IWAN GROSNYJ
Iwan der Schreckliche (1. Teil)
Regie: Sergej Michailowitsch Eisenstein, Schwarz-Weiß, Spielfilm
Sowjetunion
ZOKS, Alma Ata / Mosfilm, 1944
DEFA-Studio für Synchronisation
- Film-/Videoformat
- 35 mm
- Länge in m
- 2846
- Sonstiger Titel
- Iwan Grosny
- Anlaufdatum
- Erstsendedatum
(R: Sergej Eisenstein, 1944) Grafiker: Erhard Grüttner
Kurzinhalt (Deutsch)
Moskau 1547. Eben hat der siebzehnjährige Großfürst Iwan Wassiljewitsch in seiner Thronrede den Zarentitel beansprucht - Moskau soll nach dem Fall von Byzanz das "Dritte Rom" werden! Bojaren und Gesandte sind gleichermaßen aufgestört, hat der junge Herrscher doch damit allen inneren und äußeren Feinden des Reiches den Kampf angesagt: den Tataren und Litauern, den Bojaren, den korrupten Großen des alten Russland, die von seiner bisherigen Schwäche profitierten. - Der junge Fürst erobert Kasan und schüttelt so das Jahrhunderte andauernde Tatarenjoch ab. Er dringt gegen die Ostsee vor. Doch kann er den Egoismus des alteingesessenen Bojarenadels, die feudale Zersplitterung des Landes überwinden? - Im Kampf gegen den inneren Feind behält Iwan zwar die Oberhand, doch um welchen Preis! - Seine alten Freunde haben ihn verlassen, seine Gattin wurde vergiftet. Die einzigen, auf die er sich noch verlassen kann, sind die Mitglieder der Opritschnina, jener Organisation, die zur Unterdrückung der Feinde vom Zaren ins Leben gerufen wurde und die einzige demokratische Kraft darstellt gegen die feudalistischen Verräter. - Als vereinsamter Despot kann Iwan schließlich über seine größte Feindin, Jefrossinija Starizkaja, die Führerin der Bojaren und Mörderin der Zarin, triumphieren, deren Sohn. einem Attentat, das dem Zaren galt, zum Opfer fällt.
Filmstab
- Regie
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- Sergej Michailowitsch Eisenstein
- Drehbuch
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- Sergej Michailowitsch Eisenstein
- Kamera
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- Eduard Tissé (Außenaufnahmen)
- Andrej Nikolajewitsch Moskwin (Studiokamera)
- Schnitt
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- Sergej Michailowitsch Eisenstein (Montage)
- Esfir Weniaminowna Tobak
- Darsteller
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- Nikolai Konstantinowitsch Tscherkassow (Zar Iwan IV.)
- Ljudmila Wassiljewna Zelikowskaja (Zarin Anastasja Romanowa)
- Serafima Germanowna Birman (Jefrossinija Starizkaja, Tante des Zaren Iwan IV., Haupt der Bojaren)
- Pawel Petrowitsch Kadotschnikow (Wladimir Andrejewitsch, Sohn der Jefrossinija Starizkaja)
- Michail Iwanowitsch Scharow (Maljuta Skuratow, Oberster Opritschnik)
- Amwrossi Maximilianowitsch Butschma (Alexej Basmanow, Opritschnik)
- Michail Artemjewitsch Kusnezow (Fjodor Basmanow, Opritschnik, Sohn von Alexej Basmanow)
- Michail Michailowitsch Naswanow (Fürst Andrej Michailowitsch Kurbskij)
- Andrej Lwowitsch Abrikossow (Bojar Fjodor Kolytschow, später Philipp II., Metropolit von Moskau)
- Alexander Aweljewitsch Mgebrow (Pimen, Metropolit von Moskau, später Erzbischof von Nowgorod und Pskow)
- Maksim Dormidontowitsch Michailow (Protodiakon)
- Wladimir Pawlowitsch Balaschow (Pjotr Wolynez)
- Wsewolod Illarionowitsch Pudowkin (Nikola, Narr in Christo)
- Pawel Wladimirowitsch Massalski (König Sigismund von Polen)
- Ada Ignatjewna Woizik (Elena Glinskaja, Iwans Mutter)
- Sergej Dmitrijewitsch Stoljarow (Telepnjow-Obolenski)
- Konstantin Nikolajewitsch Sorokin (Kanonier Jeroma)
- Georgi Gumilewski (Kanonier Foma)
- Alexander Rumnew (Gesandter aus Kasan)
- Semjon Alexejewitsch Timoschenko (Kaspar von Oldenbock, Botschafter von Livland)
- Grigori Schpiegel (Turuntai-Pronski)
- Wladimir Michailowitsch Uralskij (Bischof)
- Erik Pyrjew (Iwan als Junge)
- Szenenbild
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- Jossif Aronowitsch Schpinel
- Musik
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- Sergej Prokofjew
- Ton
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- Wladimir Bogdankewitsch
- Boris Alexejewitsch Wolski
- Kostüm
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- Wsewolod Woinow
- Maske
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- Wassili Gorjunow