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Moment Musical 92

Regie: Heinz Brinkmann, Karl Heinz Lotz, 16 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Deutschland
DEFA-Studio für Dokumentarfilme GmbH / Brandenburger Filmbetrieb Ackermann & Lotz, 1991

Film-/Videoformat
35 mm
Sonstiger Titel
Moment Musicale

Kurzinhalt (Deutsch)

Dieser Farb-Dokumentarfilm berichtet in drei ineinander fließenden Themen über den Abriss der Rohbauruine des Neuen Theaters auf dem Alten Markt von Potsdam, der Sprengung der Garnison-Kirchenruine im Jahre 1968 und vom Geiger Fritz Zippert der in einem Potsdamer Laienorchester spielte. Verbindend werden O-Töne von Walter Ulbricht und Konrad Neumann vom 11. Plenum der SED aus dem Jahre 1965, und vorgetragene Zitate durch einen Schauspieler aus Schillers "Wallenstein" und aus Büchners "Fatalismusbrief" sowie Erzählungen von Fritz Zippert aus dem Jahre 1972 unterlegt. In den Rohbau des Neuen Theaters waren schon über 17 Millionen Mark geflossen, hier sollte ein Ersatz für das alte Schauspielhaus geschaffen werden, aber dieses Kapitel der Potsdamer Baugeschichte endete nach dem Mauerfall und verhängtem Baustopp im Herbst 1991 durch die Abrissbirne. Bei einem gespielten Dialog zwischen "Germania" und "Adolf Hitler" in der Theaterruine reißt Hitler sein Herz aus Ziegelstein aus der Brust und wirft es zu Boden wobei es explodiert, in einer Überblendung fällt die gesprengte Garnisonskirche in Zeitlupenaufnahmen in sich zusammen.

Filmstab

Regie
  • Heinz Brinkmann
  • Karl Heinz Lotz
Drehbuch
  • Heinz Brinkmann
  • Karl Heinz Lotz
Kamera
  • Heinz Brinkmann
  • Christian Lehmann
Schnitt
  • Karin Ruszkowski
  • Karin Schöning
Kameraassistenz
  • Herbert Hannapp
  • Erhard Stiefel
Musik
  • Manfred Machlitt
Ton
  • Jürgen Abel
Musikinterpret
  • Potsdamer Laienorchester
Produktionsleitung
  • Rainer Ackermann
  • Herbert Kruschke
Produzent
  • Rainer Ackermann
  • Karl Heinz Lotz
Person, primär
  • Stefan Eichberg
  • Klaus-Dieter Klebsch
  • Werner Kuske
  • Fritz Zippert
Person, sekundär
  • Adolf Hitler
  • Wolfgang Amadeus Mozart
  • Konrad Naumann
  • Friedrich Schiller
  • Walter Ulbricht

Langinhalt

0:00:00

Vorspann: Brandenburgischer Filmvertrieb und DEFA-Studio für Dokumentarfilme GmbH. In diesem Film werden zerstört: 1. Die Garnisonskirche in Potsdam. 2. Der Rohbau des Neuen Theaters in Potsdam. 3. Die Saite einer Geige. Für Fritz Zippert, John Lennon, Giuseppe Verdi, Wolfgang Amadeus Mozart und alle anderen Engel. Abblendung. Blick auf eine Betonwand im Rohbau des Neuen Theaters am Alten Markt vor der Nikolaikirche (halbtotal). Umschnitt. Blick aus dem Raum mit Kronleuchter hinter der Betonwand auf die Fensteröffnung (halbtotal) mit Titeleinblendung "Moment Musical 92". Blick in den Innenraum des runden Rohbaus mit einem Schauspieler im Engelskostüm auf einer roten Säule (halbtotal). Er zitiert aus "Wallenstein" von Schiller (O-Ton) "Und jetzt an des Jahrhunderts ernstem Ende, wo selbst die Wirklichkeit zur Dichtung wird, wo wir den Kampf gewaltiger Naturen um ein bedeutend Ziel vor Augen sehn, und um der Menschheit große Gegenstände, um Herrschaft und um Freiheit, wird gerungen. Jetzt darf die Kunst auf ihrer Schattenbühne auch höheren Flug versuchen, ja sie muss, soll nicht des Lebens Bühne sie beschämen". Umschnitt

