Diese Briten, diese Deutschen
Regie: Winfried Junge, Murray Martin, 120 Min., Farbe, Dokumentarfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR); Großbritannien
DEFA-Studio für Dokumentarfilme / Amber Films, Channel Four TV, 1988
- Film-/Videoformat
- 16 mm; 35 mm
- Sonstiger Titel
- Zwei Filme - ein Dialog: Zueinander unterwegs nach Newcastle und Rostock
- Anlaufdatum
(R: Murray Martin, Winfried Junge, 1988)
Kurzinhalt (Deutsch)
Zwei Städte, zwei Systeme: In den späten 1980er-Jahren reist ein DDR-Filmteam ins krisengeschüttelte Newcastle; kurz darauf folgt der britische Gegenbesuch in Rostock-Warnemünde. Jenseits der gemeinsamen maritimen Kulisse hinterfragt der Zweiteiler die Lebensrealitäten im geteilten Europa. Zwischen Arbeitswelt und Alltag, Kindererziehung und der gesellschaftlichen Rolle der Frau entfaltet sich ein Panorama aus Parallelen und tiefgreifenden Differenzen. Ein Zeitzeugnis über Hoffnungen, Sorgen und die universelle Suche nach Glück vor dem Hintergrund des Eisernen Vorhangs...
Kontext
DIESE BRITEN, DIESE DEUTSCHEN. ZUEINANDER UNTERWEGS NACH NEWCASTLE UND ROSTOCK. ZWEI FILME – EIN DIALOG war die erste Koproduktion zwischen der DDR und Großbritannien. Das DEFA-Studio für Dokumentarfilme, Gruppe document, arbeitete hierzu 1987/88 mit Amber Films und Channel Four Television zusammen. Es entstanden zwei etwa gleich lange, sich aufeinander beziehende, jedoch auch selbstständig einsetzbare Filme:
- Teil 1: Von Marx und Engels zu Marks & Spencer, ein Film von Barbara und Winfried Junge, Hans-Eberhard Leupold
- Teil 2: Von Marks & Spencer zu Marx und Engels, ein Film von Viv Dawson, Richard Grassick, Ellin Hare, Murray Martin, Lorna Powell, Peter Roberts
Die Filmschaffenden gingen jeweils im anderen Land auf Erkundung: Barbara und Winfried Junge besuchten Werftarbeiter in Newcastle, während das Filmteam um Murray Martin eine Brigade Kranführerinnen der Warnowwerft und Fischer der Warnemünder Genossenschaft porträtierte.
Für die digitale Bearbeitung im Jahr 2018 erfolgte der Scan der Filmmaterialien auf dem ARRI Scanner XT in 3072x2160 Overscan. Grundlage war ein 35-mm-Duplikatnegativ Kodak (Blow Up von 16 mm). Teil 1 wurde hauptsächlich manuell via Diamant HS Art retuschiert, die Bearbeitungstiefe von Teil 2 wurde deutlich geringer angesetzt. Das Grading wurde in Zusammenarbeit mit Barbara und Winfried Junge realisiert. Tonquelle der Mono-Mischung war ein 6,25 mm Magnetband. Fehlende Töne konnten von einer 35-mm-Verleihkopie ergänzt werden. Die Digitalisierung wurde von der Bundesbeauftragen für Kultur und Medien (BKM) unterstützt.
(R: Winfried Junge, Murray Martin, 1988) Fotograf: Hans-Eberhard Leupold
(R: Winfried Junge, Murray Martin, 1988) Fotograf: Peter Roberts
Filmstab
- Regie
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- Winfried Junge (Teil 1)
- Murray Martin (Teil 2)
- Drehbuch
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- Barbara Junge (Teil 1)
- Winfried Junge (Teil 1)
- Richard Grassick (Teil 2)
- Kamera
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- Hans-Eberhard Leupold (Teil 1)
- Peter Roberts (Teil 2)
- Schnitt
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- Ellin Hare (Teil 2)
- Barbara Junge (Teil 1)
- Dramaturgie
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- Barbara Junge (Teil 1)
- Richard Grassick (Teil 2)
- Ton
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- David Eadington (Teil 1)
- Eberhard Schwarz (Tonmischung; Teil 1)
- Richard Grassick (Teil 2)
- Colin Martin (Tonmischung, Teil 2)
- Produktionsleitung
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- Charlotte Galow (Teil 1 + 2)
- Text
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- Barbara Junge
- Winfried Junge
- Beratung
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- Katherine Vanovitch (Teil 1 + 2)
- Sprecher
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- Barbara Junge
- Winfried Junge