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Zeitzeugengespräch: Herrmann Zschoche

Regie: Peter Bauer, 107 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Deutschland
Studio Klarheit, 2011

Film-/Videoformat
Digital Betacam
Sonstiger Titel
Filmgespräch mit Herrmann Zschoche

Kurzinhalt (Deutsch)

Herrmann Zschoche spricht über seine Anfänge als Filmschaffender und seine kontinuierliche Leidenschaft Spielfilme drehen zu wollen. Er berichtet über seine Studienzeit an der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg (1954-1959), sowie seine dortigen Erfahrungen mit den Unterrichtsfächern, Dozenten und auch mit den praktischen Übungen. Zschoche beschreibt seine Zusammenarbeit mit Karl Plintzer und Manfred Krug, er vermittelt dabei ebenfalls Eindrücke aus seiner Regieassistenzzeit (1960-1962) mit Gerhard Klingenberg und Frank Beyer. Im weiteren Verlauf des Gespräches berichtet Zschoche von seinen Erlebnissen um den Mauerbau. Mit dem Fokus auf sein Filmschaffen, spricht Zschoche unter anderem über seinen Film "Karla" (1965/66) und seinen Umgang mit dessen Filmverbot. Daraus ableitend, wird ganz allgemein die Filmzensur in der Demokratischen Republik Deutschland (DDR) und deren Folgen für viele Filmemacher thematisiert.

Herrmann Zschoche spricht über seinen Film "Sieben Sommersprossen" (1978) und wie dieser beinahe nicht aufgeführt werden durfte. Weiterhin geht er auf seinen Film "Bürgschaft für ein Jahr" (1981) ein und schildert seine Erinnerungen an die Berlinale 1982, unter anderen an den Vorabend mit Katrin Saß, die für ihre Darstellung in "Bürgschaft für ein Jahr" nominiert war. Anschließend beschreibt Zschoche wie wichtig der Schnitt für den Rhythmus des Films ist und berichtet über die schwierige Abnahme seines Films "Insel der Schwäne" (1982/1983). Zschoche erzählt über seine Beziehung zu Lothar Warneke und dessen Ansichten sowie über Hintergründe der schlechten Kritik und der stark auseinander gehenden Ansichten über Zschoches Film "Die Alleinseglerin" (1986). Des Weiteren beschreibt er die problematischen Bedingungen von Dreharbeiten zur Zeit des Zusammenbruches der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) und spricht über seine Erinnerung an die Alexanderplatz-Demonstration am 4. November 1989.

Filmstab

Regie
  • Peter Bauer
Kamera
  • Nanina Bauer
Interview
  • Peter Bauer
Person, primär
  • Herrmann Zschoche
Person, sekundär
  • Gerhard Klingenberg
  • Frank Beyer
  • Lothar Warneke
  • Katrin Sass
  • Manfred Krug
  • Karl Plintzner
  • Manfred Gussmann
  • Ernst Hirsch
  • Matthäus Daniel Pöppelmann
  • Martin Hellberg
  • Albert Wilkening
  • Martin Viertel
  • Annekathrin Bürger
  • Rolf Losansky
  • Alfred Hirschmeier
  • Werner Bergmann
  • Josef Novotny
  • Jan Procházka
  • Wolfgang Kohlhaase
  • Roland Gräf
  • Horst Hardt
  • Benno Pludra
  • Heiner Carow
  • Jürgen Böttcher (Pseudonym: Strawalde)
  • Günter Ost
  • Edith Gorrish
  • Walter Gorrish
  • Walter Ulbricht
  • Moritz Mitzenheim
  • Ulrich Plenzdorf
  • Kurt Maetzig
  • Jutta Hoffmann
  • Konrad Wolf
  • Günter Jeuthe
  • Angel Wagenstein
  • Günter de Bruyn
  • Jean Paul
  • Christa Kożik
  • Wolfgang Müller
  • Renate Krößner
  • Werner Lamberz
  • Christa Wolf
  • Kurt Löffler
  • Hans Dieter Mäde
  • Gabriele Kotte
  • Monika Lennartz
  • Monika Schindler (geb. Behrendt)
  • Fred Gehler
  • Dieter Adam
  • Anne Hoffmann
  • Winfried Junge
  • Michel Piccoli
  • Brigitte Reimann
  • Heiner Müller
  • Heinz Kersten
  • Friedrich Hölderlin
  • Johann Wolfgang von Goethe
  • Regine Sylvester
  • Dieter Chill
  • Gabriele Herzog
  • Christina Powileit
  • Ulrich Mühe
  • Johanna Schall

