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Für das Glück der Frauen und der Familien

Regie: Heinz Müller, Erwin Nippert, 32 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1975

Film-/Videoformat
16 mm, 35 mm
Länge in m
864
Sonstiger Titel
Frauen in Neubrandenburg
Englischer Titel
For the happiness of women and their families

Kurzinhalt (Deutsch)

Der Film beschreibt den Prozeß der sozialen Befreiung der Frau im Zusammenhang mit dem Aufbau des Sozialismus in der DDR. Er stellt an einigen Beispielen dar, welchen Platz die Frau heute in der sozialistischen Gesellschaft einnimmt. Baumwollspinnerinnen und Genossenschaftsbäuerinnen, Stadtarchitektin und Stadtplanerin, Grafikerin und Kongreßdelegierte werden in ihrem Wirkungskreis gezeigt und äußern sich zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen der Zeit.

1. Akt

Glück und Wohlstand kann es nur im Frieden geben; Marx Wort: ohne das weibliche Geschlecht ist kein gesellschaftlicher Fortschritt möglich; keine Konkurrenz der Geschlechter sondern gemeinsames Handeln für gerechtere soziale Verhältnisse; Statements von Arbeitern: bei uns in der DDR sind die Frauen voll gesellschaftlich anerkannt; herrschendes Prinzip ist "gleicher Lohn für gleiche Arbeit"; Initiativkraft, kreatives Potenzial, Umsicht und Charme werden geschätzt; historischer Rückblick SED-Entstehung; 1947 Gründung des Deutschen Frauenbundes; Unterzeichnung des Stockholmer Appells zur Ächtung der Atomwaffen; Aufnahme des DFD in die Internationale Demokratische Frauenkonföderation; 1950 Gesetze zum Schutz von Mutter und Kind und zur Gleichberechtigung der Frau; Frauen waren von Anbeginn an aktive Miterbauerinnen des sozialistischen Staates; bei der Schulreform und der Schaffung neuer Rechtsnormen; Vorbildwirkung einer Weberin

zurück ins Jahr 1975 - Empfang bei Honecker; 1. Mai-Parade; Anna Seghers bei einer Autogrammstunde; Massentrauung; der gesellschaftliche Fortschritt hat auch kleine Zeugen, z.B die Brigade "Völkerfreundschaft" im VEB Baumwollspinnerei Flöha; Teil ihrer Selbstverwirklichung ist es, sich Pläne zur Zielerfüllung zu setzen; Arbeiterinnen schreiben an einem Brigadetagebuch; Kurzportrait des Betriebs; Familie Müller: Frau ist Spinnerin und Parteifunktionärin, Mann Heizer, haben vier Kinder und arbeiten Schichtbetrieb, Organisation ist alles;

in der Leitungsarbeit spielen Frauen eine erhebliche Rolle; in der Betriebsgewerkschaftsleitung sitzen 60 Prozent Frauen

2. Akt

Betriebsfeier auf der Kegelbahn; hohe Erwerbsbeteiligung der DDR-Frauen; Statements zur Arbeitsmotivation; Kegelbahn ist betriebseigene Sportstätte; viele Einrichtungen im BW Flöha kommen den Frauen unmittelbar zugute: Einkauf, Dienstleistung, Kinderversorgung, Betriebswohnungen, Ferienheim im Erzgebirge zur kostenlosen Nutzung, Bungalows an der Ostsee; "die Gleichberechtigung der Frau in der DDR kennt keine vergessenen Dörfer"; landwirtschaftliches Bildungszentrum ist staatlich; Weiterbildung von Frauen: sie erklären, warum diese Erfahrungen im Internat für sie aufregend sind; Fortschritt sozialistischer Landwirtschaft brachte für die Frauen Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen: 5-Tage-Woche, tariflicher Urlaub von 15 Tagen, ein bezahlter Haushaltstag und ganzjährige Vollbeschäftigung;

Landarbeiterinnen auf großen Maschinen; lebenslanges Lernen als eigenes Bedürfnis und gesellschaftliche Notwendigkeit; Mähdrescher-Frauenbigade aus Netzow: Frauen und Technik; Ängste überwinden und Interesse und Lust entwickeln; Wohnungsbauprogramm bis 1990 sollen 3,5 Mio. neue Wohnungen gebaut werden

auch daran sind Frauen beteiligt, wie in Neubrandenburg die Architektin Iris Kundt(?);

städtebauliche Modelle; die gesamte Stadtentwicklung Neubrandenburgs liegt ebenfalls in den Händen einer Frau: Christa Klaus; Stadtentwicklung und die Bedürfnisse der Frauen; Frauenbilder in der Kunst

Statement Künstlerin XX zur Stellung der Frau;

in Ravensbrück Gedenkfeier der Opfer des Nationalsozialismus; 10. Kongress des Demokratischen Frauenbundes; statistische Kennzahlen zur Frau; Vorbild für viele Frauen: Marie Frenz; hier auf ihrer Goldenen Hochzeit

Berlin war Tagungsort des Weltkongresses im Internationalen Jahr der Frau; Gleichberechtigung der Frauen ist ein untrennbarer Teil der sozialen Befreiung Bilder der Delegierten

