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Der Augenzeuge 1965/01

Schwarz-Weiß, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Wochenschau und Dokumentarfilme, 1965

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
285
Anlaufdatum

Kurzinhalt (Deutsch)

1. Unserer Kameramann berichtet aus Sansibar und Uganda (43 m)

Wussten Sie schon...

2. ... dass es in Berlin einen Prominenten-Friedhof gibt? (Dorotheenstädtischer Friedhof) (26 m)

3. ... wie viele ausländische Studenten bei uns studieren? (TU Ilmenau) (18 m)

4. ... was das Chemiefaser-Kombinat Guben produziert? (DEDERON) (27 m)

5. ... dass die Zucht von Vögeln nicht nur ein Hobby ist? (Ziervogelschau Zeuthen) (32 m)

Reportage

6. Das Berliner Ensemble inszenierte Shakespeares "Coriolan" in der Bearbeitung von Bertolt Brecht und der Musik von Paul Dessau (146 m)

Filmstab

Person, primär
  • Martin Flörchinger (Volkstribun)
  • Wolf Kaiser (Senator)
  • Günter Naumann (Volkstribun)
  • Ekkehard Schall (Coriolan)
  • Hilmar Thate (Aufidius)
  • Siegfried Weiß (Senator)
Person, sekundär
  • Johannes R. Becher
  • Johann Gottlieb Fichte
  • Georg Friedrich Wilhelm Hegel
  • Willy A. Kleinau
  • Ernst-Georg Litfaß
  • Otto Nuschke
  • Christian Daniel Rauch
  • F. A. H. Schievelbein
  • Carl Friedrich Schinkel
  • Bodo Uhse

Langinhalt

1. Aktionen zur Bekämpfung der Malaria in Sansibar, die laut Gesetz unter der neuen Regierung alle sechs Monate durchgeführt werden müssen: Mit einem Lkw treffen Mitarbeiter für die Bekämpfung der Malaria in einer Ortschaft ein; sie laden Sprühgeräte und Desinfektionsmittel ab; Vorbereiten der Handsprühgeräte; ein Bewohner mit einem Baby auf dem Arm; Desinfizieren der Hütten; Frau mit kleinem Mädchen auf dem Arm; drei Frauen vor der Kamera

Eine polnische Ärztin hilft in einem Krankenhaus in Uganda: Die polnische Ärztin und eine einheimische Krankenschwester vor dem Krankenhaus; ein kleines Mädchen sucht Schutz vor den Kameraaufnahmen an der Schulter ihrer Mutter; die polnische Ärztin und Einheimische mit ihren Kindern vor dem Gebäude; sie untersucht ein Baby; Frauen verlassen mit ihren Kindern das Sprechzimmer

"Wussten Sie schon?"

2. Auf dem 1763 geweihten Dorotheenstädtischen Friedhof für Prominenten in der Chausseestraße: Hausnummer 126 und darunter eine alte Tafel "Begräbnisplatz für die Friedrich-Werdersche und Dorotheenstädtische Gemeinde"; Blick durch ein Zaungitter; Steinplastik an Grabstätte; Grabsteine: des Philosophen Johann Friedrich Fichte; des Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel; des Bildhauers Christian Daniel Rauch; des Bildhauers F.A.H. Schievelbein; des Baumeisters und Malers Carl Friedrich Schinkel; des Erfinders der Reklamesäule Ernst-Georg Litfaß; des Schauspielers Willy A. Kleinau; des CDU-Politikers Otto Nuschke; des Schriftstellers Bodo Uhse; weitere entfernte Grabstätten; von Johannes R. Becher (Schriftsteller und Minister für Kultur der DDR)

3. Überreichen der Diplome an ausländische Studenten der Technischen Hochschule in Ilmenau: Teilnehmer an Tischen in einem Saal beim Überreichen der Diplome an ausländische Studenten; Ansprache eines Vertreters des Lehrkörpers; einzelne ausländische Studenten; Überreichen der Diplome; Beifall der Anwesenden

4. Das Chemiefaser-Kombinat in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben wird am 1.1.1965 den Dauerbetrieb in der 1. Produktionsstufe aufnehmen - mit einer Jahresproduktion von 2000 Tonnen Dederon-Feinseide, woraus 100 Millionen Damenstrümpfe bzw. 20 Millionen Garnituren Unterwäsche hergestellt werden könnten: Plakat am Zeitungskiosk auf einer Straße "Guben Chemie für alle"; Zoom auf das Chemiefaser-Kombinat der Wilhelm-Pieck-Stadt Guben; Aufspulen von Feinseide-Dederonfäden; Beine mit Damenstrümpfen; Mannequin im Unterrock zwischen Modepuppen; bzw. in einer Bluse; und in einem Mantel; obige Plakate an einer Litfaßsäule

5. Ausstellung einer Ziervögel-Sparte der DDR in Zeuthen/bei Berlin: Drei Besucher in der Ausstellung; viele Käfige übereinander mit Ziervögeln; ausgefülltes Formular "Wellensittich-Bewertungskarte"; einzelne Wellensittiche; Druckseite mit abgebildeten Ziervögeln; Besucher beim Betrachten; weitere Ziervögel; Schild mit Hinweisen "Zebrafinken Heimat: Australien Japan. Mövchen Japan Muskatfinken Ceylon Tigerfinken Hinterindien Diamanttäubchen Australien Aussteller: G. Rösler Eichwalde"; zwei Jungen beim Beobachten

"Reportage"

6. Ausschnitte aus der Aufführung der Bühnenfassung von William Shakespeares "Coriolan" in der Bearbeitung von Bertolt Brecht und mit der Musik von Paul Dessau (Regie Manfred Wekwerth und Joachim Tenschert, Uraufführung 25.9.1964) im Berliner Ensemble: Dialog und Duell zwischen Coriolan (Ekkehard Schall) und seinem Gegenspieler Aufidius (Hilmar Thate); Stürmen der Mauer von Coriolani durch das Fußvolk unter Führung von Coriolan; Flucht; und erneuter Ansturm; sowie Kampf mit den Verteidigern; siegreiche Heimkehr von Coriolan (als Senatoren Siegfried Weiß und Wolf Kaiser); Absetzen von Coriolan als Konsul durch die Volkstribune (Günter Naumann, Martin Flörchinger, im Hintergrund Heinz-Dieter Knaup, Wolf Kaiser, Siegfried Weiß u.a. - teils Originalton); Epilog des Aufidius

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