Langinhalt

Teil 1

0:00:00 Filmgespräch. Schwenow, Dezember 2010 und März 2011 (Zwischentitel)

0:00:05 Erste Berührung mit dem Film im Alter von 14/15 Jahren, durch Filmclubs. Dort lernte er auch Manfred Gussmann (Regisseur) kennen. Dieser erhielt den Spitznamen "Gott Gussmann" aufgrund seines umfassenden Allgemeinwissens.

0:00:34 Herrmann Zschoche | geb. 1942 DEFA-Regisseur von 1960-1990 (Zwischentitel)

0:00:42 Zschoche lernte bei Gussmann die Grundlagen der Fotochemie.

0:01:23 Schloss und Park Pillnitz | 1954. Regie | Herrmann Zschoche. Kamera | Ernst Hirsch. Drehbuch | Herrmann Zschoche (Zwischentitel)

0:01:24 Arbeit an dem Film "Schloss und Park Pillnitz" (Regie: Herrmann Zschoche, 1954) nach dem Abitur, vor der Eröffnung der Hochschule für Funk und Fernsehen (HFF) in Potsdam-Babelsberg.

0:01:40 Einsicht der Baupläne des Schlosses Pillnitz (Dresden) des Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann.

0:02:25 Besonderheiten bei den Kameraaufnahmen zu "Schloss und Park Pillnitz".

0:02:43 Der Film hat sich positiv auf die Bewerbung an der Hochschule für Funk und Fernsehen (HFF) ausgewirkt.

0:02:59 Filmhochschule Babelsberg | 1954-1959. Fachrichtung Regie (Zwischentitel)

0:03:08 Studieninhalte wie Gesellschaftswissenschaften und Lehrinhalte zum Sozialismus wurden als überflüssig empfunden.

0:03:39 Schauspielunterricht bei Martin Hellberg (Schauspieler).

0:04:20 Entlassung Martin Hellbergs von der HFF, aufgrund "unmarxitischer Lehrmeinungen".

0:04:51 Erstes benutztes Kameramodell und spätere Erfahrungen mit dem Modell Pentacon AK 16.

0:05:45 Regelmäßige Überprüfungen der korrekten Lagerung und Handhabung von Filmmaterial an der HFF.

0:06:19 Prüfungen zum Abschluss des ersten Studienjahres.

0:07:02 Bereits während des Studiums wusste Zschoche, dass er später Spielfilme drehen möchte.

0:07:15 Diplomfilm | 1960/61. Das Märchenschloss. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Karl Plintzner. Drehbuch | Hermann Zschoche (Zwischentitel)

0:07:16 Dreharbeiten mit Albert Wilkening (technischer Direktor der DEFA) in Thüringen.

0:09:30 Regieassistenz | 1960 - 1962 (Zwischentitel)

0:09:48 Was wäre wenn | 1960. Regie | Gerhard Klingenberg. Regieassistenz | Hermann Zschoche (Zwischentitel)

0:09:49 Arbeit für Gerhard Klingenberg (Regisseur) und dessen mangelnde Kenntnisse der DDR, bei den Dreharbeiten zu "Was wäre wenn" (1960).

0:10:07 Kennenlernen von Manfred Krug während der Dreharbeiten.