Filmstab

Regie
  • Heinz Müller
  • Erwin Nippert
Drehbuch
  • Heinz Müller
  • Erwin Nippert
Kamera
  • Klaus Schulze
Schnitt
  • Inge Dochow
Redakteur
  • Jochen Kraußer
Sprecher
  • Georg Thies
Person, primär
  • Angela Davis
  • Marie Frenz
  • Lea Grundig
  • Erich Honecker
  • Margot Honecker
  • Christa Klaus
  • Iris Kundt
  • Werner Lamberz
  • Anna Seghers
  • Ilse Thiele
Person, sekundär
  • Otto Grotewohl
  • Will Lammert
  • Karl Marx
  • Nina Nasarow
  • Wilhelm Pieck

Kurzinhalt (Englisch)

This film describes the process of the social emancipation of women in the course of the construction of socialism in the German Democratic Republic. Several women - a worker in a cotton spinning mill, a cooperative farmer, a town architect and town planner, a graphic artist and women delegates to a congress - are presented as examples of the position women hold in socialist society. Women are shown at their place of work and give their opinions on important questions of our day.

Langinhalt

0:00:00

Schrifteinblendungen auf eine Blumenwiese : DEFA-Studio für Dokumentarfilme. Ein Film der "camera DDR" gestaltet von Heinz Müller, Jochen Krausser, Klaus Schulze, Waltraud Hartmann, Kurt Zander, Hans Hohmann, Rolf Rolke, Klaus Eggert. "Für das Glück der Frauen und Familien". Umschnitt auf junge Mütter mit Kindern (halbtotal). Frauen begrüßen sich an der Schule mit ihren Kindern (halbnah). Junges Paar an einer Bushaltestelle (halbnah). Mutter mit Kind auf dem Fahrrad vor einer Plattenbausiedlung (halbtotal). Mutter mit Kind am Busfenster (halbnah). Frauengesichter (nah). Baumwollspinnerin an der Maschine (halbnah). Landarbeiterin am Steuer eines Mähdreschers (halbtotal). Umschnitt auf einen Arbeiter (halbnah) (O-Ton) "Bei uns in der DDR sind die Frauen voll gesellschaftlich anerkannt, sie haben die Gleichberechtigung und wir als Männer schätzen die Mitarbeit unserer Frauen ganz besonders". Ein anderer Arbeiter (halbnah) (O-Ton) "Ihre Entwicklung ist bei uns ganz besonders voran geschritten, sie hat die Möglichkeit sich zu qualifizieren und bei uns herrscht das Prinzip vor, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, also das die Frau nicht mehr die Hausmutter spielt wie das früher mal üblich gewesen ist...". Umschnitt auf einen Fußgänger (halbnah) (O-Ton) "Ich bewundere an ihnen besonders die Initiative, auch ihre schöpferischen Ideen, auch die Umsicht und den Charme der uns Männern oft fehlt. Viele der Dinge die unsere Frauen heute so selbständig gemacht haben liegen natürlich begründet in einigen Garantien die der sozialistische Staat und die Gesellschaft in diesen 30 Jahren kontinuierlich, aber so wie ich meine auch stabil geschaffen haben". Umschnitt. Blick auf eine neue Wohnsiedlung (halbtotal). Umschnitt

0:02:13

Historischer Filmrückblick in schwarz-weiß mit Rahmen: Trümmerfrau legt sich ein Kopftuch um (nah). Trümmerfrauen schaufeln Steine (halbtotal). Frauen kippen Loren mit Schutt um (halbtotal). Frauen reichen gereinigte Ziegelsteine weiter (halbnah). Trümmerfrauen reinigen mit einem Hammer die brauschbaren Ziegelsteine (halbnah). Frau mauert einen Kamin (halbnah). Blick (von oben) auf die symbolische Vereinigung von Kommunisten und Sozialdemokraten auf einem Trümmerfeld (halbtotal). Fahne mit Aufdruck "Einheit der KPD u. SPD des Kreises Querfurt" (nah). Blick in den Saal des Admiralpalastes vom 22.4.1946, dem Tag des Vereinigungsparteitages (halbtotal). Pieck und Grotewohl bei ihrem historischen Händedruck (halbtotal). Umschnitt. Blick in den Saal bei der Gründung des Demokratischen Frauenbund Deutschlands 1947 (halbtotal). Verschiedene Einstellungen von der Gründungsversammlung des DFD (halbnah). Nina Nasarowa von der russischen Frauenorganisationen am Rednerpult (halbnah). Umschnitt. Unterschriftenlisten werden von einem Wagen abgeladen (halbtotal). Frauen stapeln die Unterschriftenlisten "Stockholmer Appell zur Ächtung der Atomwaffen" in einen Konferenzsaal (halbtotal). Vorhang auf der Bühne mit Parole "5 Millionen Frauen fordern: Erzwingt das Verbot der Atombombe" (halbtotal). Anna Seghers bei einer Sitzung des FDIF (Internationalen demokratischen Frauen-Föderation) am Rednerpult (halbnah). Verschiedene Einstellungen der Sitzungsmitglieder (halbnah). Umschnitt. Blick in den Saal der Volkskammer der DDR im Jahre 1950 (halbtotal). Ministerpräsident Otto Grotewohl beglückwünscht einige Frauen zur Annahme der Gesetze zum Schutze von Mutter und Kind (halbnah). Umschnitt. Architektin diskutiert mit Kollegen neben einer Baugrube (halbtotal). Landarbeiterin auf einem Trecker (halbnah). Schwenk vom Plakat "Unsere Kollegin Hoffmann gibt ein Beispiel" auf eine Arbeiterin an einer Drehbank (halbnah). Frau an einer Webmaschine (halbtotal). Besprechung der Weberinnen vor ihren Maschinen (halbtotal). Wilhelm Pieck spricht mit einer Arbeiterin in einer Glühbirnenfabrik (halbnah). Wilhelm Pieck als Gastredner auf einer Veranstaltung zum internationalen Frauentag (halbtotal). Ende des historischen Filmrückblicks.

