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Leben auf der Fischerkoppel

Regie: Dieter Schumann, 22 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Dokumentarfilme, 1989

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
625
Sonstiger Titel
Die Dinge des Lebens

Kurzinhalt (Deutsch)

Dieser Farb-Dokumentarfilm berichtet über die Küstenfischer einer Produktionsgenossenschaft in Wismar. Vor der ruhig geführten Kamera antwortet hauptsächlich der Fischer Peter Bobzin auf die Fragen des Reporters, offen erzählt er von seinen Hoffnungen, Träumen und Sorgen wenige Monate vor der Wende in der DDR. Seine Kollegen und Mitglieder der FPG "Wismarfisch" sprechen deutlich und in knappen Worten von der schädlichen Umweltverschmutzung, den dadurch sinkenden Fangergebnissen und ihrer berechtigten Existenznot, gleichzeitig bekennen sie sich voller Stolz zu ihrem einmal gewählten Beruf. Ein sehenswerter Film der bewegend und präzise zugleich zwischen der Romantik und Realität des Fischereiberufes mit eindrucksvollen Bildern wechselt.

Filmstab

Regie
  • Dieter Schumann
Drehbuch
  • Dieter Schumann
Kamera
  • Sebastian Richter
Schnitt
  • Manuela Bothe
Kameraassistenz
  • Jürgen Wrobel
Ton
  • Dieter Maurer
Person, primär
  • Peter Bobzin
  • Karl-Heinz Kiecker
  • Rolf Seemann
  • Werner Seemann
Person, sekundär
  • Michail Gorbatschow
  • Hans Modrow

Langinhalt

0:00:00

Blick über das Vorschiff eines fahrenden Fischerbootes auf die Ostsee (halbtotal). Peter Bobzin in Ölkleidung füttert die Seemöwen während der Fahrt (halbnah) (O-Ton). Fahraufnahme mit dem Boot und Blick über das Heck auf die fliegenden Seemöwen (halbtotal) (O-Ton). Titeleinblendung auf eine Holzwand "Leben auf der Fischerkoppel". Umschnitt auf einen Fischer bei Flickarbeiten an den Fangnetzen (halbnah). Detailaufnahmen der Flickarbeiten mit Netznadeln (nah). Andere Fischer reparieren ihre Netze an Land (halbtotal). Peter Bobzin erzählt während er seine Netze säubert (halbnah) (O-Ton) "Anderen Berufswunsch gab es nicht, also das war von Anfang an vorbestimmt. Ich hab meine Jugend hier am Hafen verbracht". Aus dem Off fragt der Reporter: "Deine Tochter hat einmal gesagt Du gehst eigentlich relativ selten in die Stadt, stimmt das"? Bobzin (halbnah) (O-Ton) "Dat stimmt...ich gehe morgens runter zum Hafen, mein Essen hab ich mit für den Tag, die Verpflegung, und wenn ich dann in die Stadt muß da muß ich mich auch noch umziehen, das ist alles umständlich. Die Sachen die ich brauch die bringt meine Frau mit, und da kriegt man ja Platzangst in der Stadt...wenn die Urlauber da sind". Umschnitt

0:02:41

...auf die Holzhütten der FPG "Wismarfisch" mit Schafen auf der Wiese (halbtotal). Fischer (halbnah) wird vom Reporter aus dem Off befragt: "...ist es selten so ein Moment das man das Gefühl hat das die Fischer zufrieden sind mit ihrem Leben heutzutage"? Fischer (halbnah) (O-Ton) "Na, die mögen es manchmal auch nicht so zeigen, fressen das in sich hinein und dann...bloß, da kommt man ja auch nicht weiter damit, aber Peter nicht, das weiß ich hundertprozentig". Aus dem Off fragt der Reporter: "Und wo kommt der her dieser Seelenfrieden"? Fischer mit gekreuzten Armen vor der Brust (halbnah) antwortet (O-Ton) "Bei ihm stimmt auch alles, Kinder hat er groß, und jetzt haben sie auch eine gute Wohnung und alles, vorher waren sie in so einem Altbau drin und das war auch nicht das rechte und dann mit den Kindern da drin. Und nun hat er so gut wie alle unter gebracht, jetzt sind sie beide alleine, jetzt freuen sie sich auch wenn sie mal wieder kommen". Einblendung von Peter Bobzin während der Netzreinigung (halbnah). Reporter im Off: "Viel mehr braucht man nicht zum Leben". Fischer zuckt die Schultern (halbnah) (O-Ton) "Zu essen haben wir, satt werden wir jeden Tag, zu trinken haben wir auch, besser kann es uns nicht gehen. Hier und da mal ja, aber deswegen geht die Welt nicht unter...". Umschnitt