0:10:58 Rückkehr von Gerhard Klingenberg (Regisseur) nach Österreich zum Theater.

0:11:13 Königskinder | 1961. Regie | Frank Beyer. Regieassistenz | Hermann Zschoche (Zwischentitel)

0:11:21 Zusammenarbeit mit Frank Beyer (Regisseur) bei "Königskinder" (1961).

0:11:46 Zusammenarbeit mit Rolf Losansky (Regisseur) als Regieassistenz-Ersatz bei den Dreharbeiten zu "Königskinder" (1961).

0:12:36 Umgang Frank Beyer (Regisseur) mit den Schauspielern.

0:13:15 Einfluss ausländischer Filme, wie "Die Kraniche ziehen" auf Regisseure und Kameraleute in der DDR.

0:14:03 Der Kamerastil von Filmen, wie "Der geteilte Himmel" (1964) enthielt Zschoche zu viele "Luxusbilder".

0:14:53 Bau der Berliner Mauer | 1961 (Zwischentitel)

0:15:14 Zschoche war von der innerdeutschen Grenzschließungen weniger betroffen, da er u.a. keine Verwandten in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) hatte.

0:15:21 Igelfreundschaft | 1961. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Josef Novotny. Drehbuch | Martin Viertel, Hermann Zschoche und Jan Prochazka (Zwischentitel)

0:15:27 Sicht auf den Bau der Berliner Mauer.

0:16:35 1 | Filmpraxis - Dokumentarisches im Spielfilm (Zwischentitel)

0:16:40 Für "Königskinder" (1961) von Frank Beyer hätte Zschoche eine Bildsprache gewählt, die einen dokumentarischen Stil betont. Als Beispiel nennt er Lothar Warneke und Roland Gräf.

0:17:22 Schauspielenden sollte Raum gelassen werden, im Gegensatz zu strikten Anweisungen, wie bei Frank Beyers (Regisseur) Arbeitsweise. Es sollte ein Dialog zwischen Schauspieler und Regisseur geben.

0:18:10 Lütt Matten und die weiße Muschel | 1963. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Horst Hardt. Drehbuch | Benno Pludra und Hermann Zschoche (Zwischentitel)

0:18:12 Zschoche interessierte sich für den Stoff von "Lütt Matten und die weiße Muschel" (1963): Die Vorlage stammt vom Kinderbuchautor Benno Pludra.

0:18:43 Das Grundmotiv des Buches ist die Auseinandersetzung mit dem Vater. Es gibt Parallelen zum späteren Film "Insel der Schwäne" (1982).

0:19:32 Die Entstehung des visuellen Konzeptes zu "Lütt Matten und die weiße Muschel" (1963) war u.a. von sowjetischen Filmen, wie "Die Kraniche ziehen" (1957) beeinflusst.

0:20:25 Interesse von Albert Wilkening (Technischer Direktor der DEFA) an dem Stoff des Films und an der Produktion.

0:21:28 Verwendung von speziellem Filmmaterial zum Drehen der Nachtszenen bei den Dreharbeiten.

0:22:28 2 | Filmpraxis - Dokumentation im Spielfilm (Zwischentitel)

0:20:30 Der Stil von Lothar Warneke (Regisseur), als Vorbild, zeichnete sich durch viele Außenaufnahmen aus. Ein Vorgänger dieses Stils war "Fahrraddiebe" (Regie: Vittorio de Sica, 1948) und der italienische Neorealismus.

0:23:28 Bei den Filmen Jürgen Böttchers (Regisseur) zeigt sich die Wichtigkeit von Außenaufnahmen zum Zweck der Athentizität.

0:23:57 Engel im Fegefeuer | 1964. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Ost. Drehbuch | Edith und Walter Gorrish (Zwischentitel)

0:24:01 Zschoche kam an den Stoff, da er Walter Gorrish (Drehbuchautor) von den Arbeiten an "Königskinder" (1961) kannte.