0:05:30

Erich Honecker stößt am internationalen Frauentag des Jahres 1975 mit Frauen im Saal an (halbtotal). Honecker und Willi Stoph plaudern mit den Frauen an ihrer Seite (halbnah). Sängerinnen auf der Bühne (halbtotal). Schwenk über die Frauenveranstaltung (halbtotal). Honecker gratuliert einer Frau (halbnah). Eine Frau erhält ihre Urkunde und Blumen (halbnah). Schwenk von der Ehrentribüne auf die 1. Mai-Parade in Berlin im Jahre 1975 (halbtotal). Blick auf Familien mit winkenden Fähnchen und roten Nelken (halbnah). Blick über den gefüllten Platz vor dem Fernsehturm in Berlin (halbtotal). DDR-Autoren signieren ihre Bücher (halbnah). Anna Seghers bei einer Autogrammstunde (halbnah). Kinder an einem Basteltisch im Freien (halbnah). Umschnitt. Blick auf Bräute mit ihren weißen Schleiern und Kleidern (halbnah). Holz sägen nach einer Doppelhochzeit unter reger Anteilnahme der Gäste im Freien (halbtotal). Kinder mit Luftballons springen über Buhnenhölzer am Ostseestrand (halbtotal). Brunnen der Völkerfreundschaft im Abendlicht auf dem Alexanderplatz (halbtotal). Spaziergänger auf dem Alex bei Nacht (halbtotal). Umschnitt

0:07:10

Schwenk über ein Plakat "Dem Frieden die Freiheit" mit eingetragenen Namen und Spendenhöhe (halbnah). Blick auf Solidaritätsmarken des FDGB zum 1. Mai 1971 (nah). Schwenk über eine Urkunde der Frauenbrigade "Völkerfreundschaft" im VEB Flöha (nah). Einblendungen aus einem Tagebuch von Aktionen, Fotos und Zeitungsberichten der Frauenbrigade (nah). Kommentar: "Die Frauen die an diesem Tagebuch schreiben arbeiten in der VEB Wollspinnerei in Flöha im Süden der Republik, ihre Brigade heißt "Völkerfreundschaft" und ist eine von einigen Dutzend Frauenbrigaden im Betrieb...70 von 100 Beschäftigten sind hier Frauen, zwei Drittel davon Facharbeiterinnen...alle Frauen arbeiten in 3 Schichten, die meisten haben Familie". Verschiedene Einstellungen von Frauen an den Spinnmaschinen (halbnah). Konzentrierte Gesichter der arbeitenden Frauen (nah). Frauenhände fädeln die Fäden ein (nah). Spulen voller Baumwollfäden (nah). Wechsel von vollen auf leere Spulen an den Spinnmaschinen (nah). Frau Müller an einer Spinnmaschine (halbnah). Umschnitt in die Wohnung der Familie Müller (halbtotal). Kommentar: "Frau Müller hat eine SED-Parteifunktion im Betrieb, ihr Mann ist Heizer, sie haben 4 Kinder, eine Dreizimmerwohnung und ein kleines Auto". Blick auf die komplette Familie im Wohnzimmer (halbtotal). Frau Müller (halbnah) (O-Ton) "Also ich muß sagen wir arbeiten jetzt schon 16 Jahre in Wechselschicht und es klappt ganz gut, es muß genau so eine Planung sein wie im Betrieb. Ich hab mir jeden Tag mein Ziel gesteckt was ich schaffen muß, und wenn ich das einhalte dann gibt es überhaupt keine Probleme, und ich muß ganz ehrlich sagen ich würde es alleine nicht schaffen wenn mein Mann und meine Kinder mich nicht unterstützen würden...". Umschnitt

