Film in der DDR

Daten - Fakten - Strukturen

Günter Jordan
Herausgeber + Verlag: Filmmuseum Potsdam
579 Seiten
24,50  Euro zzgl. Versandkosten

über den Buchhandel oder über das Filmmuseum Potsdam erhältlich

ISBN: 9783981210422

Das Buch

Cover zu: Film in der DDR - Daten Fakten Strukturen"

FILM IN DER DDR - DATEN FAKTEN STRUKTUREN

(Günter Jordan, 2009)

Wenn niemand mehr weiß, wann genau eine nicht mehr existierende Institution, die in der DDR mit Film zu tun hatte, gegründet oder umbenannt worden ist oder wer sie leitete, wird man künftig nicht mehr falsche Angaben von anderen Autoren übernehmen, sondern bei - oder auch ‚im’ - "Jordan" nachschlagen. Für Wissenschaftler und am Thema "Film in der DDR" Interes-sierte ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Die Früchte jahrelanger, von der DEFA-Stiftung geförderter Recherchen hat Jordan 2008 in einer ersten Fassung auf dieser Website unter dem Titel " Film- und Lichtspielwesen in der DDR"
zugänglich gemacht. Zum Jahresende 2009 legte er das "Vademecum" auch als schwergewichtiges, aufwändig redigiertes Druckwerk vor. Im Jahr 2013 erschien eine erweiterte und aktualisierte Neuauflage des Buches, das damit gleichzeitig in die Schriftenreihe der DEFA-Stiftung aufgenommen wurde.

Der Autor

Günter Jordan, 1941 geboren, studierte Slavistik, Geschichte und Pädagogik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, später Regie an der Deutschen Hochschule für Filmkunst Babelsberg. Von 1969 bis 1991 war er als Regisseur und Autor im DEFA-Studio für Dokumentarfilme tätig. 1990 promovierte er an der Humboldt-Universität Berlin. Seit 1992 ist Jordan freiberuflich als Filmemacher und Filmhistoriker tätig. Er lebt in Kleinmachnow.

Rezensionen

- Ralf Schenk schreibt am 27.11. 2008 in der Berliner Zeitung: "Alles wird mit Archivquellen, Rechtsvorschriften und Literaturangaben belegt. Eine umfassendere Datensammlung, einschließlich Sach- und Personenregister, gab es nie. An Jordans Unternehmen kann künftig niemand, der zum Thema forscht und publiziert, mehr vorbeigehen."

- Michael Grisko (Lübeck) spricht von einem "Maßstäbe setzenden Buch", das "keine Filmgeschichte im klassischen Sinne, sondern eine Strukturgeschichte aller mit dem Film verbundenen Institutionen, der rechtlichen Grundlagen, von personellen Entwicklungen und der staatlichen Einbindung und damit natürlich weit mehr als nur ein Blick auf die DEFA" sei. Mit dem umfangreichen Sach-, Schlagwort- und Personenregister ließen sich schnell neue Zugänge zur DDR-Filmgeschichte finden. "Günter Jordans eindrucks- und gehaltsvolles Vademekum gibt dafür verlässliche Grundlagen."

Weitere Besprechungen finden Sie auf der Website des Filmmuseums Potsdam. 

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