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Gejagt bis zum Morgen

Regie: Joachim Hasler, 80 Min., sw, Spielfilm
Deutsche Demokratische Republik (DDR)
DEFA-Studio für Spielfilme, 1957

Film-Videoformat
35 mm
Länge in m
2212
Sonstiger Titel
Ein Prolet erzählt (Erinnerungen von Ludwig Turek); Proletarische Kindheit
Englischer Titel
Hunted Until Dawn
Premierendatum
Anlaufdatum
Literarische Vorlage
Turek, Ludwig: nach Erinnerungen

Kurzinhalt

Schicksal einer Arbeiterfamilie um die Jahrhundertwende. Nach dem tödlichen Betriebsunfall ihres Mannes steht Martha Kurda ohne Unterstützung und Arbeit mit zwei Kindern allein. Der 13jährige Ludwig versucht mit Bettelei die Not zu lindern. Als der kleine Bruder Ulli an Lungenentzündung erkrankt, fehlt dennoch das Geld für den Arzt und der Junge stirbt. Ludwig will sein Bett opfern, damit Tischler Baumann wenigstens einen Sarg für den Bruder zimmert. Auf dem Friedhof kommt es zu einem Unfall, Baumann ist betrunken und stürzt in die ausgehobene Grabstelle. Wegen der vorausgegangenen Auseinandersetzung, die es um den Sarg gab, verdächtigt die kaiserliche Polizei Ludwig des Mordes. Die ganze Nacht ist der Junge auf der Flucht, bis er am Morgen von Baumanns Sohn Karl gerettet wird. Karl, der als Sozialist mit der Polizei ebenfalls auf Kriegsfuß steht, ist von der Unschuld des Jungen überzeugt. Er liebt außerdem dessen Mutter und verspricht den beiden Arbeit in seiner kleinen Druckerei.

(Quelle: Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg. DEFA-Spielfilme 1946-1992)

Filmstab

Regie
  • Joachim Hasler
Drehbuch
  • A. Arthur Kuhnert
  • Ludwig Turek
Kamera
  • Otto Hanisch
  • Joachim Hasler
Schnitt
  • Hildegard Tegener
Darsteller
  • Manja Behrens (Martha Kurda)
  • Raimund Schelcher (Karl Baumann)
  • Siegfried Schürenberg (Polizeiinspektor)
  • Annemarie Hase (Mutter Bühnemann)
  • Friedrich Gnaß (Vater Baumann)
  • Günther Ballier (Arzt)
  • Wolf Beneckendorff (Alter Mann mit Flasche)
  • Adolf Peter Hoffmann (Kowalski)
  • Frank Michelis (Bauer)
  • Paul Pfingst (Kranführer)
  • Gustav Püttjer (Schiffer)
  • Werner Senftleben (Polizist im Hafen)
  • Traute Sense (elegante Dame)
  • Otto Stübler (Direktor)
  • Karl Heinz Weiss (Drucker)
Szenenbild
  • Gerhard Helwig
Dramaturg
  • Marieluise Steinhauer
Komponist
  • Walter Sieber
Kostüm
  • Vera Mügge
Produktionsleitung
  • Werner Dau
DEFA-Fotograf
  • Herbert Kroiss

Kurzinhalt (Weitere Sprachen)

Dopo aver perso il marito in un incidente sul lavoro, Martha Kurda è sola con due figli. Per alleviare il dolore, il tredicenne Ludwig si mette a chiedere l'elemosina. Ma i pochi spiccioli non bastano per pagare le cure del fratellino Ulli, malato di polmonite. Il bimbo muore. Ludwig è disposto a rinunciare al suo letto, purché il falegname Baumann costruisca una bara per il fratello. Al cimitero, il falegname cade incidentalmente nella fossa. La Polizia accusa Ludwig di omicidio. Il ragazzo si dà alla fuga. Lo salverà Karl, il figlio del falegname, che convinto dell'innocenza del ragazzo e innamorato di Martha, promette a entrambi un lavoro nella sua tipografia. (Italienisch)

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