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Spielbank-Affäre

Regie: Arthur Georg Otto (auch: Artur) Pohl, 94 Min., fa/sw, Spielfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR), Schweden
A. B. Pandora Film, Stockholm / DEFA-Studio für Spielfilme, 1957

Film-Videoformat
35 mm
Länge in m
2453
Sonstiger Titel
Parkplatz zur großen Sehnsucht; Spielbankaffaire (Arbeitstitel)
Englischer Titel
Murder In The Casino
Premierendatum
Anlaufdatum
Literarische Vorlage
Oettingen, Hans von: Bericht
Veröffentlichungen
DVD: Filmverlag Fernsehjuwelen / www.filmjuwelen.de
Filmplakat zu "Spielbank-Affäre"

Kurzinhalt

Die junge, hübsche Bühnenelevin Sybille ist ein häufig gesehener Gast des Spielcasinos einer westdeutschen Kurstadt. Die rollende Roulettekugel soll ihr bei der Finanzierung ihres Studiums helfen. Sie hat eine Abmachung mit Dr. Busch: Sie spielt mit seinem Geld und bekommt dafür einen kleinen Anteil vom Gewinn. Er bleibt im Hintergund, da sich Glücksspiel für einen angesehenen Rechtsanwalt nicht ziemt. Spät und nur durch das Eingreifen des Journalisten Gerhard Fischer kommt sie dahinter, daß Dr. Busch sie betrügt. Durch sie hat er gefälschte Chips in Umlauf gebracht, um das Casino zu ruinieren und in die Hände eines Monopols zu treiben. Gerhards Versuch, die Machenschaften auffliegen zu lassen, schlägt fehlt: die Herren der Casinos haben sich untereinander schon verständigt. Aber Sybille hat er gewonnen.

Filmtext: Spielbankaffaire. Roman von Hans von Oettingen. Berlin: Verlag der Nation 1956.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Informationen zur Digitalisierung/Rekonstruktion des Films:

Der Film „Spielbank-Affäre“ wird 1956/1957 als Co-Produktion zwischen der DEFA und der Pandora-Film Stockholm gedreht. Tatsächlich ist es eine verdeckte ost-westdeutsche Produktion, die von dem Münchner Filmkaufmann Erich Mehl co-finanziert wird.

Als der Film abgedreht ist, entscheiden die DEFA-Verantwortlichen, „Spielbank-Affäre“ in der DDR statt in Farbe nur in Schwarzweiß zu zeigen. Regisseur, Kameramann und andere Beteiligte ziehen ihre Namen zurück.

Die vollständige Fassung in Farbe und Totalvision ist weder in der DDR noch in der BRD gezeigt worden. Erst 2016 konnte sie restauriert auf DVD erscheinen. In der Bundesrepublik lief eine gekürzte Fassung in Normalformat unter dem Titel „Parkplatz zur großen Sehnsucht“.

Filmstill zu "Spielbank-Affäre"

(R: Arthur Pohl, 1957) Fotograf: Erich Kilian

Filmstill zu "Spielbank-Affäre"

(R: Arthur Pohl, 1957) Fotograf: Erich Kilian

Filmstab

Regie
  • Arthur Georg Otto (auch: Artur) Pohl
Drehbuch
  • Arthur Georg Otto (auch: Artur) Pohl
Kamera
  • Joachim Hasler
  • Otto Hanisch (2. Kameramann)
Schnitt
  • Hildegard Tegener
Darsteller
  • Gertrud Kückelmann (Sybille)
  • Jan Hendriks (Gerhard)
  • Rudolf Forster (Gallinger)
  • Peter Pasetti (Dr. Busch)
  • Willy A. Kleinau (Martinez)
  • Sven Lindberg (Sörmann)
  • Barbro Hiort af Ornäss (Schulleiterin)
  • Horst Schönemann (Bertram)
  • Siegfried Weiß (Balduin)
  • Erich Franz (Böckler)
  • Horst Gentzen (Hans)
  • Hubert Suschka (Kröger)
  • Hans Wehrl (Pfeiffer)
  • Franz Arzdorf (Saalchef)
  • Charlotte Brummerhoff (Wohnungsvermieterin)
  • Fred Düren (Reporter)
Regieassistenz/ Co-Regie
  • Eleonore Dressel
Kameraassistent
  • Heinz Bohn
Szenenbild
  • Gerhard Helwig
Dramaturg
  • Marieluise Steinhauer
Komponist
  • Martin Böttcher
Ton
  • Gerhard Wiek
Musikinterpret
  • DEFA-Sinfonieorchester
  • Horst Fischer
  • Eva May
  • Rundfunktanzorchester
Kostüm
  • Vera Mügge
Maske
  • Lydia Braatz
  • Elfriede Koch
  • Alois Strasser
Produktionsleitung
  • Werner Dau
DEFA-Fotograf
  • Erich Kilian

Kurzinhalt (Englisch)

In a casino in a We'5t German health resort, one often sees Sybille - an attractive young student actress. With her winnings from the roulette table, she attempts to finance her studies. Despite a rather lucky streak, her winnings are a little on the lean side. She doesn't, however, gamble with her own money but with that of Dr. Busch, a lawyer, who likes to stay in the background with the argument that gambling houses are not the proper turf for a serious lawyer. From him, Sybille receives only a small share of her winnings later, and only through the intervention of Gerhard Fischer, a journalist, does Sybille come to realize her role in Dr. Busch's fraudulent scheme. Dr. Busch uses her to bring bogus chips in circulation, he wants to ruin the casino and eventually bring it under the control of a monopoly The journalist's attempt to make the deception known proves ultimately to be unsuccessful - the casino bosses have already informed each other and taken the appropriate steps. Nevertheless, Fischer and Sybille become a couple.

Source: Progress Film-Verleih

Kurzinhalt (Weitere Sprachen)

La giovane e bella Sybille, che sta studiando per diventare attrice, è spesso ospite del casinò di una località termale della Germania dell'ovest. La ragazza, che spera con il gioco d'azzardo di finanziarsi gli studi, ha stretto un accordo con lo stimato giudice Busch: lui la lascia giocare con i suoi soldi, garantendole una percentuale sulle vincite. In realtà il Dr. Busch la usa solo per introdurre nel casinò delle fiches fasulle, che manderanno la struttura in rovina. Ma i signori del casinò hanno scoperto i suoi magheggi e Sybille ne uscirà vincente. (Italienisch)

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