0:09:10

Detailaufnahme einer Spinnmaschine (nah). Blick (von unten) auf die Baumwollfäden unter der Maschine (nah). Sitzung im Betrieb der Spinnerei von Flöha mit den Partei- und Gewerkschaftsvertretern (halbtotal). Betriebsleiter (halbnah) (O-Ton) "Es kann nicht anders sein dass in der gesamten Leitungstätigkeit, in der Tätigkeit aller Leitungen unseres Betriebes, die Probleme und Fragen der Frauen eine entscheidende Rolle spielen. Das setzt natürlich auch voraus dass wir die Probleme bis ins Detail von unseren Frauen kennen, zum Beispiel sind in unserer Betriebsgewerkschaftsleitung 60% der Mitglieder Frauen...". Umschnitt auf die Äußerungen der Frauen in der Gesprächsrunde (halbnah) (O-Ton) "...das ist so, der Frauenausschuß der speziell die Aufgabe hat die Probleme der Frauen und Mädchen der Betriebsgewerkschaftsleitung, der staatlichen Leitung darzubringen, im Frauenförderungsplan zusammen fassen und für die Verwirklichung dieser Probleme einzuleiten". Schwenk auf eine Kollegin (halbnah) (O-Ton) "Das die Qualifizierung der Frauen durchgeführt wird, dass sie abgeschlossen werden, dass die Lebensbedingungen verbessert werden". Umschnitt auf eine weitere Kollegin in der Runde (nah) (O-Ton) "Das Vertrauensverhältnis zwischen der Partei und den Frauen in unserem Betrieb ist gegeben, Arbeits- und Lebensbedingungen, Sie haben sich selber davon überzeugen können, sind vielfach entwickelt und trotzdem noch nicht ausreichend. Es bleibt im Raum das wir Rechte der Männer und Frauen hier, für die Frauen natürlich besonders für die Bedingungen für die Wahrnehmung der Rechte sichern müssen". Umschnitt auf das Werk von außen in den Abendstunden (halbtotal). Umschnitt

0:10:45

Kegel werden aufgestellt auf der Kegelbahn (halbnah). Umschnitt auf kegelnde Frauen beim Abwurf der Kugel bei der Betriebsfeier (halbnah). Blick auf die Frauen an den Kegelbahnen (halbtotal). Frauen berichten über ihre Arbeitsmotivation (nah) (O-Ton) "Also ich muß ehrlich sagen ich gehe gerne arbeiten, ich möchte nicht zu Hause sein. Einerseits unterstützen wir unseren Staat, andererseits springt am Ende auch für mich was raus, ich kann mir dann einen Wunsch erfüllen". Schwenk zur Kollegin neben ihr (nah) (O-Ton) "Ich habe 4 Kinder und mein Mann verdient auch nicht so viel, deshalb geh ich auch arbeiten. Ich arbeite schon 27 Jahre in 3 Schichten". Umschnitt auf eine weiter Kollegin (nah) (O-Ton) "Wenn der Mann zu Hause ist und es Hand in Hand geht, dann geht das schon". Ältere Kollegin (nah) (O-Ton) "Ich kann ja die Unterschiede ganz besonders einschätzen, ich hab unter dem Voreigentümer gearbeitet als er noch nicht Volkseigen war, es ist schon ein Himmelweiter Unterschied, es ist auch nicht alles Gold was glänzt bei uns, wir haben auch unsere Sorgen und Probleme, aber im Großen und Ganzen fühl ich mich sehr wohl auf der Arbeit. Ich würde sagen wenn ich mal nicht mehr arbeiten kann, was bald passiert, dann werd ich wohl mal richtig krank werden". Umschnitt auf die kegelnden Frauen (halbnah) (O-Ton). Herta wirft ihre Kugel und trifft alle Neune (halbnah). Kommentar: "Die Kegelbahn entstand als eine der drei Sportstätten mit der Unterstützung des Betriebes und durch Eigenleistungen der Textilarbeiter in ihrer Freizeit". Schwenk über die Kegelbahn bis auf die Parole "Sport Frei" (halbtotal). Umschnitt

0:12:38

Blick auf das Spinnwerk von außen bei Tag (halbtotal). Schwenk von der Fassade auf die Frauen im Innenhof (halbtotal). Schwenk über die Frauen in der Betriebskantine (halbtotal). Kommentar: "Hinter den alten Mauern der Baumwollspinnerei Flöha ist Soziales ein ganzes Programm. Im Betriebskollektiv-Vertrag gibt es eine gegenseitige Verpflichtung zwischen der Gewerkschaftsleitung und der Staatlichen Leitung des Betriebes, wird diese Programm jährlich neu überarbeitet. Viele der Einrichtungen kommen den Frauen unmittelbar zu Gute...". Blick in die Betriebswäscherei (halbtotal). Frauen falten große weiße Laken (halbnah). Blick in den Freizeitbereich des Betriebes (halbtotal). Betriebseigener Lebensmittel-Laden (halbnah). Hauseigene Bibliothek (halbtotal). Blick in eine Kinderkrippe (halbtotal). Sanitäre Einrichtungen im Betriebskindergarten (halbnah). Kinder spielen an Tischen (halbtotal). Kinder gehen aus dem Betreuungsraum in den Garten (halbtotal). Umschnitt

0:13:30

Fahraufnahme an Neubauwohnungen für Betriebsangehörige vorbei (halbtotal). Familienmitglieder spazieren in der Umgebung des Betriebseigenen Ferienheims (halbnah). Blick auf das Ferienheim von außen (halbtotal). Blick in einen Raum mit Feriengästen (halbtotal). Umschnitt auf die Betriebseigenen Bungalows an der Ostsee (halbtotal). Feriengäste erholen sich am Strand (halbnah). Mädchen füttert Möwen (halbnah). Kommentar: "Die Textilarbeiter waren früher in ihrer großen Mehrheit ungelernte Hilfskräfte, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen haben sich so grundsätzlich verändert wie die Besitzverhältnisse". Männer spielen am Strand Volleyball (halbtotal). Umschnitt

