Im Anschluss an die Fernsehausstrahlungen sind die Filme in der Regel in den Mediatheken der Sender verfügbar. Das aktuelle DEFA-Filmangebot der ARD-Mediathek finden Sie hier.
Rund um die Uhr können Sie DEFA-Filme auf DEFA TV sehen.
Der Architekt Daniel ist Ende Dreißig und projektiert Wartehäuschen für Busstationen und ähnliches. Ansonsten beteiligt er sich an Wettbewerben. Plötzlich bekommt er den Auftrag, für eine Trabantenstadt Berlins ein kulturelles Zentrum zu projektieren. Als Mitarbeiter will er ehemalige Kommilitonen gewinnen. Er bekommt noch fünf zusammen, dazu zwei junge Absolventen. Die sieben versuchen in diesem Projekt ihre Ideale zu verwirklichen, doch bald holt sie die Realität ein.
Gesprächspartner: Peter Kahane. Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner. Schülerveranstaltung 12. Klasse.
Der mit einem unbändigen Hass auf die kapitalistische Ausbeuterordnung aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrte Ignaz Wolz führt seinen eigenen Krieg gegen die Reichen. Er beraubt sie, um den Armen zu geben. Er wird bewundert und gefürchtet. Um sich Waffen zu besorgen, überfällt er ein Polizeigefängnis, lässt die Gefangenen frei und trifft dabei seinen Kriegskameraden Ludwig wieder. Der bemüht sich, den Tatendrang des Anarchisten in revolutionäre Bahnen zu lenken, gibt auch nicht auf, als Wolz festgenommen und zu lebenslanger Haft verurteilt wird.
Gesprächspartner: Dr. Günter Agde und Dr. Rainer Karlsch. Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner.
Nach ihrer Scheidung entschließt sich die Architektin Franziska Linkerhand, für ein Jahr aus Berlin in eine Provinzstadt zu gehen - auch um sich von ihrem Professor, mit dem sie bisher zusammen arbeitete, freizumachen. Franziska ist eine Maximalistin, und rigoros vertritt sie ihren Anspruch, Ideal und Wirklichkeit in Übereinstimmung zu bringen. In der Stadt N. kommt sie in ein Kollektiv, dessen Chef Schafheutlin vor den Zwängen der Praxis bereits kapituliert hat. Auseinandersetzungen sind zwangsläufig.
Gesprächspartner: Hermann Beyer und Prof. Dr. Carsten Gansel. Einführung und Moderation: Paul Werner Wagner.
Nina Kern, Ende 20, werden per einstweiliger Verfügung ihre drei Kinder entzogen. Verzweifelt sagt sie auf der Gerichtsverhandlung: „Ich kann ohne meine Kinder nicht leben!“ Seit vier Monaten leben diese bereits im Heim. „Vernachlässigung“ und „asozialer Lebenswandel“ lauten die Vorwürfe gegen die junge Mutter. Das Gericht gewährt Nina eine letzte Chance. Bauingenieur Müller und Musiklehrerin Behrend aus der Nachbarschaft übernehmen eine Bürgschaft. Wird sich Nina bewähren?