Kino & Ausstellungen: Filmmuseum Potsdam feiert DEFA-Jubiläum
Das Programm des Filmmuseums Potsdam steht in den kommenden Monaten ganz im Zeichen des großen DEFA-Jubiläums.
Eine umfassende Filmreihe wird bis April 2027 die DEFA-Filmproduktion von den Gründungsjahren bis in die Transformationszeit in all ihren Facetten beleuchten. Den Auftakt bildet das Jubiläumswochenende vom 15. bis 17. Mai mit bedeutenden Werken der 1940er-Jahre: Gezeigt werden DIE MÖRDER SIND UNTER UNS (Wolfgang Staudte, 1946), EHE IM SCHATTEN (Kurt Maetzig, 1947), 1-2-3 CORONA (Hans Müller, 1948) und FREIES LAND (Milo Harbich, 1946).
Diese Filme stimmen zugleich auf die Foyer-Ausstellung „Diene Ehrlich Friedlichem Aufbau“ ein, die am 4. Juni 2026 um 19:00 Uhr feierlich eröffnet wird. Die Schau beleuchtet die historisch einmaligen Leistungen der frühen Nachkriegsjahre und lädt dazu ein, sich dieser Umbruchzeit filmisch anzunähern. Zur Eröffnung wird der Dokumentarfilm DEFA: WURZELN (1986) von Christiane Mückenberger und Günter Jordan präsentiert.
Ab dem 24. Juli ergänzt zudem die große Sonderausstellung „Ohne Frühstück. Ohne Diskussion. 80 Jahre DEFA-Filme“ das Programm. Das Konzept der Ausstellung ordnet zentralen, zeitlosen Lebensthemen jeweils drei bis vier DEFA-Filme zu. In der Ankündigung des Filmmuseums heißt es hierzu: „Der Abgleich mit gegenwärtigen Bedingungen und Gegebenheiten wird beim Ausstellungspublikum ein in Teilen differenzierteres Bild vom Leben in der DDR und auf den Kinoleinwänden ergeben, mit Staunen, Lachen, Erkenntnis, negativen wie auch positiven Erinnerungen und Perspektiven.“
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Filmmuseums .