0:25:47 In der DDR waren Kinderfilme verbreiteter als Jugendfilme.

0:26:32 Mangelnde Rezeption von Engel im Fegefeuer (1964) durch die Öffentlichkeit.

0:27:02 Premiere im Kino Babylon (Berlin).

0:27:37 Karla | 1966. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Ost. Drehbuch | Ulrich Plenzdorf und Hermann Zschoche (Zwischentitel)

0:27:47 Erste Begegnung mit Ulrich Plenzdorf (Drehbuchautor) und Besprechung des Stoffes zu "Karla" (1966).

0:29:11 Figurenkonstellation des Films.

0:30:03 Für das Szenarium arbeitete Zschoche an den Szenen der Liebesgeschichte und Plenzdorf an den Schulszenen.

0:30:20 Im Zuge des 11. Plenums des Zentralkomitees (ZK) der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland (SED) (1965) wurde der abgedrehte Film während seiner Synchronisationsphase mit einem Aufführverbot belegt.

0:30:50 In dem Film geht es um mehr demokratische Beteiligung und Zivilcourage.

0:32:49 Wirkung des Aufführverbotes auf Hermann Zschoche.

0:33:40 Die Darstellung des Schulwesens in der DDR hat Ähnlichkeit mit Zschoches späterem Film "Das Mädchen aus dem Fahrstuhl" (1990).

0:34:10 Gründe für die Besetzung seiner damaligen Ehefrau Jutta Hoffmann (Schauspielerin) in "Karla".

0:35:23 Die Abstraktheit ist ein Grund dafür, dass er auch heute noch aktuell ist.

0:36:17 Verfahrensweise bei der Belegung eines Aufführungsverbotes in der DDR.

0:36:57 Rekonstruktion und Vervollständigung des Films 1990.

0:37:20 Zwischen den Regisseuren der sog. "Kellerfilme" gab es kaum Kontakt oder einen organisierten Versuch des Wiederspruchs.

0:38:06 "Strafversetzung" von Frank Beyer (Regisseur) an das Theater, infolge des 11. Plenums des ZK der SED.

0:38:40 Über das Aufführungsverbot hinaus gab es für Zschoche keine weiteren Konsequenzen. Ein Grund dafür war, dass er kein Mitglied der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) war.

0:39:45 Eolomea | 1971 / 72. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Jaeuthe. Drehbuch | Angel Wagenstein (Zwischentitel)

0:39:50 Kern der Geschichte war die Behinderung des Fortschritts, durch die Bürokratie.

0:41:45 Der Kern der Geschichte ähnelt Konrad Wolfs Film "Goya" (1971).

0:43:15 Kulissenbau bei "Eolomera" (1972) und Probleme bei der Materialbeschaffung.

0:44:01 Animation der Raumschiffe im Film.

0:44:20 Philipp der Kleine | 1976. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Jaeuthe. Drehbuch | Christa Kozik (Zwischentitel)

0:45:23 Gründe für das Interesse Zschoches an dem Drehbuch.

0:45:55 Beschaffung der Tiere für den Dreh aus dem Krakauer Zoo und die Dreherfahrungen mit den Löwen.

0:47:22 Ausreise aus der DDR und Feuer unter Deck | 1976. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Jaeuthe. Drehbuch | Wolfgang Müller (Zwischentitel)

0:47:25 Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Manfred Krug (Schauspieler) bei dem Film "Feuer unter Deck" (1976).

0:48:17 Zusammenarbeit mit Renate Krößner (Schauspielerin).

0:49:20 Einfluss der Ausreisevorhaben von Manfred Krug aus der DDR, auf die Dreharbeiten.

0:51:10 Aufführverbot von "Feuer unter Deck" (1979), durch die Ausreise Manfred Krugs nach Westdeutschland.