0:14:16

Kommentar: "Die Gleichberechtigung der Frau in der DDR kennt keine vergessenen Dörfer. Nirgendwo hat der Aufbau des Sozialismus so sichtbare Veränderungen herbei geführt wie gerade auf dem Lande…". Kinder mit Fahrrädern auf der Dorfstraße von Dedelow (halbtotal). Blick auf ein Fachwerkhaus (halbtotal). Gefüllte Wäscheleine vor einem Wohnkomplex (halbtotal). Schwenk auf die Bushaltestelle im Ort (halbnah). Genossenschaftsbäuerinnen kommen mit Taschen und Koffern in Dedelow an (halbtotal). Blick (von oben) auf große Futtersilos auf dem Land (halbtotal). Schwenk (von oben) auf die Fassade des landwirtschaftlichen Bildungszentrums von Dedelow (halbtotal). Zoom auf die farbig gestaltete Hauswand (halbtotal). Frauengruppe in ihrem Zimmer des Internats (halbnah) (O-Ton). Frauen äußern sich (nah) (O-Ton) "Wenn die uns was fragen die Lehrer, wir wissen es bestimmt nicht...". Eine Kollegin (nah) "Wir haben überhaupt nicht viel gesehen von den Schulen und...kommen wir auf einmal her und sollen...das ist für uns was ganz neues...". Eine andere Bäuerin (nah) "Irgendwie Aufregendes und Ehrgeizig ist man auch, man möchte den Kindern das zeigen, man war auch ein bißchen träge...". Frage aus dem Off: "Also Sie meinen das Ziel was hier gesteckt wird auch erreichen können"? Frauen antworten (nah) (O-Ton) "Ja, das hoffen wir stark...wir sollen ja auch später Verantwortung übernehmen...". Umschnitt

0:15:26

Blick (von oben) in den Schulungsraum des Bildungszentrums Dedelow (halbtotal). Blick vom vortragenden Ausbilder auf die Frauen und Männer im Saal (halbtotal). Ausbilderin vor einer Schultafel (halbnah). Gesichter von zuhörenden Frauen und Männern (nah). Schwenk über die Gruppe der Genossenschaftsbäuerinnen an ihren Pulten (halbnah). Schwenk über die praktische Ausbildung an einer Melkanlage im Bildungszentrum (halbnah) (O-Ton). Ausbilder erklärt den Frauen das Steuerpult der Melkanlage (halbnah) (O-Ton). Schwenk auf die notierenden Frauen während des theoretischen Unterrichts (halbnah). Kommentar: "Früher waren sie sozial abhängig und oft wenig gebildet, der Fortschritt sozialistischer Landwirtschaft brachte für sie entscheidende Verbesserungen für ihre Arbeits- und Lebensbedingungen, darunter die 5-Tage-Woche, Tariflicher Urlaub von 15 Tagen, einen bezahlten Haushaltstag pro Monat, Ganzjährige Vollbeschäftigung". Gesichter der lernenden Frauen (nah). Frauenhände drehen die Knöpfe am Steuerpult (nah). Umschnitt auf die Frauengruppe vor dem Bildungszentrum (halbtotal). Umschnitt. Schwenk über die Genossenschaftsbäuerinnen bei einem gemütlichen Festabend nach bestandener Prüfung in Dedelow (halbtotal). Ober schenkt Wein ein (halbnah). Frauen prosten sich zu (halbnah). Umschnitt

0:17:04

Landarbeiterinnen bei einer Pause auf einem Kornfeld in Netzow (halbtotal). Landarbeiterin auf einer großen Mähmaschine (halbtotal). Schwenk über die Mähmaschinen in Reihe auf den Feld (halbtotal). Mähmaschinen fahren auf die Kamera zu (halbtotal). Blick auf die Frauen am Steuer der Erntemaschinen (halbnah). Landarbeiterin berät sich mit ihren männlichen Kollegen (halbnah). Umschnitt auf eine erzählende Landarbeiterin (nah) (O-Ton) "Also ich bin deshalb in die Landwirtschaft gegangen weil die Leitung mir diese Notwendigkeit eben klar gelegt hat wie dringend es ist Frauen auf die Technik zu setzen". Umschnitt auf eine andere Landarbeiterin (nah) (O-Ton) "Weil ich für Großmaschinen und auch anderen technischen Sachen eigentlich sehr interessiert bin und dann habe ich das auch gemacht. Ich habe einen Häcksler gemacht, einen Mähdrescher, Gabelstapler fahre ich ab dieses Jahr auch schon, aber einen Häcksler noch nicht, da sind nur Männer drauf". Eine weitere Frau (nah) (O-Ton) "Na ja, am Anfang hat man Hemmungen und Angst, aber die muß man sehr schnell überwinden, sonst hat es keinen Zweck. Man muß Lust und Liebe zu der Arbeit haben dann klappt es auch, und Interesse, überall wo man irgendwie einen Fehler erkennen kann muß man dabei sein, zugucken, wie wird es gemacht, um in Zukunft das selbst ausführen zu können". Umschnitt auf eine Frau auf dem Hochsitz des Mähdreschers (halbnah). Frauen wechseln sich am Mähdrescher ab (halbnah) Kommentar: "Die Mähdrescherfrauenbrigade aus Netzow wurde durch die Regierung für ihre hervorragenden Arbeitsleistungen mit hohen staatlichen Auszeichnungen geehrt". Schichtwechsel bei den Fahrerinnen der Mähdrescher (halbnah). Blick über das zu erntende Kornfeld auf die anrollenden Mähdrescher (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt

