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DDR-Magazin 1979/01

Regie: Ulrich Eifler, R. Hempel, 18 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1979

Film-/Videoformat
16 mm, 35 mm
Länge in m
478
Sonstiger Titel
Solidarität - kein besonderer Tag; Magazin I 1

Kurzinhalt (Deutsch)

Am ersten Freitag im September findet traditionell auf dem Alexanderplatz ein Solidaritätsbasar statt, der vom Verband der Journalisten der DDR veranstaltet wird. Neben Verkaufsständen finden sich auch Prominente ein, die den Solidraritätsgedanken unterstützen.

Filmstab

Regie
  • Ulrich Eifler
  • R. Hempel
Kamera
  • Gunter Becher
  • Klaus Schulze
Person, primär
  • Romesh Chandra
  • Chris Doerk
  • Leo Haas
  • Joachim Hermann
  • Gisela May
  • Günter Reisch
  • Peter Schreier
Person, sekundär
  • Ernst Busch

Kurzinhalt (Englisch)

A day like any other.

Every year, GDR journalists organize a large solidarity bazaar in Berlin. We talk to visitors and young people, well-known artists, workers and foreign patriots, who are living temporarily in the GDR and hear why they have come.

Langinhalt

Text: Kein besonderer Tag. Am 1. September bauten Menschen auf dem Alexanderplatz Stände auf und erledigen letzte Handgriffe. Der Verband der Journalisten der DDR veranstaltet einen großen Solidaritätsbasar, was zur jährlichen Tradition geworden ist. Kleingärtner stellen Blumensträuße bereit. Der Vorsitzende des Berliner Verbandes der Journalisten der DDR Ernst Otto Schwabe eröffnet die Veranstaltung. Ein Teil seiner Ansprache ist im Originalton vorhanden. Die Anwesenden sind DDR-Bürger und ausländische Gäste. Schwabe zählt die Völker auf, denen die Solidarität gelten soll, wie Vietnam, Laos, Länder Südafrikas und Chile. Auf dem Basar werden Lose, Souvenirs und Volkskunstgegenstände verkauft. Die Gegenstände stammen von den Journalisten oder wurden von Lesern an die Zeitungen geschickt, damit diese verkauft werden können. Interessenten sammeln sich vor den Ständen und betrachten die Auslage. Eine Gruppe von Jugendlichen singt ein Solidaritätslied. Der ganze Erlös kommt der Solidarität zugute. Der Präsident des Weltfriedensrates Romesh Chandra besucht den Basar. Weitere politische Persönlichkeiten wie Joachim Herrmann, Mitglied des Politbüros der SED. Der Off-Kommentar hebt die Bedeutung des Solidaritätsgedankens heraus. Eine Passantin wird befragt, warum sie den Basar besucht und was für sie Solidarität bedeutet. Sie erinnert besonders an hungernde Kinder in der Welt. Bilder von notleidenden Kindern werden eingeblendet. Weitere Passanten werden befragt. Ein Interviewpartner spricht von seinen Erfahrungen während der Arbeit in einer Freundschaftsbrigade in Mali und Algerien. Seine Aussagen werden mit Fotos von ihm und seinen Tätigkeiten in den Ländern bebildert. Selbst Solidarität ausüben zu können setzt voraus, dass die Wirtschaft des eigenen Landes stark ist. Fotos von Industrieanlagen, Arbeitern und Betrieben der DDR werden gezeigt und anschließend werden Fotos von farbigen Arbeitern und Verwundeten gezeigt, denen geholfen werden kann. Wieder werden Stände auf dem Basar gezeigt. Die Besucher des Marktes kaufen Blumen, Bücher und Plakate. An einigen Ständen verkaufen prominente Künstler ihre Autogramme für einen guten Zweck. Chris Doerk, die Karikaturisten Gerhard Vontra und Henrik Berg beteiligen sich. Berg äußert sich in seinem Interview über die Gründe am Basar mitzuwirken. Der Regisseur Günther Reisch spricht über seine Einstellung zur Solidarität. Auch der Graphiker Leo Haas beteiligt sich am Basar und äußert in einen Interview persönliche Gründe, die auf eine Inhaftierung im KZ rekurrieren, warum er teilnimmt. Einige seiner Graphiken werden gezeigt, in denen er Lagererlebnisse thematisierte und von Faschismus warnt. Die Sängerin und Schauspielerin Gisela May spricht über die Bedeutung für einen Künstler Solidarität auszuüben. Der Tenor Peter Schreier signiert Schallplatten. Er spricht über die Unterstützung der DDR beim Kampf der Vietnamesen als Erfolgserlebnis und als allgemeinen Grundgedanken. Fotos zeigen den Aufbau in Vietnam und arbeitende Vietnamesen an verschiedenen Baustellen. Eine russische Balalaika und andere Gegenstände werden versteigert. Ein amerikanischer Journalist nimmt auch am Basar teil und spricht in einem Interview über seine Motivation. Internationale Gäste und Verkäufer auf dem Basar werden gezeigt. Ein farbiger Journalist, der bei Radio Berlin International arbeitet, versteht die Aktionen auch als Bestätigung für die in der DDR lebenden Afrikaner. Ein ausländischer Einwanderer spricht über die ständige Solidarität, die er in der DDR erfährt. Der Off-Kommentar weist darauf hin, dass in der DDR an jedem Tag und überall Solidarität geübt wird, und als täglicher Alltag bezeichnet werden kann. Das Lied "Vorwärts" gesungen von Ernst Busch erklingt und wird mit Aufnahmen vom Trubel des Basars und Fotos von Kindern aus Angola bebildert.

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