0:51:45 Bei mehreren Auslandsreisen Zschoches kam ihm ebenso der Gedanke der Ausreise. Stets sprachen verschiedene Gründe dagegen.

0:52:52 Ende Teil 1

 

Teil 2

0:00:00 Sieben Sommersprossen | 1977 / 78. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Jaeuthe. Drehbuch | Christa Korik (Zwischentitel)

0:00:05 Bei den ersten Testvorführungen vor Jugendlichem Publikum in Leipzig, wurde "Sieben Sommersprossen" (1977) positiv aufgenommen.

0:01:38 Kurt Löffler (Staatssekretär der SED) setzte sich für den Film gegenüber anderen staatlichen Stellen ein.

0:02:50 Verschiedene Personen wie Hans Dieter Mäde (Generaldirektor der DEFA) sorgten auch dafür, dass teils unliebsame Filme fertiggestellt wurden. Beispielsweise "Bürgschaft für ein Jahr" (1981).

0:03:36 Bürgschaft für ein Jahr | 1980 / 81. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Jaeuthe. Drehbuch | Gabriele Kotte (Zwischentitel)

0:03:40 Probleme bei der Besetzung des Films "Bürgschaft für ein Jahr " (1981), aufgrund von Differenzen über die Umsetzung des Buches.

0:04:36 Besetzung von Katrin Sass (Schauspielerin) in der Hauptrolle.

0:05:37 Besetzung von Monika Lennartz (Schauspielerin).

0:06:20 Rezeption von "Bürgschaft für ein Jahr" (1981) durch das Publikum.

0:06:55 Das der Film überhaupt möglich war lag an einer damaligen Lockerung der Kulturpolitik der DDR.

0:07:40 Einfluss der weltpolitischen Lage auf die Kulturpolitik der DDR.

0:08:22 Kritik in der Zeitung "Sonntag" durch Fred Gehler (Filmkritiker).

0:09:53 3 | Filmpraxis - Teamwork, Filmarchitektur (Zwischentitel)

0:10:23 Kulissenbau und Gestaltung der Wohnung der Hauptdarstellerin in "Bürgschaft für ein Jahr" (1981) durch Dieter Adam (Szenenbildner).

0:11:30 Positive Rezeption des Films auf der Berlinale 1982, neben internationalen Filmen.

0:13:29 Verleihung des Preises "Silberner Bär - Beste Darstellerin", an Katrin Sass auf der Berlinale.

0:14:20 Beschaffung eines Kleides für die Preisverleihung.

0:15:43 Entgegennahme des Preises durch Katrin Sass, zeitgleich mit Michel Piccoli (Schauspieler), der als bester Darsteller für einen anderen Film ausgezeichnet wurde.

0:16:40 4 | Filmpraxis - Postproduktion (Zwischentitel)

0:16:44 Bedeutung des Schnitts in der Postproduktion.

0:18:02 Zusammenarbeit mit Monika Schindler (Schnittmeisterin).

0:18:34 Insel der Schwäne | 1981 / 82. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Jaeuthe. Drehbuch | Ulrich Plenzdorf (Zwischentitel)

0:18:40 Literarische Vorlage "Insel der Schwäne" von Benno Pludra (Schriftsteller) veröffentlicht 1980.

0:18:50 Figurenkonstellation in „Insel der Schwäne“.

0:20:50 Ein mögliches Ende wäre ein Offenes gewesen.

0:21:54 Der Filme wurde vom DEFA-Studio abgenommen, wurde jedoch vier Wochen später bei der staatlichen Abnahme beanstandet. Es sollte teilweise nachgedreht werden.

0:22:54 Dies wurde jedoch von Ulrich Plenzdorf (Szenarium) verweigert.

0:25:01 Darstellung des Wohnungsbauprogramms der DDR in "Insel der Schwäne" (1981).

0:26:35 Streichung eines Liedes aus dem Film, geschrieben von Ulrich Plenzdorf (Szenarium) und Ersetzung durch eine gesummte Fassung.