0:03:30

Ehefrau des Fischers im Gartenbereich neben dem Holzhaus (halbtotal). Blick auf die Fischerhäuser umgeben von Brettern und Holzstämmen (halbtotal). Blick über das Gelände der Fischer-Genossenschaft (halbtotal). Im Off hört man den Fischer erzählen: "...wenn ich das heute nicht krieg dann kriege ich das morgen vielleicht wenn ich unbedingt etwas brauche, und vom Auto hängt das Leben auch nicht ab...wenn ich was anzuziehen hab und zu Essen dann ist mir alles OK". Umschnitt auf ein Schild vor einem Holzzaun "Betriebsgelände. Betreten durch Unbefugte streng verboten! FPG Wismarfisch" (halbnah). Fischer Bobzin schließt die Holztür auf und geht im Morgengrauen zu den Holzschuppen der FPG (halbtotal). Bobzin schaltet das Radio in der FPG-Werkstatt ein und während der Nachrichten zieht er seine wasserfeste Kleidung für den Fischfang an (halbnah) (O-Ton) "NDR-Welle Nord aktuell. Die Nachrichten, Bonn: Für die Lösung des Flüchtlingsproblems in den Botschaften und Vertretungen der Bundesrepublik zahlt die Bundesregierung...Geld an die DDR...in der Bundespressekonferenz wies man Meldungen über ein Kopfgeld oder über Pauschalpreise zurück. Stuttgart: Die Führung der DDR muß nach Ansicht des SED-Bezirksvorsitzenden von Dresden Modrow über die Gründe der gegenwärtigen Flucht länger nachdenken, Modrow ließ offen welche Veränderungen er für notwendig hält. Der 61jährige SED-Politiker gilt als Reformwillig. Moskau: Staats-und Parteichef Gorbatschow hat mit einem Eingreifen der Regierung in Moskau in den Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan gedroht...". Bobzin setzt seine Mütze auf und verläßt den Schuppen (halbnah) (O-Ton).

0:05:37

Bobzin am Ruder seines Fischerbootes bei der Ausfahrt im Morgengrauen (halbtotal) (O-Ton). Bobzin grüßt einem vorbei fahrenden Fischer zu (halbtotal). Vorbeifahrt am ankernden Frachter "Artern-Rostock" im Hafen von Wismar (halbtotal). Blick vom fahrenden Fischerboot auf die Hafenanlagen von Wismar (halbtotal) (O-Ton). Schwenk von den ankernden Schiffen auf Bobzin in seinem kleinen Fischerboot (halbtotal) (O-Ton). Blick über den Bug des Fischerbootes auf die offene See (halbtotal). Peter Bobzin in seiner Fischerwerkstatt (halbnah) (O-Ton) "Ja, der Fischer verdient viel Geld, der Fischer arbeitet viele, viele Stunden das Jahr über. Wenn ich einen anderen Beruf hätte, irgendwie auf der Werft, und würde da die Stunden arbeiten die ich in der Fischerei arbeite, dann würde ich genauso viel Geld verdienen, oder noch mehr verdienen". Frage aus dem Off an Bobzin: "Was sind eigentlich die positiven Seiten in dem Beruf"? Peter Bobzin in der Werkstatt (halbnah) (O-Ton) "Das freie Leben, man kann selbst bestimmen, geht man fischen oder zu Hause bleiben, und dauernd an der frischen Luft. Man ist mit der Natur verbunden, das sind die positiven Seiten, und die negativen Seiten das man bei jeden Wind und Wetter raus muß...". Aus dem Off: "Du bist ja jetzt im Urlaub in Hamburg gewesen und dann auf Hiddensee, das liegt ja beides an der Küste. Zieht es Dich nicht mal ein weites Stück weg"? Peter Bobzin nimmt ein Fischbrötchen zu sich (halbnah) (O-Ton) "Ins Binnenland, ja ich fahr mal hin, zwei, drei Tage, mir fehlt das Wasser. Ich hab einen Kollegen der wohnt in der Nähe von Dresden, wenn ich den Besuch dann fahr ich nach Dresden rein um an der Elbe zu sitzen und um auf einem Dampfer zu fahren...". Frage aus dem Off: "Und was zieht Dich dann immer wieder so schnell zurück"? Bobzin (halbnah) (O-Ton) "Ich fühl mich da nicht wohl". Umschnitt

