes R. Becher, die aufgestanden sind und sich die Hände schütteln, im Hintergrund vier Zuschauerinnen und Zuschauer (Amerikanische)
0:03:54
Sowjetunion (SU):
Filmausschnitt aus der synchronisierten Fassung von “Die steinerne Blume” (“Kamenny zwetok”, Regie: Alexander Ptuschko, 1946): Jekaterina Alexandrowna Derewschtschikowa als Katja und Wladimir Wassiljewitsch Druschnikow als Meister Danilo treffen in einer Steinhöhle aufeinander und umarmen sich, Tamara Fjodorowna Makarowa als Herrin des Kupferberges erscheint und spricht mit Danilo und übergibt den beiden eine Schatulle voller Edelsteine als Geschenk (verschiedene Einstellungen)
00:04:27
Deutsche Demokratische Republik (DDR); Sowjetunion (SU); Armenische Sozialistische Sowjetrepublik (ArSSR):
Normalsicht auf eine Fassade, an der große Buchstaben angebracht sind: “FESTWOCHE DES SOWJETISCHEN FILMS”, darunter sind mehrere Filmplakate zu sehen, an denen Passantinnen und Passanten vorbeilaufen (Totale); Aufsicht auf einen Couchtisch in einem Wohnzimmer, um den acht Filminteressierte auf Sesseln sitzen, ein Kellner schenkt Wein ein, auf dem Tisch steht eine Vase mit Blumen, manche von ihnen haben Schriftstücke oder ein Glas in der Hand, sie tauschen sich über Filme aus (verschiedene Einstellungen); Aufsicht auf ein Filmplakat, in der Mitte die Zeichnung eines männlichen Gesichts, rechts und links davon jeweils zwei weitere Porträts von Figuren aus dem Film, unten steht “Я ЖАЖДУ” (“Schaschda”/“Mich dürstet”, Regie: Karl Paryla, 1956), rechts daneben steht “c 5” und darunter “11⁰⁰ 17⁰⁰ 21⁰⁰”;
Aufsicht auf einen Saal, der mit applaudierendem Publikum gefüllt ist, zwischen dem Gang der Zuschauerreihen laufen mehrere Filmschaffende applaudierend in Richtung Bühne, an der Brüstung des Ranges steht: “[...] НСКОЙ КИНЕМАТОГРАФИИ АРМЛИВАТИЧЕСКОЙ РЕСПУБЛИКИ!” (“[...] KINEMATOGRAPHIE DER ARMENISCHEN REPUBLIK!”, Totale); Aufsicht und Untersicht mit leichtem Schwenk auf die Bühne, auf der Mädchen in Schürzenkleidern den Filmschaffenden, die sich bedanken, Blumensträuße übergeben (verschiedene Einstellungen); Seitenansicht von einem Preisträger, der eine Urkunde und ein Abzeichen erhält, außerdem schüttelt er Hände und wird fotografiert (Halbnahe); Aufsicht auf einen Mann und eine Frau, die sich beraten, im Vordergrund sind zwei weitere Personen zu sehen (Nahe); Normalsicht mit Schwenk auf armenische Männer und Frauen im Innenbereich eines Schiffes (Amerikanische); Normalsicht auf zwei Frauen an einem gedeckten Tisch, eine von ihnen riecht an den Blumen aus der Vase, Schwenk nach links, wodurch Sergej Bondartschuk neben ihr sichtbar wird (Nahe);
Filmausschnitt aus “Sudba tscheloweka” (“Ein Menschenschicksal”, Regie: Sergej Bondartschuk, 1959): Pawel Boriskin als Wanjuscha und Sergej Bondartschuk als Sokolow fahren in einem Lastwagen, auf dem steht: “VE 78-24", Sokolow raucht, durch das Gespräch bricht Wanjuscha in Tränen aus und umarmt seinen Vater (verschiedene Einstellungen);
Normalsicht auf Sergej Gerassimow, der auf einem Filmforum spricht (Nahe); Ansichten der Zuhörerinnen und Zuhörer, die an einem gedeckten Tisch sitzen, einer von ihnen raucht eine Zigarre (verschiedene Einstellungen); wieder Normalsicht auf Sergej Gerassimow (Nahe)
0:07:18
Deutsche Demokratische Republik (DDR); Ost-Berlin; Potsdam:
Aufsicht mit Schwenk über einen Straßenrand, an dem Plakate auf dem Boden vor einer Litfaßsäule liegen, zwei Plakatierer richten und messen sie für ein Filmset aus, auf den Plakaten ist unter anderem eine Anzeige zu sehen mit der Aufschrift: “PLAZA / Eröffnungsfestspiele großer Varietékunst”, eine Anzeige mit “SCALA / NONI” und eine auf der steht: “Heute: Feuerwerk und Tanz” (Halbtotale); Normalsicht auf den Kameraassistenten beim Dreh von “Kommunisty” (“Kommunisten”/“Soldaten der Freiheit”, Regie: Juri Nikolajewitsch Oserow, 1974-1977) mit der Filmklappe, auf der der russische Titel “Коммунисты” sowie darunter “C 9 2 1” zu lesen ist, hinter ihm ein