0:27:38 5 | Filmpraxis - Wirklichkeit (Zwischentitel)

0:27:39 Hermann Zschoches Meinung zu der Aussage aus Brigitte Reimanns (Schriftstellerin) Tagebüchern, dass staatliche Stellen keine Darstellung der Wirklichkeit wollten.

0:28:08 Wirklichkeitsgrad in "Insel der Schwäne" (1981).

0:28:50 Beziehung zu Lothar Warneke (Regisseur) und dessen Ansichten zum Filmdrehen.

0:29:22 Arbeitsweise von Wolfgang Kohlhaase (Regisseur).

0:30:00 6 | Filmpraxis - kontrovers gesehen (Zwischentitel)

0:30:17 Kritik in der Zeitung "Sonntag" durch Fred Gehler (Filmkritiker) zu "Insel der Schwäne" (1981).

0:30:57 Einbindung der Filmszenen mit der Musikband nach der Idee von Ulrich Plenzdorf (Szenarium).

0:32:29 Negative Reaktionen durch Gremien auf den Film und die Untätigkeit des Filmverbandes führten fast zu einem Austritt Zschoches aus dem Filmverband.

0:33:56 Heutige persönliche Bedeutung des Films für Zschoche.

0:34:42 Hälfte des Lebens | 1984. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Jaeuthe. Drehbuch | Christa Kozik (Zwischentitel)

0:34:49 Gründe für die Wahl des Berufs des Filmemachers in der DDR.

0:36:35 Einfluss des Geldes/Budgets auf die Filmproduktion.

0:37:03 Herangehensweise an die historische Grundlage von "Hälfte des Lebens" (1984).

0:38:25 Positive Rezeption des Publikums.

0:39:53 Die Alleinseglerin | 1986. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Günter Jaeuthe. Drehbuch | Regine Sylvester (Zwischentitel)

0:40:03 Trotz schlechter Presse in der DDR wird der Film "Die Alleinseglerin" (1986) gegenwärtig relativ häufig gezeigt.

0:40:27 Einen negativen Einfluss auf die Kritiken sieht Zschoche in der Mitarbeit von Regine Sylvester (Drehbuch), die vorher Filmkritikerin war und sich von ihren ehemaligen Kollegen angefeindet sah.

0:42:50 Schwierigkeiten bei der Besetzung der weiblichen Hauptrolle.

0:43:52 7 | Filmpraxis - Wahrnehmung (Zwischentitel)

0:44:27 Manche aus Zschoches Arbeitsumfeld konnten sich auf die Obsession der Protagonistin nicht einlassen und hatten daher Probleme mit dem Film.

0:45:45 Das Ende der DDR und Das Mädchen aus dem Fahrstuhl | 1989 / 90. Regie | Hermann Zschoche. Kamera | Dieter Chill. Drehbuch | Gabriele Herzog (Zwischentitel)

0:45:49 Um "Das Mädchen aus dem Fahrstuhl" (1989) zu ermöglichen musste Zschoche Überzeugungsarbeit bei den Entscheidungsträgern leisten.

0:47:20 Probleme bei den Außenaufnahmen, durch die Auflösungserscheinungen der DDR.

0:47:50 Arbeit mit dem Hauptdarsteller Rolf Lukoscheck.

0:49:04 Schulische Thema des Films als Fortsetzung von "Karla" (1965).

0:49:45 Vermehrtes Interesse an westlichen Kinofilmen führte zu einer geringen Rezeption des Films.

0:50:22 Miterleben der Wendezeit und Teilnahme Zschoches an Demonstrationen auf dem Alexanderplatz, Berlin.

0:53:20 © DEFA-Stiftung 2011. All rights reserved. (Einblendung)

0:53:27 Logo der DEFA-Stiftung (Einblendung)

0:53:32 Filmproduktion Studio Klarheit Dresden (Einblendung)

0:53:38 Ende Teil 2

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