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heute abend und morgen früh

Regie: Dietmar Hochmuth, Schwarz-Weiß, Spielfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Spielfilme, 1979

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
1100
Sonstiger Titel
Heute abend, morgen früh
Anlaufdatum
Literarische Vorlage
Schubert, Helga: Heute abend und morgen früh; Die Ausnahme (Erzählungen)

Kurzinhalt (Deutsch)

Eine arbeitsreiche Woche ist zu Ende. Freitagabend. Der riesige Behandlungssaal der Stomatologie der Universität leert sich, Patienten, Ärzte, Studenten wollen nach Hause. Sie jedoch wartet, bis sie fast allein ist, ruft zu Hause an. Noch niemand da. Und plötzlich das intensive Verlangen, den Regelkreis des Alltags zu durchbrechen, nicht schnell nach Hause zu eilen, um anderen die Tür zu öffnen, sondern das starke Bedürfnis nach dem Genuss des Empfangenwerdens. So lässt sie sich Zeit, an diesem Abend Umwege zu wählen und erlebt den Alltag anders als sonst, ist berührt und betroffen von dem, was sie an anderem Leben entdeckt, das so fern vom eigenen nicht ist. Bestärkt in ihrem Bedürfnis nach Wärme und Geborgenheit genießt sie schließlich das Glück, erwartet zu werden.

Ein nicht-alltäglicher Morgen, eine wiederkehrende Ausnahme: Sonnabendfrüh. Das Kostbarste: Man hat Zeit für einander. Wir erleben, worin ihre Stärke besteht, mit Spaß und Selbstverständlichkeit für andere da zu sein, Pflichten nicht als Bürden zu empfinden. Es sind kurze Szenen einer Ehe, in denen wir erfahren, wie ein Mann und eine Frau miteinander umgehen.

In seiner Ausnahme ein alltäglicher Vorgang, vor allem ein menschlicher.

 

Filmstill zu "Heute abend und morgen früh"

(R: Dietmar Hochmuth, 1979) Fotograf: Jürgen Lenz

Filmstill zu "Heute abend und morgen früh"

(R: Dietmar Hochmuth, 1979) Fotograf: Jürgen Lenz

Filmstab

Regie
  • Dietmar Hochmuth
Drehbuch
  • Dietmar Hochmuth
Kamera
  • Jürgen Lenz
  • Michael Göthe (Spezialaufnahmen)
Schnitt
  • Rita Hiller
Darsteller
  • Christine Schorn (Sie/Zahnärztin)
  • Rolf Hoppe (Er/Ehemann)
  • Mike Lindner (Kind)
  • Jan Spitzer (Jüngerer Kollege)
  • John Moulson (Ausländer am Zwergenstand)
  • Gertrud (auch: Trude) Bechmann (Alte Malerin)
  • Hanna Rieger (Ältere Mieterin)
  • Barbara Schnitzler (Junge Frau)
  • Lydia Billiet (Frau mittleren Alters)
  • Mario Turra (Patient)
  • Rainer Zuhrt (Professor)
  • Gisela Gyarmati (Ungarin)
  • Janos Gyarmati (Ungar)
  • Ali Dala (Halbjunger Mann)
  • Heide Hallmann (Gemüseverkäuferin)
  • Kurt Heinicke (Alter Wächter)
  • Johannes Berger (Junger Kriminalbeamter)
  • Otto Emmersleben (Mann am Bahnhof)
  • Peter Grätz (Verkäufer)
  • Berta Gunnoltz (Gemüseverkäuferin)
  • Roland Mock (Junger Mann mit Besen)
  • Charlotte Pauly (Alte Malerin)
  • Paul Karpat (Dolmetscher)
  • Oliver Halaß (Ungar)
  • Johannes Rannspott (Verkäufer)
  • Hugo Mast (Mann mit der Waage)
Szenarium
  • Dietmar Hochmuth
  • Helga Schubert (Mitarbeit)
Szenenbild
  • Georg Kranz
Dramaturgie
  • Christel Gräf
Musik
  • Günther Fischer
Ton
  • Fritz Sommer
  • Gerhard Ribbeck (Tonmischung)
  • Siegbert Schneider (Musik)
Kostüm
  • Marianne Schmidt
  • Charlotte Stulken
Maske
  • Christa (auch: Christel) Grewald
  • Kurt Tauchmann
Produktionsleitung
  • Dorothea Hildebrandt
Aufnahmeleitung
  • Paul Lasinski
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