Preis der DEFA-Siftung in Leipzig verliehen

Der Preis der DEFA-Stiftung ging auf dem DOK Leipzig 2021 an Ole Jacobs und Arne Büttner für ihren Dokumentarfilm NASIM (2021).

Die DEFA-Stiftung gratuliert den Filmemachern Ole Jacobs und Arne Büttner zum Gewinn des mit 4.000 Euro dotierten Preises der DEFA-Stiftung auf dem DOK Leipzig 2021 für ihren Film NASIM (2021).

Die dreiköpfige Jury, bestehend aus Carsten Möller, Gudrun Sommer und der früheren DEFA-Stiftungspreisträgerin Maria Speth (2010 ausgezeichnet für 9 LEBEN), urteilte in der Begründung: „Ein Film, der sich der üblichen, auf Empörung abzielenden journalistischen Berichterstattung über das Flüchtlingslager Moria verweigert. Er konzentriert sich auf das Schicksal einer Frau, die ihren Kindern und den Menschen ihrer Umgebung voller Empathie begegnet. Die trotz ihrer Sanftmut nicht Opfer der Verhältnisse bleibt. Die beginnt, für eine Verbesserung ihrer Lage, aber auch der anderer Geflüchteter einzutreten. Eine Frau, die die Zuschauer*innen tief berührt. In einem Film, der in der Wahl seiner Mittel ebenso sensibel, behutsam und zurückhaltend ist wie diese Frau selbst. Er gibt den vielen anonymen Schicksalen auf der Flucht ein Gesicht.“

Auf der Website des Festivals  finden sich weitere Informationen zum Film. Bis zum 14. November 2021 steht NASIM dort für 5 Euro als Video-on-Demand zur Verfügung.

DEFA-Stiftungsvorstand Stefanie Eckert (links) übergab die Auszeichnung im Rahmen der Preisverleihung am 27. Oktober 2021 an die Peisträger. (c) DOK Leipzig 2021/Viktoria Conzelmann

Ole Jacobs, Nasim und Alireza Tajik, Arne Büttner, Ray Peter Maletzki (Produzent) und Ayla Güney (Produzentin) nach der Preisverleihung. (c) DOK Leipzig 2021/ Hyejeong Yoo

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