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Die Albrechtsburg in Meißen

Regie: Joop Huisken, 15 Min., fa, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1972

Film-Videoformat
35 mm
Länge in m
406
Sonstiger Titel
Albrechtsburg
Anlaufdatum

Kurzinhalt

Dieser Farb-Dokumentarfilm berichtet über die Albrechtsburg in Meißen, ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention. Dem Zuschauer werden architektonische Höhepunkte ergänzt durch Informationen zur Epoche von der Gotik bis zur Renaissance nähergebracht und mit Detailaufnahmen von Gewölbestilen, Fensterumrandungen und des Wendelsteins in der Albrechtsburg untermalt.

Filmstab

Regie
  • Joop Huisken
Drehbuch
  • Joop Huisken
Kamera
  • Joop Huisken
Schnitt
  • Evelyn Eweleit
Szenarium
  • Jürgen Hartmann
Dramaturg
  • Franz Sporer
Komponist
  • Kurt Zander
Produktionsleitung
  • Toni Burger
Sprecher
  • Hans Hildebrandt
Person, primär
  • Arnold von Westfalen
Person, sekundär
  • Ursula Czeczot
  • Albrecht Dürer
  • Christoph Walther II

Langinhalt

0:00:00

Schrifteinblendung "Die Albrechtsburg in Meißen". Blick vom Aussichtspunkt Juchhöh auf die Stadt Meißen (total). Langer und langsamer Zoom vom Aussichtspunkt Juchhöh auf die Albrechtsburg (halbtotal). Umschnitt mit Rückwärtszoom auf die Hoffassade der Albrechtsburg (halbtotal). Schwenk von unten nach oben über den Treppenturm im Hof (halbtotal). Blick (von unten) auf den Treppenturm und die Lukarne in ihrer typischen Ausbildung als Dacherker (halbtotal). Figürliche Konsole am Treppenturm (halbnah). Figürlicher Wasserspeier am Treppenturm (halbnah). Kreuzblumen an der Spitze des Daches (halbnah). Kreuzblume an einer Fialen (halbnah). Sitzende Steinfiguren (Wappenhalter) auf dem Westgiebel (halbtotal). Rückwärtszoom von der Steinfigur auf die Seitenfassade der Albrechtsburg (halbtotal).

0:01:42

Fenster (von außen) im spätgotischen Stil, entworfen vom Baumeister Arnold von Westfalen (halbnah). Das Fenster mit seinen Vorhangartigen Bögen von innen (halbtotal). Schwenk vom Fenster auf die Decke in der Technik des Kreuzgewölbes (halbtotal). Blick auf die hintereinander liegenden Zimmerfluchten, sie dokumentieren den Übergang von der Spätgotik auf die Renaissance (halbtotal). Prachtvoll verzierte Zimmerwände erstrahlen im Licht (halbtotal). Schwenk über eine Fensterfront, die den Blick auf die Elbe frei gibt (halbtotal). Kommentar: "Die Festung hatte sich zur Wohnung gewandelt und zum Symbol. Macht und Reichtum des Fürsten, hoch ragend über der Stadt". Schwenk aus dem Fenster der Albrechtsburg über die Häuser der Stadt Meißen (halbtotal). Blick von der Altstadtbrücke auf die Stadt Meißen (halbtotal) mit Schwenk zur Albrechtsburg (halbtotal). Schwenk von einem Lastkahn auf der Elbe auf die Albrechtsburg (halbtotal).

0:03:02

Kommentar: "Ein halbes Jahrtausend steht sie so, reich an Geschichte und an Geschichten". Gemälde der Albrechtsburg (nah). Gemäldeausschnitt: (Zoom) Männer ziehen ein Schiff mit Seilen die Elbe hinauf (nah). Gemälde mit Elbe und Albrechtsburg (nah). Stich von Meißen aus dem Jahre 1650 (nah). Die älteste farbige Darstellung der Albrechtsburg von 1580 (nah). Bild von Herzog Ernst (nah) und Herzog Albrecht (nah). Blick in eine Ausstellungsnische auf der Albrechtsburg (halbnah). Auftrags-Schriftstück von 1471 der Herzöge an den Baumeister Arnold von Westfalen (nah). Blick in einen Ausstellungsraum (halbtotal). Werkzeuge aus dem 15. Jahrhundert, sie wurden beim Bau der Burg verwendet (halbnah). Gerahmtes Bild von Zimmerleuten des 15. Jahrhunderts (nah). Steinerne Kreuzblume (nah). Schwenk über Handwerkszeuge aus der Entstehungsgeschichte der Albrechtsburg (halbnah).

0:04:17

Schwenk über einen Stich von Albrecht Dürer aus dem Jahre 1506, es zeigt den Baumeister (nah). Ausschnitt aus dem einzig erhaltenem Architekturlehrbuch (nah). Kommentar: "...die Wenigsten von ihnen konnten lesen und schreiben, sie kamen ja aus dem Volk und die Kunst wurde mündlich weiter gegeben, vom Meister an den Schüler. Jeder Bau offenbarte ein Stück Persönlichkeit und alle zusammen waren eine neue Qualität menschlichen Wissens und menschlicher Fertigkeit". Einblendung von Fotografien: Werkmeister, Steinmetz; Zimmermann und Baumeister (nah). Farbige Darstellung der Handwerker bei der Gestaltung eines Turmes unter Zuhilfenahme von Flaschenzug und Leitern (nah). Schwenk über die Gewölberippen des Sterngewölbes im großen Saal (Steinsaal) der Albrechtsburg (halbtotal). Blick (von oben) auf die Pfeiler mit den auslaufenden Rippen im großen Saal (halbtotal). Schwenk über den prunkvoll bemalten großen Saal und seine schlanken Säulen (halbtotal).