0:01:30

Schwarz-weiß Filmaufnahmen: Blick auf den Musiker Franz Zippert mit Geige in der Hand (halbnah). Kameraschwenk von einem gerahmten Bild an der Wand auf den spielenden Musiker (halbnah). Im Off berichtet er: "Ja, da muß Lust und Liebe drin sein, ansonsten ist da nichts zu machen. G, A, C, D, E, F...(Einblendung Geigenhaltung und Bogenführung)...G, A. Dies ist aber auch alles". Umschnitt. Kameraschwenk über den musizierenden Zippert in seinem Wohnzimmer (halbtotal) (O-Ton). Zippert legt seine Geige auf den Tisch (halbnah) (O-Ton) "So, und da setzte ich mich zu Hause hin". Umschnitt. Blick auf den nachdenklichen Schauspieler auf der Säule im Engelskostüm (halbnah). Umschnitt auf ein Foto von zwei Männern (nah). Sprecher: "Zwei Freunde des Kinos bei ihrem unermüdlichen Versuch einen deutschen Kurzfilm herzustellen. Das begann vor 20 Jahren...(Überblendung auf ein Foto der beiden Männer aus dem Jahre 1971)...da waren sie auch noch Archivar und Ornithologe. Sie trafen auf den Bauarbeiter Franz Zippert den es zur Musik trieb, darüber drehten sie einen Film, spontan". Abblendung.

0:02:35

Schwarz-weiß Filmaufnahmen: Fahraufnahme mit einem PKW und Blick auf den gehenden Zippert mit Geigenkasten auf dem Fußweg (halbtotal). Zipper erzählt im Off zu den eingeschnittenen Szenen: "Schon mit 14 Jahren hatte ich zur Musik gegangen, dann kam der Krieg. Dann mußte der Krieg erst einmal zu Ende, aber dann ich fing an Maurer zu lernen, nämlich damit sich erst einmal einen festen Beruf bekam vor 1920. Es war Nachmittags um fünf und es war Nachtschicht und früh auch, aber da konnte ich nicht und dessen wegen habe ich gesagt, das kann ich nicht machen, machen kann ich das wenn ich werd aufhören mit Arbeit". Zippert geht an den Schaufenstern eines Textilgeschäftes und eines Friseursalons vorbei (halbtotal). Umschnitt auf Beton-Rohbau des Neuen Theaters von Potsdam (halbtotal). Blick auf den Kran mit der Abrissbirne (halbtotal). Abrissbirne schlägt immer wieder in die Betonmauer ein (halbtotal). Umschnitt in den runden Innenraum des Neuen Theaters (halbtotal). Blick auf Jugendliche mit Gesichtsmasken im Innenraum des Rohbaus vor einem Transparent "Was fällt mir ein wenn ich Deutschland sage"? (halbtotal). Umschnitt. Blick aus der Froschperspektive auf die Betonwände mit dem festgezurrten Kronleuchter (halbtotal). Kameradrehbewegung aus der Froschperspektive (halbtotal) mit unterlegtem Redeton von Walter Ulbricht auf dem 11. Plenum der SED 1965 im Off: "Es geht doch, es muß doch irgendwo eine persönliche Verantwortung in diesem Jahr oder im Vorjahr, oder überhaupt irgendwo gegeben haben dafür dass Produktionsmittel, wieder Exposé oder Sujet, und was es alles gibt, das das irgendwie los, ich persönlich weiß wie ein Büro organisiert, das gibt es nicht das jemand spontan einen Film dreht...(Zwischenrufe im Saal)...genau du, du unterschätzt die freie Marktwirtschaft...(lachen im Saal)...ja, ich hab gesagt ich bin in der DDR, also...(lachen im Saal)...hab ich auch geglaubt...". Kameradrehbewegung um die eigene Achse aus der Froschperspektive vom Innern der Bauruine des Neuen Theaters (halbtotal). Umschnitt

0:04:15

Blick auf zwei Mädchen im Innere der Theaterruine (halbnah) (O-Ton) Mädchen zitiert stockend etwas aus Büchners Fatalismusbrief: "... unter dem Grässlichen Fatalismus der ... Einzelne nur Schaum auf der Welle, die Größe ein bloßer Zufall, die Herrschaft des Genies ein Puppenspiel, ein lächerliches Ringen gegen ein ehernes Gesetz, es zu erkennen das Höchste, es zu beherrschen unmöglich...". Blick auf die beiden Mädchen (halbnah). Umschnitt

