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DDR-Magazin 1971/23

Regie: Jochen Kraußer, 10 Min., Schwarz-Weiß, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1971

Film-/Videoformat
16 mm, 35 mm
Länge in m
300

Kurzinhalt (Deutsch)

Eine Lebensmittelhalle an einem Spätnachmittag ist gut gefüllt. Die Nachfrage nach Lebensmitteln wächst stetig weiter. Im Kreis Mühlhausen soll gezeigt werden wie die Genossenschaftsbauern die Lebensmittelnachfrage regeln.

Mitte September ist die Zeit der Kartoffelernte. Die Dörfer sind menschenleer, die Bauern sind auf den Feldern. Vollerntemaschinen wurden bei der Kartoffelernte eingesetzt. Vor 25 Jahren wurden die Großgrundbesitzer enteignet und das Land wurde den Bauern gegeben, die es bestellten. Archivaufnahmen verdeutlichen dies.

Gustav Kotte, der Vorsitzende der Kooperationsgemeinschaft spricht über Kooperationen der LPGs im Pflanzenanbau. Bereits 1960 haben sich im Kreis Mühlhausen allen Bauern zur LPG zusammengeschlossen. Die Gerätschaften und die Felder wurden von den Bauern eingebracht und gemeinsam bewirtschaftet. Durch technische Entwicklungen wurden die Bauern zu verlässlichen Partnern, die die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgen.

Eine Graphik verdeutlicht den Prozess der Kooperation. 5 Landwirtschaftliche Produktionsgemeinschaften haben sich zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Die Bauern arbeiten in Brigaden. Die Bauern sind auch am Leitungsprozess beteiligt, sagt Kotte. Das höchste Organ ist die Mitgliederversammlung der LPG, hier werden die wichtigsten Entscheidungen getroffen.

Eine zentrale Reparaturbrigade für alle Genossenschaften wurde gegründet. Die Monteure kommen mit Werkstattwagen aufs Feld und reparieren vor Ort, so dass die Maschine gleich weiter arbeiten kann.

Die gestiegene Produktion der LPGs führte zu höheren Einkommen der Bauern. Auch die Lebensbedingungen werden besser. Eine Gemeinschaftsküche sorgt dafür, dass Frauen, die auf dem Feld arbeiten von zusätzlicher Hausarbeit befreit sind.

Die Kinder werden im Kindergarten der Kooperation versorgt. Kinder spielen auf einem Spielplatz.

In der DDR gibt es eine einheitliche Schulbildung in Stadt und Land. Eine Schulklasse experimentiert im Chemieunterricht mit Chemikalien. Auch die Bauern sitzen abends auf der Schulbank und holen für ihre Aufgaben wichtige Kenntnisse nach.

Das Agrochemische Zentrum übernimmt die Bedüngung. Ein Flugzeug fliegt über die Felder und düngt. Dies nutzen auch andere Kooperationsgemeinschaften. Das Flugzeug wird gefüllt.

Der Übergang zur industriemäßigen Produktion in der Landwirtschaft bringt Probleme mit sich, die gemeinsam gelöst werden können. Kotte erklärt die Zusammenarbeit am Beispiel des neu errichteten Kartoffelhauses. Die Kooperation hat das Leben auf dem Land verändert und die Versorgung mit Lebensmitteln verbessert. Ein LKW transportiert Kartoffelsäcke.

Filmstab

Regie
  • Jochen Kraußer
Kamera
  • Hans Kracht
  • Gerhard Münch
Schnitt
  • Sigrid Hohmann

Kurzinhalt (Englisch)

Orgaization of industrialized crop production.

Cooperation in crop production means cooperation among several agricultural cooperatives, and a gradual transition to industrialized production. Socialist cooperative relations change the life in the villages. Cooperative farmers make suggestions and exercise their right to co-determination.

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