0:08:21

Blick auf Peter Bobzin in orangener Ölkleidung auf seinem Fischerboot in der Ostsee (halbtotal) (O-Ton). Halt an einer Netzboje mit Flagge (halbnah). Bobzin nimmt die Netzboje an Bord und zieht das Netz ein (halbnah) (O-Ton). Schwenk von Bobzin auf das Netz im Wasser (halbnah) (O-Ton). Blick auf das sich aufrollenden Leinen des Netzes im Boot (halbnah). Bobzin stellt den Motor ab und zieht das Netz weiter ein (halbnah) (O-Ton). Schwenk auf die ersten Schollen an Bord (halbnah). Umschnitt auf aufgereihte Sprotten auf einer Stange (halbnah). Fischer reinigt die Eisenstangen während ein anderer die Sprotten aufspießt (halbtotal) (O-Ton) "Ruhe ne, so ist das auch immer an Bord, wenn wir da mit zwei bis drei Mann sitzen, wir pulen die Fische aus, keiner sagt ein Ton...wenn da mal einer mitfährt sagt der, sag mal, seid ihr alle bescheuert, ihr müßt doch mal irgend was sagen...". Blick auf drei Fischer und ein Schaf auf dem Gelände der FPG (halbtotal) (O-Ton). Umschnitt...

0:11:09

...auf Peter Bobzin und einen Kollegen auf seinem Boot (halbnah). Bobzin und Kollege schlagen Holzpfähle in den Seeboden (halbtotal) (O-Ton). Fischer wird an Land aus dem Off befragt (halbnah): "Wie siehst du so eigentlich die Perspektive eures Berufes hier"? Fischer vor hängenden Aalreusen (halbnah) (O-Ton) "Ja, Perspektive da sieht es schlecht aus, sehr wenig Fisch, wir fangen ungefähr ein Drittel weniger als vor 10 Jahren, ich hatte sonst ungefähr 90-100 Tonnen im Jahr, und was habe ich jetzt, jetzt habe ich vielleicht 40 Tonnen...so hat das nachgelassen mit den ganzen Verschmutzungen...am meisten Schuld gebe ich der ganzen Umweltverschmutzung". Umschnitt auf einen anderen Fischer (halbnah) (O-Ton) "Fischerei liegt hier an der westlichen Ostsee ziemlich am Boden, aufgrund im Herbst haben wir hier viel Flundern und Dorsch gefangen, und wenn wir jetzt alle hin gehen, alle Boote hier, dann kommt vielleicht jeder mit einem Zentner an, und das durch 3 Mann teilen, dann ist der Arbeitsaufwand größer wie eben wie das einbringt, ne...". Umschnitt