0:04:35

Schwarz-weiß Filmmaterial vom Geiger Franz Zippert: Kameraschwenk über Zippert bei seinem Gang an einer Großbaustelle vorbei (halbtotal). Straßenbahn kreuzt das Bild und verdeckt Zippert mit seinem Geigenkasten (halbtotal). Umschnitt auf Zippert von vorne bei seinem Gang an Plakatwänden mit Beschriftung "Gastspiele" und "Konzerte" vorbei (halbtotal). Umschnitt auf Zippert von der Seite (unter dem Schriftzug "Konzert" (halbnah). Im Off erzählt Zippert dazu: " Und dann im März, ich höre auf mit Arbeiten, oh je, und dann auch noch die Frau gestorben, und alles. Na ja, und da war mir dann auch nicht ganz so wie das war mit dieser Sache. Aber, na ja, das Leben es muß ja schließlich weiter gehen, so in dem Sinne, nicht wahr, und dann nachher haben sich ja die Wogen wieder mal ein bisschen geglättet, und dann, ich habs gesagt, ach, Mensch, ich war so alleine, und dann bin ich dann dahin gegangen. Und dann kam der Markus zu mir und sagte ob ich nicht möchte die Geige spielen, sag ich, lass mich doch in Ruhe. Wie stellst du dir das eigentlich vor? Ich kann diese Mozartmusik machen auf der Geige, aber ich hab mir doch gedacht, Mensch, es ist doch noch niemals kein Meister vom Himmel gefallen. Und dann hab ich mir gedacht, nun ja, wenns nicht ist dann ist auch nichts verloren. Dann gehst du einfach wieder ab und fertig. Da muß Lust und Liebe drin sein, nein, nein, sonst ist da nichts zu machen. Da kann der beste Dirigent sein, das beste Geld kann kommen, und wenn er nicht die Lust dazu hat...". Eingeblendet werden zu den Ausführungen Zipperts: Zippert bei seinem Gang zum Konzerthaus (halbtotal). Umschnitt. Zippert inmitten von Musikern bei der Probe (halbnah). Schwenk über die Musiker (halbnah). Zwischenschnitte von den probenden Musikern (halbnah) (O-Ton). Umschnitt

0:06:40

Blick von unten auf den Schauspieler im Engelskostüm auf einer Säule in der Neubauruine (halbtotal). Umschnitt auf musizierende Jugendliche mit Elektrogitarren und Schlagzeug in der Theaterruine (halbtotal) im Off dazu ein Redeausschnitt von Konrad Neumann auf dem 11. Plenum der SED 1965: "Schöne primitive italienisch-sozialkritische Masse gähnt und kotzt mich an. Das ist doch nicht nur... sondern eine ideologische Verwilderung. Das ist nebenbei gesagt für mich auch Wirtschaftsverbrechen. Das sind Gedanken die unterschreibt man, gibt es denn nicht jemanden der ihn an die Seite nimmt und sagt, Junge komm mal her, was hast du überhaupt geschrieben, und wenn man nicht hört, das er nicht hört was das Leben fordert, aber jeder hat doch auf seiner Planstelle Verantwortung". Rückwärtszoom von den musizierenden Jugendlichen im Innenraum der Neubauruine (halbtotal). Kameraschwenk von den Jugendlichen auf die Betonwände des Rundbaues mit dem Kronleuchter in der Mitte (halbtotal). Umschnitt auf den Drummer vor der beschrifteten Betonwand "Der Stein ist Ursprung und Ende der Menschen" (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt

