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DDR-Magazin 1970/11

11 Min., Schwarz-Weiß, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1970

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
300

Kurzinhalt (Deutsch)

1. Schwenk von oben über die 700 Jahre alte Universitätsstadt Greifswald, im Norden der DDR. Am 1. Mai feierten die Bewohner der Stadt den 25. Jahrestag der Befreiung und den Kampftag der Arbeiter. Plakate ehren Lenin und andere Aktivisten bei dieser Parade. Archivaufnahmen von den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges werden eingeschnitten.

Eine nachgestellte Szene, mit Erwin Geschonneck soll die Ereignisse zum Kriegsende in Greifswald verdeutlichen. Der Oberst Rudolf Petershagen übergab die Stadt kampflos den sowjetischen Truppen. So wurde die Stadt nicht zerstört. Eine Vertragsunterzeichnung machte dies offiziell. 25 Jahre nach diesen Ereignissen ist der erste sowjetische Stadtkommandant Generalmajor Samjoki Ehrengast der Stadt. Er lobt in einem Interview (Originalton mit Übersetzung) die Entscheidung Petershagens. Nach dem Tod Petershagens 1969 erhielt 1970 eine Straße Greifswalds dessen Namen. Diese Einweihung findet in feierlichem Rahmen statt. An seinem Wohnhaus erinnert eine Tafel an den Verstorbenen. (Länge: 3:27)

2. Text: in memoriam. An der Stelle, wo vor 25 Jahren das Potsdamer Abkommen unterzeichnet wurde, trafen sich nun Delegationen aus der DDR und Italien. Der Präsident der Liga für Völkerfreundschaft leitete die DDR-Delegation. Die Italienerin Frau Prof. Rolfi sagte in einem Interview dass sie merkt, dass in der DDR die Ausrottung des Faschismus vorangetrieben wird. Rolfi legt Kränze an der Gedenkstätte im Konzentrationslager Ravensbrück nieder. Überall wurden an den Gedenkstätten Kränze niedergelegt und an die Verbrechen gedacht. (Länge: 2:12)

3. Text: Kunst. In Berlin wird eine japanische Kunstausstellung vorbereitet. Malereien und Holzschnitte aus 3 Jahrhunderten der Kunstrichtung Ukiyo-e sollen ausgestellt werden. Herr Enjoji, Präsident eines japanischen Konzerns, der die Ausstellung finanziell unterstützte, spricht in einem Interview. Er lobt das Pergamonmuseum und Museen in Dresden, die in gutem Zustand sind. Er erinnert sich an eine Ausstellung Rembrandts in Japan. Die Kunst hilft es freundschaftliche Beziehungen zwischen den Völkern zu entfalten. Exponate der Ausstellung werden gezeigt. Die Ausstellung ist fertig und wird feierlich eröffnet. Besucher schauen sich die japanischen Kunstwerke an. Der Leiter der ostasiatischen Abteilung der staatlichen Museen in Berlin wird zur Ausstellung befragt. Er stellt die Bedeutung des Ukiyo-e als wichtige Malereigattung heraus. Der Beitrag endet nochmals mit Detailansichten der Exponate. (Länge: 3:36)

Filmstab

Kamera
  • Hans Kracht
Schnitt
  • Sigrid Hohmann
Person, primär
  • Erwin Geschonneck
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