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Blonder Tango

Regie: Lothar Warneke, 119 Min., fa, Spielfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Spielfilme, 1985

Film-Videoformat
35 mm
Länge in m
3279
Englischer Titel
Blond Tango
Premierendatum
Anlaufdatum
Literarische Vorlage
Santis, Omar Saavedra: "Blonder Tango", Roman

Kurzinhalt

Seit etwa fünf Jahren lebt der Exil-Chilene Rogelio in der DDR. Er arbeitet als Beleuchter an einem Theater, fühlt sich aber trotz der Anteilnahme seiner Kollegen einsam. Er wird von der Inspizientin Luise geliebt, kann diese Liebe aber nicht erwidern. Sein Traum ist die Soubrette Cornelia, und diesen Traum läßt er in den Briefen an seine Mutter Realität werden. Er berichtet von seinem Glück, schreibt, daß Cornelia schwanger sei und er sie heiraten werde. Er schickt sogar ein - mit Luise gestelltes - Hochzeitsfoto. Rogelio verstrickt sich immer mehr in diese Lebenslage - bis er sie nach der Nachricht von einer Krankheit seiner Mutter nicht mehr ertragen kann. Nun vertraut er sich dem lebenserfahrenen Stephan Hiller, der vor vierzig Jahren im mexikanischen Exil lebte, an. Und als er nach Hause kommt, findet er eine Nachricht aus Chile vor, mit der ihm sein Onkel mitteilt, daß die Mutter schon seit anderthalb Jahren tot ist und man ihre Briefe fingiert hat, um ihm den Schmerz zu ersparen.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Filmstab

Regie
  • Lothar Warneke
Drehbuch
  • Lothar Warneke
Kamera
  • Thomas Plenert
Darsteller
  • Alejandro Quintana Contreras (Rogelio)
  • Gerhard Meyer (Hiller)
  • Karin Düwel (Cornelia)
  • Johanna Schall (Luise)
  • Steffie Spira (Rogelios Mutter)
Regieassistenz/ Co-Regie
  • Doris Borkmann
Szenarium
  • Lothar Warneke
Szenenbild
  • Georg Wratsch
Dramaturg
  • Erika Richter
Komponist
  • Roberto Rivera
  • Gerhard Rosenfeld
DEFA-Fotograf
  • Dieter Lück
  • Waltraut Pathenheimer

Kurzinhalt (Weitere Sprachen)

Sono cinque anni oramai che Rogelio, un esiliato cileno, vive nella DDR. Lavora come tecnico delle luci in un teatro, ma nonostante l'amicizia dei colleghi, si sente solo, incapace persino di contraccambiare l'amore per Luise, la direttrice di scena. In realtà Rogelio sogna Cornelia. Nelle lettere alla madre narra di avere una relazione con la soubrette, di aspettare un figlio da lei e di volerla sposare. Le invia addirittura una foto del matrimonio, inscenato con Luise. Sempre più coinvolto in questa storia, Rogelio apprende che la madre è malata. Pieno di rimorsi si confida con Stephan Hiller, esiliato quarant'anni prima in Messico. Rientrando a casa, una lettera di suo zio dal Cile lo informa che sua madre è morta da tempo e che altri, per lei, avevano scritto quelle lettere, per risparmiargli il dolore. (Italienisch)

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