0:13:02

Fahraufnahme auf der Ostsee, vorbei an Pontons mit Stahltürmen und Signalanlagen (halbtotal) dazu hört man den Fischer weiter erzählen: "…und das ist auch bedingt durch den Umweltschmutz…früher hat man nicht drauf geachtet und jetzt auf einmal wo es zu spät ist, bloß das bißchen was im Augenblick geschieht und so, hebt das nicht auf was vorher gewesen ist. Der Grund ist voll von Schlick und Öl und Reinigungsmittel von den Kläranlagen, und was da alles mit durch gekommen ist, alles vermodert und verrottet und der Fisch kommt nicht mehr". Frage aus dem Off an den Fischer (halbnah): "Würdet ihr als Fischer wissen was man da überhaupt noch machen kann um das wieder zu verändern"? Fischer mit gekreuzten Armen vor der Brust (halbnah) (O-Ton) "Na das einzige ist erst einmal das man vernünftige Klärgruben macht und das die Abwässer geklärt werden, man kann in die Elbe nicht immer alles rein fließen lassen, Jauche und Gülle. Und das ist doch genauso mit dem Acker, wenn die Gülle da drauf kommt, bei der Schneeschmelze fließt das in den Bach rein und der fließt in die Ostsee, und dann ist es genauso wieder da". Fahraufnahme auf der Ostsee mit einem Fischerboot (halbtotal). Umschnitt

0:14:10

Bobzin und sein Kollege an der Anlegestelle in Wismar (halbtotal). Aalreusen werden vom Boot an Land auf einen Karren gezogen (halbtotal). Bobzin mit einem zappelnden Aal in der Hand (halbnah). Bobzin nimmt einen Aal aus der Holzkiste (halbnah) (O-Ton) "Das ist der berühmte Aal, der wird nur im Dunkeln gefangen, da gibt es sehr wenige von, dann wird er im Dunkeln verkauft. Umschnitt auf Bobzin in seiner Werkstatt beim Flicken der Aalreusen (halbnah). Aus dem Off wird er befragt: "Peter, du bist ja dafür bekannt dass du sehr viele Sachen aufhebst, warum machst du das, aus Sparsamkeit"? Bobzin arbeitet weiter an der Aalreuse (halbnah) (O-Ton) "Ja, wenn man die Sachen wieder verbrauchen kann, man darf nicht alles weg schmeißen, es gibt schon so viel Abfall auf der Welt, also überall, man kann das doch wieder verwerten. Es wäre schade wenn es weg geworfen wird". Peter zeigt einen gefüllten Sack mit Metallresten (halbnah). Schwenk vom Sack auf Peters Gesicht (halbnah) (O-Ton) "Tja, das wird gesammelt und nachher zum Schrott gebracht, hier, die ganzen Kronkorken, die werden nicht achtlos umher geschmissen, kommen in eine Blechdose, kommen auch in den Schrottabfall. Die lachen alle über mich, ich weiß nicht, ist zu schade das weg zu schmeißen, das kann ja wieder gebraucht werden". Peter Bobzin zeigt die Kronkorken in die Kamera und legt dem Sack mit Metallresten beiseite (halbnah). Umschnitt

0:15:53

Fischer im Freien auf einer Holzkiste (halbnah) (O-Ton) "...wenn man manchmal so sieht wie damit umgegangen wird. Ob du den Fisch jetzt direkt nimmst, bleibt in der Sonne stehen, da macht sich kein Mensch ne Birne, oder überhaupt, er kommt ja gar nicht frisch in die Verkaufsstellen auf dem Markt, dann liegt es an den Fahrzeugen bei uns ihn ins Binnenland zu befördern, und ich mach mir privat jedes Mal den Spaß wenn ich mal weiter weg komme von Wismar und bißchen Zeit hab, gehe ich grundsätzlich in jeden Fischladen rein den ich unterwegs finden tu und guck mir dort dat Angebot an. Und wie gesagt, ich bin jetzt 3 Wochen in Halle gewesen, hab da 2 Fischläden gefunden und bin auf jeden zweiten und dritten Tag vorbei gekommen, und jedes Mal reingeguckt, morgens, zum Anfang bevor sie aufmachten, was sie hatten, das einzigste was da war das waren Forellen die sie aus dem Binnenland haben und Salzheringe...". Fischer hängen im Innenhof der FPG ihre Netze und Aalreusen zum Trocknen auf (halbtotal). Schwenk über die arbeitenden Fischer auf dem Gelände der FPG (halbtotal). Im Off dazu der Fischer weiter: "...ja, und wir quälen uns zum Beispiel auf Rügen und hier den Hering zu fangen bei ungestümen Wetter und müssen dann miterleben das man zu uns sagt wir sollen den nächsten Tag nicht auslaufen weil sie gar nicht garantieren können das die Fische abgesetzt werden". Umschnitt