0:18:56

Blick (von oben) auf einen modernen Verwaltungsbau (halbtotal). Schwenk über die Stadt bis zu den neu erbauten Wohnhäusern (halbtotal). Umschnitt auf ein modernes Hochhaus (halbtotal). Umschnitt auf eine neu entstehende Plattenbausiedlung mit Hochhausbauten (halbtotal). Schwenk zu den bereits fertig gestellten Häusern (halbtotal). Blick (von oben) auf einen Schulhof inmitten des Neubauviertels (halbtotal). Kommentar: "Seit einigen Jahren wird nach den Beschlüssen der SED und der Regierung der DDR das bedeutendste sozialpolitische Programm das seit Bestehen der Republik begonnen wurde. Bis 1990 sollen 3 1/2 Millionen neue Wohnungen gebaut werden...". Blick (von oben) auf Grünanlagen, Kindergärten und Spielplätze zwischen den neu erbauten Wohnblöcken (halbtotal). Umschnitt auf Berufspendler an einer Bushaltestelle (halbtotal). Stadtszenen von Neubrandenburg (halbtotal). Kommentar: "...unter denen die diese Bauvorhaben umsetzen, ihre Aufgaben beherrschen oder hinein wachsen sind unzählige Frauen. In Neubrandenburg ist eine von ihnen Iris Kundt...". Gesicht von Iris Kundt in der Innenstadt (halbnah). Umschnitt auf Kundt in ihrem Architekturbüro (halbnah) (O-Ton) "...verbunden und lösbaren Zusammenhang. Ich bin vor mehr als 10 Jahren aus Berlin hierher gekommen und es war die Aufgabe an mich gestellt meinen 1. Entwurf hier zu verwirklichen, also ein Haus zu bauen. Ich bin dadurch auch in die Stadt hinein gewachsen...(Schwenk über gerahmte Entwürfe an der Bürowand)...mit der weiteren Arbeit hier in Neubrandenburg wurde ich mit immer größeren Aufgaben betraut...(Schwenk über ein Stadtmodell mit historischen Stadtbereichen und geplanten Neubaugebieten)...verantwortungsvolleren Aufgaben, hinsichtlich des Städtebaues auch, und schließlich bin ich nun Stadtarchitekt geworden und bin damit auch verantwortlich für die gesamte Stadtentwicklung und nicht nur für ein Haus". Umschnitt

0:20:30

Schwenk über eine Arbeitsbesprechung zur Neubrandenburger Stadtplanung (halbnah). Iris Kindt neben Christa Klaus (halbnah) Kommentar: "Die gesamte Planung der Stadt Neubrandenburg liegt ebenfalls in den Händen einer Frau, Christa Klaus, sie ist zuständig auch für die künftige soziale Struktur der Stadt...(Gesichter von diskutierenden Planern bei der Arbeitsbesprechung)...bei wachsender Industriealisierung". Klaus und Iris hören den Kollegen aufmerksam zu (halbnah). Christa Klaus (halbnah) (O-Ton) "Wie das eben so üblich ist, die Hälfte der Einwohner sind selbstverständlich Frauen und so ist es etwa auch bei den Berufstätigen, das ist ein sehr gutes Ergebnis. Wir haben einen Frauen-Beschäftigtengrad von 91%, das ist sehr hoch, einschließlich der Lernenden und Studierenden natürlich, aber das ist doch ein recht hohes Ergebnis. Nun möchten wir natürlich für die weitere Entwicklung diesen Stand möchten wir gerne beibehalten, wir haben uns damit gegenwärtig beschäftigt, mit Fragen der Stadtentwicklung bis 1990...(Einblendung: Zementfabrik und ein Großbetrieb in Neubrandenburg)...daher wissen wir auch die Anteile der weiblichen Bevölkerung, wir wissen wie sich in etwa die Berufstätigen der Stadt entwickeln werden...(Einblendung: Frauen verlassen ihren Betrieb bei Schichtwechsel)...also, fest steht, die Frauen haben das Bedürfnis zu arbeiten...man muß dem Bedürfnis entsprechend nach Arbeit auch die Möglichkeit schaffen". Frage aus dem Off an Frau Klaus (halbnah) "Eine ganz persönliche Frage, was verstehen Sie unter Glück"? Christa Klaus lächelt (halbnah) (O-Ton) "Glück, das ist eine ganz schwer zu beantwortende Frage, so persönlich ist das gar nicht aufzufassen, Glück ist Freude, Spaß an der Arbeit, Glück ist wenn man mit den Kindern glücklich sein kann, ich weiß gar nicht wie ich das beantworten soll. Ich bin jedenfalls zur Zeit wirklich glücklich". Umschnitt