Postbriefkasten mit der Aufschrift “Deutsche Reichspost”, rechts angeschnitten die Litfaßsäule (Halbnahe); Untersicht auf den Regisseur Juri Nikolajewitsch Oserow mit Schiebermütze und Sonnenbrille, der Handbewegungen zur Anweisung macht (Nahe); leichte Aufsicht mit Schwenk auf das Filmset kurz vor dem Dreh, Schauspielerinnen und Schauspieler sowie Statistinnen und Statisten stehen am Straßenrand vor einer Straßenbahn (Amerikanische); leichte Untersicht mit Zoom auf Juri Nikolajewitsch Oserow, der mit dem Kameramann Igor Michailowitsch Slabnewitsch, der hinter seiner Kamera steht, spricht und nach rechts zeigt (Nahe); Normalsicht auf eine Schauspielerin auf dem Filmset, deren Frisur von einem Maskenbildner zurechtgerückt wird (Nahe); Normalsicht auf einen Kameramann, der mit einem Auge durch die Kameralinse blickt, das andere Auge ist zusammengekniffen, hinter ihm ist die Litfaßsäule mit den Plakaten zu sehen, lesen kann man: “Der Hexer” und “Ein hervorra[...]” (Nahe); Aufsicht auf den Aufnahmeleiter, der ein Walkie Talkie in einer Hand hält und mit der anderen nach rechts zeigt, im Hintergrund sind weitere Mitarbeiter des Filmdrehs zu sehen (Nahe); Untersicht auf den Regisseur, der mit einer Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neben dem Kameramann steht und eine nach unten wischende Handbewegung macht, Schwenk nach rechts zur Filmszene, bei der Autos vor einem großen Gebäude auf der Straße anhalten, ein Schauspieler in Anzug geht um das eine Auto herum (Amerikanische bis Totale); Normalsicht auf den Regisseur, der einem Schauspieler, der einen Zeitungsverkäufer spielt, eine Anweisung gibt, neben ihm der Kameramann, sein Assistent, ein Tonangler und weitere Filmmitarbeiter, mit einem Schwenk geht der Schauspieler in die Filmszene, er hält eine Zeitung in die Höhe und schwenkt diese, in der anderen Hand hat er den restlichen Stapel der Zeitungen, auf einer Mütze steht “[General-]Anzeiger”, im Hintergrund die Litfaßsäule, der Schwenk geht weiter bis zur Straße, auf der Autos, eine Pferdekutsche und ein Fahrradfahrer sowie Passantinnen und Passanten zu sehen sind (Amerikanische bis Totale)
00:08:05
Sowjetunion (SU):
Ausschnitte aus dem Film “Bronenossez Potjomkin” (“Panzerkreuzer Potemkin”, Regie: Sergei Michailowitsch Eisenstein, 1925): Normalsicht auf den wütend schreienden Kapitän, der Matrosen als Exempel erschießen lassen will (Halbnahe); Vogelperspektive auf das Deck des russischen Schlachtschiffes, auf dem die Szene spielt, links hinten stehen mehrere Matrosen, die erschossen werden sollen, über ihren Köpfen ist ein Schiffssegel gelegt, in einer Diagonalen in der Mitte stehen in zwei Reihen die Wachen mit Gewehren, die auf die Matrosen zielen, rechts hinten eine Gruppe Offiziere, im Vordergrund Gruppen von weiteren Matrosen (Totale); Normalsicht auf den brüllenden Kapitän (Groß); Einblendung eines Zwischentitels: “Schießt, ihr Pack!”; Ansicht des Kapitäns (Groß); die Wache nimmt die Gewehre nach unten und verweigert den Befehl (verschiedene Einstellungen); Ansicht des brüllenden Kapitäns (Groß); Vogelperspektive auf das Schiffsdeck, auf dem der Kapitän zu einem der Wachen rennt und ihm das Gewehr entreißen will (verschiedene Einstellungen); Aufsicht auf eine Gruppe Matrosen, ein älterer Matrose macht eine Ansage (Halbnahe); Einblendung des Zwischentitels: “Jungens, Karabiner holen!”; die Matrosen gehen auseinander (verschiedene Einstellungen); Einblendung des Zwischentitels: “Schlag die Drachen, schlag sie!”; Normalsicht auf einen der Matrosen (Nahe); Einblendung des Zwischentitels: “Schlag sie!”; die unter dem Segel verdeckten Matrosen befreien sich, ein Tumult entsteht (verschiedene Einstellungen); unten im Bug des Schiffes holen die noch unbewaffneten Matrosen Gewehre (verschiedene Einstellungen); der Kapitän will nach unten ins Schiff eilen, doch die Matrosen halten ihn fest und werfen ihn von Bord (verschiedene Einstellungen);
Insert: DEFA-Logo, “AUGENZEUGE”
0:09:24
Ende