DER FALL GLEIWITZ beim Filmfestival Cottbus


Obenkino, Cottbus

Ein Themenschwerpunkt des diesjährigen Filmfestival Cottbus liegt auf der Region Oberschlesien. In diesem Rahmen zeigt das Festival DER FALL GLEIWITZ von Gerhard Klein (1961).

DER FALL GLEIWITZ rekonstruiert minutiös den von den Nazis am 31. August 1939 fingierten polnischen Überfall, der den Grund für den Krieg gegen Polen liefern sollte. Der Rundfunksender Gleiwitz befindet sich nahe der polnischen Grenze. Sechs aus Polen stammende Volksdeutsche kommen von einer SS-Schule im Sonderauftrag nach Gleiwitz und werden von SS-Hauptsturmführer Naujocks empfangen. Am 31. August gibt Heydrich aus Berlin den telefonischen Befehl, die geplante Aktion durchzuführen. Ein KZ-Häftling wird in eine polnische Uniform gesteckt, zum Sender gebracht, erschossen und als "Beweis" für den Überfall der Polen zurückgelassen. Am Morgen darauf wird "zurückgeschossen".
Filmtext: Der Fall Gleiwitz. In: Die Verlobte. Texte zu sieben Spielfilmen von Günther Rücker. Berlin: Henschelverlag 1988.

Als Gast wird die Drehbuchautorin und Filmwissenschaftlerin Christiane Mückenberger erwartet.

weiter Informationen zum festival finden Sie unter: www.filmfestivalcottbus.de 

Filmstill aus "Das zweite Gleis"

Horst Jonischkan und Annekathrin Bürger in DAS ZWEITE GLEIS (R: Joachim Kunert, 1962) Fotograf: Max Teschner

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