0:22:00

Schwenk über ein Gemälde einer Frau mit Blume (nah). Gemälde von pausierenden Landarbeiterinnen auf dem Kornfeld (nah). Gemälde und Büste einer Frau (halbnah). Schwenk über ein gemaltes Porträt einer jungen Frau (nah). Gemälde einer verzweifelten Mutter mit Kind (nah). Bild mit Augen in einer zerstörten und blutenden Stadt (nah). Kommentar: "Der Umwandlungsprozeß der gesellschaftlichen Stellung der Frau in der sozialistischen Gesellschaft ist vollständig. Bis in die Zeit des Widerstandes gegen den Faschismus reicht die Kunst von Professor Lea Grundigs, ihr politisches Engagement spricht aus ihren Bildern wie aus ihren Worten". Lea Grundig umgeben von ihren Bildern (halbnah) (O-Ton) "Also ich glaube in jeder Beziehung als aktive Künstlerin, als Thema der bildenden Kunst, und auch als diejenigen die also die Kunst brauchen, beschäftigen, da haben die Frauen einen ganz anderen Raum eingenommen als das früher der Fall war...". Gemälde von Mutter mit Kind (nah). "...die neue Aktivität der Frau äußert sich ganz besonders auch darin, in ihren außerordentlich starken Beteiligung am Kampf um den Frieden...die Sorge für die Kinder, die Sorge überhaupt ist eines der stärksten Antriebe, ich glaube das ist auch der Grund weshalb so viele Frauen in der Friedensbewegung aktiv sind". Schwenk vom Gesicht Lea Grundigs auf ihre Hände (halbnah). Gemälde von schützenden Händen über Kindern (nah). Umschnitt

0:23:26

Blick auf rote Nelken auf dem Wasser eines Brunnens (halbnah). Schwenk von den Nelken auf das Mahnmal von Will Lammert "Tragende" in der Gedenkstätte von Ravensbrück (halbtotal). Säule mit Skulptur "Tragende" (halbtotal). Frauen mit Transparent "KZ Ravensbrück" im stillen Gedenken (halbnah). Schwenk (von oben) über die angereisten Menschen in der Gedenkstätte (halbtotal). Kränze werden zum Mahnmal getragen (halbnah). Kommentar: "Hundertfach wiederholen sich jährlich in der Republik die Gedenkfeiern für die Opfer des Faschismus. Die Befreiung des Volkes ist wach in der Erinnerung und es wird hier in Neubrandenburg wie anderswo in der Republik zu einer lebendigen Deklaration der Frauen und ihrer Familien zum Antifaschismus und zum internationalen Friedenskampf". Blick auf die Menschen mit ihren Kränzen in den Armen (halbnah). Betende und nachdenkliche Menschen (halbnah). Kranzniederlegungen am Mahnmal "Mutter mit Kind" (halbnah). Schwenk von den Kränzen auf das Mahnmal (halbtotal). Tausende Menschen verharren in stillem Gedenken (halbtotal). Umschnitt

0:24:26

Rückwärtszoom von den Jungen Pionieren am Mikrofon (halbnah) (O-Ton) "Im Namen von 2 Millionen Pionieren grüßen wir alle Frauen unserer Republik, alle fleißigen Mitglieder des DFD, alle Delegierten hier im Saal und liebe Gäste aus unseren sozialistischen Bruderländern mit unseren Pioniergruß. Für Frieden und Sozialismus, seid bereit. Immer bereit". Beifall im Saal zum 10. Kongress des Demokratischen Frauenbundes in Berlin am 1.3.1975 (halbtotal) (O-Ton). Schwenk (von oben) über die applaudierenden Frauen im Saal (halbtotal) (O-Ton). Junge Pioniere winken mit bunten Tüchern (halbnah). Mädchen verteilen Blumen an die Delegierten im Saal (halbnah). Rednerin am Pult (halbtotal). Kommentar: "In der politischen Orgarnisiertheit vieler Frauen der DDR liegt ihr bedeutendster Einfluss in der Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft. Etwa 1/3 der Partei der Arbeiterklasse sind Frauen, mehr als 2,8 Millionen gehören der Gewerkschaft an, und 1,3 Millionenen zählt die sozialistische Frauenorganisation". Rednerin am Pult (halbtotal). Blick aus dem Saal auf die Bühne mit dem Vorstand des DFD (halbtotal). Delegierte machen sich Notizen auf den Tischreihen (halbtotal). Bühnenhintergrund mit Beschriftung "X. Bundeskongress des DFD 1975" (halbtotal). Margot Honecker unter den Delegierten (nah). Werner Lamberz als Zuhörer (nah). DFD-Vorsitzende Ilse Thiele bei ihrer Bilanz am Mikrofon (halbnah) (O-Ton). Gesichter von deutschen und internationalen Delegierten (nah). Blick auf die Reihen der internationalen Gäste (halbtotal). Ilse Thiele (halbnah) (O-Ton) "...auch von dieser Stelle gilt den Frauen Chiles unser herzlicher solidarischer Gruß". Beifall im Saal (halbtotal) (O-Ton). Ilse Thiele weiter (halbtotal) (O-Ton) "Geben wir unsere Kraft für Frieden und Sozialismus, für das Glück der Frauen und der Familien". Rückwärtszoom von der Rednerin auf den Vorstandstisch auf der Bühne (halbtotal). Schwenk über die klatschenden Delegierten (halbtotal) (O-Ton). Gesichter von Rednerinnen (nah). Frauen im Foyer des Kongreßgebäudes unter einem Foto von Erich Honecker (halbnah). Gesicht des 82 jährigen Ehrengastes Marie Frenz (nah). Frenz unterhält sich angeregt mit den Frauen (halbnah). Umschnitt