0:05:43

Schwenk über die farbig bemalten Gewölberippen und Wandmalereien in der großen Hofstube (halbtotal). Blick in die farbig ausgemalte Hofstube (halbtotal). Kommentar: "Bei der Wiederherstellung der Burg Ende des 19. Jahrhunderts verursachte Wilhelminische Pseudoromantik solche Farborgien, gut für die Kamera, aber schlecht für Meister Arnolds Architektur, die durch klare Linien wirken will". Schwenk über die bemalten Rippen bis in den oberen Gewölbebogen (halbtotal). Schwenk über die weißen Wände und schwungvollen Rippenbögen in einem anderen Burgraum (halbtotal). Detailaufnahme eines gemauerten und unverputzten Stützbogens (halbnah). Blick in den Saal mit seinem weißen Zellengewölbe (halbtotal). Schwenk vom Zellengewölbe auf den Raum darunter und den Durchgang zum Treppenturm (halbtotal). Kommentar: "Ohne Rippen, nur durch die Kanten der Mauersteine entsteht das plastische Licht- und Schattenspiel der scharfgratigen Zellengewölbe, die Größte und letzte Leistung gotischer Wölbungstechnik, Arnold von Westfalen war hier absoluter Meister".

0:06:40

Rückwärtszoom von einem Fenster auf den Ausstellungsraum mit geschnitzten Holzskulpturen aus dem 15. und 16. Jahrhundert (halbtotal). Bemalte und vergoldete Holzskulpturen (halbnah). Schwenk von den Holzskulpturen über die scharfkantigen weißen Rippenbögen auf das Zellengewölbe (halbnah). Heiligenfigur aus Holz unter einem gotischen Rippenbogen (halbtotal). Verschiedene Holzskulpturen u. a. Patrizierfrau, Handwerker, und Geistlicher (jeweils nah). Schwenk über die Skulpturen des Raumes (halbtotal). Holzskulptur mit einem Buch in der Hand (halbnah). Statue mit schmerzverzerrtem Gesicht und Krücken (halbnah). Schwenk über einen Stich aus dem Bauernkrieg (nah). Schwenk über Stiche von Albrecht Dürer: "Die vier apokalyptischen Reiter", "die Eröffnung des 6. Siegels" und "Die vier Euphratengel " (nah). Zoom auf eine Ausstellungswand mit Porträts von Albrecht Dürer (nah). Kommentar: "Einfache Menschen am Beginn der Neuzeit, am Beginn ihrer Zeit".

0:10:36

Kommentar: Reformation und Bauernkrieg, Sieger und Niederlagen. Während der Himmel rot bleibt über dem Land stellt ein Schüler Arnolds den letzten Raum der Burg fertig. Der Meister hat sein Werk nie als Ganzes sehen können". Schwenk von einer Holzskulptur auf das Schlingrippengewölbe im Wappensaal (halbnah). Rückwärtszoom von einer figürlichen Konsole am Ende der Gewölberippen (halbnah). Schwenk über den Rippenbogen zur linken figürlichen Konsole (halbnah und Zoom). Schlussstein mit kleinen Wappen in der Mitte des Schlingenrippengewölbes (halbnah). Rückwärtszoom vom Schlussstein auf das gesamte Schlingenrippengewölbe und den Wappensaal (halbtotal). Kommentar: "Der Saal dokumentiert unwiderruflich das Ende der Gotik, seine Gewölberippen sind nur noch Schmuck, sie haben keine konstruktive Aufgabe mehr".

0:12:03

Steinmetzarbeiten aus dem 16. Jahrhundert von Christoph Walter II. aus Dresden (halbnah). Steinmetzarbeiten im Reliefstil an den Umgängen des großen Wendelsteins, dem Treppenhaus der Albrechtsburg (halbnah). Schwenk über den Treppenturm im Innenhof mit seinen Reliefs von Christoph Walther II. (halbtotal). Blick in das Innere des Treppenturms (Wendelstein) (halbtotal). Blick (von oben nach unten) auf die Wendeltreppe im Turm (halbtotal). Schwenk über die filigranen Säulen der Wendeltreppe (halbnah). Schwenk über die Touristen im Innenhof der Albrechtsburg (halbtotal). Touristen auf der Wendeltreppe (halbtotal). Kindergruppe betritt den Treppenturm (halbtotal).

0:13:46

Kommentar: "Ein halbes Jahrtausend seit die Bauleute hier mit der Arbeit begannen, Kriege zerstörten die Burg, Feuer verwüstete sie, doch sie lebt, sie steht da wie Meister Arnold sie vor sich sah noch ehe der erste Stein gehoben wurde und wie sie nach ihm keiner je erblickt hat". Schulklasse wechselt die Schuhe um die historischen Fußböden zu schonen (halbtotal). Touristen gehen vom Treppenturm in die Ausstellungsräume (halbtotal). Schwenk von den Spitzen der Doppeltürme des Doms von Meißen (St. Johannis und St. Donatus) auf den Vorplatz innerhalb der Albrechtsburg (halbtotal). Blick von der Juchhöh auf den Burgberg mit dem Dom und der Albrechtsburg (total). Abblendung und Abspann: Buch und Text: Jürgen Hartmann. Fachberatung: Ursula Czeczot. Musikbearbeitung: Kurt Zander. Schnitt: Evelyn Eweleit. Dramaturgie: Franz Sporer. Produktionsleitung: Toni Burger. Kamera und Gestaltung: Joop Huisken. Ein Film des DEFA-Studios für Kurzfilme KAG "Kontakt" - ORWO Color.

0:15:09 ENDE

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