0:07:30

Schwarz-weiß Filmmaterial: Blick von der Seite auf Fritz Zippert im Zentrum von Potsdam (halbnah). Umschnitt. Blick aus der Froschperspektive mit Schwenk von der Turmspitze auf das Eingangsportal der Ruine der Potsdamer "Garnisonkirche" (halbtotal). Im Off dazu Zippert: "Da muß Lust und Liebe drin sein, sonst ist da nichts zu machen". Umschnitt. Sprengmeister füllt die Löcher mit Sprengstoff am Sockel der Garnisonkirche (halbnah). Umschnitt. Blick von der Seite auf die Ruine der abgesperrten Garnisonkirche (halbtotal) (O-Ton). Sprengsignal ertönt (O-Ton). Umschnitt auf die Sprengmeister beim Befüllen und verschließen der Bohrlöcher (halbnah). Umschnitt. Zeitlupenaufnahme des Sprengvorganges (halbtotal) (O-Ton). Das Kirchenschiff fällt in sich zusammen (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt. Schauspieler im Engelskostüm stolpert durch die Ruine des Neuen Theaters (halbtotal). Gegenschnitt auf die schwarz-weiß-Aufnahmen der Turmsprengung der Garnisonkirche in Zeitlupe (halbtotal). Gegenschnitt auf den Schauspieler in der Theaterruine in SA-Uniform mit Hitlergruß (halbtotal). Gegenschnitt. Kameraschwenk über den zerbrechenden Turms der Garnisonkirche (halbtotal). Gegenschnitt. Kameraschwenk über den Innenraum der Theaterruine bis auf den Schauspieler im Germania-Kostüm mit Schwert (halbtotal). Schauspieler als Adolf Hitler grüßt die Germania und saugt an ihrem übergroßen Busen (halbtotal). Walküre schlägt Adolf Hitler unters Kinn und er salutiert (halbtotal) (O-Ton) "Darf ich Ihnen mein Herz zu Füßen legen"? Germania "Wenn Sie mir nicht meinen Fußboden schmutzig machen". Hitler "Mein Herz ist rein". Walküre "Das werden wir ja sehen". Umschnitt

0:09:05

Blick von unten auf die Einschläge der Abrissbirne in die Betonwände der Theaterruine (halbtotal). Umschnitt. Hitler stellt sich vor die "Germania" und versucht seine Brust zu öffnen um sein Herz zu entnehmen (halbtotal). Hitler (O-Ton) "Ich kriege es nicht heraus". Miss Germania hebt ihr großes Schwert hoch und antwortet "Ich werde es Ihnen raus operieren, wozu habe ich denn mein Taschenmesser. Das werden wir gleich haben". Umschnitt auf den Schauspieler mit Schärpe "Miss Germania" neben Hitler (halbnah) (O-Ton Germania) "Arbeiten und nicht verzweifeln". Hitler grüßt (halbnah). Germania nimmt ihr Schwert und schiebt es in den Körper von Hitler (halbnah) (O-Ton). Umschnitt. Blick auf die Turmspitze mit Kreuz der Nikolaikirche hinter den Trümmern des Neuen Theaters auf dem Alten Markt (halbtotal). Umschnitt auf Miss Germania und Hitler im zerstörten Innenraum des Theaters (halbtotal). Hitler hält sein Herz in der Hand während "Germania" weg laufend ruft "Aber Ihr Herz ist ja ein Ziegelstein" (halbtotal). Hitler dreht sich zur Kamera und hält sein Herz mit beiden Händen hoch über den Kopf (halbtotal) (O-Ton) "Aber es schlägt nur für Sie". Hitler nimmt das es Herz und schleudert es auf die Betontrümmer wo es explodiert (halbtotal). Gegenschnitt auf die Sprengung der Garnisonkirche in Zeitlupe (halbtotal). Blick auf die aufsteigenden Staubwolken über der Ruine (halbtotal). Umschnitt. Kameraschwenk über die Trümmer der Garnisonkirche nach der Sprengung bis zu zwei zuschauenden Volkspolizisten (halbtotal). Umschnitt

