Konrad Wolf in den kommunalen Kinos
Nach dem großen Jubiläumsjahr zum 100. Geburtstag von Konrad Wolf ist das Interesse an seinem Schaffen ungebrochen. Auch im Jahr 2026 findet die filmische Auseinandersetzung mit einem der bedeutendsten Regisseure der deutschen Filmgeschichte ihre Fortsetzung auf der Kinoleinwand. Ein zentrales Angebot hierfür bietet der Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. (BkF).
Unter dem Titel „Konrad Wolf im Kino“ werden bundesweit Filmreihen und Vorführungen koordiniert, die Wolfs Werk im Kontext heutiger Fragestellungen neu beleuchten. Die Kooperation zwischen dem BkF, der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und der DEFA-Stiftung ermöglicht es, kommunalen Kinos ein breites Spektrum von Wolfs Filmen zugänglich zu machen. Unter anderem präsentiert die Black Box (Düsseldorf) am 14. Februar STERNE (1959) sowie am 18. Februar MAMA, ICH LEBE (1976). Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum in Frankfurt am Main zeigt am 27. sowie 29. März DER KLEINE PRINZ (1966) und das City 46 in Bremen lädt im März und April zu Vorführungen von DER NACKTE MANN AUF DEM SPORTPLATZ (1973), ICH WAR NEUNZEHN (1967) und SOLO SUNNY (1979/80) ein. Weitere Termine in Städten wie Oldenburg, Nürnberg und Karlsruhe sind bereits in Planung oder für die kommenden Monate angesetzt.
Eine stets aktualisierte Übersicht aller teilnehmenden Kinos und Vorführzeiten ist auf der Website des Bundesverbands zu finden.

Konrad Wolf mit Kameramann Werner Bergmann bei den Dreharbeiten zu DER NACKTE MANN AUF DEM SPORTPLATZ (R: Konrad Wolf, 1973) Fotografen: Wolfgang Bangemann, Alexander Kühn

Konrad Wolf zusammen mit Autor Wolfgang Kohlhaase und Kameramann Eberhard Geick am Filmset von SOLO SUNNY (R: Konrad Wolf, 1979/80) Fotograf: Dieter Lück