0:17:10

Fischer flicken mit der Netznadel ihre Netze (halbnah). Im Off dazu Peter Bobzin: "Da sind die Finger schon ein bißchen krumm, so schnell geht das nicht mehr...im Sommer geht es noch, aber jetzt werden die Finger ein bißchen steif...das macht das Alter, die Gelenke rosten schon ein bißchen ein..". Blick auf den arbeitenden Bobzin am Netz (halbnah). Gesicht von Peter Bobzin bei den Flickarbeiten (nah). Umschnitt auf die Aal-Fangstelle in der Bucht von Wismar (halbtotal) (O-Ton). Seemöwen umfliegen den Fangplatz (halbtotal) (O-Ton). Peter rudert mit seinem Beiboot vom Fangplatz weg (halbtotal). Peter legt an seinem Motorboot an und befestigt das Beiboot (halbnah) (O-Ton). Umschnitt auf Peters Werkstatt (halbnah). Im Off wird er befragt: "Du hast doch einmal angefangen dieses kleine Schiff zu schnitzen, für wen ist das denn gedacht"? Peter näht weiter an der Aalreuse (halbnah) (O-Ton) "Ja, für meinen Enkelsohn...". Peter näht weiter an der Reuse (halbnah). Aus dem Off: "Kannst Du uns das mal zeigen"? Peter (halbnah) (O-Ton) "Aber im Moment habe ich keine Zeit daran weiter zu arbeiten". Peter steht auf und holt das Holzboot aus der Ecke und zeigt es in die Kamera (halbnah) (O-Ton) "Da kommt noch ein Ruderhaus drauf, Mast, das soll ein Fischereifahrzeug werden". Frage aus dem Off: "Dein Sohn ist nun Bootsbauer geworden, glaubst Du nun das Dein Enkel vielleicht Dein Schiff und Deinen Job mal übernehmen wird"? Peter lächelt und stellt das Boot zurück (halbnah) (O-Ton) "Ich hoff das". Umschnitt

0:19:48

Peter Bobzin fährt mit seinem Motorboot von den Aalreusen weg (halbtotal). Im Off dazu Peter: "...und es wär ja schade wenn er das alles verkaufen würde, da steckt ja bald ein halbes Leben drin, ne...". Peter auf dem fahrenden Boot (halbnah) (O-Ton). Im Off die Frage an ihn: "Ja Peter, wenn Dein Enkel tatsächlich mal übernehmen sollte, was wäre das Wichtigste was Du ihm mitgeben könntest"? Blick auf Peter auf dem fahrenden Fischerboot (halbnah) (O-Ton), dazu Peter im Off: "Ja, was kann ich ihm mitgeben, wie er sein Geschirr machen soll, wo er das aussetzen soll, solche kleinen Tricks und so kanten wo Fisch ist, wo was sein kann, das er sein Geschirr in Ordnung haben muß, da lebt er von, das ist das Wichtigste. Da muß die Familie öfters zurück stehen, erst kommt das Geschirr, so habe ich das von meinen Eltern übernommen...". Fahraufnahme hinter dem einfahrenden Peter mit seinen beiden Boote im Hafen von Wismar (halbtotal) (O-Ton). Peter dazu im Off: "...und das würde ich ihm auch sagen das er mit Freude zur Arbeit gehen soll, das die Arbeit keine Last sein muß, ja, das wärs...und das alles mit viel Stolz, das ist die Hauptsache". Fahraufnahme aus dem Hafenbiet von Wismar mit Peter Bobzin (halbtotal). Schrifteinblendungen: Regie Dieter Schumann. Kamera Sebastian Richter. Ton Dieter Maurer. Schnitt Manuela Bothe. Mischton Ulrich Fengler. Kamera-Assistent Jürgen Wrobel. Aufnahmeleiter Lydia Trotz. Produktion Marco Mundt. Wir danken der FGP "Wismarfisch", besonders Peter Bobzin, Karl-Heinz Kiecker, Werner Seemann und Rolf Seemann. © DEFA-Dokumentarfilm 1989

0:21:25 ENDE

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