0:10:15

Schwarz-weiß Filmaufnahme: Blick auf das Gesicht von Fritz Zippert bei seinem Spaziergang durch Potsdam (halbnah). Gegenschnitt. Blick von unten auf die hin und her schwingende Abrissbirne über der Theaterruine (halbtotal). Kameraschwenk von der Abrissbirne bis in den Innenraum der Ruine (halbtotal). Gegenschnitt. Probe des Orchesters mit Fritz Zippert (halbtotal) (O-Ton Dirigent) "Liebe Kolleginnen und Kollegen, also übermorgen, am Donnerstag den 9.11. und 16:30 Uhr haben wir Einsatz...(Blick auf den lachenden Zippert mit Geige)...im Klubhaus, ja, Beyerstraße 2". Umschnitt. Blick auf den Verkehr um den Alten Markt mit Nikolaikirche und Theaterruine (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt. Blick aus der Froschperspektive auf den Kran mit der schwingenden Abrissbirne beim Einschlag in die Theaterruine (halbtotal). Umschnitt auf den Schauspieler im Engelskostüm auf der Säule im Innern der Theaterruine (halbnah) er zitiert aus Schillers "Wallenstein" (O-Ton) "Und wenn die Muse heut, des Tanzes freien Göttin und Gesangs, ihr altes deutsches Recht, des Reimes Spiel, bescheiden wieder fordert - tadelt`s nicht. Ja danket ihr's, daß sie das düstre Bild der Wahrheit in das heitre Reich der Kunst hinüberspielt, die Täuschung, die sie schafft, aufrichtig selbst zerstört und ihren Schein der Wahrheit nicht betrüglich unterschiebt; Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst". Umschnitt

0:11:40

Blick auf einen Aufmarsch mit DDR-Flaggen und FDJ-Fahnen in Potsdam (halbtotal). Umschnitt auf rhythmisch tanzende Frauen vor der Ehrentribüne (halbtotal). Kameraschwenk von den tanzenden Frauen auf die uniformierten Ehrengäste und Parteiführer auf der Tribüne (halbtotal). Umschnitt. Kameraschwenk über die tanzenden Frauen auf der Straße (halbtotal). Umschnitt auf die Bauruine des neuen Theaters im Abendlicht (halbtotal). Umschnitt auf die historischen Filmeinblendungen des spielenden Senioren-Orchesters mit Fritz Zippert (halbtotal) (O-Ton). Kameragang vom Dirigenten zu den spielenden Musikern (halbtotal) (O-Ton). Kameragang auf Fritz Zippert zu (halbnah) (O-Ton). Überblendung auf die Ruine des Theaters )halbtotal). Überblendung auf eine Illustration eines Laute spielenden Engels (nah). Umschnitt. Schwenk über ein Renaissance-Gemälde von Hans Memling von fünf musizierenden Engeln (halbnah). Umschnitt auf das Gesicht von Fritz Zippert (halbnah). Umschnitt. Blick von oben auf die Mitglieder des Senioren-Orchesters in einer Parkanlage (halbtotal) dazu im Off Hans Zippert: "Ich kann den Dienstag schon gar nicht mehr erwarten, wenn die Zeit da ist zur Probe. Ich meine, da muß Lust und Liebe drin sein, sonst ist da nichts zu machen. Das ist aber auch alles". Kameraschwenk von der Seite über die gehenden Musiker mit ihren Instrumenten in der Parkanlage (halbtotal). Umschnitt

0:13:50

Blick von unten auf die Baggerschaufel bei der Zerstörung der Theater-Betonwände (halbtotal). Umschnitt. Blick von unten auf einen Jungen mit Geige inmitten der Trümmer des Theaters (halbtotal). Gegenschnitt auf das Gesicht des lächelnden Fritz Zippert (nah). Abblendung. Rolltitel: Es spielte das Potsdamer Laienorchester "Moment Musical" von Franz Schubert. Musikzitate aus Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester KV 466/467. Musikbearbeitung Manfred Machlitt. Texte aus Friedrich Schiller-Prolog zu Wallensteins Lager. Es spielten: Engel: Stefan Eichberg. Hitler: Werner Kuske. Germania: K. Dieter Klebsch. Wir danken Heiner Müller für sein Herzstück. Es sprachen Konrad Naumann und Walter Ulbricht auf dem 11. Plenum der SED 1965. Kamera 1972 Heinz Brinkmann. Kamera 1991 Christian Lehmann. Kameraassistenz Edgard Stiefel und Herbert Hannapp. Trick Jürgen Bahr. Ton Jürgen Abel. Tonmischung Henner Golz. Schnitt 1971 Karin Ruszkowski. Schnitt 1992 Karin Schöning. Produktion Rainer Ackermann und Herbert Kruschke. Buch und Regie 1972/1992 Heinz Brinkmann und Karl Heinz Lotz. Hergestellt mit Mitteln der Filmförderung des Landes Brandenburg. © Brandenburger Filmbetrieb 1992. Abblendung

0:15:15 ENDE

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