0:27:04

Blick auf die Gäste von Marie Frenz bei ihrer "Goldenen Hochzeit" (halbtotal). Ehepaar Frenz erhebt sich (halbnah). Schwenk auf den Redner (halbnah) (O-Ton) "Hochverehrtes Jubelpaar, anläßlich ihrer Goldenen Hochzeit, sowie Ihres 50 jährigen Betriebsjubiläums übermitteln wir ihnen die herzlichsten Glückwünsche und wünschen Ihnen noch viele gemeinsame Jahre bei bester Gesundheit...(Schwenk auf das Paar)...Unsere Glückwünsche verbinden wir gleichzeitig mit unserem Dank für Ihre vielseitigen und langjährigen ehrenamtlichen Leistungen innerhalb unserer Gemeinde...(Blick auf die vielen Kinder bei der Jubelfeier)...zum Wohle unserer sozialistischen Gesellschaft". Vertreter der Stadt bedankt sich mit Handschlag (halbnah). Maria Frenz "Herzlichen Dank Heinz". Umschnitt auf eine weitere Rednerin neben dem Jubelpaar (halbnah) (O-Ton) "Im Auftrage des Rates des Kreises Ueckermünde vom ganzem Herzen zu Ihren heutigen Ehrentag...". Umschnitt auf Gratulanten mit Blumen mit dem Paar (halbnah). Klatschende Kinder singen "Hoch sollen sie leben, dreimal hoch..." (halbnah) (O-Ton). Schwenk von den singenden Kindern auf das Jubelpaar am Tisch (halbnah) (O-Ton). Gesicht der lächelnden Marie Frenz (nah) im Off dazu ein erwachsenes Enkelkind (halbnah) (O-Ton) "Das ist meine Oma wie sie leibt und lebt, sie hat meinem Leben sehr viel gegeben. Meine Oma hat nach dem Krieg hier in der Gemeinde versucht die Frauen in das gesellschaftliche Leben mit einzubeziehen, sie hat die DFD-Gruppe gegründet und sie 18 Jahre lang erfolgreich geleitet. Um ein kulturelles Leben aufzubauen hat sie eine Kabarettgruppe mit gegründet, hat selbst mitgespielt. Ein Chor wurde gegründet, es wurden viele Solidaritätsveranstaltungen durchgeführt. In ihrem ganzen Wesen war sie ständig ein Vorbild für mich und ich finde es besonders gut das sie heute meine Eltern und meine Großeltern in dem Rahmen gewürdigt werden...(Schwenk von der Tochter von Marie Frenz zur Jubilarin und ihr Enkelkind)...und so geehrte werden, das finde ich wirklich ganz prima". Marie Frenz lächelt in die Kamera und wischt sich Schweißperlen von der Stirn (halbnah). Umschnitt

0:29:00

Iris Kundt in Neubrandenburg (halbnah). Christa Klaus in ihrem Büro (halbnah). Frauen in der Baumwollspinnerei (halbnah). Landarbeiterinnen in Netzow (halbnah). Mähdrescher-Frauenbrigade in Netzow (halbnah). Delegierte auf dem Weltkongress in Berlin im Internationalen Jahr der Frau (halbnah). Gesichter von Delegierten aus aller Welt (nah). Lachende und sich begrüßende Frauen auf dem Weltkongress (halbnah). Kommentar: "Es war eine hohe Anerkennung für die Frauen und für das ganze Land das die Hauptstadt der DDR zum Tagungsort des Weltkongresses im Internationalen Jahr der Frau gewählt wurde. Zweitausend Delegierte aller Kontinente leisteten hier einen wertvollen Beitrag zur Lösung grundlegender Aufgaben die im Programm der Vereinten Nationen für das Internationale Jahr verkündet wurden. Die Gleichberechtigung der Frauen ist ein untrennbarer Teil der sozialen Befreiung und niemand versteht es besser als sie das gesellschaftlicher Fortschritt, Glück und Wohlstand nur im Frieden erreicht werden können". Angela Davis lächelt in die Kamera (halbnah). Frauen aus asiatischen und afrikanischen Ländern (halbnah). Willi Stoph und Erich Honecker während einer Sitzung (halbnah). Blick in die Kongreßsaal (halbtotal). Umschnitt auf eine Blumenwiese (halbnah).

0:30:20 ENDE

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