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Nur eine Frau

Regie: Carl Balhaus, 105 Min., sw, Spielfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Spielfilme, 1958

Film-Videoformat
35 mm
Länge in m
2863
Sonstiger Titel
Nachtigall im Winter; Luise Otto-Peters
Englischer Titel
Only A Woman
Premierendatum
Anlaufdatum
Literarische Vorlage
Zinner, Hedda: "Nur eine Frau", Schauspiel

Kurzinhalt

Ein biographischer Film über die Frauenrechtlerin Luise Otto-Peters (1819-1895). Als wohlbehütete Tochter eines angesehenen Juristen wächst sie in Meißen auf. In ihrer bürgerlichen Umgebung stößt die junge Luise mit ihrer Anteilnahme an politischen und sozialen Problemen auf Unverständnis. Doch sie geht ihren eigenen Weg, schlägt die Werbung eines reichen Adligen aus und beginnt zu arbeiten. Ihre Gedichte und fortschrittlichen Artikel werden von den Zeitungen gedruckt. Ein Aufenthalt beim Schwager, der eine Weberei besitzt, konfrontiert sie mit dem Elend der Fabrikarbeiter. Ihr Mitleid und ihre Empörung ob dieser Ausbeutung läßt sie Partei ergreifen. Verständnis für ihr Engagement findet sie bei dem jungen Lehrer August Peters, der die von der Fabrikarbeit übermüdeten Kinder in den Abendstunden unterrichtet. Eine Verbindung der beiden wird von der Familie hintertrieben. Luise schreibt sozialkritische Romane und gründet die erste Frauenzeitschrift Deutschlands. In den Kämpfen der 48er Revolution trifft sie August wieder. Er ist verwundet, und sie verbirgt ihn, kann aber seine Verhaftung nicht verhindern. Als er nach zehnjähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, heiraten sie.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Filmstab

Regie
  • Carl Balhaus
Drehbuch
  • Erich Ebermayer
  • Hedda Zinner
Kamera
  • Götz Neumann
Schnitt
  • Helga Emmrich
Darsteller
  • Karla Runkehl (Luise Otto-Peters)
  • Rudolf Grabow (August Peters)
  • Lore Frisch (Antonie)
  • Helga Göring (Melanie)
  • Ruth Baldor (Tante Amalie)
  • Hanns Anselm Perter (Dennhardt)
  • Maly Delschaft (Frau Führmann)
  • Hans Finohr (Vater Otto)
  • Albert Garbe (Robert Blum)
  • Eva-Maria Hagen (Franziska)
  • Isolde Thümmler (Klementine)
  • Hans Stetter (Baron Rödern)
  • Hermann Matt (Schönemann)
  • Hansjoachim Büttner (Prof. Klemm)
  • Peter A. Stiege (Meister Burkhardt)
Szenenbild
  • Erich Zander
Dramaturg
  • Marieluise Steinhauer
Komponist
  • Eberhard Schmidt
Kostüm
  • Hans Kieselbach
DEFA-Fotograf
  • Eduard Neufeld

Kurzinhalt (Weitere Sprachen)

Un film sulla vita di Luise Otto-Peters (1819-1895), attivista per i diritti delle donne, figlia di un noto giurista di Meißen. Cresciuta in un ambiente borghese, che non ha mai compreso il suo interesse per la politica e i problemi sociali, la Otto rifiuta di sposare un ricco nobiluomo per iniziare a lavorare, scrivere poesie e articoli progressisti ripresi dai giornali. Indignata per la miseria e lo sfruttamento degli operai nell'industria tessile, prende le parti dei più deboli, aiutata dal giovane insegnante August Peters, con cui avrà una relazione finita per colpa della famiglia di lei. Luise scrive romanzi di critica sociale e fonda la prima rivista femminile in Germania. Durante la rivoluzione del'48 ritrova August, ferito, a cui offre un nascondiglio, senza tuttavia evitare la sua cattura. Dopo 10 anni di prigionia, i due riescono finalmente a sposarsi. (Italienisch)

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