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Nobi

Regie: Günter Rätz, Farbe, Animationsfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Trickfilme, 1963

Film-/Videoformat
35 mm
Länge in m
929
Trickart
Puppentrickfilm
Anlaufdatum
Literarische Vorlage
Renn, Ludwig: "Der Neger Nobi", Kinderbuch

Kurzinhalt (Deutsch)

Vor einigen hundert Jahren wuchs der kleine Nobi in einem Dorf mitten im afrikanischen Urwald auf. Menschen und Tiere waren seine Freunde. Besonders gern spielte Nobi mit Mafuka, dem jungen Gorilla. Als die Zeit gekommen war, lernte Nobi bei einem erfahrenen Meister das Schmiedehandwerk. Eines Tages wurde das friedliche Leben im Dorf jäh unterbrochen. Eine Kolonne europäischer Sklavenfänger überfiel Nobis Stamm. Die Männer wurden gefesselt, wer sich widersetzte, ermordet. Nobi mußte Ketten für seine eigenen Stammesgenossen schmieden. Als einer der Fremden jedoch seinen alten Lehrmeister mißhandelte, warf Nobi seinen schweren Schmiedehammer, und der Peiniger fiel tot zu Boden. Die Sklavenjäger wollten Nobi umbringen, da stürmte der Gorilla Mafuka mit seinem Vater herbei und half seinem Freund. Gemeinsam mit den von ihren Fesseln befreiten Dorfbewohnern jagten die Tiere die Eindringlinge in den Urwald. Wenige Jahre später führte Mafuka Nobi zu dem Elefanten Pegu, der sich vor Schmerz kaum noch bewegen konnte. Eine Bleikugel hatte ihn in den Leib getroffen. Nobi befreite Pegu von der Kugel und ahnte, daß die Sklavenjäger wieder in der Nähe sind. Nachts wurden alle von Alarmtrommeln aus dem Nachbardorfgeweckt. Sofort machte sich Nobi mit Mafuka und dem alten Gorilla auf den Weg. Das Nilpferd und der Elefant trugen sie zu dem Steppendorf, das die Sklavenjäger überfallen hatten. Schnell sammelte Nobi die geflohenen Dorfbewohner um sich, und beim Morgengrauen griffen sie das Lager der Sklavenjäger an. Es war ein harter Kampf, aber mit Hilfe Pegus und der beiden Gorillas blieben am Ende die Afrikaner die Sieger. Die Menschen feierten ein großes Fest. Nobi war nun erwachsen, er begann einem anderen Jungen aus dem Dorf das Schmiedehandwerk zu lehren.

(Quelle: Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955-1990)

Filmstab

Regie
  • Günter Rätz
Drehbuch
  • Günter Rätz
Kamera
  • Helmut May
Schnitt
  • Anita Maucksch
Szenenbild
  • Herbert Löchner
Dramaturgie
  • Ernst Günter Jahnke
  • Klaus Rümmler
Musik
  • Fred Dittrich
Ton
  • Horst Philipp
Produktionsleitung
  • Gisela Hammer
Gestaltung
  • Willi Hofmann (Puppengestaltung)
Animation
  • Günter Rätz (Puppenführung)
  • Jörg Herrmann (Puppenführung)
  • Eckehard Wagner (Puppenführung)
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