Rückblick auf die DEFA-Tagung „Versuchslabor Genrekino“

Am 19. und 20. Mai lud die DEFA-Stiftung gemeinsam mit dem Zeughauskino Berlin zu einer zweitägigen Fachtagung ein.

Zeitgleich zum Verkaufsstart des neuen Buchs „Publikumspiraten. Das Genrekino der DEFA und seine Regisseure (1946-90)“ (Hg: Stefanie Mathilde Frank & Ralf Schenk) richtete die DEFA-Stiftung in Kooperation mit dem Zeughauskino Berlin am 19. und 20. Mai ein zweitägiges Symposium zum DEFA-Genrefilm aus.

Nach einer einleitenden Keynote zum DEFA-Genrekino von Ralf Schenk, sprach Andreas Kötzing über die Agenten- und Spionagefilme der DEFA. Es folgte Michael Grisko mit einem Beitrag zu den utopischen DEFA-Filmen. Anschließend widmete die Direktorin der DEFA Film Library in den USA, Mariana Ivanova, ihren Vortrag den DEFA-Roadmovies, bevor Claus Löser über drei Kriminalfilme von Richard Groschopp referierte. Zum Abschluss des ersten Tages führte Ralf Schenk durch eine Podiumsdiskussion mit dem früheren DEFA-Chefdramaturgen Rudolf Jürschik sowie den Regisseuren Peter Kahane und Roland Oehme.

Am Vormittag des zweiten Tages standen erneut einzelne Regisseure des Genrekinos im Mittelpunkt. Günter Agde äußerte sich zum Werk des Filmemachers Konrad Petzold, Anett Werner Burgmann beschäftigte sich mit den Kinder- und Märchenfilmen Siegfried Hartmanns und Guido Altendorf referierte über die Komödien von Roland Oehme. Im letzten Tagungsbeitrag beleuchtete Andy Räder das erfolgreiche „Indianerfilm“-Genre. Die DEFA-Stiftung plant Tagungen dieser Art von nun an im Rhythmus von zwei Jahren zu organisieren.

Videoaufzeichnungen der einzelnen Vorträge stehen in Kürze zum Nachschauen auf dem YouTube-Kanal der DEFA-Stiftung  zur Verfügung.

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